Beiträge von pardalisa

    Vielleicht doch auch mal den Peter von Simply Outside anrufen... :denker:

    Ahh, ich sehe gerade da kann man anrufen , danke für den Tipp! :bindafür: Dann werde ich das mal in Angriff nehmen, falls ich meine Telefonphobie überwinden kann :flucht:

    Ich finde telefonieren mit unbekannten Leute auch ziemlich furchtbar :ugly:, aber die von Simply Outside sind echt nett und total hilfreich! :gut:

    (Hab' ja auch so'n Halbes-Hemdchen-Aussie und mit deren Hilfe ein passendes Zuggeschirr gefunden.)

    Ich glaube, ganz viel hängt bei der Frage, wann sich ein Hund am besten ins eigene Leben intergrieren lässt, auch davon ab, was für ein Typ Mensch man selbst ist, wie man sich sein Leben so vorstellt, was für Prioritäten man hat, etc.

    Meinen ersten Hund hab' ich mit fünfzehn bekommen (wir hatten da schon einen Familienhund, aber bei dem, der dann einzog, war klar, 'das ist meiner, der zieht auch nach der Schule mit mir aus'). Da war schon klar, dass ich nach dem Abi ein Freiwilligenjahr mache und dann was studieren werde, was mit sehr, sehr hoher Wahrscheinlichkeit hundekompatibel ist. War auch so :smile:, und es lief so gut, dass der zweite Hund dann im Studium einzog. Zusätzlich hab' ich parallel zum Studium angefangen zu arbeiten, da konnte ich die Hunde ins Büro mitnehmen.

    Ich hab' die Hunde nie als Einschränkung wahrgenommen oder irgendwas ihretwegen nicht gemacht, was ich mir gewünscht hätte oder was ich ohne Hunde gemacht hätte. Ganz im Gegenteil, ich hätt's bereut, wenn ich jahrelang gewartet hätte (und kann mir eine so lange Zeit ohne Hund gar nicht wirklich vorstellen :ops:).

    Meine Schwester dagegen, die ja genauso mit Familienhunden aufgewachsen ist, könnte sich das mit einem Hund im Studium nie vorstellen, sagt sie. Zu viel Verantwortung, sie würde sich zu 'angebunden' fühlen und Dinge vermissen, die ihr wichtig sind. Sie will irgendwann auch einen eigenen Hund, aber erst später, wenn sie im Beruf Fuß gefasst hat. Kann ich aus ihrer Sicht auch gut verstehen :smile:, wir sind da halt sehr verschieden.

    Insofern: Ich glaub, wenn man finanziell abgesichert und gut informiert ist, und für Notfälle und Betreuung einen Plan B & C hat, ist der ausschlaggebende Rest zum passenden Einzugszeitpunkt für einen eigenen Hund einfach Charaktersache, ohne wirkliches 'richtig' und 'falsch'.

    Bei uns sind leider Mini-Aussies total im Kommen. :muede: Besonders solche, denen man die Sheltie-Einkreuzung aus drei Meilen Entfernung ansieht und die in einem genetischen Geniestreich (hätte man bei den Ausgangsrassen ja niiiie mit rechnen können...) gleichzeitig huschig-nervenschwach und mit einer Hau-drauf-Mentalität unterwegs sind – und von ihren Besitzern gerne mal null kontrolliert werden, weil "der hat ja so doll Angst". :ugly:

    Und ich hatte mich schon so gefreut, dass die Standard-Aussie-Modewelle hier abzuebben schien... Jetzt also das Ganze noch mal, nur in kleiner und (noch) lauter. :flucht:

    Rally Obedience geht sicher. :smile:

    Ansonsten – und je nachdem wie groß 'groß' ist ;) bzw. ob du das in einem Verein oder für dich zu Hause im Garten machen willst – wär Hoopers eventuell auch 'ne Option. Das Zubehör kann man , wenn man ein bisschen Spaß an so DIY-Kram hat, relativ einfach selbst basteln und dann auf die Größe des eigenen Hundes anpassen.

    am Roller wird gelaufen....langsam, kurz, den Bulldoggen und mir (lungenkrank) angemessen

    Unter Zug im Geschirr? :emoticons_look: Oder lose und ohne Leine locker nebenher? Nimm's mir nicht übel, aber keiner von den beiden Hunden auf dem Bild sieht so aus, als ob er ZHS machen sollte...

    (Falls das generell ein Scherz sein sollte, bitte entschuldige. :ops: Ich steh da heute ein bisschen auf der Leitung...)

    Für mich ist ein Hund in erster Linie ein Lebewesen mit Bedürfnissen, für deren Erfüllung es komplett auf den Menschen angewiesen ist. Kann ich diese Bedürfnisse – und da zählt für mich eben auch eine medizinische Grundversorgung mit rein – nicht erfüllen, dann schaffe ich mir kein Tier an. Ist absehbar, dass ich diese Basis-Bedürfniserfüllung auf lange, lange Zeit nicht leisten können werde, würde ich versuchen, einen schon vorhandenen Hund in gute Hände abzugeben.

    Ich kann absolut verstehen, dass man in doofe Situationen kommen kann, dass das Leben irgendwie querschießt, und dass man schwierige Zeiten überbrücken muss, mit denen man nicht gerechnet hat oder gar nicht rechnen konnte. 100% Verständnis. :smile: In solchen Situationen stirbt dann auch kein Hund davon, wenn er mal 'ne Weile billigstes Discounter-Futter frisst oder statt zum Groomer-Termin zu gehen mit der Küchenschere das Fell gekürzt bekommt. ;)

    Wofür ich null, aber wirklich so gar kein Verständnis habe, sind erstens Leute, die sich die miserable Versorgung ihres Tieres damit schönreden, dass sie den Hund für ihr eigenes emotionales Wohlergehen ja dringend brauchen (da möchte ich am liebsten immer "der Hund hat sich nicht ausgesucht bei dir zu leben; das ist ein fühlendes, denkendes Tier, kein Therapie-Ersatz, den man halt so 'nutzen' kann wie man gerade Lust hat" grummeln...); und zweitens Menschen, die schon für das erste Tier nicht vernünftig selbst sorgen können – und sich dann ein weiteres anschaffen (haben wir hier so einen Fall in der Nachbarschaft, da rollt's mir die Fußnägel hoch).

    Wir wollten eigentlich im Mai ins Elbsandsteingebirge zum Wandern und im September nach Dänemark.

    Der Wanderurlaub wird wohl auf jeden Fall ausfallen, auf Dänemark hoffe ich noch ein bisschen, bin aber seeehr skeptisch. :( : Die Vermieter unseres Ferienhäuschens da (ein älteres Ehepaar) sind aber zum Glück sehr nett, die haben schon eine Mail geschrieben, dass die Anzahlung, die wir schon geleistet haben, einfach in einen Gutschein für's nächste Jahr umgewandelt werden kann, falls die Grenzen im Herbst noch zu sind.

    Hallo liebe Hannoveraner! :winken:

    Ich hoffe, ich bin hier richtig ansonsten sagt mir wo ich mit der Frage eher hingehen sollte. :)

    Ich wohne erst seit 1 1/2 Jahren hier in H und kenne mich daher nur dezent aus. Wir wohnen derzeit noch in Vahrenwald und ich suche hier in der Umgebung oder auch Umland (ich fahre auch gerne weiter, bin mobil) nach Gassigehstrecken, die nicht so überfüllt sind...bislang kenne ich als Wald nur die Eilenriede und einen Wald in der Nähe von Misburg...

    Könnt ihr mir weiterhelfen? :smile:

    :winken:

    Ich glaub, im Moment ist's überall voll auf den Wald- und Wanderwegen... |) Wir sind quasi auf der gegenüberliegenden Seite von Hannover von dir aus gesehen, und selbst hier – weiiit außerhalb auf'm Dorf, wo man sonst nie mehr als drei Leute am Tag trifft, wenn's hoch kommt – ist gefühlt halb Hannover zum Gassi/spazieren gehen/joggen unterwegs, seit das mit den Corona-Maßnahmen losging. :roll:

    Hast du ein Komoot-Konto? :smile: Das ist sonst vielleicht noch was, wo man nach schönen, etwas abgelegenen Strecken gucken kann – je schlechter man zu so einer empfohlenen Tour mit den Öffis hinkommt und je schmaler die Pfade und Wege sind, desto weniger überfüllt müsste es ja (hoffentlich) sein.

    Tut euch selber den Gefallen und lasst die Gedankenspiele wer wann wo warum in ein brennendes Haus rennt.

    Egal wie ihr euch das Vorstellt, erst wenn ihr in der Lage seid wisst ihr was ihr tut. Genaugenommen sogar erst danach.

    Der Sinn und Zweck solcher Gedankenspiele ist es ja auch nicht, für den "Ernstfall" zu proben... ;)

    Dass solche abstrakten Was-wäre-wenn-Situationen im realen Leben so gut wie nie vorkommen und dass man dann, sollte der Fall doch eintreffen, u.U. völlig anders reagiert als man das von sich selbst gedacht hätte, ist – glaub ich – allen bewusst.

    Das ist einfach eine spannende Möglichkeit, sich über moralische Fragen auszutauschen und zu schauen, wie unterschiedlich die Meinungen da sein können. :smile: