Beiträge von pardalisa

    Und ich frage mich vor allem: Bleibt das auch nach dem Boom so, oder sitzen wir dann auf einem riesigen Berg nicht mehr absetzbarer Welpen?

    Ich weiß im Moment gar nicht, was ich gruseliger finden würde : dass die aktuelle Dichte an "Ein Hund muss her, jetzt, sofort, egal von wo!"-Anschaffungen so bleibt und die bei ihren jetzigen (in unserer Gegend tendenziell eher merkbefreiten) Besitzern alt werden und man die jetzt für 10+ Jahre beim Spaziergang an der Backe hat – oder dass die in einem Jahr alle nach und nach abgegeben werden, weil pubertierend/lästig geworden/unerzogen/nicht mehr Kinder-kompatibel/etc. :mute::( : Beides blöd.

    Bisschen margere Infos, um dazu etwas sagen zu können. ;)

    Was mir noch einfiele: Ist die organisatorisch-rechtliche Seite geklärt? Schließt die Haftpflichtversicherung deines Hundes mit ein, dass jemand anderes ihn sitten darf bzw. ist die Person, die den Hund hütet, versichert? Bezahlst du demjenigen Geld oder läuft das unentgeldlich (macht für die Versicherung ggf. einen Unterschied)? Und hast du geklärt, wie und ob du erreichbar bist und was die Person entscheiden darf, falls sie mit dem Hund notfallmäßig zum TA muss?

    Wie macht ihr das mit den Hunden und der Wasserversorgung? Zur Zeit trinken meine beim wandern fast nix, fressen dafür aber viel Schnee (was natürlich nicht gut ist).

    Mein Hund knackt ganz gezielt Eisdecken und trinkt dann. |) Anfangs dachte ich, dass das doch nicht ideal sein kann, das Wasser da drunter ist schließlich irre kalt, aber er verschmäht mitgebrachtes Wasser, hat einen Heidenspaß dabei xD und hatte noch nie Durchfall oder so danach, also lass ich ihn mittlerweile.

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    (Das mit den schlauen Gesichtsausdrücken für's Foto üben wir noch... ;):lol:)

    Im Sommer nehm ich für Wanderungen Wasser mit, weil dann hier die Bäche oft komplett trocken fallen, aber den Rest des Jahres ist das eigentlich nie nötig.

    Die Preise und die Nachfrage im Moment sind echt übel... :shocked:

    Ich hab diese Woche mit einer Gutachterin für ein EFH aus einem Erbfall zu tun (Region Hannover, nicht Stadt) und bin schon ziemlich gespannt, was die sagt. Das Haus ist nirgends inseriert, aber es trudelten trotzdem schon die ersten Anfragen ein, ob's zu verkaufen oder zu vermieten ist – einfach nur, weil Leute im Vorbeigehen gesehen haben, dass es gerade frisch leersteht und über die Nachbarn den Eigentümer erfragt haben und sie anscheinend so dringend was suchen, dass sie ihr Glück mit 'ner Anfrage versuchen ohne irgendwas anderes als die Ansicht von der Straße aus gesehen zu haben.:shocked:

    Und ist natürlich nicht immer gutgemacht. Oder veraltet. Weil für sowas halt auch nicht viel Geld ausgegeben wird.

    Ja, aber genau das ist ja eins der Kernprobleme.

    Viel schlauer wäre es, wenn die zuständige Stelle des Vereins sich da ein Mal an einen juristischen Fachmann wenden würde, der 'nen kurzen Crashkurs "das darf man, das darf man nicht" gibt, und eine gute, wasserdichte Vertragsvorlage aufsetzt. Das würde nicht nur bei Interessenten für weniger Verstimmung sorgen, sondern in erster Linie auch dem Verein enorm nutzen.

    Mit diesen halbgaren, übergriffigen Verträgen, die da teilweise vorgelegt werden, ist doch niemandem geholfen – der Interessent, der ein bisschen sensibilisiert für das Thema Datenschutz und Privatsphäre ist, wird unnötig abgeschreckt, obwohl der Verein das vielleicht gar nicht so krass gemeint hat, wie's im Vertrag steht; und der Verein glaubt, sich bei einigen Dingen abgesichert zu haben, obwohl die Vereinbarung im Zweifelsfall rechtlich null haltbar wäre.

    Mag sein, dass ich da altmodisch bin :ops:, aber sowas vernünftig zu klären finde ich elementar wichtig und im Interesse beider Seiten. Dann lieber insgesamt weniger Vorschriften im Vertrag, aber die dann bombensicher und für alle klar kommuniziert.

    Bei dem Verein Nummer 1 waren umfassende Auskunftspflichten vertraglich festgelegt und auch hohe Vertragsstrafen, wenn man zb umzieht und die neue Adresse nicht mitteilt. Plus die Kosten für die Auskunft über das Einwohnermeldeamt.


    Auch was Datenschutz angeht... Durch die Unterschrift hätten sich zb die verschiedenen Vereine über mich austauschen dürfen, und ich hätte nichts davon mitbekommen.

    Alter Falter... :shocked:

    Bei sowas juckt es einem ja in den Fingern, davon mal ein Foto an den zuständigen Datenschutzbeauftragten zu schicken... Wer solche Allmachts-Fantasien hat, hat doch nix im TS zu suchen (und auch sonst nirgendwo in der Arbeit mit Menschen. Oder personenbezogenen Daten.)

    Ich würde nichts unterschreiben, bei dem ich nicht auch gewillt bin, mich daran zu halten. Zum einen aus tatsächlicher Überzeugung, zum anderen ganz banal aus Faulheit. xD Selbst, wenn die Klausel rechtlich nicht haltbar sein sollte – sollte dem Verein in zwei Jahren an deiner Hundehaltung etwas nicht passen, hast du dann trotzdem die Rennerei mit Anwalt, eventuell Streit vor Gericht, etc.

    Für das Geld und die Zeit und die Nerven, die man da potenziell reinsteckt, bekommt man auch woanders einen tollen Hund...

    Rein Hypothetisch...ihr würdet gefragt werden, ob ihr im Mai einen Welpen aufnehmen wollen würdet...

    Würdet ihr es in Erwägung ziehen? :pfeif:

    Zu einer dann 10 Monate alten Hündin einer spät entwickelten Rasse. |)

    Nope. |) Erst recht nicht zu einer Aussiehündin. Setzt man 'nen Rüden dazu, hat man riiichtig schön lange was vom Hirn-Umbau-"los, wir stiften uns gegenseitig zu Blödsinn an"-Erwachsenwerden-Prozess, weil die Mädels idR früher reifen und die Jungs später; setzt man 'ne Hündin dazu, kann das bei dem geringen Altersabstand so richtig, richtig übel knallen.

    Auf Grund des aktuellen Threads: habt ihr das geklärt und abgesprochen?

    Ja, bei uns ist das alles ziemlich gründlich durchgesprochen und schriftlich festgehalten (damit sich im Notfall auch jeder daran erinnert und die entsprechenden Ansprechpartner hat).

    Rein rechtlich würde mein Vater den Hund "erben"; wenn seine Gesundheit das zulässt, würde er ihn auch behalten, die beiden kommen toll miteinander aus und mögen sich sehr. Falls das nicht gehen sollte, haben sowohl mein Vater als auch der Rest der Familie die Kontaktdaten der Züchterin (die auch Vorkaufsrecht hat und zu der schon seit Jahren guter Kontakt besteht) und er würde mit ihrer Hilfe in gute Hände weitervermittelt werden. Er ist fit, unkompliziert, verhält sich rassetypisch – der wäre vermutlich schnell vergeben. |)

    Ich bin zwar erst Anfang 30, aber ich hab' da generell vorgesorgt: ich hab' eine Patientenverfügung, ein Testament, einen Organspendeausweis, ein paar Familienmitglieder haben Kontovollmachten (u.a. auch für das Hundesparkonto) und eben die genauen Anweisungen für den Hund. Will man natürlich nie brauchen :( :, aber es beruhigt mich schon, dass das alles soweit geklärt ist.