Beiträge von pardalisa

    Kann mir jemand irgendwas für sehr große Einkäufe empfehlen, wenn man kein Auto hat? Alles per Hand nach Hause schleppen, schaffe ich nicht.

    Hast du ein Fahrrad? In den Kleinanzeigen gibt's immer wieder günstig Anhänger (ob ursprünglich für Kinder, Hunde oder Lasten gedacht wäre ja egal) zu kaufen, das wäre vielleicht eine Möglichkeit.

    Ansonsten bieten viele Supermärkte mittlerweile einen Lieferservice (manchmal mit Mindestbestellwert) an – bei Rewe kann man z.B. online aussuchen und einen Wunschtermin zur Lieferung angeben und bei Tegut kann man seine Sachen selbst aussuchen, vor Ort in die Kühlung packen und dann abends geliefert bekommen.

    Wie wichtig sind dir denn kalkulierbare Rasseeigenschaften? Du willst ja keinen Welpen, hast du schon mal bei den Rassen, die in Frage kommen, auf die jeweiligen Nothundeseiten geguckt? Da sitzen ja nicht nur "Problemhunde", sondern z.B. auch Scheidungsopfer oder Hunde, die ursprünglich in die Zucht sollten, die der Züchter jetzt aber doch abgibt, weil sie sich nicht 100%ig wie erhofft entwickelt haben (zu groß, zu klein, falsche Ohrstellung, etc. – also alles Sachen, die für dich ja eher egal wären).

    Ansonsten: Wie wäre es mit einem Tierschutzhund, der im Moment in einer Pflegestelle lebt? Da könnte man schon was über die Alltagstauglichkeit, Verträglichkeit und das Alleinebleiben sagen und du könntest ihn, wenn's einigermaßen in der Nähe ist, mal zum Probespaziergang angucken.

    -Ein Hund der immer wieder ausbüchst und 'seinem Jagdtrieb nachgeht' gehört an die Leine!

    - Man braucht einen Plan B falls der Hund gar nicht alleine bleiben kann

    Da schließe ich mich aber – egal für welchen Hund du dich letztendlich entscheidest – auf jeden Fall an!

    @liluma Wie hundeerfahren ist denn der Rest der Familie? Können die da ein Auge mit draufhaben und erkennen kritische Situationen auch oder ist das Ziel eher "ruhige Weihnachten mit Hunden, die möglichst unauffällig sind"?

    Im ersten Fall würde ich wohl das Kennenlernen draußen machen und dann im Haus zwar jedem einen Rückzugsort anbieten, aber viel erst mal (kontrolliert) laufen lassen; im zweiten Fall würde ich so gut wie möglich trennen und notfalls jeden in 'ne Box stecken, wenn Ruhe herrschen soll, und ansonsten zwischendurch schön große Spaziergänge machen.

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    Ich muss mich auch noch mal kurz freuen. Es ist immer noch total ungewohnt für mich, plötzlich einen Hund zu haben, der sich freiwillig von fremden Menschen streicheln und kraulen lässt. Myrddin und ich haben gestern einen älteren Herrn mit Gehstock getroffen. Ich hab' Myrddin rangenommen, damit der Mann in Ruhe vorbeigehen kann, aber er sprach mich dann an und bekam richtig glänzende Augen, als Myrddin ihn vorsichtig anwedelte. Wir haben uns ein paar Minuten unterhalten, er hat mir erzählt, dass er früher auch immer Hunde hatte, und Myrddin hat sich die Ohren kraulen lassen und war total sanft und vorsichtig.

    Mein Söckchen ist (nicht nur, aber auch) in der Hinsicht einfach toll im Moment: Wenn ich nach der Nachtschicht über den stockfinsteren Parkplatz gehe, ist er völlig selbstverständlich und wachsam neben mir, aber wenn wir freundliche Menschen treffen, ist er locker und aufgeschlossen. :herzen1:

    Muss sie denn überhaupt in die Hundeschule? Wenn du mit dem jetzigen Erziehungsstand soweit zufrieden bist und es "nur" um die Kontakte zu anderen Hunden geht, dann würde ich mir eher eine regelmäßige Gruppe zum entspannten Spaziergang in Feld und Wald treffen.

    Guck mal hier im Forum, da kann man unter "Treffen" nach den PLZ-Gebieten nach Gleichgesinnten suchen. Oder ansonsten mal bei Facebook, Kleinanzeigen, etc. einen Aufruf starten. An deiner Stelle würde ich mir die stressige Situation (für Mensch und Hund!) in der Hundeschule gar nicht antun. :smile:

    Ich verstehe gar nicht, warum die Arbeitslinie so häufig als komplizierter, "krasser" oder heftiger beschrieben/wahrgenommen wird. Die deutlich überwiegende Mehrheit der problematischen Aussies, die ich kenne, die Verhaltensauffälligkeiten zeigen, sind aus der Showlinie. Und das wundert mich ehrlich gesagt wenig: Wenn ich mir ein Pedigree mal angucke, was sagt mir dann ein Showtitel? Dass der Körperbau dem Rassestandard entspricht, das allgemeine Erscheinungsbild dem Richter gefiel und Hund 10-15 Minuten (angeleint!) im Kreis laufen kann, ohne dabei komplett verhaltensauffällig zu sein. (Und selbst das trifft ja nicht uneingeschränkt zu; wenn man sich auf den großen VDH-Austellungen mal umguckt, läuft's mir kalt den Rücken runter – hysterisches Kläffen, Hunde, die in die Hose ihrer Besitzer zwicken, weil sie komplett durch mit den Nerven sind... und die werden dann platziert. Die Nachkommen würde ich nicht mal geschenkt haben wollen.)

    Man kann ja, was die Sinnhaftigkeit von "Sporthüten" und Trials angeht, geteilter Meinung sein, aber es lässt sich nicht leugnen, dass mir ein Hütetitel nun mal deutlich mehr über einen Hund verrät als eine Showplatzierung. So ein Trial geht meist über mehrere Tage, die Hunde müssen über längere Strecken, unter großer Ablenkung und ohne Leine sicher, selbstständig und zuverlässig arbeiten. Das packt kein Hund ohne das entsprechende Nervenkostüm und ohne die Nötige "Coolness" und Kooperationsbereitschaft.

    Nur weil ich einen AL-Aussie habe, heißt das ja nicht automatisch, dass der hüten muss, aber meiner Erfahrung nach geht das Bestreben, einen "Aussie light" aus der Showlinie zu züchten schon seit Jahren kräftig nach hinten los. Wenn jemand sich wirklich umfangreich informiert hat und weiß, was ihn mit einem Aussie allgemein erwartet oder erwarten kann, dann würde ich immer einen Aussie aus Arbeitslinie empfehlen. Meiner Erfahrung nach ist da die Wahrscheinlichkeit, dass man einen gut kontrollierbaren, leichtführigen, motivierten und ausgeglichenen Hund bekommt, da einfach am größten.