@Jezzmen Ansonsten: "viele" Hunde kann ich zwar nicht bieten, aber wenn du jemanden brauchst, mit dem man geplant Begegnungen mit anderen Hunden üben kann – ich hätte hier einen hüpfigen Junghund und einen total entspannten Hundesenior. ![]()
Beiträge von pardalisa
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Ich würde den Hund nicht unbeaufsichtigt draußen lassen. Selbst wenn dein Hund das Grundstück eigentlich nicht verlässt (und das würde eine ganze Menge Training bedeuten!), kann es einerseits immer zu einer Ausnahmesituation kommen, dass der Hund doch wegläuft, und andererseits heißt ein offenes Grundstück eben auch, dass andere Hunde zu euch in den Garten kommen können. Den Stress würde ich mir und meinem Hund ersparen.
Kannst du nicht einen Teil des Gartens einzäunen und den Hund da freilaufen lassen? Er muss ja nicht die ganze Fläche zur Verfügung haben.
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@Millemaus Die von Uwe Radant sollen gut sein. Habe ich (noch) nicht getestet, aber von Leuten mit verletzten Hunden schon viel Gutes gehört.

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Zu den Kleintieren: Mein älterer Aussie hätte meine Wellensittiche gefressen, wenn ich nicht dabei gewesen wäre - obwohl er mit ihnen aufgewachsen ist, die Viecher ihm auf dem Kopf herumlaufen und auf seinem Rücken landen konnten, solange ich daneben stand. Er "mochte" die durchaus, hat nie starrend vorm Käfig gesessen (hätte ich auch gar nicht erlaubt) und fand die Töne, die das Federvolk von sich gab, wohl irgendwie witzig, aber unbeaufsichtigt hätte ich ihn mit denen nie und nimmer gelassen.
Zu dem Rest: Es muss letztendlich jeder wissen, womit er glücklich wird, aber ich habe einen Aussie mit hohem Showlinienanteil und einen AL-Aussie - und der angeblich so "gemäßigte, einfachere" Showaussie ist extrem reizempfindlich, reagiert(e) auf fremde Menschen mit heftigem Abwehrverhalten, hat selbst für einen Aussie einen deutlich ausgeprägten Schutztrieb, reagiert auf Bewegungsreize jeder Art und war im Sport nur schwer zur Mitarbeit zu bewegen, weil er sich entweder selbst im Weg stand oder stark lustbetont arbeitete.
Mein Zweithund hat deutlich stabilere Nerven, ist leicht motivierbar, ohne dabei über die Stränge zu schlagen, reagiert ohne großes Training auch in "gruseligen" Situationen angemessen und hat sich selbst - jetzt, wo er aus der Pubertät raus ist
- ohne Schwierigkeiten gut unter Kontrolle.Ich liebe meinen Großen und wir sind - mit viel, viel Training - ein gutes Team geworden, aber noch mal kommt mir die Art Aussie nicht ins Haus.
Was hier auch schon gesagt wurde: Wer ihn heute treffen würde, würde ihn für völlig unproblematisch halten - man sieht ja nicht, wie viele Trainingsstunden da drin stecken, dass der Hund keine Kinder kontrolliert oder vertreibt, wenn sie mir zu nahe kommen, dass er betrunkene Männer, von denen er glaubt, sie könnten mir gefährlich werden, anzeigt und das Problem nicht gleich selbst "erledigt", dass er fremde Menschen ignoriert und ihnen nicht ungebremst ins Gesicht springt, wenn sie ihn anfassen wollen, usw.
Ich würde einen Hund, der als "light" Variante einer Rasse angepriesen wird, nicht (wieder) haben wollen - zu viele der wünschenswerten Eigenschaften hängen m.M.n. an der Arbeitsfähigkeit und dem ursprünglichen Zweck der Rasse - und das möchte ich haben und unterstützen.
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Meine beiden dürfen trinken, wo sie wollen - und machen um viele Pfützen und Gräben freiwillig einen Bogen. Probleme hatten wir noch nie, wir sind aber auch zu 99% mitten in der Pampa unterwegs.
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Ich möchte weder einen scheuen, noch einen übermäßig freundlichen Hund haben. Shawnee findet fremde Menschen grundsätzlich furchtbar - er mag eigentlich nur seine Familie und toleriert Leute, die ich ihm als "okay" vorstelle. Alle anderen werden ignoriert, wobei er in seinen ersten Lebensjahren lernen musste, dass er sich und mir andere Leute nicht sofort mit den Zähnen vom Leib halten darf, wenn sie ihn nerven. (TA war seltsamerweise nie ein Problem, Besuche dort liebt er.)
Myrddin ist eine Spur netter, lässt sich auch aufdringliches Verhalten von fremden Menschen länger gefallen und ist viel eher bereit, auf andere Leute freundlich zuzugehen, wenn ich mein "Okay" gebe. Er ist herrlich unkompliziert, ignoriert viel und ist für mich damit perfekt.
Also - wie ähnlich seid ihr und eure Vierbeiner?

Meine Hunde und ich sind uns meistens einig, reicht das als Beschreibung?
Mir sind diese "Küsschen rechts, Küsschen links"-Rituale ein Greul, ich habe einen eher kleinen Freundeskreis und bin ziemlich introvertiert... die Hunde passen schon gut hierher. -
Mal eine ganz banale Frage: Wie habt ihr die Schilder gebaut? Habe mir jetzt alles ausgedruckt, werde sie laminieren und dann...? Ich weiß absolut nicht, wie ich sie am einfachsten (und kostengünstigsten) basteln kann, sodass sie auch ne Weile halten...
Auf dem Platz haben wir die Schilder auch laminiert und außen an quadratische, umgedrehte Blumenkästen aus Plastik gesteckt. Ist super praktisch, weil man das für die MSÜ auch stapeln kann.
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Einen Züchter kann ich dir leider nicht empfehlen, da ich bei meinem Zweithund ganz gezielt nach AL bzw. Züchtern, deren Hunde wenigstens am Vieh getestet sind, gesucht habe. Aber auf einen Teil wollte ich noch mal eingehen:
- Es soll keine Arbeitslinie sein, ich habe nicht die Möglichkeit den Hund hüten zu lassen. Ganz im Gegenteil, hier leben zwei Graupapageien, aus diesem Grund ist es mir umso wichtiger, dass die Eltern möglichst wenig Jagdtrieb/Hütetrieb haben und die Welpen gut sozialisiert werden..
Bist du dir sicher, dass ein Aussie dann richtig für dich ist? Das ist nun mal eine Rasse, die zum Hüten und Bewachen gezüchtet wurde - und ich finde es wirklich schade, wenn man ausgerechnet das vermeiden will, was die Rasse ausmacht. :/
(Ein Hund aus der AL muss übrigens nicht zwingend Hüten – Aussies sind ziemliche Allrounder, wenn man nicht gerade eine absolute Hochleistungsverpaarung wählte, kann man einen "gemäßigten AL-Hund" locker ohne Schafe oder Rinder glücklich machen.)
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Auch hier wär's – genau in wie in dem Qualzuchtthread – erst mal spannend, sich darauf zu einigen, was denn überhaupt eine Rasse ist.

Wenn ich mir angucke, was teilweise alles unter dem Begriff "Aussie" rumläuft, würde ich nicht sagen, dass der Australian Shepherd eine gesunde Rasse ist – nicht so sehr, was die Gesundheit angeht (auch wenn's da so ein paar Stolpersteine gibt...), sondern eher, was Verhaltensauffälligkeiten betrifft.
Ansonsten: Wenn man Rasse als "wurde mit Sinn und Verstand gezüchtet" definiert, dann würde ich den Aussie irgendwo im Mittelfeld einordnen - vom Körperbau her ideal für alles, was ein Hund so tun möchte, im Kopf klar und ohne Extreme in irgendeine Richtung. Gesundheitlich gibt es Dinge, die man beachten sollte; HD/ED wird getestet, ist aber m.W.n. kein großes Problem, MDR1 ist langsam auf dem Rückzug, dafür taucht Epilepsie immer mal wieder auf (und wird ebenso oft totgeschwiegen).
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Ja, darum geht es nicht. Newton ist gegen Tollwut geimpft und hat einen EU-Heimtierausweis. Es geht eher darum, dass die Zollbeamten wohl "immer etwas finden, wenn sie etwas finden wollen".
Bezüglich der Unterbringung im Bus?