Mir ist es wichtig, dass niemand von meinen Hunden erschreckt, belästigt oder überrascht wird, d.h. meine Hunde tragen im Dunklen Leuchthalsbänder, sind an belebten Orten gut sichtbar an der kurzen Leine und haben von Welpenbeinen an gelernt, dass fremde Menschen ignoriert werden. Wenn mich jemand bittet, die Hunde im Wald/Feld anzuleinen oder festzuhalten, dann mache ich das auch sofort und ohne herumzudiskutieren. (Und bei Leuten, denen man schon von Weitem ansieht, dass sie Angst haben, warte ich gar nicht erst darauf, dass sich mich darum bitten, da rufe ich die Hunde vorher schon ran.)
Was mich allerdings furchtbar nervt, ist pampiges Herumgemotze von hundeängstlichen Menschen – das hat nichts mit "Die sollen sich doch zusammenreißen!" zu tun, sondern mit ganz simpler Höflichkeit. Meine Hunde tauchen nie plötzlich unangeleint hinter irgendwelchen Ecken auf und ich kann nichts dafür, dass jemand Angst hat; wenn man die Hunde also von Weitem kommen sieht, kann man mir gerne rechtzeitig und freundlich Bescheid geben und muss nicht losmotzen, schreien oder keifen.
Ähnliches Phänomen mit jungen, übervorsichtigen Eltern: Ich werde immer mal wieder gefragt, ob das Kind die Hunde streicheln darf. Bis vor einiger Zeit habe ich dann gerne Kontakt zu einem meiner Hunde zugelassen, der mag Kinder nämlich gerne und ist richtig vorsichtig und nett dabei. Aber seit ich ein paar Mal mit wirklich hysterischen Eltern zu tun hatte, die Hunde überhaupt nicht "lesen" können und hinter jedem Leftzenlecken gleich einen Angriff sehen, sind meine Hunde für Kinder tabu. Das tut mir Leid für die Kinder, aber wenn eins dieser panischen Elternteile hinterher behauptet, dass mein Hund zubeißen wollte, habe ich den Ärger und darauf kann ich gut verzichten.