Beiträge von pardalisa

    Bin ich da ggf. einfach nur an die falschen Halter geraten oder ist es eher normal dann in Ruhe weiter zu laufen? Mir fehlt es hier halt auch einfach noch an Erfahrung ^^

    Ich weiß nicht, ob ich da "normal" reagiere, aber ich würde vermutlich auch weitergehen/-laufen. Beim ersten Mal würde ich ev. noch warten, würde ich deinen Hund auf die Art ein zweites Mal treffen, wäre ich ganz schnell weg.

    Das ist nicht unbedingt böse gemeint, aber ich habe einen älteren Hund, der Probleme mit den Bändern und Gelenken hat - jeder Junghund, der da auf ihn zurast, ihn bedrängt und "nur mal Hallo! sagen will" ist ein unnötiger Stressfaktor, den weder mein Hund noch ich brauchen.

    Zu den Einwänden zur Nutzung einer Schleppleine: Wir besitzen eine 12M Biothane-Leine aber irgendwie brennt der Hund immer dann durch, wenn auch die Leine nicht mehr in Reichweite ist. 23 KG die mit Anlauf in die Leine brettern (da braucht es nicht wirklich die komplette Leinenlänge) kann ich mit der Hand auch nicht mehr halten.

    Wenn du deinen Hund an der Schleppleine nicht halten kannst, musst du entweder einen Ruckdämpfer dazwischen schnallen, einen Bauchgurt verwenden, die Leine kürzen oder halt die Leine immer nur passend ausgeben, d.h. auf- und abwickeln, damit der Hund gar nicht erst Anlauf nehmen kann. Ihn einfach so laufen zu lassen und zu hoffen, dass sich das Problem von alleine erledigt, ist definitv keine gute Alternative.

    Was ist denn tendenziell sicherer? Im Kofferraum habe ich etwas Sorge, dass Holly direkt betroffen ist, wenn uns jemand hinten reinkracht. Eine vernünftige Box bekomme ich ja nicht unter. Aber auf der Rückbank hat Holly meinem Gefühl nach weniger Halt, trotz des Gurtes und dem komplett zurückgeschobenen Vordersitz, damit Holly nicht in den Fußraum rutscht.
    Wie habt ihr eure (großen) Hunde im Kleinwagen gesichert und wieso habt ihr euch für die Variante entschieden?

    Die Rücksitzverbreiterung wurde ja schon verlinkt, die soll ganz gut sein. Ich fahre einen alten Polo (3-Türer), da fielen solche Lösungen weg - stattdessen habe ich die Rückbank ausgebaut, an die Stelle eine Box gestellt (die steht da fest und sicher, weil sie vorne von den Sitzen und hinten von den Radkästen begrenzt wird) und nutze den Platz davor (= den ehemaligen Kofferraum) als Ablage und "Notfall-Knautschzone" beim Auffahrunfall.

    Irgendwann hätte ich gerne eine maßangefertigte Box, damit ich das Auto am Hundeplatz auch mal offen stehen lassen kann, aber für den alten Wagen lohnt sich das nicht mehr. Wenn du die Rückbank nicht zwingend brauchst, wäre das vielleicht eine Option? :smile:

    Ich hab' in der Box und auf dem Platz davor eine passgenaue Schaumstoffmatte, die mit Kunstleder überzogen ist. Darauf liegen die Jungs weich, können nix "umbauen" oder zusammenschieben, bei Bedarf schmeiß ich noch ein Handtuch oder 'ne Decke dazu, und wenn's dreckig ist, kann man das einfach unterm Gartenschlauch abspülen und zum Trocknen auslegen. :smile:

    Das hört sich doch gut an. :smile:

    Meine Eltern hatten bisher Hunde beider Geschlechter, ich immer nur Rüden; im täglichen Umgang hat beides seine Vor- und Nachteile. Ich mag ja das trottelige, treu-doofe Verhalten von Rüden lieber, aber die Tendenz zum Körper-Klaus ist bei denen eindeutig vorhanden. ;) Im Spiel z.B. ist mein Zweithund aber sehr vorsichtig und kann sich prima zurücknehmen, gerade bei kleineren Hunden, dafür ist er mit Menschen eher überschwänglich. Leichtführig im Sinne von "leicht beeinflussbar/leicht lenkbar" sind sie beide.

    ... ich wollte bei euch mal nachfragen, ob ihr große Unterschiede im Geschlecht beobachten konntet?

    Nicht so, dass es auffällig oder eindeutig wäre. Ich kenne von beiden Geschlechtern "sanfte" und "kernige" Vertreter, lebhafte und ruhigere, welche mit mehr Schutztrieb oder weniger.

    Ich würde die Wahl "Rüde oder Hündin?" eher vom Ersthund und den Lebensumständen abhängig machen, d.h. ist der erste Hund mit beiden Geschlechtern verträglich? Traut man sich bei einem gemischtgeschlechtlichen Paar die Trennung während der Läufigkeit zu? Wie sieht das mit den Betreuungsmöglichkeiten aus, falls man so was braucht? Wenn das alles geklärt ist und man immer noch offen für beides ist, würde ich einfach nach Sympathie und Rat des Züchters entscheiden.

    (Und mach dir keine Sorgen, die Züchterin meines Zweithundes hätte z.B. nie jemanden als "unvorbereitet" gesehen, nur weil er sich mit dem gewünschten Geschlecht noch nicht sicher ist. :smile: )

    Kommt auf das Umfeld an, würde ich sagen. 4 Hektar wären mir zu viel Bewegungsspielraum für die Hunde, da würde ich auf jeden Fall darauf achten, dass der Bereich, den die Hunde zur Verfügung haben, von außen nicht einsehbar ist, niemand etwas über den Zaun werfen kann, niemand die Hunde am Zaun ärgern/anfassen/etc. kann, keine der Hunde sich unter dem Zaun durchgraben kann, usw.

    In einem kleinen "Außenauslauf", in dem die Hunde buddeln, sich den Wind um die Nase wehen lassen und sich lösen können und wo sie Rückzugsmöglichkeiten vor Wind und Wetter haben, würde ich meine Hunde schon alleine lassen – aber eben nur da, von niemand Fremdes rankommt.

    Shawnee ist wetterfest – Sturm und Regen sind ihm ziemlich egal und die Geräusche stören ihn auch nicht.

    Myrddin ist heute nicht repräsentativ, der hat den ganzen Nachmittag seine Narkose-Nachwirkungen ausgeschlafen, vermutlich blaue Elefanten gezählt und vom Sturm gar nix mitbekommen. :D

    Die einzige, die hier ein bisschen besorgt ist, bin ich: gestern auf der Autobahn war ziemliches Chaos (ein umgestürzter LKW, mehrere Planen und Paletten, die sich verteilten und wild umherwirbelten) und in den Wald gehe ich mit den Hunden bei so einem Wetter auch nicht.

    Bei uns gilt im Innenstadtkern/der "Altstadt" ganzjährig Leinenpflicht, in den Wohngebieten drumherum nicht und außerhalb der bebauten Gebiete die "normale" niedersächsische Brut- und Setzzeit vom 1. April bis 15. Juli.

    Mir ist Freilauf für meine Hunde sehr wichtig, deshalb suche ich gezielt Ecken, wo's möglich ist: Wiesen im Wohngebiet (legal), weit entfernte Spazierstrecken, wo man niemanden trifft (illegal), Hundeplatz, Spaziergang jenseits der Grenze, d.h. in einem anderen Bundesland, etc. Dass meine Hunde dabei (ganzjährig) nicht jagen, niemanden belästigen, kein Wild aufscheuchen und niemanden gefährden, ist für mich selbstverständlich – dafür brauche ich keine BuS.