@Streichelmonster Oha, das klingt ja wirklich nach einer unschönen Überraschung. Gut, dass es dafür so glimpflich ausgegangen ist! (Und gute Besserung für Bliss, die alte Rockerbraut!
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Beiträge von pardalisa
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Ich würde mir auch auf jeden Fall die Hundehaltung schriftlich erlauben lassen, bevor der zweite Hund einzieht – mündliche Zusagen können zu wirklich blöden, langen Diskussionen führen.
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Ab welchem Alter fordert ihr beim Spazierengehen Fuß gehen ein? Und wie lange?
Wenn du mit 'Fuss' meinst, dass der Hund korrekt mit der Schulter auf Kniehöhe des Menschen läuft, den HF anguckt die Leine durchhängt und alle anderen Dinge ausgeblendet werden – dann müssen meine Hunde das beim Spaziergang gar nicht machen, und die sind 11 bzw. knapp 2 Jahre alt.

Vielleicht bin ich da ein doofes Beispiel, aber mir reicht's völlig, wenn meine Hunde locker an der Leine laufen, mir nicht vor den Füßen rumstehen und andere Menschen und Hunde in Ruhe lassen. 'Fuss' ist bei uns nur für's Training.
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Ich weiß, das geht hier völlig gegen den Grundton und sonstige Empfehlungen. Aber Smilla hat früh schon Übungen, abwechslungsreiche Spaziergänge, Spiele, belohnen von Anbieten, auch Action gehabt. Ich hab sie nie gepusht, wenn sie ruhig war, aber auch nie gebremst, wenn ich auch grad Bock auf Zusammenarbeit hatte. Und wenn ich nicht wollte, musste sie halt damit leben. Sie kennt keine Box oder "Decke", sie darf immer "fragen", muss nur mit der Antwort leben.
Ich glaube, da liegst du gar nicht so weit weg vom Grundton.

Genau das, was du beschreibst, wäre zumindest auch so grob meine Vorgehensweise mit einem (Hütehund-) Welpen. Mit "im ersten Jahr Ruhe" ist ja nicht gemeint, dass der Hund nix erleben darf, nix lernt, nur Mini-Runden läuft und viel ignoriert wird – sondern eher, dass neben dem normalen Welpen-/Junghundeprogramm auch auf Ruhezeiten geachtet wird. Natürlich soll der Hund auch Dinge erleben, neue Sachen kennenlernen und merken, dass Zusammenarbeit mit dem Menschen klasse ist!
Ich treffe allerdings wirklich, wirklich viele HH, die mit ihrem Aussie/Border Collie/Sheltie bei uns auf dem Platz aufschlagen und denken, dass muss so, dass der Hund ständig einen "Job" hat. Da werden die Hunde dann mit 'nem knappen halben Jahr zu drei unterschiedlichen "Fun-Kursen" angemeldet und später wundert man sich, warum das Tierchen keine halbe Stunde ruhig liegen kann... :/
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Ich finde Putzen so öde und eine solche Zeitverschwendung, dass ich das nie täglich machen könnte. Was da an Lebenszeit nur für Staubsaugen verloren geht...
Da ich trotzdem ganz gerne auf dem Sofa sitze ohne in einem Berg Hundehaare und Sand zu versinken, sorge ich einfach dafür, dass der meiste Dreck gar nicht erst ins Haus kommt, d.h. vor der Tür zum Garten liegt eine Schmutzfangmatte, an der Haustür auch, bei schlechtem Wetter geh' ich kurz mit dem Handtuch über die Hundepfoten, bevor sie die anderen Räume wieder betreten dürfen, nach einem richtigen "Schlammspaziergang" warten die Hunde entweder draußen, bis der Dreck getrocknet und aus dem Fell gefallen ist, oder werden kurz mit dem Gartenschlauch oder unter der Dusche abgebraust.
Ein paar herumfliegende Haare finde ich trotzdem nicht schlimm; das einzige, was mir niemals ins Haus kommt, ist ein stark sabbernder Hund, da ist meine persönliche Ekelgrenze wirklich schnell erreicht.
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Ja, Tierheim ist durchaus eine Möglichkeit. Fraglich bleibt, ob die Pfleger dort die Hunde gut genug kennen, um sagen zu können, ob er z.B. alleine bleiben kann?
Kommt drauf an, wie gut das Tierheim ist, wie viele Hunde da gerade leben, etc. Am besten, ihr verschafft euch da selbst einen Eindruck, sowas erfährt man am einfachsten im persönlichen Gespräch. Es gibt aber z.B. auch Hunde, die bei einer Pflegestelle untergebracht sind und von dort vermittelt werden - die kennen den normalen "Hundealltag" meistens schon ein bisschen besser und man kann mehr über ihr Verhalten sagen.
Zum Alleinbleiben: 7 Stunden finde ich auch hart an der Grenze. Ist da die Fahrtzeit zur Arbeit schon miteingerechnet? Und ihr solltet auch bedenken, dass da schnell noch mal was dazukommen kann - Einkäufe, kleinere Erledigungen, Arzttermine, etc.
Deshalb auch von mir der Tipp: Guckt doch mal, ob ihr nicht wenigstens eine Teilzeit-Betreuung oder einen Gassi-Geher für zwischendurch findet.
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Drei Wochen reichen (vermutlich) nicht aus, um einen Welpen einzugewöhnen und ihn dann so lange alleine zu lassen. Die Stubenreinheit klappt da in aller Regel noch nicht zuverlässig, und zum kleinschrittigen Aufbau des Alleinbleibens ist das auch zu wenig Zeit.
Muss es denn ein reinrassiger Border Collie sein? Es gibt in den Tierheimen und bei den entsprechenden Rasse-Notvermittlungen meistens viele ältere Hütehundmixe, die ein neues Zuhause suchen. Wenn ihr euch da vorstellt und genau beschreibt, was für einen Hund ihr sucht, findet ihr bestimmt einen netten, erwachsenen Hund, der schon alleinebleiben kann.
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Ich lasse bei meinem Senior einmal jährlich ein geriatrisches Blutbild erstellen und bin sonst auch lieber ein Mal öfter beim TA als ein Mal zu wenig, wenn er sich irgendwie auffällig verhält.
Andere Routineuntersuchungen waren bislang allerdings noch nicht nötig - dafür, dass er im Dezember 11 wird, ich sein Kreuzband immer im Blick habe und er vorletztes Jahr eine große Darm-OP hatte, ist er erstaunlich fit unterwegs.

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Gibt's da noch mehr Empfehlungen?
Den von Trixie kenne ich leider nicht, aber ich habe mir vor dem letzten Urlaub den Canicross Gürtel + Leinen mit Ruckdämpfer von Uwe Radant gekauft und bin sehr zufrieden. Sitzt bequem, drückt nicht, verrutscht nicht, lässt sich gut einstellen und ich kann zwei mittelgroße Hunde (23 & 26kg) problemlos damit halten, obwohl ich nicht gerade groß und kräftig bin.

Für den Urlaub war's ziemlich praktisch, die Hunde sicher bei mir zu haben, weil wir zum Teil an einer Steilküste entlanggewandert sind, und auch hier zu Hause nutze ich den Bauchgurt jetzt, wenn ich im Naturschutzgebiet (Leinenzwang) unterwegs bin und trotzdem die Hände frei haben will, um Fotos zu machen.
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Rennen eure Hunde eigentlich auch so viel? Vorhin haben wir einen größeren Spaziergang gemacht und sobald die Leine ab ist, wird gerannt und gerannt... hin, zurück, Zickzack...
Ja, Myrddin hatte zu Pubertäts-Hochzeiten auch so eine Phase, in der er entweder Vollgas oder Stehen konnte, dazwischen gab's nix... Mittlerweile wird er langsam erwachsen und vernünftig
und rennt nicht mehr ganz so kopflos herum, sondern nur kurz zwischendurch im Spiel, zum Stressabbau, etc.Groß geübt habe ich das mit ihm nicht, abgesehen von den Schau+Warte-Übungen an der Schleppleine, wenn er zu anderen Hunden oder Vögeln wollte, das dann allerdings gezielt. Der Radius, den er jetzt hat, hat sich irgendwie ziemlich von alleine eingespielt – was vermutlich auch daran liegt, dass er sich an meinem Ersthund orientiert und der ist nur sehr selten mal mehr als 10m von mir weg.