Beiträge von pardalisa

    Aber du kennst schon die 40/20er Regel?
    Damit sind Hunde über 40cm und/oder über 20kg gemeint.
    Die TE hat einen grösseren Hund also fällt er unter 40/20er Hunde und darf von Kindern unter 18 Jahren nicht alleine ausgeführt werden. Das gilt nicht nur im Norden (da wohn ich gar nicht).

    Aber doch nicht überall im Norden?

    Hier in Niedersachsen gibt's diese Regelung z.B. nicht, da kann ich (theoretisch, wenn man das okay findet und wenn die Gemeinde keine spezielle Regelung hat) einen 40kg-Schäferhund mit einem 14-jährigen Kind vor die Tür schicken.

    Sagt mal, lasst ihr euren Hund eigentlich weiterhin abgeleint, wenn euch fremde Menschen begegnen?

    Kommt drauf an. Bei älteren Menschen, Kindern, Leuten, die schon ängstlich aussehen, Joggern und Radfahrern leine ich an oder schicke die Hunde abseits des Weges in Platz. Wenn mir jemand locker entgegengeschlendert kommt, lasse ich die Hunde freilaufen, die gehen da aber auch von sich aus nicht hin.

    Allerdings gehe ich auch dort spazieren, wo eh nicht viel los ist – wenn ich irgendwo wohnen würde, wo man nur im gut besuchten Stadtpark spazieren gehen könnte, würde ich wahrscheinlich auch seltener anleinen. Hier bei uns treffe ich max. 5-10 Leute auf einer 2-stündigen Tour, da klappt das mit dem Rannehmen gut und ist überhaupt kein Problem.

    Ich finde es am praktischsten, wenn meine Hunde fremde Menschen einfach ignorieren. Shawnee z.B. tappt völlig desinteressiert an Leuten vorbei, selbst wenn die ihn locken und schnalzen. Myrddin würde darauf schon eher anspringen, dafür gibt's mit ihm aber manchmal auch so nette Begegnungen wie mit dem älteren Herrn. Hat alles seine Vor- und Nachteile. :smile:

    Aber so ein richtig menschenliebender Hund, der tatsächlich zu anderen Leuten hinrennen und sich freuen/hochspringen würde, der würde mich in der Erziehung wahnsinnig machen. Da bevorzuge ich mein altes Grummelmonster. :D

    Ich hab' die Erfahrung gemacht, dass die meisten "Hundehasser", denen ich bisher so begenet bin, eigentlich gar nichts gegen Hunde konkret hatten – das waren entweder...

    a) Menschen, die einen schlechten Tag hatten und nicht genug Erziehung genossen haben, um zu wissen, dass man seine schlechte Laune nicht an anderen, unbeteiligten Menschen und Tieren auslässt,

    b) Menschen, die mit ihrem eigenen Leben absolut nicht klarkommen und sich einfache "Opfer" suchen, an denen sie ihren Frust auslassen,

    oder c) Menschen, die tatsächlich ein psychologisches Problem haben und in Behandlung sind oder sein sollten.

    Bei a) und b) denke ich mir meinen Teil und ignoriere solche Leute – denen Aufmerksamkeit zu schenken ist verschwendete Energie und führt zu nix. Um c) mache ich einen großen Bogen und habe eher Mitleid.

    Wie bist du an das Thema "Fremde Menschen" rangegangen mit deinen Hunden? Hört sich ja bei beiden echt gut an!

    Eigentlich ist nur Myrddin der, der gut mit fremden Menschen kann... :hust: Shawnee findet die meisten Menschen einfach nur überflüssig und ignoriert sie (bzw. würde sie sich selbstständig vom Hals halten, wenn er bedrängt wird).

    Bei ihm sorge ich besonders aufmerksam dafür, dass ihn niemand streicheln will – er hasst das und ich finde auch nicht, dass er das lernen muss. Damit sind wir die letzten 11 Jahre gut klargekommen. Bei Myrddin habe ich nix trainiert, der ist einfach vom Charakter her ein viel menschenfreundlicherer Hund. Auch bei ihm hätte ich nicht darauf "bestanden", dass er sich von fremden Leuten anfassen lässt, aber wenn er das mag und anbietet, darf er gerne Kontakt aufnehmen.

    Sorry, das ist eine total un-hilfreiche Antwort, ich weiß.

    Das weiß ich doch alles noch nicht. Aber die Ausbildung nennt sich Hundetrainer, also keine Spezialisierung. Vorbereitung auf die §11 Prüfung

    Wie, das weißt du noch nicht? :???: Woraus besteht denn deine Ausbildung? Also ganz konkret, welche Szenarien lernst du da kennen – geht es da um verschiedene Hundesportarten? Geht es um typische Erziehungsprobleme von Familienhunden? In welchen Bereichen arbeiten deine Ausbilder? Wie sieht das Training aus – gibt es Theorie und Praxis und worum geht es da?

    Und wie hast du dir das Dasein als Hundetrainerin nach der Ausbildung vorgestellt? Willst du Hausbesuche und Einzeltraining machen? Willst du in eine schon bestehende Hundeschule als Co-Trainer einsteigen (wenn ja, in welchem Bereich würdest du dort Training anbieten wollen)?

    Tut mir Leid, dass ich da so nachbohre, aber für mich wäre das ein ganz wichtiger Punkt bei der Wahl eines eigenen Hundes! Wie schon gesagt: "Hundetrainer" ist ein ganz, ganz weit gefasster Oberbegriff – und je nachdem, was du genau machen willst, gibt es ziemlich große Unterschiede, welcher Hund dazu passt.

    Außerdem gehts hier nicht um meine Ausbildung und mir reicht das schreiben schon wegen Hund, deshalb bin ich hier und ich werde hier mit niemanden auch noch wegen meiner Ausbildung diskutieren.

    Naja, was du genau bei deiner Ausbildung und dann nach dem Abschluss da machst, ist aber für die Hundewahl schon relevant. Jemandem, der später z.B. Obediencekurse und Wanderungen anbieten möchte, würde ich einen ganz anderen Hund empfehlen als jemandem, der mit angstaggressiven Hunden arbeiten will.

    Insofern: Kannst du nicht wenigstens dein späteres "Aufgabenfeld" oder deine geplante Kundschaft mal kurz beschreiben? Oder ganz kurz darstellen was so ungefähr Teil deiner Ausbildung ist? Davon hängt nämlich m.M.n. ganz erheblich ab, mit welchem Hund du glücklich wirst. (Und welcher Hund mit dir.)

    Kim wiegt 31 kg und die Schoklade war Zartbitte 59% Kakao.
    Ich kann wie gesagt die Menge nicht einschätzen. Ich denke es war maximal die Hälfte von den 75 Gramm die ich heute verwendet habe.

    Wikipedia ist zwar als Quelle nur minimal besser als Facebook, aber hier (klick) gibt's eine Übersicht über Symptome und das ungefähre Mengenangaben/Körpergewicht-Verhältnis.

    In deinem Fall würde ich den Hund nur gut beobachten und keine Panik schieben, das klingt nicht direkt lebensbedrohlich. :smile: