Beiträge von pardalisa

    Ich lass es bleiben.
    Wenn ich an etwas keine Freude habe, haben es die Hunde i.d.R. auch nicht - das artet dann nur in schlechte Laune aus, für Hund und mich. Muss nicht sein, stresst nur unnötiger Weise.

    Geht mir genauso. Wenn ich ein paar Tage lang keine Lust auf "richtiges" Training habe, laufe ich mit den Hunden einfach nur Schnüffelrunden, eventuell gibt's 'ne Futtersuche im Garten oder so – was sich halt mit wenig Aufwand machen lässt. Gerade bei dem heißen Wetter können wir alle gut damit leben, dass die grauen Zellen auch ein bisschen Sommerferien haben. :D

    Grade wenn der Hund teilweise noch nicht fertig ist, muss man ja schon am Ball bleiben!

    Jein. Grundsätzlich geb' ich dir da schon recht, aber von ein paar Tagen Pause verliert man den Anschluss ans Training bestimmt nicht. :smile:

    WIe lief denn bei euch der erste Tag des Zusammenlebens ab?
    Wir werden es wohl so machen, dass wir Fenja mit zur Züchterin nehmen, sie kurz im Auto wartet, wir mit beiden Mädels zusammen zurückfahren und an nem kleinen Feld/Wiesenstück anhalten, kurz bevor wir zuhause sind (haben keinen Garten und wohnen mitten im Ort). Dort können beide etwas laufen, machen, wenn sie aufs Klo müssen und dann gehts nochmal kurz ins Auto (5min) und dann eben rein in die Wohnung...
    Wie hat sich euer Ersthund in dieser Zeit (erstes Kennenlernen und dann zu Hause) so verhalten?
    Anders, als ihr gedacht hättet? Wenn ja, wieso?

    Ich hab' das bei Myrddins Einzug genauso so gemacht wie du's auch vorhast – Shawnee mit zum Züchter genommen, den Welpen abgeholt, unterwegs an 'ner Wiese angehalten, beide Hunde laufen lassen. Nötig war's nicht – Shawnee hat sich nullkommagarnicht für den Welpen interessiert und stattdessen lieber Grasbüschel untersucht, Myrddin saß auf meinen Füßen und hat sich neugierig alles angeguckt, ist aber von sich aus nicht auf Shawnee zugegangen.

    Zuhause hab' ich die beiden dann noch mal schnell im Hof laufen lassen und dann mit rein genommen – da fanden sie sich dann plötzlich doch spannend, waren sich aber sympathisch. :D

    Mein Ersthund hat sich insofern anders verhalten als ich es erwartet hätte, als dass ich damit gerechnet hätte, dass er den Welpen die ersten Wochen komplett ignorieren würde. Ich wusste, dass er gut mit anderen Hunden auskommt, auch im eigenen Haus/Garten, aber er war eben viele Jahre Einzelhund – da hätte ich mit mehr Desinteresse gerechnet, denn eigentlich "braucht" er andere Hunde nicht. Stattdessen ist Myrddin am ersten Abend zu ihm in die Kudde geklettert, hat sich bei Shawnee angekuschelt und der hat ihn machen lassen. Und seitdem sind die beiden wie der sprichwörtliche Arsch und Eimer. ;)

    Seit ihr mit euren Kindertickets (wo man sonst - nach meinen Erfahrungen- eher mehr bezahlt) besser dran? (Kinder mit Eltern fahren ja kostenlos mit, Hunde logischerweise nicht, als alleinreisendes Kind musste ich fast den Erwachsenen Preis bezahlen)?!

    Nein, ich hab' für meinen Hund immer genau dasselbe wie für mich gezahlt, weil ich 'ne BahnCard50 hatte und er ein Ticket zum halben Preis (das hieß damals noch "Kinderfahrkarte", aber als Umsonst-Kind durfte er auf gar keinen Fall auf meiner Fahrkarte eingetragen werden... :muede: ).

    Im Endeffekt führte das häufig dazu, dass es keine Sitzplatzreservierungen mehr gab und ich für insgesamt 100€ Ticketpreis mit Hund und Gepäck auf dem Flur vor dem Klo gehockt habe, ständig irgendjemand auf den Hund zu treten drohte und ich mir zum Dank von den Bahnmitarbeitern noch anhören durfte, dass der Hund für die gesamte Dauer der Fahrt (> 5 Stunden) einen Maulkorb zu tragen habe.

    ... Die Anschaffung eines eigenen Autos war übrigens eine der besten Entscheidungen der letzten Jahre, hab' ich das schon erwähnt? :D

    Bei uns gibt's im Moment jede Menge:
    - RR (größtenteils jung, nett und stürmisch – bin ja mal gespannt, wie das dann in 2-3 Jahren aussieht...)
    - französische Bulldoggen
    - Weimaraner ("Der muss nicht jagdlich geführt werden, das ist eine Therapiehund-Linie!" verkündete mir gerade erst ganz stolz eine Besitzerin :hust: )
    - (Schoko-)Labrador-Tonnen
    - ge"doodelte" Hunde
    - ... und natürlich den "Der ist aus der Töööööötung!"-Hund, bevorzugt beim studentischen Klientel

    Aus ganz egoistischen Gründen bin ich echt froh, dass der Aussie-Boom hier durch zu sein scheint. Außer meinen beiden Rüden kenne ich noch genau eine Hündin, die hier regelmäßig unterwegs ist.

    M.W. ist es rein rechtlich so, dass eine Gemeinde, die Leinenpflicht verordnet, eine Hundewiese ausweisen muss (Urteil OVG Lüneburg).

    [...]

    Hier auf dem Dorf besteht lt. Satzung eigentlich auf allen Wegen Leinenpflicht, aber es kräht kein Hahn danach. Hundewiese gibts nicht, aber viel Gegend.

    So ist das bei meinen Eltern auf dem Dorf auch – innerorts überall Leinenzwang und keine Hundwiese mit der Begründung "Brauchen wir nicht, der Wald fängt doch direkt hinterm letzten Haus an!"

    Blöd nur, dass das Argument in der Brut- und Setzzeit hinfällig ist... :muede:

    Ist es so, dass man insgeheim fasziniert von den eigensinnigen, eher schwierigen Rassen ist? Genau die, die man sich nicht zutraut? (Evtl. mit gutem Grund.) Nur mal so ein Gedanke am Samstag Abend.

    Als jemand, der einen (für mich) "schwierigen" Hund wie einen HSH, Akita, Wolfhund, usw. nicht mal geschenkt haben wollen würde, selbst wenn die Umstände passen – nö, ich kann da keine Faszination bei mir feststellen. :D Einige der genannten Rassen mag ich optisch, aber das war's dann auch schon.

    Aber ich find's total interessant, wie unterschiedlich hier im Thread "schwierig" definiert wird: Ich finde meine Aussies z.B. überhaupt nicht schwierig oder anspruchsvoll, aber ein Husky oder RR würde mich vermutlich in den Wahnsinn treiben. :D Ist immer wieder toll zu sehen, wie unterschiedlich die menschlichen Vorlieben und Bedürfnisse so sind und dass es für jeden irgendwo die passende Rasse gibt.

    Ich bin bis vor ein paar Jahren regelmäßig längere Strecken von über 5 Stunden mit großem Hund (> 60cm SH) gefahren und hab's immer so gemacht, dass ich ein Ticket für mich, ein Kinderticket für den Hund und zwei Sitzplatzreservierungen gebucht habe. Gepäck auf den einen Sitz, Hund auf 'ner Decke unter die Sitze, mich auf den anderen Sitz.

    Wenn sich jemand beschwert hat, habe ich ihm die Reservierung gezeigt und angeboten, dass er mein großes, schweres Gepäck gerne ins Gepäckfach heben darf und sich setzen kann, wenn's ihm nichts ausmacht, dass der Hund dann zu seinen Füßen liegt. Hat nie jemand das Angebot angenommen und Ärger mit 'nem Schaffner hatte ich auch nie. :D

    Bei uns gibt's im ganzen Stadtgebiet genau eine offizielle Hundwiese – an der einen Seite hat sie einen Mini-Zaun, zur anderen Seite ist sie offen, an beiden Seiten sind Straßen. Außerdem laden die Anwohner da ihre Kompostabfälle ab, was natürlich Ratten und Hasen anzieht.

    Da es hier - außer in der BuS - keinen flächendeckenden Leinenzwang gibt, mache ich mit meinen Hunden einen großen Bogen um diese Wiese und gehe lieber in Feld & Wald spazieren.