Beiträge von pardalisa

    Meint ihr ein Körbchen in der Größe von 80/90x60 würde für einen Aussie reichen? Bente wird wahrscheinlich nicht größer als 50cm. Ich bin soo schlecht im Einschätzen von Maßen.

    Ich denk schon. Ich hab' für meinen Aussierüden die Schmidt-Rücksitzbox in der größten Größe, die hat eine Grundfläche von 90x50 und da sitzt der ganz gemütlich drin. (Er ist jetzt auch eher die Variante "Halbes Hemdchen" :lol: und für einen Rüden nicht besonders groß oder massig, aber du hast eh eine Hündin, oder? Die sind ja häufig noch mal kleiner und zierlicher.)

    Das mit dem schlecht schätzen können kommt mir seeehr bekannt vor :ops: - im Zweifelsfall vielleicht einfach die geplante Grundfläche mit Tesakrepp oder Pappe aufkleben und den Hund draufsetzen? Dann kann man sich das meist ein bisschen besser vorstellen. :smile:

    Ich kenn Aussies in dem Alter auch eher als dürre Langbeine. xD

    Mein einer Rüde sah mit sechs Monaten fast wie eine Mini-Kopie seines erwachsenen Selbsts aus, wenn man jetzt mal so rückblickend Fotos vergleicht, aber der andere hatte ellenlange Beine, Ohrenkirmes und sah generell verbaut aus |) (... hat sich aber verwachsen :lol:).

    Kann das abgesehen vom Ekelfaktor gefährlich sein?

    Zusätzlich zum Ekelfaktor hätte ich da wegen Krankheiten und Würmern echt Sorgen... Man weiß ja nie, ob und wie die Katzen entwurmt/medizinisch versorgt werden.

    Hat jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht und im Idealfall einen Tipp oder eine Erklärung?

    Keine ähnlichen Erfahrungen, aber ich würd' mich da rantasten wie an ein Anti-Giftköder-Training, d.h. ein Anzeigeverhalten etablieren, damit du Zeit zum Reagieren hast, und Abwenden des Hundes vom "Objekt der Begierde", sobald die Anzeige sitzt, hochwertig belohnen, damit das schnelle Fressen von Kot unattraktiv wird.

    Ich bin im Moment bei meinem Vater und "Haus-sitte" da quasi, während er im Urlaub ist (Einfamilienhaus auf'm Dorf). Heute mitten in der Nacht hat's direkt vor der Haustür richtig, richtig laut gescheppert – ich weiß nicht, was da los war, wahrscheinlich bloß ein Marder oder so, der irgendwo gegen gestoßen ist?

    Mir kam das Ganze aber ein biiiisschen komisch vor und weil ich nicht besonders mutig bin :ops:, hab' ich den Hund geweckt, bin mit ihm zur Tür geschlichen und war sehr froh, dass er in den letzten Monaten 'Bellen auf Kommando' gelernt hat...

    Wahrscheinlich läuft hier jetzt irgendwo eine arme Streunerkatze rum, die bloß mal vorbeischauen wollte und stattdessen das Programm "wütender, grollender Aussie-Rüde, der not amused über das plötzliche Wecken ist, aber lautstark sein Bestes beim Melden gibt und dabei doppelt so imposant klingt, wie er eigentlich ist" in voller Lautstärke abbekommen hat. :ops:

    Immerhin konnten wir danach prima weiterschlafen – ich, weil ich beruhigt war, dass da jetzt definitv nix und niemand mehr herumkraspelt xD, und der Hund, weil er angemessen stolz auf sich und seinen 'Einsatz' war. :lol:

    Dein Hund hat kein "Genderproblem" :roll:, sondern ein Erziehungsdefizit (und im Moment wahrscheinlich auch 'ne ganze Menge Stress, was in Anbetracht der Veränderungen in eurem Leben ja nicht aus dem Nichts kommt).

    Bevor ich da irgendwelche seltsamen, klischeehaften, veralteten Gender-Konstrukte reinlese, würde ich's mal mit 'Ruhe reinbringen' und klaren Regeln probieren.

    Nunja, es ist ja nunmal auch nichts neues, dass viele Vermieter keine Listenhunde oder gefährlich aussehenden Hunde in ihren Objekten haben möchten und da sollte man sich vor der Anschaffung drüber bewusst sein.

    Das dachte ich mir auch gerade... Dass die Wohnungssuche mit großem, dunklen Hund, womöglich noch in "Listi-Optik" schwierig werden könnte, weiß man doch vorher. Klar, das ist doof, aber da muss man sich einfach drauf einstellen. :ka:

    Es gibt auf EU-Ebene so eine Regelung, dass Welpen mit dieser "Unbedenklichkeitsbescheinigung", d.h. dass sie nur Kontakt zu nachweislich TW-freien Hunden und keinen Wildtieren hatten, einreisen dürfen (Art. 7 VO (EU) Nr. 576/2013). Die Mitgliedsländer können das so für sich übernehmen, müssen sie aber nicht.

    Deutschland hat das nicht übernommen, sondern stattdessen festgelegt, dass ausnahmslos alle Hundewelpen, die nach D importiert werden, mindestens 15 Wochen alt sein müssen (vgl. § 13 Abs. 5 Binnenmarkt-Tierseuchenschutzverordnung) und selbstverständlich TW-geimpft.

    Wer 'nen jüngeren Hund importiert, verstößt dagegen – was im schlimmsten Fall dazu führen kann, dass der Hund eingezogen und in Quarantäne gesteckt wird.

    Mein Ersthund war ein absolutes Herzchen und ein richtig genialer "Kumpel-Hund Charaktertyp" :herzen1: – aber ziemlich gemütlich (für seine Rasse) und eher weniger für Sport zu begeistern. Ich habe mir jahrelang zusätzlich einen sportlichen, leichter zu motivierenden Zweithund mit ein bisschen mehr Pfeffer im Hintern ;) gewünscht, und als die Lebensumstände dann passend waren, zog genau das als Welpe auch ein.

    War die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. :smile: Die Hunde haben sich vom ersten Tag an wirklich, wirklich gerne gemocht (womit ich nicht gerechnet hatte :ops:, schließlich zog der zweite Hund ja "für mich" ein – mir hätte friedliche Koexistenz der beiden schon gereicht), der Zweithund ist genau das, was ich mir erhofft hatte, und der Ersthund war sichtlich glücklich, dass er sich ab sofort einfach aussuchen konnte, was er an sportlichem Krams mitmachen will, und wo er lieber zuguckt.

    Im Alltag hat sich das geändert, was zu erwarten war – zwei Hunde mit über 20kg brauchten halt mehr Platz im Auto, trugen mehr Dreck ins Haus, fraßen mehr, kosteten mehr beim TA –, aber sonst erstaunlich wenig. Ich fand die Haltung von zwei Hunden genau richtig, und irgendwann (der Ersthund ist mittlerweile leider verstorben), möchte ich dahin auch wieder zurück.

    Ich hab' Ruffwear-Booties (mit Sohle, relativ steif) für eventuelle Verletzungen unterwegs – falls der Hund sich 'nen Ballen aufreißt und ich ihm einen notdürftigen Pfotenverband verpassen muss, würde ich die Booties drüberziehen, damit er gut verpackt ist und alles zusammenhält, bis wir irgendwo abgeholt werden können/beim Tierarzt sind – bislang zum Glück nur ein einziges Mal in meiner gesamten Hundehaltung gebraucht. Für wirkliche Laufstrecken oder gar zum Klettern finde ich die zu unbeweglich.

    Und ich hab' die Uwe-Radant-Booties für fiese Untergründe (scharfe Geröllfelder, Schnee mit schroffer Eisschicht oben drauf und so), die kommen hier ab und zu zum Einsatz und tun ihren Dienst gut, der Hund trägt die auch gerne und läuft damit problemlos. :smile: