Wow!
Wer fährt denn darin alles mit und wie bekommst du die Hunde in die oberen Boxen? Einfach hochheben? ![]()
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Wer fährt denn darin alles mit und wie bekommst du die Hunde in die oberen Boxen? Einfach hochheben? ![]()
Hallo erst mal. ![]()
Ich bin auch Studentin mit zwei Hunden, ich kann also gut verstehen, dass du einen Zweithund möchtest. Trotzdem würde ich dir empfehlen, erst noch eine Weile abzuwarten, bevor du dich auf die Suche machst. Es gibt eine ganze Menge Dinge, die mit Hund im Studium zu organisieren sind – und der Aufwand und die Kosten sind mit zwei Hunden natürlich größer. Ich versuche mal, alles aufzulisten, was ich mir so überlegt habe, bevor meine Nummer 2 eingezogen ist... ![]()
1) Du brauchst einen sehr, sehr hundefreundlichen Vermieter. Die meisten Makler/Vermieter gucken schon skeptisch, wenn man als Student anfragt, mit Hund ist's noch schwieriger, mit zwei (großen) Hunden muss man unter Umständen sehr lange suchen und großes Glück haben. Ich würde mir die Hundehaltung immer (!) schriftlich erlauben lassen.
2) Selbst wenn dein Unistundenplan sich prima mit zwei Hunden machen lässt, gibt es später bestimmt mal Praktika, Blockseminare oder lange Tage – was machst du in der Zeit mit den Hunden? Einen bekommt man schneller untergebracht als zwei – und wenn man auf eine Hundetagesstätte/-pension zurückgreift, verdoppeln sich mit zwei Hunden die Kosten.
3) Überhaupt, die Kosten: Die Hundesteuer macht den geringsten Teil der Kosten aus. Guck mal hier im Forum, für einen mittelgroßen Hund kalkulieren die meisten ca. 100€ pro Monat für alle laufenden Kosten ein. Das wären dann bei dir schon 200€/Monat, plus ev. größere Tierarztkosten. Es gibt wenige Studenten, die das Geld einfach so "über" haben, diejenigen, die ich kenne, gehen für den Hund arbeiten und/oder werden von ihrer Familie unterstützt. Auch darüber musst du dir vorher Gedanken machen.
4) Ein zweiter Hund kostet nicht nur mehr, er braucht auch mehr Zeit. "Nur" als Spielpartner für den ersten Hund einen zweiten anzuschaffen, kann ganz schön nach hinten losgehen. Was machst du, wenn deine Hunde sich nach einer Zeit nicht mehr vertragen und du viel Zeit investieren musst, um sie wieder aneinander zu gewöhnen? Oder wenn sie sich zwar mögen, aber nicht viel miteinander anfangen können und z.B. nicht zusammen spielen? Gerade bei Hunden aus dem Tierheim kann sich das Verhalten nach ein paar Monaten, wenn sie sich richtig eingewöhnt haben, noch mal stark ändern.
Deshalb meine Empfehlung: Zieh erst mal zu Hause aus, such dir eine Wohnung, in der die Hundehaltung erlaubt ist und probier mal ein Semester lang aus, ob du wirklich genug Zeit für den Hund hast. Gerade am Anfang will man ja auch mal was mit Kommilitonen unternehmen, abends mal weggehen, etc.
Wenn dein Hund mehr Sozialkontakte braucht, such dir eine Hundeschule oder einen Verein in der Nähe, die meisten bieten Spielstunden an. Vielleicht hat dein Hund auch Spaß an ein bisschen Nasenarbeit oder ähnlichem und du lernst jemanden kennen, mit dem man sich regelmäßig zum Spaziergang treffen kann, damit die Hunde toben können.
Wenn das alles gut klappt und du das entsprechende "Kleingeld" übrig hast, kannst du dich immer noch auf die Suche nach einem zweiten Hund machen.
Wie du schon sagst, es kommt natürlich darauf an, was ich vom Hund erwarte bzw. unter "fertiger Erziehung" verstehe. Für mich fällt darunter folgendes (immer vorausgesetzt, dass ich den Hund als Welpen bekommen habe und nicht als älteren Notfall): Der Hund kann entspannt ein paar Stunden alleine bleiben, ist im Haus ruhig, fährt problemlos im Auto mit, ist im Freilauf abrufbar, zieht nicht an der Leine, kennt ein Stopp-/Wartekommando, ignoriert fremde Menschen und begegnet anderen Hunden neutral bis freundlich.
Ich kann hier natürlich nur von den Hunden ausgehen, die ich bisher (mit-)erzogen habe (Dackel, Australian Shepherd, Golden Retriever, Großspitz), die alle viel Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Menschen mitgebracht haben (ja, auch die Dackeldame
) und deshalb verhältnismäßig einfach zu erziehen waren. Bei anderen Rassen hätte ich vielleicht andere Erwartungen.
Den ungefähren Zeitrahmen von 2-3 Jahren für die Erziehung würde ich auch veranschlagen, manche sind flotter, andere langsamer (die Dackeline war mit 1,5 Jahren "fertig", mein erster Aussie hat knapp drei Jahre gebraucht, bis er verstanden hatte, dass man mich nicht vor Kindern beschützen muss), aber als Richtwert kommt das schon hin.
Puh, schwierige Situation. Ich würde auch den Pudel oder Spitz vorschlagen. Hast du schon mal bei der Spitz-Nothilfe geguckt? Die haben häufig viele kleine Spitze und Spitzmischlinge auf Pflegestellen, da kann man vorher bestimmt mehr über Charakter, Gesundheit, etc. erfahren und – wenn's für deine Schwiegermutter nicht zu weit ist – sogar vorher ein paar Mal zum Kennenlernen hinfahren. ![]()
ZitatWie haltet ihr das so? Und, warum?
Ich wasche die Decken und Liegekissen der Hunde nach Bedarf, die Kongs nach jedem Gebrauch und das Spielzeug so gut wie nie – klar, matschiges Zeug wird unter kaltem Wasser abgespült, bevor ich es mit reinnehme, aber nix davon würde einen Waschmaschienengang überleben, denke ich.
Ausnahme ist Myrddins Plüschschaf (und sein Vorgänger, das Entenpferd): Als einziges Plüschspielzeug zwischen dem ganzen Zergel-, Ball- und Naturkautschuk-Krams kann und muss das ab und zu mal gewaschen werden, damit's nicht eklig aussieht, wenn er es stolz dem Besuch auf den Schoß legt. ![]()
ZitatIch bin mir schon sehr sicher, dass er Angst hat. Leckerchen nimmt er in den Situationen nicht.
Hast du ein weiches Halsband, das er im Haus eine Weile länger tragen kann? Dann würde ich ihm das immer vor dem Füttern anziehen und danach eine Weile anlassen. Ohne großes Trara, einfach den Hund bei der Futterzubereitung zugucken lassen, Halsband überziehen und sofort den Napf hinstellen. ![]()
Ich würde auch warten, bis der Hund mindestens ein Jahr alt ist. Bis dahin kannst du sie ja schon mal an das Board gewöhnen, d.h. Hund und Board in einer Sackgasse oder auf 'nem Feldweg miteinander bekannt machen, den Hund an das Geräusch gewöhnen, etc. ![]()
Soll sie denn überhaupt an der Leine laufen oder frei nebenher?
ZitatWie seid ihr eigentlich beim Einzug eures Zweithundes vorgegangen? Habt ihr z.B. erst mal Futter / Kaukram / Spielzeug weggeräumt oder andere besondere Dinge beachtet? Bekam der Neue einen festen, neuen, eigenen Platz zugewiesen?
Kauzeug liegt hier nicht lange herum, das wird streng rationiert und dann nach Austeilung schnell vernichtet.
(Mein Ersthund neigt zum Dickwerden und hört nicht auf zu fressen, solange noch was da ist, deshalb die Rationierung. Ja, auch diese Kauwurzeln und Geweihstangen. Deppenhund.
)
Spielzeug liegt immer was rum, allerdings nur wenig, weil ich keine Lust habe, darüber zu fallen. Den Ersthund interessiert das nicht, der Lütte schleppt es ab und zu mal durch die Gegend. Für's Training bzw. Beschäftigung mit mir haben sie anderes Spielzeug, das gibt's auch nicht zur freien Verfügung.
Und mit den festen Plätzen: jaaa, das hatte ich so geplant.
Und dann kam der Welpe hier hereingestiefelt, guckte sich kurz um, wartete eine Weile vor dem Körbchen des Ersthundes und kroch dann da mit rein. Angekuschelt, eingeschlafen – seitdem läuft das hier so.
Ich find's phantastisch und war wirklich positiv überrascht wie cool der Große das akzeptiert hat, deshalb wär's mir lächerlich vorgekommen, da jeden auf seinen "geplanten" Platz zu verweisen. Hätten sie Anzeichen von Problemen wegen Ressourcen o.ä. gezeigt, hätte ich das wahrscheinlich anders geregelt.
ZitatHundetragetuch? Noch nie gehört, ich google es gleich mal, bzw hast du vl nen Link zu deinem Tuch?
Einen Link habe ich leider grade nicht (sitze am falschen PC), aber das Teil heißt "4lazylegs", wenn ich mich richtig erinnere und kostet so um die 40€. ![]()
Was für ein Hund wird denn bei dir einziehen? ![]()
Ich wohn zwar nicht in der Großstadt, aber ein paar Minuten musste ich bis zur nächsten "welpensicheren" Grünfläche, die nicht der Garten war, auch laufen. Meinen Aussiewelpen hab' ich einfach in ein Hundetragetuch (bis 15kg belastbar, das hat allerdings mein Rücken dann in den letzten Wochen nicht mehr mitgemacht...
) gesteckt und so getragen. Er fand's klasse: Aussichtsposition, Körperkontakt, und dass Tuch = Erkundungstour auf der Wiese bedeutet, hatte er auch schnell verstanden.