Ich bin früher (wie sich da anhört ) oft gewandert, aber mehr als 22 km pro Tag hab ich nie geschafft. Respekt. Bin eher die gemütliche " ich kehre zwischendurch ein und mach ne ordentliche Pause" -Fraktion und eher langsamer unterwegs.
Danke, aber das hört sich auch immer mehr an als es eigentlich ist. Wir sind hier ja in der norddeutschen Tiefebene , da sind gut 1.000 Höhenmeter am Tag im Harz schon das höchste der Gefühle. Ich hab' viiiel mehr Respekt vor den Leuten hier im Thread, die richtig in den Bergen unterwegs sind (und guck da auch besonders gerne die Bilder ) – Hund und ich sind eher so gemütliche Langstrecken-Geher , aber wirklich komplizierte Wege mit Klettersteigen oder ähnlichem gibt's bei uns gar nicht; da sind 20, 30 Kilometer halt auch wirklich schnell zusammen, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist.
Für 'ne Tagestour – also so ab 25km aufwärts – nehm ich für den Hund Halsband/Geschirr + Leine, Wasser, Faltnapf, irgendeine Art von Snack, Kotbeutel, Maulkorb (für ÖPNV oder falls mir unterwegs was passiert und der Hund von Fremden verladen werden muss), Erste-Hilfe-Tasche (Desinfektionsmittel, ein paar Bandagen, Pfotenschuh, etc.) und bei ganz, ganz widrigem Wetter einen Mantel (damit er mir in den Pausen nicht auskühlt) mit.
Eine Unterlage verschmäht er eh, da spar ich mir das Schleppen , würde ich aber bei einem kurzhaarigen und/oder schnell frierenden Hund drüber nachdenken. Am wichtigsten wären mir aber ausreichend Wasser, Grundkenntnisse in und Ausrüstung für ein bisschen Erste Hilfe und dass die Tour grundsätzlich hundegeeignet ist (also jetzt nicht stundenlanges Laufen auf Asphalt oder so) – alles andere findet sich.
Hier ist's dieses Jahr auch übel. Hat ewig gedauert, bis es wirklich losging mit den Zecken, aber seit die Viecher aktiv sind, finde ich nach dem Spaziergang öfter mal welche krabbelnd auf meiner Hose , das hatte ich die letzten Jahre längst nicht so viel. Der Hund hat Bravecto bekommen, der bleibt zum Glück verschont. (Eiiigentlich hat das ja keine repellierende Wirkung, aber ich find' nicht mal kleine, angebissene, tote Zecken an ihm – zum Glück.)
Ich würde beim Schwimmen gar nix am Hund haben wollen, wenn's irgendwie geht – kein Geschirr, keine Leine. Die Gefahr, dass sich darin irgendwie verheddert wird, wär mir zu groß.
(Falls 'ne Leine dran sein muss wegen Leinenpflicht vor Ort oder so, würde ich eine nehmen, wo man richtig beherzt reingreifen kann – also keine Flexi –, mit dem Hund ins Wasser gehen, in seiner Nähe bleiben und vorsichtig gucken, wie 'hastig' er schwimmt und ob Gefahr des Vertüdderns besteht.)
Hilft's im Umkehrschluss auch, wenn jemand sagt, warum er kein Terriermensch ist? Zumindest nicht zum Selbst-Haben-Wollen?
Ich finde viele Terrier unfassbar charmant und mag die fröhliche, energische Art total gerne. Dieses Unermüdliche find ich sehr sympathisch; so ein richtig phlegmatischer Hund wär nix für mich – und Terrier sind ja von phlegmatisch so weit weg wie nur irgendwas. Was mich allerdings bei den allermeisten Terriern wahnsinnig machen würde, wäre der Hang, eigene Ideen durch- und umzusetzen... Wenn ich etwas mit meinem Hund ausdiskutiert habe, dann möchte ich irgendwann auch, dass das nicht weiter hinterfragt wird, und dass dem Hund meine Meinung als "letzte Instanz" in einer Sache auch wirklich wichtig ist – da endet dann meine Eignung als Terriermensch wahrscheinlich.
Insofern: bei anderen Leuten find ich gut geführte Terrier meist absolute Träumchen, zum selber haben reichen mein Humor und meine Kompromissbereitschaft nicht ganz aus. Aber toll sind sie!
Immer wieder spannend zu sehen, wie bei diesem Thema eigene Vorstellungen von Hundehaltung und persönliche Rechtsauslegung miteinander vermischt werden, wenn's gerade schön passt.
Oder anders gesagt: Ich frag mich nach diesen 25+ Seiten Thread gerade, was wohl passieren würde, wenn hier im Forum ein Neuuser aufschlägt, nach Tipps zur Boxengewöhnung für seinen Welpen fragt, die volle Breitseite "Das verstößt gegen's Gesetz! Du Tierquäler!" bekommt – und dann antwortet: "Ach so, kein Thema. Dann kommt der Welpe die ersten paar Wochen nachts ins Badezimmer, das ist ausreichend groß, und sobald er sechs Monate alt ist, bauen wir ihm für die Nacht draußen im Hof einen Zwinger mit den erlaubten Maßen."
Ob die gleichen User*innen, die hier so ausgiebig die TSchHuV zitiert haben, da ihre Argumentationsgrundlage noch mal überdenken würden?
Kurze Zwischenfrage, vielleicht kennt sich ja jemand aus...
Ich ziehe zu Ende Mai um, bislang lief der Kontakt mit meinem Noch-Vermieter schleppend, aber ganz okay. Jetzt stellt er sich plötzlich auf den Standpunkt, dass ich bei Auszug renovieren muss. Das ist doch in D nicht mehr rechtmäßig, oder? Dass die Wohnung ordentlich und frisch geputzt übergeben wird, ist natürlich selbstverständlich, aber ich dachte, dem Mieter pauschal bei Auszug streichen/renovieren aufzubrummen wär nicht mehr erlaubt?
Danke! Ja, war ein bisschen durcheinander. Der Oderteich war sozusagen fix geplant, und eigentlich wollte ich hinterher nur noch kurz zum Flutgraben, weil ich den noch nicht kannte. Aber von da sah man dann den Achtermann so schön in der Sonne liegen, und der ist ja immer einen Besuch wert... Und als ich da oben stand, fiel mir ein, dass ich noch nie an den Hahnenkleeklippen war... Und während der Pause dort fiel mir auf, dass ich zwar quasi gegenüber am Rehberger Graben schon ein paar Mal war, aber noch nie ganz unten an der Oder langgelaufen bin – und irgendwie hat sich das dann so ergeben.
Stempelt ihr?
Jain. Ich hab von einer Freundin das Heft geschenkt bekommen, bin aber gnadenlos schusselig und vergesse öfter mal, das für's Wandern einzupacken. So richtig gezielt zu den Stempelstellen leg ich mir die Touren also nicht, aber wenn ich eh dran vorbeilaufe, nehm ich den ein oder anderen Stempel-Eintrag dann doch gerne mit.
Ihr seid ja wirklich Kreuz und quer gelaufen. sieht aber nach einer sehr gelungenen Wanderung aus
Danke! Ja, war ein bisschen durcheinander. Der Oderteich war sozusagen fix geplant, und eigentlich wollte ich hinterher nur noch kurz zum Flutgraben, weil ich den noch nicht kannte. Aber von da sah man dann den Achtermann so schön in der Sonne liegen, und der ist ja immer einen Besuch wert... Und als ich da oben stand, fiel mir ein, dass ich noch nie an den Hahnenkleeklippen war... Und während der Pause dort fiel mir auf, dass ich zwar quasi gegenüber am Rehberger Graben schon ein paar Mal war, aber noch nie ganz unten an der Oder langgelaufen bin – und irgendwie hat sich das dann so ergeben.