Beiträge von pardalisa

    Sorry für's OT, aber: In meinem Fall ist doch gar nichts mit Schrauben befestigt? :???:

    Das war nämlich genau das, was die Typen vom TÜV auch gesagt haben – man darf Dinge entfernen, solange sich die einfach wieder zurückbauen lassen, und Dinge zursätzlich einbauen, solange dafür nichts an der Karrosserie verändert wird, sondern nur bestehende Befestigungsmöglichkeiten genutzt werden (also z.B. Sitze rausnehmen, Ladeböden rein- und rausbauen, Heckgitter anbringen, etc. ist erlaubt; Gurte abschneiden, Soundsysteme einbauen und mit der Karrosserie verschweißen, usw. wäre verboten bzw. müsste umgetragen werden).

    So wie mir das erklärt wurde, ist ein Auto mit Hundebox hinten drin immer noch ein Fünfsitzer, weil theoretisch ja noch die Möglichkeit besteht, schnell wieder 5 Sitze herzustellen. Zum Zweisitzer – und damit umtragungspflichtig – wird's erst, wenn das Umbauen nicht mehr ohne großen Aufwand möglich ist.

    Mein Onkel ist TÜV Prüfer und sagt, dass es nicht umgetragen werden muss. Die Box steht auf der ausgebauten Rückbank, es wurde nichts geschraubt und deswegen kein Bedarf, es umzuschreiben. Sobald man jedoch bohrt/schraubt usw muss es umgetragen werden.

    Ja, genau so wurde mit das auch erklärt. :smile:

    Die beiden netten Männer vom TÜV meinten, dass man die Rückbank ausbaut würde zur "normalen Verwendung eines Autos" gehören und wäre deswegen erlaubt.

    Dauerhafte Ausbauten müssen in den Fahrzeugpapieren ungetragen werden.

    Nicht unbedingt. Mein alter Polo ist gerade frisch durch den TÜV und ich habe die Rückbank ausgebaut, da stattdessen eine Alubox stehen und die mit Spanngurten an den Zurrösen befestigt (also nicht so, dass es nach "Nur mal kurz reingestellt" aussieht).

    Sowohl die Leute meiner Werkstatt als auch die zwei Prüfer vom TÜV, die ich sicherheitshalber beim Abholen gefragt habe, meinten, das wäre überhaupt kein Problem und ich müsse nichts umtragen lassen, wenn ich immer so fahre, solange ich die Gurte nicht entferne und nicht an der Karrosserie "herumflexe". :smile:

    Ich denke auch, tausend Euro sollte man als Reserve haben.

    Nun stellt sich mir als Mehrhundehalterin jetzt die Frage, ob man das pro Hund ansetzen sollte?
    Oder einfach darauf vertrauen, daß nie alle auf einmal oder direkt nacheinander krank werden?
    Wie seht ihr das?

    Seit ich zwei Hunde habe, achte ich auch darauf, dass ich mehr Geld für TA, Not-OP, etc. beiseite lege. Ich könnte mir zwar bei meiner Familie Geld leihen, wenn wirklich große Beträge plötzlich nötig sind, aber so eine einfache Situation wie "Senior braucht ab sofort täglich Medikamente und der Lütte hat sich nebenbei die Pfote aufgerissen" steigert die monatlichen Ausgaben schon – und das will ich alleine stemmen können, ohne mir was leihen zu müssen. :smile:

    Es ist aber auch nicht die Regel, dass man als Student/in mehrere tausend Euro Rücklagen hat.

    Ich bin zwar nicht @Chatterbox, aber auch Studentin – ich habe meinen älteren Hund seit knapp 11 Jahren und solange spare ich auch schon, da sammelt sich mit der Zeit was an. Ich habe einen Nebenjob, das Geld fließt quasi komplett in die Hundeversorgung und was davon monatlich übrig ist, kommt auf's Sparkonto.

    Ylvie hat übrigens ein großes Laster draußen... Fallobst. Genauer Äpfel. Ihre Nase funktioniert noch nicht so gezielt wie Linas, aber Äpfel findet sie... Egal wo! Ist ein bisschen nervig. Aber vielleicht kann ich sie als Apfelsuchhund vermieten.

    Das macht(e) Myrddin auch... Aber ich war ja fies und hab' mich neben einen Apfelbaum gesetzt und den Lütten fressen lassen – erst fand er das ziemlich cool, dann war er verwirrt und schließlich hatte er sich so überfressen, dass ihm wohl ziemlich übel gewesen sein muss. Seitdem ist er bei herumliegendem Obst viel zurückhaltender. |)

    Meine beiden haben eine ähnliche Einstellung zu Hunden, die nicht richtig atmen können und eher so vor sich hinröcheln – die finden sie gruselig (und deuten das eventuell auch als Knurren).

    Ich lasse zu solchen Hunden einfach keinen Kontakt im Freilauf zu und an der Leine haben sie andere Hunde eh zu ignorieren. Man könnte da bestimmt über Gewöhnung und vorsichtige Kontaktaufnahme dran arbeiten, aber da ich den Sinn darin nicht sehe, spare ich mir das Training.

    pardalisa: Ich kenne natürlich Deine " Gassiumgebung" nicht, aber hier gibt es z.B. Brücken über einen kleinen Bach, die sind 2 m Breit und 20 m lang. Da sind wir regelmäßig.
    Und glaub mir wenn uns da ein Fremdhund frei entgegen kommt oder auch an der Leine, ist eine Kontaktaufnahme mit HH sinvoll. Da wirst Du sicher zustimmen können..

    Ich wohne in einer ruhigen, dörflichen Ecke mit Seitenstraßen, die alle Tempo-30-Zone sind.

    Und nö, wenn mir im Wohngebiet ein freier Hund entgegen kommt (was hier eigentlich auch nicht erlaubt ist), rufe ich dem Besitzer zu, dass er bitte anleinen soll; wenn mir ein angeleinter Hund entgegen kommt, laufe ich einen großen Bogen – notfalls auch auf der Straße, hier ist eh sehr wenig Verkehr. Ich wüsste nicht, wozu ich da lange mit dem anderen HH reden müsste.

    Ich hab' auch manchmal Kopfhörer auf, wenn meine Hunde an der (kurzen) Leine sind. Auf der Strecke durchs Dorf schaffe ich ungefähr einen Podcast und im Wald wird dann abgeleint und ich nehm' die Kopfhörer ab.

    Ich wüsste auch nicht, was das andere HH zu interessieren hat. :ka: Meine Hunde pöbeln nicht, laufen an kurzen Leinen direkt neben mir und ich weiche aus, wenn's irgendwo auf dem Bürgersteig eng wird. Da will ich mich gar nicht mit irgendjemandem absprechen oder Kontakt aufnehmen (... und meine Hunde auch nicht).

    Meine Frage nun: kann er das verlangen? Darf er das?

    Hast du ein internetfähiges Handy? Wenn ja, würde ich den Jäger bei der nächsten Begegnung dieser Art ganz, ganz freundlich fragen, ob er dir doch bitte sagen könne, in welchem Gesetz oder welcher Verordnung der Leinenzwang (für diesen Wald) steht, du würdest das gerne direkt vor Ort nachgucken. :smile:

    Wenn er das nicht kann – freundlich darauf hinweisen, dass dein Hund also legal freilaufen kann und noch einen schönen Tag wünschen. Ich hab' die Erfahrung gemacht, dass a) ruhig bleiben und b) penetrante Höflichkeit solchen Leuten ganz schnell den Spaß am Meckern verdirbt und man seine Ruhe hat...