Beiträge von pardalisa

    Ich geb' mir Mühe, rechtzeitig da zu sein, und habe jetzt extra großzügig Zeit für die Baustelle auf der Autobahn einkalkuliert. Falls ich also schon früher da bin - ich bin die mit dem blue-merle Aussie, der wahrscheinlich leicht genervt guckt, weil er früh aufstehen musste. ;)

    Wollen wir irgendeine bestimmte Runde laufen oder schlendern wir einfach mal los und machen den Rest vom Wetter und so abhängig? :smile:

    1; zeigte euer Ersthund weniger Interesse an Artgenossen, seitdem er Gesellschaft hat?

    Nein. Shawnee war auch vorher nur mittelprächtig interessiert an Artgenossen und daran hat sich seit Myrddins Einzug nix geändert.

    2; litt der Gehorsam des ersten Hundes unter dem Einzug des zweiten?

    Auch nein. Shawnee war beim Einzug des Welpen in seiner Erziehung so gefestigt (oder wir haben uns mittlerweile mit den jeweiligen Spleens des anderen bestens arrangiert, wie man's sehen will... :D ), dass - abgesehen von kurzen "Hey, guckt die überhaupt, was ich hier mache?"- Momenten kein Unterschied festzustellen war.

    3; veränderte sich die Beziehung zum Ersthund?

    Ein bisschen. Mir ist rückblickend aufgefallen, wie viel komplizierter als Myrddin Shawnee in den ersten Jahren war - ich weiß das zu schätzen, dass mir mein Zweithund das Leben im Moment so einfach macht, aber ein ganz winzigkleines bisschen mag ich Shawnee trotzdem lieber - vielleicht gerade deshalb, weil mir jetzt erst so richtig klar wird, was wir zusammen schon geschafft haben.

    4; tut ein weiterer Hund im Haushalt eurem ersten gut?

    Auf jeden Fall!Trotz des großen Altersunterschiedes haben die beiden sich wirklich gerne und machen viel gemeinsam: spielen, kuscheln, Dinge erkunden, Fellpflege, ...

    Und ich kann mich @Streichelmonster da nur anschließen: Mein Ersthund ist auch nicht besonders Sport-begeistert und ich habe das Gefühl, dass es ihm gut tut, dass ich meine Aufmerksamkeit auf zwei Hunde verteile und er nur noch das machen muss, wozu er wirklich Lust hat. :smile:

    ... dein Tex war dann wohl vier Jahre alt, als Bliss einzog- so lange könnte ich mich nie gedulden! ^^

    Vier Jahre sind nix. ;) Zwischen meinen beiden liegen neun Jahre Abstand und ich hätte so gerne früher einen Zweithund gewollt.

    Mal ne Frage an die Mehrhundehalter was machen eigentlich eure Hunde wenn einer von ihn gebissen wird gehen die anderen dann auch drauf?

    Da meine Hunde bisher nur in Raufereien verwickelt waren und weder gebissen haben noch gebissen wurden, kann ich dazu nur so halb was sagen ;) , aber: Shawnee lässt sich von überhaupt nix anstiften, der steht auch seelenruhig daneben, wenn Myrddin in jugendlichem Übermut austesten muss, wie viele Frechheiten man sich mit anderen Rüden erlauben kann (und dafür dann eins auf die Mütze bekommt :D ).

    Myrddin dagegen würde, wenn ich ihn lassen würde, andere Hunde vermöbeln, die Shawnee umrennen. Und zwar nicht zu knapp. Er ist sonst absolut entspannt und nett, aber wenn sein "großer Bruder" umgebombt wird und quietscht, sieht er rot.

    (Ich nutze das mittlerweile gezielt als letzte Möglichkeit, um mir die besonders aufdringlichen Hunde vom Hals zu halten, die den Senior bedrängen.)

    Ich habe letztes Jahr zu meinem 9-jährigen Rüden einen Welpen als Zweithund aufgenommen. Und ich muss sagen – ich hätte mit deutlich mehr Handlungsbedarf meinerseits gerechnet: Mein Ersthund ist mit so ziemlich allem Getier nett und verträglich, besonders mit Welpen, aber das kann ja noch mal anders aussehen, wenn der nervige Zwerg dann tatsächlich bleibt und nicht nach dem Besuchsnachmittag wieder verschwindet. ;)

    Stattdessen war es hier von Anfang an sehr harmonisch und daran hat sich – zum Glück - auch in der Pubertät des Jungspundes nichts verändert. Ein paar einfache Grundregeln habe ich gleich von Anfang an durchgesetzt: es wird nicht aus einem Napf gefressen; wenn einer der beiden schläft, lässt der andere ihn in Ruhe; Kauzeug wird nicht getauscht oder abgejagt; ich bin keine Ressource, um die sich gekabbelt wird – und damit läuft's hier gut.

    Viel Spaß mit der Planung eures Neuzugangs! :smile:

    Also... @dalai_Lina und ich treffen uns am kommenden Freitag gegen 13 Uhr, wer mitkommen möchte, ist herzlich eingeladen. (Mit dabei sind eine 3-jährige Labbihündin und ein 10-jähriger Aussierüde, beide nett und unkompliziert.) :smile:

    Schöne Idee, wenn ich ganz viel Glück hab, hab ich den Vormittag frei und könnte spontan dazu stoßen.

    Das wär' toll. :smile: Wenn du magst, kannst du mir 'ne PN mit deiner Handynummer schicken, dann sag ich dir Bescheid, falls sich an der Zeit kurzfristig noch was ändert.

    Mal an alle: Wäre es nicht vielleicht sinnvoller, sich erst mal irgendwo in der Nähe (z. B. Deister) zum Spazierengehen zu treffen und anschließend eine größere Wanderung zu planen. Scheint ja mit dem Harz recht schwierig zu sein und man könnte auch gucken, wie sich die Hunde verstehen?!

    Da wär' ich auch dabei. Ich bin die ganze übernächste Woche zwecks Familienbesuch in der Gegend und jeden Tag mit meinen beiden Hunden im Deister unterwegs, auch hier also: Wer mitkommen mag, ist herzlich willkommen. :winken:

    Auf unserem "normalen" Stadtfriedhof sind Hunde verboten. Ich kann's verstehen, wenn ich mir angucke wie hier teilweise die Grünstreifen aussehen... :/

    Mein Opa ist dagegen in einem Ruheforst begraben, d.h. einem Teil des Waldes, der extra für Begräbnisse gedacht ist und in dem die Verstorbenen (eingeäschert) unter Bäumen beigesetzt werden. Dort sind die Hunde willkommen und ich nehem' meine beiden auch gerne mit, wenn ich ihn "besuchen" gehe. :smile:

    Da ich niemals kirchlich heiraten würde und auch bei Freunden und Bekannten nur zur standesamtlichen Trauung und Feier, aber nicht zum kirchlichen Teil mitgehen würde, stellt sich mir die Frage zum Glück nicht.

    Während des Standesamt-Termins könnten meine Hunde prima zu Hause schlafen (... für mich ist das sowieso eher "Formsache", aber da gehen die Meinungen wohl auseinander), bei der anschließenden Feier wären sie bei meiner eigenen (hypothetischen ;) ) Hochzeitsfeier im kleinen Kreis dabei, bei Freunden/Bekannten würde ich mich nach deren Wünschen richten und ggf. einen Hundesitter suchen. Alles kein Drama. :smile:

    Ich finde es übrigens nicht besonders freundlich, wenn Menschen die religiösen Überzeugungen anderer nicht respektieren. Im katholischen Umfeld ist es nun einmal üblich, Kinder im Babyalter zu taufen - dazu werden sie aber keineswegs "in die Kirche gezerrt".

    Und wenn mich jemand zu einer kirchlichen Trauung einlädt und ich diese Kirche "verabscheue" - dann muss ich halt fernbleiben. Freundlicher finde ich es, wenn man hingeht und diese kurze Zeit "über sich ergehen lässt" und seine Meinung zu dem Thema runterschluckt.

    Für mich gehört zum Akzeptieren der religiöser Überzeugungen anderer aber auch, dass man Freunden zugesteht, mit Kirche, Gottesdiensten, etc. nichts zu tun haben zu wollen. Ich finde z.B. nicht, dass ich Feierlichkeiten einer Institution über mich "ergehen lassen" muss, die – wie gerade wieder festgestellt – für mich und meinen Lebensstil kein einziges freundliches Wort übrig hat.