Beiträge von pardalisa

    Herzlichen Glückwunsch zum ersten Hund! :smile:

    Wegen der Abholung: Holt ihr den Welpen mit dem Auto ab? Kennt der Hund das Mitfahren im Auto schon vom Züchter?

    Ich habe das bei meinen Hunden so gemacht, dass ich mir jemanden gesucht habe, der mich fährt, damit ich den Welpen auf dem Schoß haben konnte. (Praktisch sind ein Handtuch oder eine Rolle Küchentücher in der Nähe zu haben, falls der Welpe sich übergeben muss...)

    Zuhause dann als erstes in den Garten oder auf die Wiese, damit er nach der Fahrt kurz pinkeln kann, dann ab ins Haus. Meistens wird erst mal alles untersucht, dann kippen die irgendwann einfach müde um. :D

    Meine Hunde durften von Anfang an im Bett schlafen, was praktisch ist, weil ich dann immer sofort mitbekommen habe, wenn sie nachts mal rausmüssen. Wenn man das nicht mag, würde ich einen gemütlich gepolsterten Karton neben das Bett stellen und den Welpen darin schlafen lassen – da kannst du von oben die Hand reinhängen lassen und bekommst auch gleich mit, wenn sie nachts unruhig wird.

    Außerdem noch eine Frage: Wie oft sollte man einen Welpen füttern und wann verringert man die Häufigkeit (mit welchem Alter)?

    Meine Welpen haben am Anfang 3x pro Tag Futter bekommen, später (ich glaube, so mit ca. 8-9 Monaten) dann nur noch 2x.

    Frag ansonsten mal den Züchter, wie er das machen würde. :smile:

    Ja und? Muss der Hund immer was davon haben?

    Muss er nicht, aber wie hier schon gesagt wurde – alles andere ist menschlicher Egoismus und da würde ich mich halt fragen, ob es für meinen Hund nicht eine bessere Lösung gibt.

    Wenn ein Hund bei einem längeren Familienurlaub 1-2 Mal mit durch eine Stadt läuft, dürfte das für den Großteil der Hunde überhaupt kein Problem sein – dann gibt's halt am nächsten Tag einen schönen langen Spaziergang im Grünen. Aber wenn ich meinen Hund mit zu einer Reise nehme, die ganz explizit als Städtetour geplant ist, dann heißt das für den Hund, dass er mehrere Tage am Stück angeleint durch eine Großstadt trabt, zwischendurch in einer Box hockt und abends mit viel, viel Glück mal irgendwo freilaufen kann. Dazu der Ortswechsel, die lange Fahrt, die vielen Schüler – ne, wenn das mein Hund wäre, würde ich mir eine Betreuung zu Hause suchen. Ist doch eine gute Gelegenheit, mal zu testen, wie das dann für den Neuseelandurlaub klappt.

    Für mich wäre gar nicht so sehr der Klassenfahrt-Aspekt das größte Problem, sondern das Ziel: Von denen, die hier abraten, hätten einige sicher überhaupt kein Problem damit, wenn man an den Bodensee oder an die Ostsee oder nach Holland oder auf eine ostfriesische Insel fahren würde. Alles Ziele, bei denen ein Hund deutlich leichter ins Tagesprogramm integriert werden könnte.

    Außerdem kann Newton ja wie gesagt zu fast allen Programmpunkten mit.

    Findest du? Das klingt in deinem Beitrag (#42) aber irgendwie anders. :ka:

    Sonntag: Anreise (Hund sitzt, mit Pausen, mehrere Stunden in der Box)
    Montag: Stadtführung (Hund muss angeleint im vorgegebenen Tempo mitlaufen)
    Dienstag: Pafümerie (Hund wartet in der Box im Bus)
    Mittwoch: Monaco (Hund muss angeleint im vorgegebenen Tempo mitlaufen)
    Donnerstag: unklar, eventuell "was sportliches" – falls du die Bergbesteigung, die hier vorgeschlagen wurde, vorhast, ist auch da unklar, ob der Hund mitkommen kann; ich würde meine beiden nach dem Programm vorher zumindest nicht so viele Stufen hoch- und runterlaufen lassen
    Freitag: Abreise (Hund sitzt, mit Pausen, stundenlang in der Box)

    Klar, er kann mitkommen, aber er ist eher Anhängsel, oder? Nichts davon würde ich hier als besonders hundegeeignet einstufen – das Beste, worauf man hoffen kann, ist dass sich niemand gestört fühlt und der Hund einfach unscheinbar dabei ist. Wär' mir ein bisschen zu wenig.

    Ist ein bisschen OT und ja auch nicht deine Schuld, aber das finde ich fast ein bisschen traurig: Wozu fährt man denn in ein fremdes Land, wenn man sich nicht mal eine Kunstgalerie oder einen Film in Landessprache angucken kann, oder 1-2 (günstige) lokale Speisen ausprobieren kann?

    Biertrinken am Strand kann man doch auch auf 'ner deutschen Insel, dafür würde ich mich nicht stundenlang in einen Bus setzen... :ka:

    Bei normalen, längeren Spaziergängen habe ich eine kleine, wasserdichte Umhängetasche für Handy, Führerschein, Schlüssel, etc. und einen Leckerlibeutel, den ich mir an den Gürtel hänge. Der Clicker ist in einem Seitenfach des Leckerlibeutels, die Pfeife habe ich an einem Lederband um den Hals und Kotbeutel habe ich nach mehr als 10 Jahren Hundehaltung mittlerweile in jeder Hosen- und Jackentasche. ;)

    Für's Training stecke ich mir manchmal noch ein Spielzeug in die Hosentasche und auf geht's.

    Für längere Wanderungen habe ich einen Rucksack, da kommen dann zusätzlich auch solche Sachen wie Wasser, Kamera, Erste-Hilfe-Tasche usw. rein.

    Warst du schon mal auf Klassenfahrt? Unsere Programmgestaltung sieht sehr viel anders aus, als von dir beschrieben.

    Meine Mutter ist Lehrerin und meine eigene Schulzeit ist noch keine 10 Jahre her, also ja - ich erinner' mich ganz gut daran wie so eine Klassenfahrt abläuft. ;)

    Aber gerade bei Schülern, die kein üppiges Budget haben, kenne ich das so, dass man gerne mal in irgendwelche Kellerkneipen oder Biergärten geht (auch wenn's nur für ein Getränk oder 'ne Portion Pommes ist), dass man mal in einen Buchladen möchte, um bei den Angeboten zu stöbern, dass man zusammen eine Kirche oder so besucht, was ja meist kostenlos ist, etc. Bei solchen Aktionen kann man einen Hund zwar manchmal mitnehmen (wenn beispielsweise bei den Geschäften immer einer draußen wartet), aber auch hier - was hat denn der Hund davon, durch eine Altstadt zu traben?

    Wie sehen denn eure geplanten Tagesprogrammpunkte so aus?

    Die Schüler sind auch durchaus in einem Alter, wo sie nicht andauernd an die Hand genommen werden müssen.

    Klar, in dem Alter sind sie schon ziemlich selbstständig. Aber weil du in einem deiner Beiträge angesprochen hast, dass so eine Fahrt das Gemeinschaftsgefühl stärken soll - dazu gehört doch auch, dass man etwas gemeinsam unternimmt! Die Schüler alleine in Kleingrüppchen loszuschicken, während du mit dem Hund auf irgendeine Wiese ziehst, ist dann ja nicht Sinn der Sache. :???:

    Ich würde ihn nicht mitnehmen.

    Nicht, weil ich glaube, dass du das nicht organisiert bekommen würdest (die Planung mit Hotel und Bus hört sich soweit ja gut durchdacht an :smile: ), sondern eher, weil ich mich frage, was der Hund denn von so einer Reise hat.

    Gerade in Frankreich habe ich die Erfahrung gemacht, dass Hunde selten irgendwo mit hingenommen werden dürfen: wenn das Hotel das erlaubt, ist das toll, aber ein spontaner Café-Besuch mit den Schülern? Ein Spaziergang am Strand? Gemütliches Stöbern in kleinen Läden? Zum Essen auch mal ins Restaurant gehen? All solche Sachen sind mit Hund meistens nicht möglich - und in Summe wäre mir das dann eindeutig zu viel Zeit, die der Hund alleine in der Box verbringt.

    Wenn du ihn zu Hause betreuen lassen kannst, dann ist das m.M.n. nicht nur eine gute Übung für deinen Neuseeland-Urlaub, sondern auch deutlich stressfreier für den Hund - vielleicht braucht er 1-2- Tage, um sich einzugewöhnen, aber dann ist eine Woche Fremdbetreuung mit Spaziergängen im Grünen bestimmt netter für ihn als Busfahren und "Pflastertreten".

    Naja, was heißt nicht dulden... Ich hab' eine Zeitlang an der Elbe gewohnt, da wurden Schafe zur Deichpflege eingesetzt - und die Hunde des Schäfers waren alles andere als leise. ;) Dass ist dann halt "berufliches (Dauer-)Bellen", damit muss man als "Zugezogener" schon irgendwie klarkommen, finde ich.

    Aber ansonsten gebe ich dir schon recht, ständiges sinnloses Gekläffe aus Privatgärten muss nicht sein.

    Im allgemeinen sind Leute, die sich "endlich den Traum im Grünen" erfüllen wollen und sich dann erstmal rundherum wegen sämtlichen Ruhestörungen, weil sie wollten ja Idylle, beschweren übrigens ganz besonders beliebt...

    Bah, solche Leute sind bei meinen Eltern auf dem Dorf wirklich gerne gesehen... :hust: Ziehen aus der Großstadt auf's Land und wollen den Bauern dann vorschreiben, zu welchen Zeiten die ihre Ernte einzufahren haben.

    Was Hundegebell angeht, ist's bei uns eigentlich ziemlich entspannt – nebenan ist ein Hof, der noch in "Teilzeit" betrieben wird, da gibt's Milchvieh und Hühner, in direkter Nachbarschaft wohnen eine Handvoll Hunde, darunter ein junger JRT, der wirklich stundenlang bellt, gegenüber war eine Schlosserei und ist jetzt ein Steinmetz,... still ist es da sowieso nicht, da kann dann auch mal ein Hund länger bellen. :D

    Bei meinen eigenen beiden achte ich aber schon darauf, dass sie nur kurz anschlagen, wenn wirklich was ist, und ansonsten still sind. Ist ja auch für den Hund nicht toll, wenn er ständig unter Strom steht, weil er meint aufpassen zu müssen.

    Sooo, wir kommen gerade vom Training zurück – erstes Mal nach der dreiwöchigen Sommerpause und unser Trainer war so nett und hat ganz viele Wendungen und MSÜ parat gehabt... :D

    Myrddin war erstaunlich konzentriert, obwoh ich mich die Hälfte der Zeit geärgert habe. Unser Training wurde nämlich spontan verschoben: statt in der Woche nachmittags sind wir jetzt immer am Samstag dran, wenn es auf dem Platz knallevoll ist, am Rand am Vereinshaus überall Hunde bellen und irgendjemand sogar auf die dämliche Idee kam, seinen Welpen zum "Hallo sagen" über den Zaun zu heben und direkt in unsere übende Gruppe laufen zu lassen. :rotekarte:

    Ich weiß, mit ein bisschen Umgebungsgeräuschen müssen die Hunde beim Training klarkommen, wär' ja beim Turnier auch so, aber mich nervt das tierisch.

    Wie ist das bei euch so? Trainiert ihr eher "ruhig und einsam" oder im Getümmel? ;) :smile: