Beiträge von pardalisa

    Das mit der Hundeschule ist eh in Planung. Versuche sie auch sonst voll auszulasten...

    Ein Welpe muss nicht ausgelastet werden! Der ist mit dem normalen Alltag und der Grunderziehung und Erkundung seiner Umwelt schon genug beschäftigt. Bei einem Aussie kommt noch dazu, dass die wirklich konsequent lernen müssen, dass es Zeiten für Action und Zeiten für Ruhe gibt - wer da nicht aufpasst, zieht sich einen hibbeligen Hund heran, bei dem die Verhaltensauffälligkeiten später vorprogrammiert sind.

    Haben einen Australien Shepherd. Wenn die nicht genug laufen sollen die auch falsch werden. Ob das stimmt weiß ich natürlich nicht

    Erstens: Das heißt Australian Shepherd. ;) Zweitens: Was soll das heißen, "falsch werden"? Aussies haben Schutz- und Wachtrieb, d.h. sie mögen nicht unbedingt fremde Menschen und sind - wenn sie erwachsen sind - nicht immer mit anderen Hunden verträglich. Das ist eine Rasseeigenschaft und nichts, was sich durch lange Spaziergänge "beseitigen" oder umgehen lässt. Für dich heißt das, dass du sehr konsequent und ruhig sein musst, u.U. auch andere Hunde blocken/vertreiben lernen solltest und deinem Hund die nötige Sicherheit geben musst.

    Wenn dein Hund erwachsen ist und zu den Exemplaren Aussie gehört, die fremde Hunde zum Fressen gern haben, dann musst du das managen. Wenn dein Hund Ansätze zeigt, unbekannte Menschen anzubellen, anzuspringen oder sonstwie zu bedrängen, dann musst du da eingreifen. Wenn du schon beim Welpen und seinem ganz normalen Spielverhalten eingeschüchtert bist, dann hol' dir bitte ganz schnell kompetente Hilfe von einem Trainer, der sich damit auskennt.

    Spaß an Spaziergängen und kleinen Radtouren bringen so ziemlich alle gesunden, mittelgroßen Hunde mit. Ich würde an eurer Stelle mal mit der ganzen Familie eine Liste machen, wie der Hund vom Charakter und Äußeren so sein soll. Ein paar Punkte wären z.B.:

    - Wie groß/schwer darf der Hund max. sein, damit man ihn noch gut heben und tragen kann? (Kann immer mal nötig sein, wenn der Hund verletzt ist und länger gepflegt werden muss!)
    - Kurzes Fell, langes Fell oder Locken?
    - Darf der Hund im Haus auch mal anschlagen oder ist eher ein ruhiger Vertreter gewünscht?
    - Wie sieht's mit Jagdtrieb aus? Wäre das okay oder ist möglichst wenig Interesse an Wildtieren gewünscht?
    - Wegen der Hundeschule: Interessiert ihr euch für eine bestimmt Sportart oder seid ihr da offen für alles? Wer würde das mit dem Hund hauptsächlich machen wollen?

    ... usw. Mit den Antworten könnte ihr dann entweder in ein paar Tierheimen vorbeischauen und euch beraten lassen (Und da sitzen oft wirklich tolle Hunde! Das sind ja nicht nur "Problemfälle", sondern z.B. auch Hunde, die nach einer Scheidung der Besitzer ihr Zuhause verloren haben.) oder nach einer passenden Rasse und einem Züchter Ausschau halten.

    Sagt mal wann habt ihr angefangen, eure Hunde ans Rad laufen zu gewöhnen?
    Da gehen die Meinungen ja auseinander, viele sagen recht spät, manche sagen auch schon vor dem ersten Geburtstag, solange der Hund trabt und es eine flüssige Bewegung ist. Dann dient es dem Muskelaufbau etc.pp.

    Myrddin ist ja im Dezember geboren, also habe ich den Winter nach seinem 1. Geburtstag abgewartet und dann erst das Fahrradfahren angefangen. War für ihn völlig ausreichend – der hatten von unseren Spaziergängen und dem regelmäßigen Rennen mit anderen Hunden auch so genug Muskeln, da war zusätzliches Training gar nicht nötig. :smile:

    Falls dir ein weiterer Erfahrungsbericht hilft: Shawnee wurde (mit sieben Jahren) kastriert, weil er eine stark vergrößerte Prostata hatte. Da sich bereits Veränderungen am Darm ergeben hatten, war abwarten oder chippen auch keine Alternative.

    Ich bin sonst auch nicht dafür, "einfach so" zu kastrieren, aber bei Shawnee habe ich die Entscheidung nie bereut.

    Das ist ein normales Geschirr:

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    Besser als ein Norwegergeschirr oder dieses Sensation Harness, aber immer noch nicht ideal. Da würde ich tatsächlich, wenn es über ein kurzes Ausprobieren hinausgehen soll, in ein gutes Geschirr für's Laufen am Skateboard investieren.

    Hmm, was verstehst du unter gutes Zuggeschirr?Natürlich darf sie zwischendurch auch schnuppern, aber muss mich halt auch oft ziehen.
    Wir haben ein Sensation Harness Geschirr, ein "normales" Geschirr und ein Norweger.
    Und sonst nur Halsbänder.

    Ein gutes Zuggeschirr ist für mich eins, das genau für den Zweck - nämlich Zugbelastung bei (hohem) Tempo – konzipiert wurde. Das Sensation Harness z.B. würde ich meinen Hunden nicht mal zum normalen Spaziergang anziehen... und schon dreimal nicht zum Ziehen. Das Norwegergeschirr fiele m.M.n. auch raus, weil der Sitz unter Zug absolut bescheuert ist und die Schulter einschränkt. Was ist bei euch ein 'normales' Geschirr?

    Myrddin nervt mich im Moment ein kleinwenig... :/ Das ganze Feiertagschaos hat er super mitgemacht und sich prima benommen, aber seit vorgestern ist er im Wald nur am Gucken: bei jedem Knacken, jedem fallenden Blatt und jeder (angeblichen) Wildspur ist er abgelenkt und will vom Weg runter.

    Noch kommt er auf Pfiff sofort, aber das war schon mal so viel besser. Ich vermute ja, dass er mittlerweile genau unterscheidet, ob ich ihn wirklich im Auge habe oder selbst abgelenkt bin – sonst gehe ich ja meistens alleine mit den Hunden raus, aber im Moment bin ich bei meinen Eltern, da findet die große Runde des Tages meist mit mehreren statt. Anscheinend bekommt Graf Unfug das ganz genau mit, wenn ich mich unterhalte. :roll:

    Blöd irgendwie, dann muss ich doch die Schleppleine wieder rauskramen...

    Menschen, die ihre Hunde nicht anleinen oder sie zumindest zu sich rufen, obwohl ihnen andere Menschen entgegenkommen, finde ich respektlos. Das gehört sich heute einfach nicht mehr.

    Wo wohnst du denn? :shocked:

    Wenn hier bei uns (Dorf am Waldrand) jeder Hund angeleint würde, nur weil jemand entgegen kommt, dann wäre am Wochenende kein Freilauf mehr möglich... Bei Kindern, älteren Menschen oder ängstlichen Personen verstehe ich das ja, aber bei 'normalen' Wandergruppen, die man im Wald trifft? Das hat doch nix mit "Respektlosigkeit" zu tun, wenn Hunde, die fremde Menschen ignorieren, da locker frei dran vorbeilaufen.

    Mir zeigt es eben, dass es nicht nur an dem ersten Hund lag, dass es überhaupt geknallt hat. Und ich würde - nochmal - gerne wissen, wie ich solch eine Konstellation vermeide, sprich kann ich irgendwie schauen, dass ich einen passigen Hund dazuhole?

    Die Antwort hast du doch hier schon mehrfach bekommen: passendes Geschlecht und passendes Temperament beim Neuzugang wählen. Wenn dir ein Welpe zu unsicher und nicht gut abzuschätzen ist, such nach einem erwachsenen Hund, der charakterlich schon gefestigt ist. Wenn dein Hund eher ressourcengeil ist und nicht gerne nachgibt (wenn du nicht dabei bist), such nach einem, der eher "weich" ist und bei Konflikten deeskaliert.

    Und nein, ganz bestimmt hole ich mir keine andere Rasse, die dazu überhaupt nicht passt, dazu.

    Das sagt doch auch gar keiner. :ka: Was für eine Rasse ist dein Ersthund denn? Soll es wieder die gleiche sein - oder wäre ein Hund aus der gleichen "Gruppe" (also Windhunde, Hütehunde, Jagdhunde - so ganz grob) auch okay?

    Und deswegen verweise ich nochmal auf den Threadtitel, wie kann ich genau das Vermeiden in der Praxis umsetzen, ohne dass ich jetzt quasi zwei seperate Hunde habe, die ich 24/7 im Auge haben muss, sondern was kann ich für Hausregeln oder so vorher festlegen? Sie hatten beide vorher keinen festen Liegeplatz, das war sicherlich auch ein Thema und das würde ich defnitiiv anders handhaben, aber wenn hier so viele zwei intakte Rüden mit genügend Altersabstand halten, dann muss es da doch praktische Tipps für geben oder habt ihr einfach alle nur einen grandiosen Hundeverstand und ich muss dumm sterben?

    Zwei Möglichkeiten: entweder, du hast zwei Hunde, die sich nicht so richtig grün sind, die du permanent im Blick haben musst. Das hieße für mich: getrennt füttern, kein gemeinsames Spielzeug, keine Kausachen zur freien Verfügung, jeder hat seinen festen Liegeplatz, auf den er sich zurückziehen kann und jegliches Mobben/Kontrollieren/Einschränken der Hunde untereinander wird sofort unterbunden – dazu gehören auch solche Sachen wie Anstarren, an Engstellen wie Türrahmen drängeln, Wegstubsen, Weg abschneiden im Freilauf, etc.

    Mir wäre das zu anstrengend, aber ich kenne Leute, die mit einer solchen Hundekonstellation seit Jahren klarkommen und es zu keinem Zoff kommt.

    Zweite Möglichkeit wäre, eventuell Abstriche bei den eigenen Vorstellungen vom Wunschzweithund zu machen und dafür einen Hund zu suchen, der möglichst gut mit dem schon vorhandenen Hund harmoniert. Und ja, dazu gehört auch, dass man eventuell das präferierte Geschlecht oder die Rasse noch mal überdenkt.

    Es wird halt schwierig, beides zu haben: den charakterlich perfekten Zweithund, der noch dazu gut und problemlos zu deinem Ersthund passt. Irgendwo musst du vermutlich Kompromisse eingehen.