Beiträge von pardalisa

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    Ich möchte mit Jaffa auch bald zu clickern anfangen. Nutzt ihr bei mehreren Hunden unterschiedliche Clicker oder muss einer eben einfach warten, während der andere dran ist?


    Ich habe auch zwei Hunde (Herzlichen Glückwunsch zum süßen Zuwachs übrigens! :smile: ) und benutze auch nur einen Clicker. Ein Hund darf tricksen, der andere übt ruhiges Abliegen und bekommt in unregelmäßigen Abständen auch 'nen Keks. Funktioniert bei meinen beiden prima.

    Wenn ich den Clicker draußen beim Spaziergang benutze – was deutlich seltener vorkommt, da nehm ich das Markerwort, sonst mach' ich mir 'nen Knoten in die Arme ;) – will ich eh von beiden das Gleiche: mich angucken, den Jogger vorbeilassen, etc. Da Shawnee die Kommandos sowieso zuverlässig ausführt, kann er sich dann auch ruhig angesprochen fühlen, wenn ich eigentlich nur mit Myrddin übe.

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    Was macht ihr mit euren Hunden drinnen?


    Nicht viel - ein bisschen Tricksen, ein bisschen ZOS. Ansonsten haben meine beiden Chaoten gelernt, dass drinnen Ruhe herrscht. Ich hab' allerdings auch Hunde mit "unverwüstlichem", dicken Fell, die nicht schnell frieren - die mögen eh bei jedem Wetter rausgehen. ;) Hätte ich einen Hund, bei dem das nicht so wäre, würde ich das vielleicht auch anders machen.

    Ich schneide bei meinen beiden die Krallen selbst. Bei Shawnee ist es seit einiger Zeit wirklich regelmäßig nötig (er wird diesen Monat 10, rennt nicht mehr so viel und nutzt sie sich weniger ab), bei Myrddin eigentlich nicht, da schnipsel ich auch immer nur eine kleine "Scheibe" ab, damit er das kennt, falls es mal gebraucht wird.

    Zum Glück haben sie damit gar kein Problem, Myrddin schmeißt sich sogar begeistert auf den Rücken, wenn ich die Krallenschere in die Hand nehme... schließlich gibt's hinterher Kekse. :D

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    Wo ist denn das Problem, wenn positiv gestimmte Menschen einen Hund anfassen möchten, weil sie ihn nett/hübsch oder was auch immer finden? Wovor sollte man den denn schützen müssen? Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es hier nicht um fremde Menschen, die den Hund erschlagen/treten oder ihm sonst irgendetwas böses antun wollen. Wenn der Hund das nicht möchte, macht er einfach einen Bogen oder duckt sich weg und geht seines Weges, wo ist das Problem?


    Das Problem liegt darin, dass eben nicht jeder Hund einfach aus dem Weg geht oder überhaupt aus dem Weg gehen kann, wenn er nicht gestreichelt werden will – z.B. weil er angeleint ist, weil er alt und weniger beweglich ist, weil er krank ist und schlecht sieht, dass da überhaupt jemand auf ihn zukommt, weil er so ängstlich ist, dass er in eine "Schockstarre" fällt, weil sich plötzlich jemand über ihn beugt, ...

    Natürlich kann man da einwenden, dass eben der HH dann in der Pflicht ist, seinen Hund abzuschirmen und Leute, die solche Hunde haben, machen das ja auch. Aber du kannst eben nicht jede Sekunde von jedem Spaziergang die Augen bei deinem Hund haben – wie schon gesagt, es reicht ja aus, wenn du an der Ampel mal kurz auf die Uhr guckst oder am Bahnhof ein Ticket kaufen willst und schon kann's passieren, dass jemand ungefragt auf dem Hund herumtatscht.

    Ich find's halt einfach unmöglich, dass man nicht fragen kann, bevor man anderer Leute "Sachen" anfasst. Mal abgesehen davon, dass es ein wahnsinnig egoistisches Bedürfnis ist, weil die Leute in solchen Fällen mit der "ICH will aber mal streicheln" - Mentalität ankommen. Ob der Hund das gerade möchte, ist den meisten egal – und ich bin kein Streichelzoo, meine Hunde sind keine Plüschtiere und ich erwarte von ihnen auch nicht, dass sie einen Sprung ins Gebüsch machen, nur weil irgendein Depp den Mund nicht aufbekommt und ohne zu fragen zum Streicheln auf sie zukommt.

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    Wenn er bellt, naja, dann bellt er halt. Oder was willst du jetzt hören.


    Wow. Und das findest du in Ordnung? Einen Hund, der in für ihn fremder Umgebung sitzt, sich verzweifelt versucht bemerkbar zu machen, indem er jault – "dann bellt er halt"? Okay, damit bin ich raus aus diesem Thema.

    Alles Gute für den Welpen, er wird's brauchen.

    Natürlich schafft er das. Bleibt ihm ja auch nichts anderes übrig. Ob ihm das guttut, ob er sich damit wohlfühlt und eine vernünftige Bindung zu dir aufbaut, steht auf einem ganz anderen Blatt.

    Trotzdem würde mich interessieren, was du zu den Fragen aus meinem ersten Beitrag hier sagst: Was machst du, wenn er bellt/jault? Was machst du, wenn er Dinge kaputt macht? Oder wenn er bei dir plötzlich doch nicht mehr stubenrein ist? Hunde lernen ortsbezogen; nur weil das im Tierheim klappt, heißt es noch lange nicht, dass er sich daran erinnert, wenn er bei dir lebt.

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    Diese Art der Hundehaltung? Definiere doch das mal für mich. Denn was ist das Problem am alleine bleiben? Ist ja schön dass anscheinend jeder deutsche Hundehalter 24 Stunden mit dem Hund verbringe kann aber das ist doch absolut unnötig. Schlafen können die auch ohne mich.


    Wie einige hier schon geschrieben haben – das Alleinbleiben an sich finde ich überhaupt nicht schlimm, aber eben völlig unmöglich für einen Welpen! Ein erwachsener Hund, der sich in seiner Familie und seiner neuen Umgebung zurechtgefunden hat und das Alleinebleiben schon kennt – kein Problem. Einen Welpen, den man nach ein paar Tagen in der neuen Familie drei Stunden am Stück (und das 2 Mal am Tag) alleine lassen will – würde ich nie machen.

    (Niemand hier hat übrigens behauptet, dass "jeder deutsche Hundehalter" 24 Stunden am Tag nur an seinem Hund klebt. Und ich würde auch nie behaupten, dass in D der "Durchschnittshundehalter" das allumfassende Wissen gepachtet hat und nie was falsch macht. Aber in einem Land mit derart laschen Tierschutzgesetzen wie in den USA – klar, je nach Bundestaat verschieden – ist die Einstellung zum Hund und was man ihm "zumuten" kann eben ein bisschen anders. Deshalb wundert mich das Handeln des Tierheims nicht und deswegen knallen hier, hart gesagt, gerade zwei Welten aufeinander.)

    Nur mal so kurz dazwischen – die TE wohnt in den USA und so traurig das auch ist, da ist diese Art der Hundehaltung üblich. :/ Da wundert es mich auch nicht, dass ein Tierheim unter diesen Bedingungen einen Welpen vermittelt.

    LillyMisty, wenn du meinst, einen dritten Hund als Welpen aufnehmen zu müssen, würde ich dir auch Folgendes empfehlen: erstens, einen sicheren Rückzugsort schaffen, an dem sich der Welpe aufhalten kann, wo die anderen beiden Hunde nicht hinkommen; zweitens, noch mal gründlich überlegen, ob es nicht irgendwie möglich ist, den Urlaub zu verlängern – vielleicht hat dein Mann noch etwas Zeit, vielleicht kannst du den Hund wenigstens für kurze Zeit mit zur Arbeit nehmen? –; drittens, wenn das nicht geht, mindestens für ein paar Wochen eine Betreuung organisieren (Freunde, Familie, Nachbarn, Hundesitter,...)

    Nur weil deine beiden erwachsenen Hunde mit der Situation gut klarkommen, heißt das nicht, dass es dem Welpen genauso geht. Nur, weil er das aus dem Tierheim gewohnt ist, heißt das nicht, dass er die 6 Stunden alleine bleiben auch bei euch zu Hause schafft. Was machst du, wenn er durchgehend bellt oder jault (und schlimmstenfalls deine beiden anderen Hunde mitmachen)? Was machst du, wenn er Dinge zerstört?

    Wenn er dich wirklich interessiert, ruf doch mal da an. :smile: Spannend wäre ja vor allem zu wissen, warum er überhaupt abgegeben wurde. (Lass dich dabei möglichst nicht mit so allgemeinen Aussagen wie "Seine ehemalige Familie war überfordert" abspeisen, frag ganz genau nach, ob irgendwas bekannt ist – ob er Probleme beim Alleinebleiben hat, wie er mit Kindern klarkommt, usw. Es kann natürlich sein, dass das Tierheim das auch nicht weiß, aber versuchen würde ich es.)

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    So oft hab ich gehört man soll bei der Hundesuche auf sein Herz hören. Und genauso oft hab ich das Gegenteil gehört.


    Ich bin ja eher für Vernunftentscheidungen. ;) Was hilft mir ein Hund, in dem man sich sofort verliebt hat, wenn Lebensumstände, Rasse, Verhaltensprobleme, etc. überhaupt nicht zu mir und meinem Umfeld passen? Klar, eine gewisse Sympathie sollte immer da sein, aber die habe ich für fast jeden Hund.

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    Auch hab ich gehört dass sich die "typische" Hundeunverträglichkeit von Akitas erst um den 15ten Monat rum entwickelt - weiß da jemand was dazu?


    Richtig erwachsen werden die meisten Hunde erst mit ca. 1,5 bis 2 Jahren, mache sogar noch später. Das trifft auch auf Akitas zu. Wichtig im Hinterkopf zu haben ist dabei, dass ein Hund, der mit 7 Monaten (oder 12 Monaten, oder 14 Monaten...) völlig unproblematisch und "einfach" wirkt, noch einen Großteil seiner Entwicklung vor sich hat und man nicht davon ausgehen kann, dass das so bleibt.

    Quarus, :gut:

    Streifenpanda, ich glaube, was an deinem Beitrag so "aneckt" (oder zumindest fiel mir das besonders auf), ist nicht die Begeisterung für Hunde aus dem Tierschutz – das kann ich gut nachvollziehen –, sondern dass du gleich in den ersten paar Sätzen betonst, dass du die "andere Seite", also Leute, die ihren Hund beim Züchter kaufen, überhaupt nicht verstehst. Musst du natürlich auch nicht, aber hier wurden schon so viele gute Gründe genannt, warum es für viele Leute besser/einfacher/passender ist, einen Welpen vom Züchter zu kaufen, dass ich es schade finde, wenn man mit einem pauschalen "versteh ich nicht" in die Diskussion einsteigt. :smile:

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    Es ging mir persönlich eher darum, dass ich denke dass es so viele "perfekte" Hunde bereits gibt und für jeden das passende dabei sein könnte wenn man sich mal so umschaut was alles so ein Zuhause sucht, solange man keine besondere Ansprüche stellt die über 08/15 hinaus gehen.


    ... und ich finde es unglaublich schwierig, überhaupt festzustellen, was "08/15 Ansprüche" sind. Die meisten "Durchschnittshundehalter", die ich kenne, haben ihren Hund als Familienmitglied und Begleiter, d.h. vom Hund wird erwartet, dass er mittelgroß, freundlich zu Menschen und Hunden und leicht erziehbar ist, problemlos ein paar Stunden alleine bleiben kann, im Auto mitfährt und möglichst wenig Jagdtrieb und eine hohe Reizschwelle mitbringt. Ich finde, das sind eine ganze Menge Anforderungen an einen Hund und ob das bei einem Hund aus dem Tierschutz wirklich gegeben oder machbar ist und ob man sich zutraut, einen Hund mit Vorgeschichte dahingehend zu resozialisieren/erziehen, muss eben jeder für sich entscheiden.