Beiträge von pardalisa

    Nochmal wegen der Waldgeschichte vor einigen Seiten, is das wirklich für so viele hier normal die Hunde im Wald frei laufen zu lassen?
    Das is für mich absolutes No-Go.
    Wald is Leinenzone. Immer, egal welcher Hund und egal welche Jahreszeit..

    Meine beiden sind im Wald (außerhalb der BuS) auch frei. Eins der ersten Kommandos, das der Lütte gelernt hat, war 'Raus da!' – und mittlerweile hat er das so verinnerlicht, dass er eh auf dem Weg bleibt. Mir würde jetzt auch kein Grund einfallen, einen nicht-jagenden (oder sofort abrufbaren) Hund im Wald an die Leine zu nehmen, wenn's nicht ausdrücklich so vorgeschrieben ist. :???:

    Ach Mist, sowas ist immer doof. :/

    Und mein Hund hat schon nach diversen Erfahrungen auf dieser hoch frequentierten Strecke gar keine Lust mehr da lang zu gehen. Der bleibt stehen und möchte umdrehen.

    So eine Ecke gibt's bei uns auch – eigentlich eine total schöne Wiese, groß, Freilauf ist erlaubt, auf der einen Seite die Leine (nicht die für Hunde, sondern der Fluss... :D ), wo die Hunde am Wehr schwimmen können – und mein älterer Rüde hasst Spaziergänge da wie die Pest, weil bei schönen Wetter massenweise Idioten unterwegs sind, die händeweise Leckerli in Hundegruppen schmeißen oder Bälle in eh schon aufgeheizte Situationen werfen und er immer derjenige ist, der über'n Haufen gerannt wird.

    Mittlerweile geh' ich da nur noch lang, wenn unter der Woche früh morgens schlechtes Wetter ist, dann ist's auszuhalten...

    Ich hab mich echt gewundert, dass die beiden sein knurren einfach ignoriert haben, woran mag das liegen?

    Jugendlicher Übermut? :D Vor 'nem halben Jahr hätte Myrddin sich auch noch ein Ei drauf gepellt, ob ein anderer Hund ihn anknurrt – da musste ich dann öfter eingreifen, weil er regelrecht darauf gewartet hat, dass der andere Hund ihm eins auf die Mütze geben will (um dann ein lustiges Rennspiel draus zu machen).

    Aber meiner Meinung nach wird hier auch ein bisschen zu viel von Knochen bruch und hier da gesprochen.

    Naja, als Halter von zwei eher größeren, ziemlich stabilen Hunden, gehe ich lieber vom "worst case" aus und lasse meine Hunde nicht zu sehr kleinen Hunden hin. Sollte irgendeine Art von Unfall passieren, gehen nämlich mit ziemlicher Sicherheit meine beiden unbeschadet aus der Situation raus, während der Kleinsthund das Nachsehen hat.

    Ich finde, das muss nicht sein. Klar, es kann sein, dass der kleine Hund total selbstsicher auftritt und auch einen Rempler im Spiel gut vertragen kann – aber will ich das ausprobieren und mit den Konsequenzen leben? Lieber nicht.

    Naja die andere Halterin macht sich darüber ja scheinbar weniger Gedanken.
    Schwierig, Gismo könntest du z.B. mit Schlüsselgerappel oder Wasser kaum beeindrucken, wenn die andere Halterin so uneinsichtig ist und du nicht energischer sein willst ist es schwierig.

    Ja, genau. Das Problem ist halt, dass es für die Frau so furchtbar bequem ist – sie lässt ihre Hunde einfach rumrennen, ich kümmere mich darum, dass ihnen nix passiert, und sie hat keine Arbeit und muss ihre Hunde nicht einsammeln oder erziehen.

    Aber in dem Moment, in dem ich da nicht mehr "mitspiele" sind meine Hunde genauso doof dran, weil die Frau sich hinstellen und sagen kann: "Die großen, bösen Hunde haben meine armen, kleinen Hunde verletzt." :| Und den Stress will ich allen Beteiligten gerne ersparen.

    Nachtrag: Ich werde das mit dem Wasser mal ausprobieren, das scheint wirklich die einzige einigermaßen praktikable Lösung zu sein.

    Warum kannst du deine nicht ableinen ?

    Weil meine beiden zusammen über 50kg wiegen und die drei Kleinen alle zusammen vielleicht 8-10kg auf die Waage bringen.

    Mein älterer Rüde ist total lieb und super verträglich, aber absoluter Morgenmuffel – wenn der sich von kleinen Hunden genervt fühlt, legt er sich da kommentarlos drauf. Hört sich lustig an, ist es bei so kleinen, zerbrechlichen Hunden aber nicht. Und der jüngere von meinen beiden ist noch keine 2 Jahre alt, der löst Konflikte durch wilde Spielaufforderungen – wenn er dabei ein Mal zu doll mit der Pfote ausholt, bin am Ende ich Schuld, dass der andere Hund tot oder schwer verletzt ist.

    Mal abgesehen davon, dass ich das mit meinem Gewissen schwer vereinbaren könnte – ich hab' auch absolut keine Lust darauf, dass meine Hunde als "gefährlich" eingestuft werden, nur weil jemand anders seine Hunde nicht im Griff hat. :/

    Einfach mal ein richtig ernstes Wort sprechen und drohen, das nächste mal alle Hunde dermassen nass zu spritzen, dass sie nur noch triefen.
    Wenn die ihre Hunde nicht erziehen möchte, dann übernimm du das.

    Wahlweise zum aversivem Wasser, gehen auch mega leckere fettmachende Wienerle, die du denen hinwirfst.

    Reden hilft nix (s.o.) und Futter möchte ich denen nur sehr, sehr ungern geben – sonst heißt's noch, ich hätte die vergiftet...

    Das mit dem Wasser ist aber 'ne gute Idee, danke dafür! Ich hab' zwar äußerst wenig Lust, präventiv mit 'ner Wasserflasche rumzulaufen, aber vielleicht helfen ja ein bis zwei Begegnungen, damit der Lerneffekt einsetzt.

    (Bei 'nem Wasserstrahl kann dem Hund nichts passieren, oder? Wie gesagt, ich will wirklich nicht, dass einer von denen Schaden nimmt, aber so geht's irgendwie auch nicht weiter.)