Beiträge von pardalisa

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    Habt ihr Tricks für Gruppenfotos?


    Ganz einfach... ;)
    1. Beide Hunde an geeigneten Ort bringen.
    2. Kamera richtig einstellen.
    3. Junghund wieder aus dem Bach sammeln und neu ausrichten.
    4. Kamera noch mal überprüfen.
    5. Den mittlerweile eingeschlafenen Hundesenior vorsichtig wecken.
    6. Knipsen.
    7. Den Junghund, der den Auslöser für den Clicker gehalten hat und begeistert Kekse verlangt, wieder auf seinen Platz bringen.
    8. Knipsen und beliebig oft die Punkte 3 - 7 wiederholen. :p

    Nein, ganz im Ernst: Meine Hunde kennen Draußen-Aufnahmen als schöne Möglichkeit, Bleib/Warte zu üben und lassen sich relativ leicht überzeugen, da zu verharren, wo ich sie "abgestellt" habe. Für die aufmerksamen Gesichtsausdrücke habe ich meistens ein Spielzeug oder ein paar richtig gute Leckerlies mit, da sind mir die Blicke der beiden sicher... ;)

    Sorry, ich wollte dir keine Angst machen. :ops: Falls es dasselbe Problem mit dem Kreuzband ist: Spazieren gehen darf er, nur Toben, am Rad laufen und große Sprünge machen nicht – vielleicht beruhigt das etwas... ;) Ansonsten drücke ich euch die Daumen, dass die Ursache schnell gefunden wird und harmlos ist!

    (Das mit dem Filmen ist ja eine coole Idee, danke! Das muss ich mir auf jeden Fall für unseren Kontrolltermin nach Weihnachten merken. Warum bin ich da nicht drauf gekommen?)

    Genau so fing das bei meinem auch an – er hat in tiefem Sand mit anderen Hunden gespielt und sich dabei wohl überanstrengt. Als wir beim TA waren, war natürlich kein Humpeln zu sehen, aber beim Strecken und Dehnen konnte das Problem eingrenzt werden. (Er soll jetzt übrigens 8 Wochen Ruhe halten, damit das Band nicht reißt – eine OP wäre wirklich das Letzte, was ich ihm zumuten wollen würde...)

    Wenn du noch nicht zufrieden bist, könntest du ja vielleicht eine Zweitmeinung einholen? :smile: Meine TÄ hat auch ihren Kollegen dazugeholt, weil es sie so gewundert hat, dass der Hund nach ein paar Schritten völlig normal läuft und im Röntgenbild überhaupt nichts zu sehen war, obwohl ich das Humpeln nach dem Aufstehen schon ziemlich heftig finde und entsprechend beschrieben hatte – da stakst er wirklich dreibeinig durch die Gegend.

    Vielleicht als Idee, weil mein Rüde (10 Jahre) im Moment genau die gleichen Symptome zeigt: Er wurde auch von Kopf bis Fuß "verbogen", gestreckt und die in Frage kommenden Gelenke geröntgt – Arthrose ist es nicht, schließlich hat sich herausgestellt, dass sein Kreuzband überdehnt ist. (Verdacht war erst ein Kreuzbandriss, aber dafür "geht's ihm zu gut", sagt die Tierärztin :p ). Wurde deine Emma in der Richtung untersucht?

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    Wie verhalten sich eure Hunde, fremden Hunden gegenüber, wenn eure Hunde mit ihrem Rudel unterwegs sind?


    Shawnee ist für einen Aussierüden ein bisschen untypisch – der kommt mit fremden Hunden bestens aus. Jetzt, wo's auf seinen 10. Geburtstag zugeht, spielt er nicht mehr viel, aber ein freundliches Schnuppern ist immer drin. :smile: Mit Welpen ist er meistens extra nett, die dürfen ihm sogar an den Ohren hängen und quer durch den Pelz krabbeln. Das Einzige, was er gar nicht leiden kann, sind größenwahnsinnige Jungspunde, wenn sie versuchen bei ihm aufzureiten, aber da finde ich es völlig in Ordnung, wenn er korrigiert.

    Myrddin, knapp ein Jahr alt, ist im Moment in einer "fremde Hunde renne ich erst mal übermütig über den Haufen" - Phase, was natürlich unfreundlich hoch drei und nicht ganz ungefährlich ist. Deshalb läuft er im Moment viel an der Schleppleine und darf andere Hunde nur begrüßen, wenn er ruhig und langsam ist. Hat sich die erste Aufregung dann gelegt, ist er völlig unkompliziert – man braucht halt ein bisschen Geduld bis alle Synapsen wieder richtig funken und die Euphorie abgeklungen ist... :D

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    Man hört ja immer nur, dass sich die Hunde den Blödsinn voneinander abgucken. Aber wie ist das mit dem Gehorsam?


    Shawnee bleibt im Wald, wenn wir an eine Kreuzung kommen, stehen und schaut sich nach mir um. Ich finde das praktisch, weil ich ihn so schneller zurückrufen oder ins Platz schicken kann, wenn aus einem der kleineren Seitenwege Reiter oder Fahrradfahrer kommen. Mit Myrddin habe ich das nie richtig geübt, er muss es sich also von Shawnee abgeschaut haben, aber seit ein paar Monaten macht er genau das Gleiche, selbst wenn ich mit ihm alleine unterwegs bin. :smile:

    Ich hab' von jedem etwas: Shawnee interessiert sich eigentlich nur für das, was ich zu sagen habe, besonders bei Kommandos im Freilauf – wenn meine Mutter Kekse dabei hat, ist das auch okay, mein Vater wird gemocht, aber nicht besonders ernst genommen. :p Da Shawnee gleichzeitig einen ziemlich ausgeprägten Schutztrieb hat, bleibt er, wenn er bei meinen Eltern zum Sitten ist, meistens sicherheitshalber an der Leine.

    Myrddin liebt alle Familienmitglieder, hört auch auf jeden und ist generell begeistert und mit Feuereifer dabei, wenn er gemeint sein könnte. Den kann man wirklich mit jedem vor die Tür schicken und seit kurzem trauen sich meine Eltern auch ihn abzuleinen, wenn er bei ihnen im "Kurzurlaub" ist.

    Schön, dass das mit der Wohnung geklappt hat! :smile:

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    Im Obergeschoss müssen wir ins Treppenhaus und an der Treppe vorbei um auf die Terasse zu kommen. Meint ihr es wäre Ok den Nachbarn zu fragen ob wir ein Treppengitter anbringen dürfen?


    Würde ich auf jeden Fall versuchen. Je nachdem, wie das baulich möglich ist, gibt's ganz praktische Teile zum Einklemmen, sodass man nicht bohren muss, falls da von Seiten des Nachbarn/Vermieters Bedenken bestehen.

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    Kann ich mich wirklich verlassen dass (m)ein Hund nicht so dumm ist dort runterzuspringen? Oder wäre es klüger einen Sichtschutz anzubringen? Aber dann dürfte es für sie ja ziemlich Öde sein... :/


    Nein, kannst du nicht! Es kommt tatsächlich ab und zu vor, dass Hunde vom Balkon springen – da hilft übrigens auch ein Sichtschutz nicht, bei einigen Hunden reicht es, wenn sie ein Geräusch oder einen Geruch wahrnehmen, dem sie nachgehen wollen. Ob dein Hund dazugehört, weiß man leider meistens erst zu spät. :sad2:

    Ich würde keinen Sichtschutz anbringen, den Hund da aber auch nie alleine lassen – auch nicht, wenn man nur kurz 'ne frische Tasse Kaffee holt.

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    Was habt ihr für Erfahrungen mit Teppichböden+ Hund (besonders bei schlechtem Wetter) gemacht?
    Muss ich den Teppich noch irgendwie Imprägnieren? Reinigt ihr den Boden in einem bestimmten Intervall? Wenn ja mit was?


    Ich habe drei Jahre mit Hund in einer Wohnung gelebt, die fast nur Teppichboden hatte – besonders spaßig war das nicht, aber machbar... Die Reinigungsmaschine ist schon mal gut, akute (kleine) Flecken lassen sich auch prima mit Rasierschaum entfernen. Besonders behandelt habe ich den Teppich nicht: Hund immer nach dem Spaziergang gründlich sauber gemacht, notfalls in die Kudde geschickt, bis er eingermaßen trocken war und Geld in einen guten Staubsauger investiert.

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    Die Fenster sind leider nicht zu kippen und ehrlich gesagt kommt bei mir da die gleiche Angst auf wie bei der Terrasse. :ops:
    Sollten wir irgendwas am Fenster anbringen?


    Auch hier: Ich würde den Hund nicht alleine in einem Zimmer lassen, in dem die Fenster quer offen stehen – ein Katzennetz wäre mir persönlich eine zu große Einschränkung, ist aber natürlich möglich. (Vorher allerdings besser beim Vermiter fragen, die mögen das manchmal nicht!)


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    Yoshi sofort verbieten auf den Rasen zu pinkeln oder zu kacken und es ihr erst erlauben wenn wir durchs Tor sind? (Da schließt allerdings ein Grundstück mit einem Mehrpersonenhaus, Büros und einer kleinen Wiese an).

    Oder den Nachbarn irgendwie drauf ansprechen?


    Wenn ihr mit dem Nachbarn eh ins Gespräch kommt, könnte ihr ja darauf hinweisen, dass ihr immer Tütchen dabeihabt und die Hinterlassenschaften sofort wegräumt, er sich also deshalb keine Sorgen machen muss. Wenn er darauf gelassen reagiert, prima – wenn nicht, würde ich mir dann erst 'nen Kopp um Alternativen machen. :smile: