Beiträge von pardalisa

    Mein erster Hund (Rüde) hat blau getragen, weil ich die Farbe eh so gerne mag und das hübsch an ihm fand. Als dann der Zweithund (ebenfalls Rüde) dazu kam, waren die beiden von den Geschirr- und Halsbandgrößen so nah beieinander – aber nicht identisch – dass sich für jeden eine "eigene" Farbe etabliert hat, damit man flott für jeden das Passende greifen konnte; der Zweithund trägt seitdem also grün, weil ich das zu seiner Fellfarbe schön finde. Mittlerweile hat sich mein Farb-Tick da weiter gefestigt :lol: und ich kaufe Zubehör, auch wenn's von der Größe her mittlerweile eigentlich egal wäre, wenn's geht in der passenden Farbe, da hab' ich jetzt einen Spleen... :ops:

    Der Junghund, der seit diesem Jahr dazugehört (ebenfalls Rüde) hat auch eine eigene Farbe – knalliges Pink. xD Eigentlich nicht wirklich 'meine' Farbe, ich hab' z.B. überhaupt keine Klamotten in rosa/pink/lila, aber es hat sich so ergeben, weil sein erstes Geschirr 'ne Leihgabe von einer Freundin und eben grellpink war. Ich finde, es sieht auf seinem schwarzen Fell genial aus, und bin einfach dabei geblieben.

    Er wird aber tatsächlich ständig für eine Hündin gehalten, wenn er sein pinkes Geschirr trägt :roll:, und selbst wenn man erwähnt, dass es ein Rüde ist, scheint das bei manchen Leuten nur kurz im Kopf anzukommen und dann geht's weiter mit: "Du bist ja eine ganz Brave, eine Feine bist du, so ein liebes Mädl..." Ich find's ein bisschen lächerlich und ewiggestrig, wie festgefahren manche Menschen da in ihren Denkmustern sind :hust:, aber im Endeffekt ist's mir egal (und dem Hund erst recht :lol:) und die Hunde tragen eben einfach, was ich schön an ihnen finde.

    Dass jemand seinen Rüden absichtlich in Erwartung einer Hündin zu uns geschickt hat, hatte ich bisher zum Glück noch nicht, aber das liegt vermutlich daran, dass da ja in den meisten Fällen auch noch mein anderer Hund daneben steht – ein Stück größer, breiterer Schädel, für solche Deppen wahrscheinlich eher offensiv 'Achtung, Rüde!' ausstrahlend und sehr gut in non-verbaler "Wir wollen dich nicht kennenlernen, geh weiter!"-Kommunikation mit fremden Tut-Nixen... |)

    Wie macht ihr das mit euren Winterwelpen?

    Habt ihr auf Welpenstunde verzichtet und einen negativen (oder positiven?) Effekt bemerkt?

    Hier ist vergangenen Februar ein Welpe eingezogen - wir waren nicht in einer Hundeschul-Welpenstunde, weil's hier nichts gab, was mir vernünftig erschien. |) Ich hab' mich stattdessen mit Freunden mit erwachsenen, bekannten Hunden mit gutem Sozialverhalten verabredet, die wir eh regelmäßig sehen, und zusätzlich gezielt ein paar gleichaltrige Spielkumpel gesucht (jemanden über meinen ehemaligen Verein gefunden, die Wurfschwester ist in erreichbarer Nähe geblieben, eine Bekannte aus dem gleichen Ort hatte zufällig auch zeitnah 'nen Welpen...)

    Wir haben dann sozusagen unsere 'private' Welpenstunde gemacht - mal zum Spielen getroffen; mal in's Café gegangen; mal städtischer, mal dörflicher ein Stückchen geschlendert - solche Dinge. Für die Grunderziehung hab' ich zusätzlich einen Online-Kurs geguckt, mehr zu meiner Beruhigung, dass ich nix komplett versemmele :lol:, weil der letzte Welpeneinzug schon gute achte Jahre her war.

    Der Lütte ist jetzt ein Dreivierteljahr alt, und soweit ich das bisher sagen kann, hat ihm das so sehr gut getan. :smile:

    Der Kobold lief von Anfang an fast nur frei, im Zweifelsfall (Müdigkeit, Straße, absehbar doofe Begegnung entgegenkommend...) hab' ich ihn getragen. Die Leine war immer nur wenige Minuten dran, und auch nur dann, wenn er wach & konzentriert & aufnahmefähig war und ich wirklich Zeit hatte.

    Er ist der erste Welpe, bei dem ich das so konsequent durchgezogen habe: aktuell ist er neun Monate alt, hält 'nen schönen Radius im Freilauf, geht entspannt spazieren und hat das An-der-Leine-Sein mit einer tiefenentspannten Gelassenheit verknüpft. Ich weiß nicht, ob das an der Herangehensweise liegt oder ob der einfach charakterlich eh so ist, aber ich find's klasse :herzen1: und würde das wahrscheinlich beim nächsten Welpen wieder so probieren, wenn's geht.

    Ich kann auch beide Seiten verstehen - ich hab' einen Junghund, auf den ich naturgemäß etwas mehr gucken muss, aber ich hab' auch hundelose Freunde... Gäbe es da Spannungen, würde ich vermutlich versuchen, einen guten Kompromiss zu besprechen und zu finden, z.B. sowas wie: man geht eine gemeinsame Runde mit dem Hund spazieren, wo der dann auch die Aufmerksamkeit bekommt, die er benötigt, dafür schläft der Hund hinterher im Auto, während man mit der Freundin ganz entspannt und 'hundelos' in einem Café einkehrt. Da gibt's ja viele Möglichkeiten, dass sowohl Menschen als auch Hund die nötige 'quality time' bekommen. :smile:

    Ich muss mich ja mal bei Thread hier bedanken. Wir haben letztens mal wieder über Sichtschutz bei uns unterhalten (die gepflanzten Sträucher brauchen halt Zeit zum wachsen) und dann schlug mein Freund Brombeeren vor.

    Ich hab ihm dann sowas von verboten jemals irgendeinen Teil von einer Brombeere Pflanze anzuschleppen, dass es sich gewaschen hat. Alles nur wegen eurer tollen Berichte dazu.

    Exakt so geht's mir auch gerade... :ops:

    Wir haben so eine 'wilde Ecke' im Garten, wo der Kompost steht und der Totholzstapel und die Apfelbäume und so und dahinter ist noch ein Stückchen freier Platz am Zaun - und ich hatte eigentlich die glorreiche Idee, da Brombeeren ranken zu lassen |), weil ich die Beeren so gerne esse und ich das für Vögel & Co. eigentlich ganz cool fand. Aber nach den Berichten hier überlege ich schon, ob das 'ne gute Idee ist, oder ob der Thread mich hier nicht vor einer sehr, sehr doofen Entscheidung bewahren sollte... :ops::lol:

    Wobei ich das mit dem Maulkorb als (ehemalige) Halterin eines großen Hundes auch immer ein bisschen eine trügerische Sicherheit finde... Ich bin jahrelang zu den Semesterferien zwischen dem Wohnort meiner Eltern und meinem Studiumsort weite Strecken Bahn gefahren (> 400km), mein Hund hatte dabei DB-Beförderungsbedingungen-konform einen Maulkorb auf.

    Und trotz überdeutlich sichtbarem, stabilen Drahtmaulkorb auf der Hundeschnauze haben erstaunlich viele Eltern ihre Klein- und Kleinstkinder auf den Hund zuwackeln oder -krabbeln lassen, weil "der schaut ja so lieb". :doh: Ist natürlich nie was passiert, der Hund war weder darauf aus, Kinder proaktiv in Einzelteile zu zerlegen ;), noch steh' ich natürlich daneben und träume vor mich hin, selbstverständlich ist das auch meine Aufgabe als Hundehalterin, da den Überblick zu wahren und rechtzeitig einzugreifen. Aber ich fand's jedes Mal wieder erschreckend, wie komplett sorglos und merkbefreit manche Leute da sind - denken die nicht so weit, dass auch ein Maulkorb im Kindergesicht richtig, richtig übel wehtun könnte, wenn man das Kind unter Sitzreihen hindurch auf einen liegenden Hund zukriechen lässt und der sich erschrecken könnte? :???:

    Alleinbleiben war hier im Zahnwechsel ein Thema - vorher ging's ganz alleine, während des Zahnwechsels nur mit dem älteren Hund zusammen oder jemandem aus der Familie zum Sitten, seit die Zähne alle durch sind klappt auch das Ganz-Allein-Sein wieder. Da wurde anscheinend irgendein Level im Junghund-Hirn kurzzeitig blockiert und wieder freigeschaltet. :lol:

    Und gemessen und gewogen hab' ich den Kobold auch mal wieder - 48cm und 13,9kg. :gut: Ein bisschen größer und schwerer als seine Schwester, von seinen Brüdern der leichteste. (Aufhänger war der Kommentar eines Herren beim Spaziergang, der meinte: "Border Collie, gell? Die ist aber mickrig! Meine war stabiler in dem Alter, da muss noch gut was ran! So schaut'se hässlich aus." ... joah, könnte damit zusammenhängen, dass es a) kein Border Collie und b) keine Hündin ist. Aber danke für den qualifizierten Beitrag, Herr Unbekannt! :lol:)

    Ich war gestern etwas empört als meine Mutter meinte, bei Wilwi hätte ich in dem Alter ja erziehungsmäßig doch etwas mehr gemacht (stimmt vermutlich sogar :hust: ).

    Oh, das kenn ich im Moment auch nur zu gut... :lol:

    Der Kobold ist nächste Woche sieben Monate alt und kann weder Sitz noch Platz noch sonst irgendwelche 'klassischen' Kommandos oder Tricks (sehr zur Verwunderung meiner netten älteren Nachbarin, die ganz enttäuscht war, dass er noch nicht Pfötchen geben kann wie mein achtjähriger Rüde, der sich damit immer fleißig Leckerli schnorrt, wenn wir sie treffen |)).

    Aber er bleibt gut ein paar Stunden alleine, ist im Freilauf unkompliziert und orientiert sich schön an mir, ist erstaunlich schnell stubenrein geworden, verträgt sich richtig gut mit dem großen Hund, ist höflich mit den Hunden von Freunden, hat eine wahnsinnig angenehme Art im Umgang, liebt meine Familie, und tappst neugierig und gut gelaunt durch's Leben - was will ich mehr? :herzen1:

    Was habt ihr da so für Erfahrungen mit dem 'spätreif' beim Aussie - haben sich eure Aussies zwischen 2 und 3 Jahren nochmal sehr verändert? Fände ich spannend zu hören...

    Oh ja, total! In dem Alter hat sich noch einiges getan - die Richtung, in die's ungefähr geht, war vorher schon ganz gut sichtbar, aber so wirklich 'fertig' waren meine bisher zwischen drei und vier Jahren. :smile: (Wobei man dazu sagen muss, dass ich bisher immer nur Aussierüden hatte - Aussie als Spätentwickler plus das generell Spätentwicklertum von männlichen Säugetieren... ;) Da kommt wahrscheinlich beides ein bisschen zusammen. :lol:)

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