Beiträge von pardalisa

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    ... und da gefällt mir so beim spontanen Suchen das Roadmaster von Kleinmetall ganz gut, das sollte auch in unser Auto passen.
    Hat denn hier jemand mit dem Gitter Erfahrung?


    Wir hatten wohl das Montagsmodell erwischt – stabil war es, allerdings hat ständig irgendwas geklappert. Nach wochenlangem: Schrauben nachziehen – alles gut – paar Tage warten – klappert wieder, bin ich bei 'ner Box gelandet...

    Tasso hat mit der Polizei/dem Ordnungsamt nix zu tun, das geht die also überhaupt nichts an, ob dein Hund da registriert ist oder die Marke trägt.

    Was allerdings in einigen Gemeinden/Städten Pflicht ist, ist, dass der Hund die Steuermarke gut sichtbar tragen muss. Ob das bei euch so ist, steht in der Gemeinde- oder Hundeverordnung: wenn ja, darf das Ordnungsamt das auch kontrollieren und bei Nichttragen eine Geldbuße verhängen.

    Herzlichen Glückwunsch zur (fast) fertigen Masterarbeit erst mal!

    Und ich würde auch auf jeden Fall fahren – ich war im Frühjahr, als mein Zweithund noch ein Welpe war, eine Woche am Meer und habe die Zeit richtig genossen. :smile: Mit Ferienwohnungen oder so kann ich leider nicht helfen; wir waren in Dänemark, das ist ja wahrscheinlich doch zu weit.

    Wie schwer ist Banks denn im Moment? Die Idee mit dem Tragetuch ist vielleicht ganz praktisch, dann könnte man den müden Hund zurück nach Hause tragen, im Café darin pennen lassen, etc. Ich hatte eins für die erste Zeit, das ist bis 15kg belastbar – mein Rücken nicht, aber das ist ja 'ne andere Geschichte... ;)

    (Und ein bisschen OT, aber: Auf deinem vorherigen Profilbild sah er so süß aus, hast du irgendwo einen eigenen Foto-Thread?)

    Ich habe zwei Hunde mit großem Altersunterschied (der Junghund ist 10 Monate, der erwachsene Rüde knapp 10 Jahre alt) und wenn ich mit dem Lütten zum Platz fahre, bleibt der Große zu Hause. Für ihn ist's besser so: Er hat mehr Platz als im Auto, liegt wärmer und bequemer als am Rand des Hundeplatzes und bekommt zur Beschäftigung seinen geliebten Kong für sich ganz allein. :smile:

    Ich hatte nie das Gefühl, dass er "eifersüchtig" ist, er hat eben andere Dinge, die er mit mir unternehmen darf. Ich versteh aber den "menschlichen Gerechtigkeitsanspruch" nur zu gut, deshalb mache ich dann eben auch mal was mit ihm alleine.

    Insofern: Ja, würde ich auf jeden Fall machen. Besonders, wenn deiner Hündin die Kälte gar nicht gefällt.

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    Wie ist Eure Meinung dazu? Ist es okay, einen Hund "nur" als Begleiter und Famileinmitglied zu haben oder muss man für artgerechte Hundehaltung unabdingbar Hundesport machen oder den Hund anderenfalls durch Kopfarbeit auslasten?


    Klar ist das okay – wenn man sich die passende Rasse aussucht. ;) Hier bei uns gibt's im Moment zwei deutliche Trends: eine regelrechte Weimaraner-Schwemme bei Leuten, die die Rasse "sooo schön" findet, aber von Nasenarbeit, Auslastung, Ersatzbeschäftigung, etc. noch nie was gehört hat bzw. sich beim anderthalbjährigen Rüden wundert, dass der "plötzlich nicht mehr so lieb ist" und eine ganze Menge Pudelmixe, die als "Designerhunde" mit irgendwas Abenteuerlichem gekreuzt wurden und wo so langsam das Erbe der anderen Rasse durchkommt (Aussie, Irish Setter, Riesenschnauzer, ...).

    Mein Mitleid hält sich da in Grenzen, weil wirklich jeder von diesen Besitzern mit ihren selbsternannten Problemhunden mit 5 Minuten googeln eine Begleithunderasse gefunden hätte, die besser zu ihm passt und weniger "fordert".

    Auf der anderen Seite gibt's natürlich auch ein Problem: Wenn ich Leuten mit einem eh schon aktiven, reaktionsschnellen Hund einrede, dass der als Welpe ganz viel gefördert werden muss, ziehe ich mir unter Umständen einen hibbeligen, dauergestressten Hund heran. Besonders erschreckend finde ich da immer die Border Collies, die zum Welpen-Agility geschliffen werden, Frisbee-Frühtraining machen, zu Hause Tricks üben und natürlich mit 6 Monaten schon 'ne perfekte BHP laufen könnten.

    Trotzdem schließe ich mich den meisten hier an: Die Mehrheit der Hunde, die ich in der Nachbarschaft kenne, wäre über ein bisschen mehr "Denksport" bestimmt glücklich – unabhängig von der Rasse und dem Alter. Muss ja gar nicht viel sein: ab und zu mal das Futter im Garten verteilen, statt nur langweilig aus dem Napf fressen zu lassen, 'nen Dummy zum Spaziergang mitnehmen oder am Wochenende bei Regen drinnen mal ein Kunststück üben. Dass man keine Zeit/Lust auf Hundeplatz hat, kann ich verstehen, aber es gibt so viele tolle Sachen, die man ohne Hilfsmittel und Geräte machen kann. :smile:

    Meine Hunde dürfen nur in Ausnahmefällen von fremden Menschen gestreichelt werden. Der Große ist rassetypisch reserviert, mag Körperkontakt sowieso nur mit bekannten Menschen und sagt das bei Fremden auch laut und deutlich (will heißen: er bellt und würde, wenn er lange genug bedrängt wird, wohl auch zubeißen); der Kleine ist noch Junghund und, höflich ausgedrückt, leicht zu begeistern... :D Der springt wie'n Flummi, wenn man ihn zu sehr "hochfährt", da habe ich mit fremden Leuten keine Lust auf Diskussionen bzgl. kaputter Brille, dreckiger Klamotten, umgeworfener Kinder, usw.

    Wenn jemand freundlich fragt (!), standfest ist, keine feinen Klamotten anhat, ich Zeit und Nerv habe und der Hund Kontakt möchte – okay, meintewegen gerne. Alle anderen werden eben freundlich weggeschickt (Kinder) oder mehr oder weniger freundlich abgewiesen (beratungsresistente Eltern, die anscheinend gerne einen Umsonst-Streichelzoo hätten, "Ich hab' schon seit 40 Jahren Hunde" - Besserwisser, die trotzdem mit der Hand auf den Kopf tatschen wollen, obwohl der Hund schon rückwärts geht, und jeder, der nicht vorher fragt).

    Wenn erklären nix hilft, haben meine Hunde immer Hautpilz. Der ist suuuper ansteckend, auch für Menschen... :p

    (Und zu der Akzeptanz-und-Werbung-Sache: Mit Menschen, die ein ganz höfliches "Nein" nicht akzeptieren, will ich keinen Kontakt, und es ist mir auch egal was die von mir im Besonderen oder von Hundehaltern im Allgemeinen halten.)

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    Als Futter wurde uns jetzt Royal Canin Renal Trockenfutter empfohlen. Das sei extra für Hunde mit Nierenerkrankung.

    Was machen wir denn jetzt??


    Ich würde beim Tierarzt noch mal genau nachfragen: Welche Werte sind erhöht? Was genau bedeutet das? Was soll das Futter bewirken? Royal Canin würde ich persönlich nicht füttern. Stattdessen würde ich den Tierarzt fragen, welche Zusammensetzung das neue Futter haben soll (Proteinwert, Rohasche, etc.) und dann selbst ein passendes, gutes Futter aussuchen und darauf umstellen.

    Alles Gute euch! :smile:

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    Können eure Hunde egt unterschieden, wer beim Rückruf gemeint ist?


    Ich unterscheide auch zwischen "Jungs, hier!" (= alle sofort zu mir) und "Shawnee/Myrddin, hier" (= muss sich nur einer angesprochen fühlen). Meistens kommt Myrddin eh mit, auch wenn ich nur Shawnee rufe – er könnt' ja was verpassen :D –, umgekehrt nicht unbedingt: Wenn Shawnee schon sieht, dass ich mit dem Lütten gezielt übe und ihn mit Spielzeug belohne, schnüffelt er sich lieber noch ein bisschen durch die Landschaft. Ball- und Wurfspiele sind unter seinem Niveau. ;)

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    Wie macht ihr das eigentlich mit den Kommandos?


    Ich hab' die Kommandos auch von Anfang an mit dem Namen des gemeinten Hundes verknüpft und den anderen dann konsequent ignoriert. Meine beiden haben's schnell kapiert und hatten damit keine Probleme. Wenn einer von beiden verunsichert gewesen wäre, hätte ich es so wie eine Bekannte gemacht und einfach für jeden Hund andere Kommandos genommen (... ihr Zweithund hat italienische Kommandos, das klingt cool! :D ).

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    Ja, mein Aussie hat genau das :D . Und lernt und generalisiert schneller als jeder andere Hund, den ich näher kenne. Und ist extrem an mir orientiert und braucht niemand Fremden und ist dennoch sehr umweltsicher und voller Abenteuerlust und niemals fiepsig oder hibbelig oder so. Und für uns geht er durchs Feuer und hat definitiv will to please. Aber er hat ungefähr 0,Garnichts mit einem typischen Labrador gemein. Aber ein typischer Labrador würde mich auch wahnsinnig machen :roll: .


    Das beschreibt meinen Rüden perfekt! :smile: Und ich schließe mich dem Denkanstoß von Nocte an – ich hab' ja nun zwei Hunde gleicher Rasse, da ist vieles, was Spielverhalten, Beschäftigung, Alltagssituationen, etc. angeht, nun mal ähnlich oder gleich –, aber bei zwei doch recht unterschiedlichen Rassen würde ich gucken, ob auch der Ersthund damit gut zurechtkommt und das im Alltag passt.