Beiträge von pardalisa

    ... oder genauso wenig. :hust:

    Wenn Zuneigung zum eigenen Nachwuchs "naturgegeben" wäre, dann hätten wir nicht so viele Fälle, in denen verwahrloste Kinder aus ihren Familien geholt werden.

    Aber weg vom OT: Was mir wichtig ist und ohne was ich leben kann, entscheidet zum Glück niemand außer mir selbst. Und im Zweifelsfall kann ich gut ohne meinen Job leben (davon gibt's nämlich noch mehr) als ohne meinen Hund.

    @Superpferd Ich hab' gerade mal schnell meine alten Fotos durchgeguckt... So sah das aus bei uns:

    Welpe unterm Arm – er guckt zwar nur mäßig begeistert, aber er hat da immer brav und ohne Zappeln drin gesessen

    Externer Inhalt farm1.staticflickr.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Und zum Größenvergleich – viel Platz nimmt das Tragetuch nicht weg, wenn's leer ist (auch, wenn ich dafür behängt wie Packesel aussehe :D ) :

    Externer Inhalt farm6.staticflickr.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Muss ich mal googeln ob man sowas extra für Hunde findet oder Ob es für Kinder war nur verändern gebunden ?

    Gibt es – google mal nach "4 Lazy Legs" oder so ähnlich. Das hatte ich für Myrddin (Australian Shepherd), als er ein Welpe war, und der saß da gerne und gut drin, wenn der Ersthund eine längere Runde laufen sollte. :smile:

    Was ich damit sagen will: wie es in den Wald hineinruft, so schallt es hinaus. Ein AG, der seinen Mitarbeitern kein Verständnis entgegenbringt, selber große Forderungen aufmacht und Zusatzleistungen verlangt, ohne eine Gegenleistung zu erbringen, braucht sich nicht wundern, wenn der AN notgedrungen das Tricksen anfängt.

    Genaus so sehe ich das auch.

    Ich habe "nur" einen studentischen Nebenjob und eine sehr nette Chefin – die Hunde kann ich eh mit zur Arbeit nehmen, das Büro ist im EG, direkt davor ein begrünter Hinterhof. Das ist also auch mit 'nem kranken Hund, der zwischendurch raus muss, einen Verband trägt oder Medikamente braucht, kein Problem. Sollte einer der Hunde ernsthaft krank sein und z.B. eine Not-OP benötigen, würde ich auch nicht den Hundesitter im Wartezimmer der Tierklinik postieren und ev. Entscheidungen während des OP-Verlaufs treffen lassen, sondern selbst in der Nähe sein wollen. Bei meiner Chefin wäre es kein Problem, in so einem Fall einen Tag (oder auch mehrere) frei zu bekommen.

    Eine Freundin von mir hat einen ähnlichen Job (auch Studentin, aber anderer Arbeitgeber), aber einen grauenvollen Chef – der wollte ihr nicht mal einen freien Tag geben, als ihre Mutter gestorben ist ("Die Beerdigung ist doch erst Samstag, da können Sie doch den Freitag noch arbeiten!" Originalzitat). Bei jemandem, der zu so wenig Empathie fähig ist, hätte ich überhaupt kein schlechtes Gewissen, mich auch für den Hund krank zu melden.

    Ich habe im Portemonnaie bei Ausweis und Führerschein den Organspendeausweis und einen Hinweis, wer bei Notfällen sofort über meinen Zustand informiert werden soll. Jede dieser Personen könnte dann alles weitere in die Wege leiten.

    So habe ich das auch gemacht – diejenigen, die dann angerufen werden, kennen die Hunde gut und können dann entscheiden, was in der Situation das Beste für sie ist. :smile:

    Ist es eigentlich nicht eher ungünstig mit Hund viel herumzufahren, da sie so lange in den Transportboxen liegen müssen?

    Wir sind nie lange am Stück gefahren – das Längste waren die Hin- und Rückfahrt, ansonsten immer nur so 2-3 Stunden, dann ein Nachmittag an einem See/eine kleine Wanderung/ein Stadtbummel mit anschließendem Freilauf auf 'ner Wiese/etc. Klar, so grundsätzlich sollte der Hund Autofahren für einen WoMo-Urlaub nicht hassen, aber gelangweilt haben sich unsere Hunde bisher noch nie während der Fahrt, eher gemütlich gepennt. :smile:

    Gut zu wissen, dass der Hund dann quasi frei im WM liegen kann.

    Achtung, offiziell ist das verboten! (Auch im WoMo gilt der Hund als Ladung und muss gesichert werden.) Im Endeffekt kann das natürlich jeder halten, wie er mag, aber ich wollte wenigstens darauf hinweisen – von wegen öffentliches Forum und so. ;)

    Mir wurde neulich erklärt, dass unsere keine Aussies sein können, weil die viel zu ruhig sind ( während ihr aussie laut kläffend um den longierkreis gefetzt ist und sie bei jedem kreiswechsel extrem gemaßregelt hat :pfeif: )

    :shocked:

    ... genau das sind die Abschreckungsbeispiele, die mir immer so durch den Kopf schwirren, wenn jemand ankommt und sagt: "Also mit der Fly, mit der gehen wir ja schon zum Agility und zum Dogdance und wir haben ein Seminar für Tricks gebucht und zur Spielstunde gehen wir immer Samstags und Hüten wollen wir auch mal ausprobieren. So ein Aussie braucht schließlich Beschäftigung."

    Sagt mal, wann habt ihr angefangen mit Zwergen hundeschulmäßig zu trainieren? Also Erziehung läuft so nebenbei, ich glaub auch das er da von Rufus lernt.

    Basis-Krams wie "Abwarten können", Bringen von Sachen, erste kleine Übungen Richtung Grundstellung für die UO, usw. habe ich schon früh mit dem Lütten gemacht – immer nur ein paar Minuten, nicht jeden Tag und ganz locker zu Hause oder unterwegs eingebaut.

    "Richtig" sportlich im Verein gestartet sind wir erst, als er etwas älter als ein Jahr war. Liegt aber auch daran, dass ich bei "meiner" Rasse viel zu viele komplett durchgeknallte Hunde kenne, die von der Welpenstunde zum Clickerkurs zum Anfänger-Agility zur Frisbee-Vorbereitung usw. geschleift wurden und mit 2 Jahren mit den Nerven dann endgültig durch waren. So einen Junkie möchte ich nicht geschenkt haben, deshalb gab's hier am Anfang ganz viel Ruhe, Alltagstauglichkeit und entspannte Spaziergänge.