Beiträge von pardalisa

    Habt ihr eurem Züchter bei Abholung irgendetwas mitgebracht?

    Ich hab' der Züchterin ein bisschen "Nervennahrung" (Schokolade für sie & ihren Mann und eine Tüte Knabberzeug für die Hündin) mitgebracht – zwei der besonders Rabauken-mäßigen Geschwister aus dem Wurf blieben ein bisschen länger, da dachte ich, sie könnte das bestimmt gut gebrauchen... :ops: |)

    Wir kennen uns aber auch schon viele, viele Jahre und ich war vor dem Abholtag mehrfach zu Besuch, da wär's mir komisch vorgekommen, dann mit leeren Händen aufzutauchen.

    Hab ich was vergessen?

    Irgendeine Art von "Notfall-Beleuchtung" würd ich ev. noch einpacken (falls man sich verläuft und im Dunklen irgendwo lang muss – ich hab' so ein simples batteriebetriebenes Licht zum Anklicken an Mensch oder Hund einfach standardmäßig im Rucksack). Im Sommer wahrscheinlich nicht sooo wichtig xD , wenn's so lang hell ist, aber wiegt ja nicht viel.

    Und einen leichten (Plastik-)Maulkorb würd ich wahrscheinlich auch noch einpacken und den Hund vorher dran gewöhnen, falls er's noch nicht kennt. Man hofft ja, dass man's nie braucht, aber falls man sich selbst verletzt und der Hund von Fremden gehalten/fixiert/verladen werden muss, oder der Hund sich irgendwie verletzt, könnte das sinnvoll sein.

    Viel Spaß bei der Tour auf jeden Fall schon mal! :smile:

    Wow, Zeitfuchs , das sieht ja großartig aus! :herzen1: :herzen1: :herzen1: Was für eine tolle Tour!

    (Du hast nicht zufällig ein Outdooractive- oder Komoot-Konto oder so, wo man die einzelnen Streckenabschnitte im Detail sehen kann?)

    Huhu! Ich habe es schon mitgetracked. Aber für Details zur Route müsste ich dich an den Veranstalter (Alpinhunde) verweisen, der hat die Etappen ausgeknobelt und verdient seine Brötchen damit. :)

    Ups, natürlich – dass man dann nicht einfach so öffentlich die Etappen verlinkt, ist ja klar. :nicken: Aber das hört sich ja echt toll an, scheint ein super Veranstalter zu sein! :smile:

    Ich hab' ein paar Jahre Agility mit dem Monsterchen gemacht, der war allerdings auch Jahrgang 2004, das war "damals" noch anders und mittlerweile bin ich da entschieden von weg. Als er älter wurde, haben wir Nasenarbeit (ZOS, Geruchsunterscheidung) für ihn entdeckt, da war er überraschend gut drin und hatte einen Heidenspaß bei. Er war eine Mischung aus AL und SL, stand sich damit auch oft selbst im Weg, war mein Eindruck. Generell hatte er nicht den durchschlagenden WTP, den ich beim Aussie gerne hätte, aber er war mein Bester und immer bereit, sich überlegt mit Neuem auseinanderzusetzen (und wenn's nur mir zuliebe war...). :herzen1:

    Mit dem Söckchen (moderate AL) habe ich Rally-O gemacht, bis unsere Gruppe wegen Trainermangel schließen musste, als "Übergangslösung" haben wir ins Longieren geschnuppert. Vor ein paar Wochen bin ich umgezogen und überlege gerade, ob ich mir wieder einen netten (Rally-)Obedience-Verein suche. Söcks ist für alles zu begeistern, was ich vorschlage, und insgesamt sehr leicht zu motivieren/angenehm in der Zusammenarbeit und wird nie kopflos dabei. Unsere "Hauptsportart" sind allerdings Wanderungen: Tageswanderungen, Mehrtagestouren, Trekking, das ist genial mit ihm, dabei haben wir beide enormen Spaß. :gut: Irgendeine Art von UO für die grauen Zellen, und den Fokus auf lange Strecken Laufen - das beschreibt unser sportliches Wohlfühl-Optimum wahrscheinlich am besten.

    OT

    Tobie : Dorf in Niedersachsen, mit 'ner ausgeprägten Bauern- und Jägerlobby :lol: , d.h. viele Hof- und Jagdhunde, die eh nicht sooo viel spazieren gehen und wenn, dann in den meisten Fällen auch alle keinen Bock auf "lass mal mit komplett unbekannten Hunden spielen" haben. |) (Und auf den Hundeführerschein, der in NDS Pflicht ist, wird ja gerne mal geschimpft, aber zumindest hier scheint der was zu bringen: man sieht recht viele Neuhundehalter, die sich wirklich toll verhalten, und mit denen dann auch mal ein nettes Gespräch oder ein Stück gemeinsames Gassi zustande kommt. :gut: )

    Aber ich glaube auch nicht, dass wirklich für viele das Ziel der Sozialisation ein "Hundewiesen- alle Hunde sind meine Kumpel"- Hund ist.

    Das ist, glaub ich, regional teilweise echt stark verschieden. :smile: Hier bei uns auf dem Dorf treff ich z.B. max. 'ne Handvoll Hunde pro Woche und es ist absolut unüblich, dass sich fremde Hunde im Freilauf begegnen – wenn man einen anderen Hund sieht, wird angeleint, sich ggf. abgesprochen, und erst dann haben die Hunde Kontakt zueinander; ansonsten geht man halt einfach grüßend aneinander vorbei.

    Wenn man jemanden trifft, der den Hund einfach so hinlaufen lässt und ganz dringend Kontakt möchte, sind das im Moment idR 'Wochenend-Touris', die extra rausfahren, weil hier der Leinenzwang zur BuS nicht so stark kontrolliert wird, und die auf der Suche nach "Spielpartnern" für ihre Hunde sind – um die mache ich dann einen groooßen Bogen |) , weil da genau die klischeehaften Sprüche kommen, die man nicht braucht: "Aber die müssen doch Sozialkontakte haben!", "Warum darf Ihrer nicht spielen, ist der böse?", "Meiner will nur mal Hallo sagen!" :roll: Für die Art von Hundehalter ist der Aspekt von "mein Hund soll mit ganz vielen Hunden ganz viel Kontakt haben und immer lieb sein" schon irgendwie wichtig, ist so mein Eindruck.

    Wenn da zwei Hundehalter mit der gleichen Mentalität und den passenden Hunden aufeinandertreffen, ist das ja auch alles dufte, aber manchmal fehlt mir da ein bisschen das Verständnis dafür, dass Hunde eben verschieden sind, und solche Begegnungen für manche Hunde keine Bereicherung sind, ganz im Gegenteil.

    Im Endeffekt finde ich's wichtig, dass man sich den passenden Hund für's passende Umfeld und passend zu den eigenen Bedürfnissen anschafft. Also ganz platt gesagt ;) – wenn ich selbst total kommunikativ bin und gerne unter vielen Menschen und in der Innenstadt einer Großstadt wohne, sollte ich mir wahrscheinlich besser keinen American-Akita-Rüden anschaffen. Und wenn ich eher introvertiert bin und auch mal gerne für mich unterwegs und nicht so der überschwängliche, auf fremde Leute zugehende Typ, ist eine Labbihündin vielleicht nicht ideal. ;) Im besten Fall arbeite ich eben auch bei den Sozialkontakten und der Sozialisierung mit dem, was der Hund genetisch und rassetypisch mitbringt, und nicht gegen diese Anlagen an, sonst wird langfristig wahrscheinlich weder Mensch noch Hund im Zusammenleben glücklich.

    Meine Hund gehört zu einer Rasse, bei der es einem als Besitzer bewusst sein sollte, dass die idR im Erwachsenenalter auf fremde Artgenossen ganz gut verzichten können. Wer glaubt, dass er das "wegsozialisiert" bekommt und aus einem ernsteren Rassevertreter einen Hundewiesenhund macht, hat mMn die falsche Rasse gewählt.

    Aber das heißt natürlich nicht, dass ich sage "Tja, der ist halt 'nen Assi, dann muss das wohl so". ;) Mein Ziel war/ist, dass er komplett fremde Artgenossen ignoriert und entspannt passieren kann (pöbeln, fixieren, etc. ist also grundsätzlich tabu), und mit bekannten Hunden angemessenes und ausgewogenes Sozialverhalten zeigt.

    Um das zu erreichen sorg ich dafür, dass seine Geduld mit heranpesenden TutNixen nicht ständig überstrapaziert wird und verschaffe ihm stattdessen regelmäßig Kontakt zu seinen festen Hundekumpels, die er gerne mag. Er wird dieses Jahr acht, und ich bin da mit ihm echt sehr zufrieden – bei gemeinsamen Spaziergängen/Wanderungen mit seinen Kumpels ist er wirklich fein und zieht sich z.B. aus anbahnendem Stress eher raus als noch 'ne Schippe drauf zu legen; fremde, aufdringliche Hunde erträgt er eine Weile, kann notfalls aber auch deutlich sagen, wenn ihm was zu viel ist, ohne dabei direkt Löcher in den Nerver zu machen. ;)

    Ich fahr mit der Strategie ganz prima und würd's beim nächsten Welpen wieder so machen, dass ich den Fokus auf ausgewählte, gute Kontakte für die Sozialiserung lege und diese typischen "Hallo sagen im Vorbeigehen/TutNixe" so gut es geht vermeide. :smile:

    Vorsichtig mit so'nem Gerät, das eigentlich für Menschenhaare gemacht ist, ich hab' so ein Teil mal ganz hervorragend mit Hundefell geschrottet. |) Zumindest für Stockhaar hatte das defintiv nicht genug 'Rumms' und hat schnell aufgegeben – seitdem wohnt hier eine kleine Schermaschine. xD


    Mein Hund reiht sich dieses Jahr bei den 'kreativ (Teil-)Geschorenen' ein, allerdings etwas unfreiwillig. Anfang des Monats wurde er ziemlich fies von 'nem anderen Hund gebissen und beim TA für die Wundversorgung an Teilen des Bauchs und der Hinterbeine geschoren. Als es jetzt zwischendurch so abartig heiß war, hab' ich das kurzentschlossen mit der Maschine angeglichen und Bauch, Innenseiten der Oberschenkel und ein bisschen Brustfell kurz gemacht.

    Der Rest bleibt stehen, die Unterwolle ist eh schon rausgewaschen und -geblowert und generell ist sein Fell herrlich pflegeleicht, aber das ganz kurze Fell 'untenrum' xD scheint ihm zu gefallen. Mal gucken, wie das beim Nachwachsen im Herbst aussieht, eventuell behalte ich die Teilrasur für die nächsten heißen Sommer als Option im Hinterkopf.

    Bei der Rasse, für die ich mich hauptsächlich begeistere, wäre ich in den allermeisten Fällen für einen Abgabehund aus den Kleinanzeigen gar nicht bereit, etwas an den Vorbesitzer zu bezahlen... |)

    Die Erfahrung zeigt, dass es in die öffentliche Vermittlung (also nicht im Notfall über Freunde, Züchter, Vereinskollegen, etc. vermittelt, sondern bei eBay und Co. gelandet) bei der Rasse in 99% der Fälle nur Hunde schaffen, die in irgendeiner Art und Weise ein oder mehrere massive Probleme haben und meist auch richtig dringend "weg müssen" – wenn ich bereit wär, mir so ein Tierchen ans Bein zu binden, spende ich gerne eine Art "symbolischen Kaufpreis" an eine gemeinnützige Organisation, aber ich geb niemandem privat noch Geld dafür, dass ich ihm ein Problem abnehme, ganz hart gesagt.