Beiträge von pardalisa

    Die kurzen Runden im Dorf (Abendrunde oder nur kurz zum Bäcker, Briefkasten, etc.) laufe ich in ganz normalen Alltags- und Uniklamotten, für die große Runde habe ich extra "Hundeklamotten".

    Am wichtigsten sind mir meine bequemen Wanderstiefel, eine robuste Hose und eine zum Wetter passende Jacke. Ich hasse es, zu frieren, und packe mich entsprechend ein – ob das jetzt gut aussieht oder farblich zusammenpasst, ist mir für Hundespaziergänge total egal. :D Da ich meistens eine Menge Krams dabeihabe (Handy, Autoschlüssel, Führerschein, Hausschlüssel, Kamera, Hundespielzeug, Kekse, in der BuS auch Flexi- bzw. Schleppleine), nehme ich auf längere Touren einen Rucksack mit.

    Outfit im Frühjahr:

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    Outfit im Herbst/Winter:

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    (... komisch, vom Sommer habe ich überhaupt keine Bilder von mir – nur von nassen Hunden, die gerade aus dem See kommen. :lol: )

    Mal eine andere Frage... habt ihr euch eigentlich schon mal Gedanken gemacht, was mit euren Hunden passiert, falls ihr sterbt? In den seltensten Fällen wird ja ein Rudel dann zusammen bleiben können....

    Meine Eltern würden beide nehmen, wenn es irgendwie möglich ist. Ansonsten würde einer zu meinen Eltern, der andere zu meiner Schwester gehen. Wenn auch das aus irgendwelchen Umständen nicht ginge, würde der Jungspund (mit Hilfe seiner Züchterin) ein neues Zuhause suchen; der Senior hätte Bleiberecht bei meiner Familie.

    Mich hat neulich schon mal jemand gefragt wen der Jungs ich hergeben würde wenn ich nur einen behalten dürfte. Ist ja eigentlich die gleiche Frage, wie wen liebst du mehr.

    Findest du? Für mich hat das eine gar nichts mit dem anderen zu tun. Wenn ich einen meiner Hunde abgeben müsste, dann wäre das immer der, der bessere Aussichten auf ein neues, gutes Zuhause hätte und mit der Veränderung besser klarkäme. Meine "Wertschätzung" des jeweiligen Hundes bzw. ein "Lieber-haben" würde dabei keine Rolle spielen.

    Ich glaube, es ist total normal, dass einem ein Hund ein winzig kleines bisschen näher ist als der andere. Was nicht heißt "mehr lieb haben" oder "besserer Hund" - ich würde für meine beiden Hunde durchs Feuer gehen. Aber Hilde ist mir näher.

    So gut hätte ich es nicht ausdrücken können, aber das fasst es für mich auch perfekt zusammen. :smile: Ich liebe beide Hunde und mache da auch keinen Unterschied, wer "besser" ist, aber Shawnee ist mir näher – einfach deshalb, weil er jetzt seit knapp 11 Jahren bei mir ist und wir in dieser Zeit so unglaublich viel miteinander erlebt haben... das schweißt zusammen.

    Ich schließe mich da an – mir war's auch wichtig, dass im Rally-O der Spaß und die Teamarbeit im Vordergrund stehen. :smile: (Alleine, dass das Anfassen des Hundes Punktabzug gibt und nicht an der Leine geruckt werden darf, war für viele hier bei uns auf dem HuPla absolutes Neuland.)

    Und was mir auch wichtig war bei der Wahl der "Sportart": Beim Rally-O wird primär Wert auf ruhige, korrekte Ausführung der Übungen gelegt und erst sekundär auf die Zeit geachtet, was ich einfach entspannend für mich und meine Hunde finde. Ich mag z.B. Agility auch gerne und finde es als Sport echt faszinierend, aber dieses hektische Fiebern um Sekunden, dazu die kläffenden Hunde, die teilweise krankhaft hochgepusht wirken – da fühl' ich mich unwohl. (Mag sein, dass ich da zu empfindlich bin.)

    @pardalisa Also hattest du nicht das Gefühl, dass es ein Fehler war zu eurer alten Dackeline einen zweiten dazu zu holen? Auch wnen es nur vorübergehend war.

    Nein, in der Konstellation nicht, weil jeder Hund eine eigene Bezugsperson hatte und genügend "Einzelhundzeit" bekommen hat – für Shawnee, den Aussie, war ich von Anfang an alleine verantwortlich; Kora, die Dackelhündin, war Familienhund und konnte immer, wenn sie keine Lust auf den Aussiejungspund hatte, auf meine Mutter oder Schwester "ausweichen" und hat dort ihre Rückzugsmöglichkeiten gehabt.

    Ein zweiter Hund, der seine gesamte Zeit mit Kora verbracht hätte (jeden Spaziergang, gemeinsame Beschäftigung, und nur eine Person, die sich um beide Hunde kümmert), hätte ich ihr nicht zugemutet – ich bin sicher, sie hätte das auch mit sich machen lassen ohne den Zweithund zu mobben oder so, aber wohl hätte sie sich dabei deutlich weniger gefühlt.

    Sagt mal, hat jemand von euch Mehrhundehalter einen Hund, der eigentlich lieber Einzelhund wäre und Hundegesellschaft nur toleriert? Würdet ihr euch im Nachhinein zu diesem Hund trotzdem wieder einen weiteren Hund (oder mehrere) anschaffen?

    Unsere erste Dackelhündin war so eine, die wahrscheinlich lieber Einzel-Prinzessin geblieben wäre. Das wussten wir, aber da ich, als mein eigener Hund einzog, auch schon wusste, dass ich nicht mehr allzulange zu Hause wohnen würde, haben wir beschlossen, dass sie da für die Zeit durch muss. :smile:

    Die beiden haben sich gut verstanden und friedlich zusammengelebt, aber es war eher eine harmonische Ko-Existenz als echte Hundefreundschaft – es gab kein Kontaktliegen und nur sehr selten gemeinsames Spielen zwischen den beiden, aber auch keine Streitereien. Als ich ausgezogen bin, habe ich meinen Hund natürlich mitgenommen und die Dackelhündin hat den Rest ihres Lebens (abgesehen von kurzen Urlaubsbetreuungen bei mir) als Einzelhund genossen.

    Bei uns – Kleinstadt, knappes Dutzend verschiedene Hundeschulen und -plätze im näheren Umkreis - ist die Gelbe-Schleife-Aktion anscheinend völlig unbekannt.

    Eine Freundin von mir hat das mit ihrem Rüden ausprobiert, der komplett unverträglich ist (würde Fremdhunde ohne zu zögern zerlegen, wenn er nicht draußen dauerhaft einen Maulkorb tragen würde), und ernüchtert festgestellt, dass selbst die Kombination aus laut rufen + Maulkorb + Schleife die "Nur mal schnell Hallo sagen"-Fraktion nicht abhält. Häufigstes Gegenargument ist wie immer: "Aber meiner ist doch ganz lieb!" :roll:

    Shawnee war anfangs auch wahnsinnig schnell frustriert, wenn irgendwas anders lief als er sich das vorgestellt hat: Anbinden wurde mit Gefiepe kommentiert, Warten auf's Futter auch, Entfernen sollte ich mich besser auch nicht, andere Leute waren ihm mehr oder weniger egal...

    Ich habe damit angefangen, alles, was irgendwie ging, als Trick aufzubauen – ihn also auch mal bewusst von mir wegzuschicken, ihm eine Aufgabe zu geben für die er still und konzentriert sein muss, etc. Die Situationen, in denen das nicht möglich war, bin ich nach dem bösen "Da muss er durch"-Prinzip angegangen, also Augen zu und fiepen lassen.

    So als Trost: Das verwächst sich auch! Dranbleiben, die Pubertät überstehen und dann geht's eigentlich. ;) :smile: