Beiträge von pardalisa

    Oh, und apropos Grundbedürfnisse... Wenn man damit schon argumentieren will, würde ich ja eher damit anfangen, dem Hund rund um die Uhr Zugang zu einer Lösemöglichkeit und Futter zu verschaffen. Nahrung zu sich nehmen und Verdauungsendprodukte loswerden sind nämlich tatsächliche Grundbedürfnisse.

    Seltsamerweise finden die Leute, die sonst sooo gerne mit "der muss aber jagen dürfen, alles ganz naturnah, sind ja 'nur' Mäuse, bliblablubb" argumentieren, es aber häufig völlig okay, dass der Hund zum Lösen auf ihre Spaziergangszeiten und zum Fressen auf ihre Fütterungszeiten angewiesen ist... Aber dann beim Jagen mit der bedinungslosen Erfüllung von Grundbedürnissen um die Ecke kommen, sowas liebe ich ja. :hust:

    Ich find's bei beiden Tierarten falsch, sein eigenes, gut versorgtes Haustier einfach machen und jagen zu lassen. :ka: Mein Hund darf nicht jagen, auch keine Mäuse o.ä., und ne Katze – wenn ich eine hätte – dürfte das genauso wenig. Wenn andere Leute meinen, ihr Haustier, das sie sich zu ihrem eigenen Vergnügen angeschafft haben, müsse (unbeaufsichtigt) draußen herumlaufen, sich und andere gefährden, und Kleintiere töten, finde ich das ausgesprochen schade – aber ich werd' da sicher nicht mitmachen, nur "weil XY macht das ja auch".

    (Hier bei uns dürfen wildernde Katzen übrigens vom Jäger geschossen werden, sofern sie mehr als 200m von einer geschlossenen Ortschaft unterwegs sind. Und die Jäger hier ziehen das in dem Rebhuhn-Schutzgebiet, was hier in der Nähe liegt, auch ziemlich klar durch...)

    Ich fühl' mich grundsätzlich mit solchen Begriffen wie "Herzenshund/Seelenhund" ziemlich unwohl, aber natürlich gibt's Tiere, zu denen ich eine innigere Beziehung habe als zu anderen.

    Als unser allererster Familienhund z.B. starb, war das furchtbar traurig und zu dem Zeitpunkt hatte ich mehr als die Hälfte meines Lebens mit diesem Hund verbracht, aber ich konnte absolut verstehen, dass meine Eltern sich nur ein paar Monate später wieder einen Hund gekauft haben, das war 'ne gute Entscheidung.

    Den Tod meines älteren Rüden vor anderthalb Jahren dagegen hab' ich (immer noch) nicht wirklich verarbeitet und er fehlt mir furchtbar. Das ist auch einer der Gründe, warum ich im Moment Einzelhundehalter bin, obwohl ich Mehrhundehaltung eigentlich viel schöner finde – einen Welpen hier einziehen zu lassen, der ihm auch nur vage ähnlich ist, würde sich wie "ersetzen" anfühlen. (Ich weiß, ich weiß, es ist eigentlich Blödsinn, so zu denken.)

    Mal schauen, was die nächsten Jahre so bringen; ich bin auf jeden Fall sehr froh, das kleine Unfug hier bei mir zu haben, ganz ohne Hund möchte ich nicht sein.

    (ja, mit nachts am Buchladen anstehen, um das vorbestellte Exemplar abzuholen und so

    Ach, Du warst das- unter anderen?:lol::smile:

    Falls du in den 90ern Buchhändlerin in der Nähe von Hannover warst und da so'ne halbe Portion von blassem Mädel regelmäßig ihr Taschengeld in deinem Laden ausgegeben hat, nur um direkt vor der Tür schon im Gehen anzufangen, das neue Buch zu lesen, und dabei unelegant in die ein oder andere Hecke gestolpert ist – yep, dann war ich das. :ops:|):lol:

    Meine Hunde heißen/hießen nach Tolkien.

    naja.

    Tolkien ist doch super :gut:; da steht 'n beeindruckend ausgearbeitetes literarisches Universum hinter – und Tolkien ist ja schon lange tot, der kann also auch nicht mehr durch Verschlimmbesserungen seines Werks oder dämliche Kommentare auffallen... xD

    Ich gehör' ja zu denjenigen, die als Kind die Harry-Potter-Hochphase so richtig mitgenommen haben (ja, mit nachts am Buchladen anstehen, um das vorbestellte Exemplar abzuholen und so |)), und natürlich wollte ich immer einen großen, schwarzen Hund namens Sirius haben. Rückblickend bin ich nicht böse, dass das nicht geklappt hat :lol:; wenn man sich anguckt, was die gute JKR danach so verzapft hat – sowohl literarisch als auch mit ihren aktuellen, saudummen Äußerungen –, hätte ich mich vermutlich doch leicht geärgert.

    (Wenn man zwischen Autor und Werk besser trennen kann, mag das gehen, ich kann's nicht. Aber ich bin generell sooo pingelig mit Namen :ops:, ich brauche wirklich immer ewig, bis mir einer für meine eigenen Tiere gefällt.)

    Was mich da stutzig gemacht hat, wieso hat man den Hund beim Eintreten ins Wasser nicht gehört? Oder paddeln die nicht bzw können Französische Bulldoggen das nicht? Ist es echt möglich, dass ein Hund ins Wasser fällt und einfach unter geht?

    War es warm bei euch? Die plattnasigen Qualzuchtrassen haben ja gerne auch mal Herzprobleme, wenn da warme Luft + Körper aufgeheizt vom Spiel + plötzlicher Fall in kaltes Wasser zusammenkommen, hat der Hund vielleicht 'nen Schock/Herzstillstand erlitten und ist dadurch so schnell und geräuschlos untergegangen.

    Ashy Wie schön. :herzen1: Verrätst du die Zucht?

    Ich schmeisse einfach die Collage rein :smile:

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    Hui, die Hündin ist ja hübsch! :herzen1: So großfleckiges Merle hab ich bei Shelties noch nicht oft gesehen, sehr cool.

    (Nur der Zwingername tut arg in den Augen weh xD – ist der Grammatikfehler unabsichtlich entstanden oder ist das 'ne Anspielung/Referenz auf irgendwas, wo ich gerade auf der Leitung stehe?)

    Führt hier wer mehrere Hunde (also mehr als zwei) gleichzeitig an Schleppleinen / Flexis?

    Nicht regelmäßig, dafür bin ich bei Weitem nicht koordiniert genug :lol:, aber als ich noch mit zwei eigenen Hunden + Sitterhund unterwegs war, hab ich das in der BuS öfter so gemacht, dass ich einen Hund an der Flexi (Senior – brav, nicht jagdlich interessiert und total unkompliziert), einen Hund an der Schleppleine (eigener Zweithund – eigentlich erzogen ;), aber zu dem Zeitpunkt noch jung und manchmal mit kreativen Ideen gesegnet) und einen Hund an der Ruckdämpferleine am Bauchgurt (Sitterhund – kompliziert und brauchte erhöhte Aufmerksamkeit) dabei hatte.

    So richtig entspannte "Kopf ausschalten und durch die Landschaft trödeln"-Spaziergänge waren das logischerweise nie ;), aber insgesamt ging das ganz gut und stressfrei. Als eigene dauerhafte Für-immer-Kombi würde ich das so nicht haben wollen, dafür ist mir (zumindest gebietsweise möglicher) Freilauf zu wichtig bei meinen Hunden, aber machbar war's. :smile:

    Aus was für einen Preis müsste ich mich denn da ungefähr einstellen mit meiner ,Fußhupe‘ (36cm) bei Schmidt? :ugly:

    Auch ab 600€ Aufwärts?

    Genau kann ich's dir nicht sagen, ich hab' für meinen Hund die größte Größe – da könnte dein Spitz wahrscheinlich 'ne Tanzparty drin schmeißen :lol: –, aber der Preisunterschied bei der gleichen Größe zwischen Schmidt und Kleinmetall waren knapp 100€. (Und ich hab' für meine große Box schon unter 600€ bezahlt, die kleineren Größen müssten da also vermutlich noch weiter drunter liegen, wenn sich nicht doll was geändert hat.)

    Ich hab' die Rücksitzbox von Schmidt, quasi baugleich zu der Kleinmetall-Box, die @Syrus verlinkt hat, aber preislich ein merklicher Unterschied :hust: (seit die Box bei dem Crashtest so gut abgeschnitten hat, hat Kleinmetall die Preise noch mal angezogen...).

    Ist immer noch 'ne Investition, aber die Box ist super – steht bombenfest, klappert nicht, super zu reinigen, Luft zirkuliert auch gut und ich fühl mich bei meinen vielen Kurzstrecke-/Stadtverkehr-Fahrten auch ein bisschen wohler damit, den Hund nicht mehr im Kofferraum, sondern auf der Rückbank zu haben. Kann ich nur empfehlen, das Teil. :smile:

    Hast du einen link dazu?

    Ich finde bei schmidt irgendwie keine Preise :denker:

    Schmidt schreibt, glaub ich, keine Preise ins Internet. Ich hab' einfach angerufen (hatte vorher schon 'ne Doppelbox für den Kofferraum von denen und war sehr zufrieden damit); die waren total nett am Telefon und haben mir dann die Preisliste mit allen möglichen Extras, Größen, Zubehör, etc. per Mail geschickt. :smile: