Ich hab' meinen älteren Rüden die ersten zehn Jahre seines Lebens nur gewaschen, wenn er sich in was Ekligem gewälzt hatte (was selten vorkam).
Seine Haut war prima, das Fell auch, hat sich auch immer gut angefühlt. Als ich dann allerdings über eine Freundin dazu gekommen bin, den Hund mal probeweise im Fellwechsel mit Shampoo zu waschen und anschließend mit einem Kaltföhn zu föhnen, hab' ich ungefähr so geguckt: ![]()
Echt Wahnsinn, was da an Haaren auf einen Schlag raus kam! Und der Hund hat's genossen: zwei Stunden Arbeit für mich, ein bisschen Stillstehen und viele Leckerli für ihn, und zack – war der Großteil des Fellwechsels an einem Nachmittag erledigt. ![]()
Mit dem jüngeren Rüden mach ich das mittlerweile regelmäßig so: wenn er Fellwechsel-bedingt fusselt und so richtig flockig Unterwolle verliert, die ihn auf der Haut juckt, wird er gewaschen und geföhnt. Meine primäre Motivation ist beim Waschen der Fellwechsel, wirklich sichtbares Dreckwasser kommt da bei ihm nie raus (wobei ja auch nicht jeder Schmutz mit dem menschlichen Auge sichtbar ist, insofern bin ich da auch nicht böse um seinen gelegentlichen Kontakt mit Shampoo
). Für uns passt das so prima; Hund fühlt sich wohl und ich mach das gerne. ![]()