Beiträge von pardalisa

    pardalisa ich habe das mit den 2 m nirgendwo finden können und habe genau deswegen den Thread eröffnet. Aber interessant, dass es sich zu bestätigen scheint, dass sich das mit den 2m hält, auch wenn es nirgendwo fest steht.

    So auf die Schnelle kann ich dir da auch keine Verordnung direkt von der Stadtverwaltung verlinken :ops:, als ich nach Gö gezogen bin (ist schon ein paar Jahre her |)), hab ich dem OA gemailt und gefragt, wo das mit der Leinenpflicht genau steht, weil ich die Homepage so unübersichtlich fand. Da kam dann eine überraschend nette Antwort und die "Verordnung über Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit" (... oder so ähnlich) im Anhang zurück und da stand das mit den 2m-Leine, ganzjährig Leinenpflicht in der Innenstadt und auf dem Wall, etc. drin.

    Vielleicht hilft das als Anhaltspunkt für die weitere Suche, falls du da tiefer einsteigen willst. :smile: Ansonsten: man sieht auch in der Innenstadt mehr als genug Hunde mit Flexi-Leine, das OA scheint da also nicht sooo genau zu kontrollieren. ;) Man sollte sich wahrscheinlich nur klar darüber sein, dass sich im Zweifelsfall keine Diskussion lohnt, sondern man eine Verwarnung kassieren kann.

    Wenn ich die Hunde aus dem Freundeskreis oder der Familie in Betreuung habe, dann wissen die Besitzer vorher meinen Tagesablauf und können entscheiden, ob das ok ist oder nicht. Bzw.kann ich auch Hunde mit zur Arbeit nehmen (außer meine eigenen, das ist nix für die). Ich nehme da aber auch nie Geld für und würde es auch nie annehmen.

    Ist hier genauso. :smile: Ich sitte gern die Hunde von Freunden oder aus der Familie, weil's mir Spaß macht und ich das auch einfach gerne mag, mal Hundecharaktere um mich zu haben, die ich sympatisch finde, aber manchmal selbst nicht dauerhaft haben wollen würde, aber ich würde kein Geld dafür nehmen. Zum einen, weil man da ganz schnell in 'ne versicherungsrechtliche Grauzone kommt, sobald Geld fließt; zum anderen, weil ich ja nix "Besonderes" mit dem Gasthund mache, der lebt dann hier halt so ganz normal eine Weile mit.

    Mir ist's nur wichtig, dass der Hund einigermaßen in unseren täglichen Ablauf passt (was nicht heißt, dass der ausschließlich lieb und nett sein muss, ich hab' z.B. kein Problem damit, auf Ressourcen zu achten, 'nen jagdambitionierten Hund angeleint zu lassen oder einen Kinder/Jogger/Fremdhunde-zum-Fressen-gern-habenden Hund beim Spaziergang mit MK zu sichern, aber mein eigenes weichflötiges Hütetier sollte schon heil bleiben und 'nen Ausbruchkünstler, der beispielsweise 1,80m-Gartenzäune überklettert, ist hier auch eher falsch xD). Ich pass aber auch nur auf Hunde auf, die ich schon kenne (und die mich und meinen Hund schon kennen), mit völlig unbekannten wär mir das zu heikel. :ops:

    Also, ich möchte damit nicht meinen Lebensunterhalt bestreiten. Ich bin auf das Geld auch überhaupt nicht angewiesen, es wäre eher ein Extra, über das ich mich freuen würde.

    Weil du schriebst, du würdest dafür auch den §11 ablegen u.ä.: Ich würde in deiner Position wahrscheinlich mal alle Kosten, die du so hättest, um das professionell anzubieten, überschlagen – Prüfung ablegen, ggf. Kurs vorher belegen, Haftpflichtversicherung, falls du eine brauchst, etc. – und dann mal gucken, wie viele Hunde du dafür sitten müsstest, damit du mindestens kostendeckend bist. Wenn das realistisch erscheint – super, los geht's! Wenn sich das nicht ausgeht, würde ich bei der Hundesitten-für-Freunde-Variante bleiben, die du jetzt hast. :smile:

    Ja es ist halt eine kleine Großstadt und die Hundedichte ist sehr hoch... Darf man nicht vergessen. Und inzwischen sind die Jäger und Bauern auch mächtig angefressen bei der Corona-Situation, weil die Städter alle ins Umland fahren und sich hier benehmen wie offen Hose... Auch insbesondere die Hundebesitzer!

    Ja, total! Gerade von Jägern und Landwirten kann ich es auch absolut verstehen, wenn die bei Hundebesitzern teilweise erstmal etwas schräg gucken, weil sie irre viele schlechte Erfahrungen gemacht haben. :nicken: Besonders im Moment, wo gefühlt die halbe Stadt gleichzeitig draußen rumläuft...

    Die motzenden Deppen, mit denen ich den letzten Jahren ab und zu das Vergnügen hatte, waren allerdings eher so Typ "gelangweilter Rentner, der irgendwo aufgeschnappt hat, dass Hunde im Moment angeleint sein müssen, und deshalb schon mal provisorisch jeden Hundehalter von Weitem ankräht". :ugly: Auf die reagier ich mittlerweile ein wenig allergisch und meine Impulskontrolle wird da gelegentlich auf die Probe gestellt. |)

    Wenn nix los ist und die Gegend übersichtlich, hat mein Hund 'nen Wohlfühlradius von geschätzten 50m. Auf unseren vertrauten, täglichen Runden geb ich ihm den auch gerne; für fremde Leute oder Hunde interessiert er sich nicht groß (und wird dann beim Passieren eh kurz angeleint, weil ich das höflicher finde), Wild zeigt er recht zuverlässig an und lässt sich im Notfall auch noch abpfeifen, vom Weg runter darf er sowieso nicht.

    Ich bin allerdings ein kleiner Schisser :ops:, in völlig unbekanntem Gebiet hab ich ihn lieber näher bei mir. Entweder ich erinnere ihn dann an den kleineren Radius oder (wenn ich z.B. 'ne Tageswanderung machen will oder mich ganz in Ruhe mit 'ner Freundin unterhalten möchte), kommt er an die Leine, ggf. mit Bauchgurt und Zuggeschirr.

    Aus meiner Kommune kenne ich eine Leinenpflicht als 2m. Nun bin ich etwas irritiert und hoffe natürlich, dass eine Schleppleine von April bis Juni ausreichen würde.

    Wie Czarek schon gesagt hat: bei allem, was zum Göttinger Stadtgebiet gehört, ist auch während der BuS eigentlich eine 2m-Leine vorgeschrieben. Es gibt Ecken, wo ein Auge zugedrückt wird bzgl. Freilauf oder längerer Leine (Drachenwiese, teilweise am Leineufer) und Ecken, wo ziemlich streng kontrolliert wird (Schillerwiesen, Grünanlagen auf dem Wall).

    Sobald man ein Stück außerhalb der Stadt ist, greift die 2m-Regelung nicht mehr und 'ne Schlepp- oder Flexi-Leine wird eigentlich problemlos akzeptiert. Wenn man überhaupt jemanden trifft, der das kontrolliert |) – das OA hab ich weiter draußen noch nie gesehen, Jäger/Jagdpächter dagegen schon öfter. Die sind allerdings idR auch wirklich nett und vernünftig – solange der Hund auf dem Weg bleibt und überhaupt irgendeine Leine dran ist, ist denen die Leinenlänge ziemlich egal, da hatte ich noch nie Diskussionen. :smile: (In manchen Ecken gibt's dafür gerade am Anfang der BuS gerne mal selbsternannte Sheriffs, die ihre Langeweile damit kompensieren, Hundehalter anzumotzen und auf die Leinenpflicht hinzuweisen, selbst wenn man gut sichtbar eine 5m-Leine in der Hand hat :roll: – da muss man sich ein dickes Fell zulegen und das einfach ausblenden...)

    Nur kurz zu Aussies (zu Pädagogik und Kindern fehlt mir das nötige Wissen): Sie bringen rassetypischen Schutz- und Wachtrieb mit, haben meist keinen unendlich langen Geduldsfaden, sind fremden Menschen gegenüber reserviert (bis ablehnend) und springen eher schnell auf Reize an. Und das soll so ;), genau die Eigenschaften werden von Rassefans geschätzt.

    Es gibt einzelne Aussies, die im Besuchshund-/Therapie-Bereich arbeiten, aber das sind Ausnahmen. Um einen Aussie zu finden, der da glücklich wird und gut mitarbeitet, müsste man mit sehr viel Hintergrundwissen an die Wahl des passenden Züchters herangehen (die meisten, die was von "Therapielinien" erzählen, kann man direkt vergessen... |)), eine ordentliche Prise Glück bei der Auswahl des Welpen haben, und dann mit sehr, sehr viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung die ersten Jahre begleiten.

    Und selbst wenn das alles passt, kann es immer noch passieren, dass der Hund aufgrund seiner rassetypischen Reserviertheit einfach keinen Spaß an der angedachten Arbeit hat.

    Ohne das böse zu meinen – ich glaube nicht, dass das für einen Ersthundehalter in der Konstellation gut machbar ist. Würde ich einen Hund suchen, der mit hoher Wahrscheinlichkeit Spaß an der Arbeit mit Menschen hat, würde ich nach einer Rasse Ausschau halten, die mehr Offenheit und passende Genetik schon mitbringt, sodass man nicht ständig gegen die eigentlichen Eigenschaften des Hundes, sondern mit ihnen arbeiten kann.

    Ich dachte um mini zu bekommen nimmt man kleinen Standard x kleinen Standard und macht so weiter


    Was ist in Abgrenzung dazu Aussie x Sheltie (/x Chi).

    Das mit dem 'kleiner Standard' x 'kleiner Standard' war die Grundidee. Guckt man sich einige Mini-Aussies an, ist das allerdings... fraglich, ob das immer so konsequent durchgehalten wurde |), oder ob nicht, quasi zur 'Beschleunigung des Kleinerwerdens', andere Rassen eingekreuzt wurden.

    Ich weiß nicht, ob man hier öffentlich Bilder von Hunden von Mini-Aussie-Züchterseiten verlinken darf, oder ob das als Lästern/verbotenes Reden über Dritte unter die Forensregeln fällt :ops:, aber mir fallen da einige Hunde von MASCA-Züchtern ein, die wirklich, wirklich offensichtlich nach irgendwie gearteter Einkreuzung aussehen. Wenn du da tiefer einsteigen willst, kannst du mir aber 'ne PN schreiben, dann schick ich dir die Links. :smile:

    Edit:

    Wäre eine andere Rasse als Zweiter / irgendwann nächster nicht besser?

    Vor der Frage stehe ich seit dem Tod des Opis auch ein wenig. :( : Bislang dachte ich immer, als nächstes zieht auf jeden Fall eine andere, grundverschiedene Rasse ein, anders pack ich das emotional nicht. Irgendwie komm ich aber doch immer wieder auf den Aussie zurück... |) Ich lass das jetzt auf mich zukommen; vor nächstem Jahr muss da zum Glück nix entschieden werden.

    Ich hab bisher leider auch noch keinen überzeugenden Mini-Aussie kennengelernt. Hier im Nachbarort gab's mal eine Zucht (mittlerweile haben die aufgehört), die Nachzuchten trifft man ab und zu noch. Optisch kommt da seeehr stark der Sheltie durch. |)

    Und am Hundeplatz hatten wir bislang eine Handvoll über die letzten Jahre verteilt; optisch davon einige ganz okay, aber vom Wesen her eine Katastrophe – kläffig, unsicher, Aufmerksamkeitsspanne eines Eichhörnchens, wahnsinnig leicht aus der Ruhe zu bringen, dafür aber durch die Bank weg mit schlecht kontrollierbarem Vorwärtsdrang bzgl. plötzlichem Zuhacken ausgestattet. :schweig: Empfehlen würd ich nach den Erfahrungen 'nen Mini niemandem, da kann man lieber gleich 'ne Hündin aus vernünftiger AL nehmen – nimmt sich bei Größe und Gewicht kaum was, ist aber wenigstens klar im Kopp.

    Ich würde das Hinlegen unterbinden, notfalls auch sehr nachdrücklich. (Eine Möglichkeit ist z.B., den Schuh unter den Hund zu schieben und ihn so 'hochzuhebeln'.)

    Dieses Hinlegen und Anstarren des anderen Hundes ist arg, arg unhöflich bei innerartlicher Hundekommunikation und kommt bei sehr vielen fremden Hunden nicht nett oder als Spielbedürfnis an, sondern als Bedrohung bzw. Belauern. Das ist zum einen für deinen Hund nicht schön, wenn er unhöfliches Verhalten weiter verfestigt, und kann zum anderen auch zu wirklich doofen Situationen führen, wenn ein anderer Hund, der in dem Moment nicht gut unter Kontrolle steht, darauf entsprechend 'antwortet'...

    Gleichzeitig würde ich aber Hundekontakte grundsätzlich etwas anders angehen – entweder du blockst mehr Hunde weg, damit nicht ständig freilaufende Hunde zu deinem kommen und der gar nicht erst in der Situation landet, dass er glaubt, er müsse dieses Hinlegen als Konfliktvermeidungsstrategie zeigen, oder du weichst weiter aus/kommunizierst deutlicher mit den anderen Haltern. Was davon bei dir umsetzbar ist, weißt du selbst am besten :smile:, aber so generell würde ich an a) ausgewählte, gute Kontakte, b) Ansprechbarkeit des eigenen Hundes bei Sichtung von anderen Hunden, c) höflich-neutrales Verhalten und kontrollierbare Aufregung arbeiten.

    Um welche Rasse geht's denn ungefähr? :smile:

    Bei den meisten Rassen (nicht allen, aber der überwiegenden Mehrheit) wäre mein Einstieg bei der Züchtersuche über den zuständigen RZV. Die absoluten Mindestandards (Alter für den ersten Wurf der Hündin, Abstand zwischen den Würfen, Rahmenbedingungen für die Aufzucht, Gesundheitsergebnisse, etc. pp.) sind da dann ja schon mal gegeben. Und bei allem Weiteren spielen dann natürlich rassetypische Fragen und persönliche Prioritäten mit rein.