Alleinebleiben war hier zwischendurch auch ein Thema, allerdings komischerweise nur im Zahnwechsel.
Vorher: Welpe schläft entspannt vier Stunden in seiner Wohnzimmerecke und pellt sich ein sprichwörtliches Ei darauf, wer kommt und geht – im Zahnwechsel: lautes Wolfsgeheul, so richtig mit Kopf in den Nacken werfen und jauligen Tönen, sobald er das Gefühl hatte ganz alleine zu sein (mit dem großen Hund zusammen ging's auch da prima, nur allein allein fand er doof) – nach dem Zahnwechsel: Junghund pennt tief und fest im Wohn- oder Schlafzimmer, alleine sein mit und ohne anderen Hund klappt wieder wie vorher. Irgendwas wurde da im kleinen Hundekopf einmal kräftig durchgeschüttelt und neu sortiert... ![]()
Vor Kurzem hat er dafür Hündinnenpipi für sich entdeckt und das 'Markieren wie ein erwachsener Rüde (ups, beim Beinheben ins Wanken geraten)' auch
, da hab' ich gerade ein Auge drauf, dass das im normalen Rahmen bleibt und die Ansprechbarkeit nicht drunter leidet.
Dafür zeigt er nach wie vor plötzlich auftauchende Fremdhunde, Spaziergänger und Wild toll an – vorhin ist ein Hase direkt vor uns aus einer Feldfurche aufgesprungen und quer über's Feld losgezischt, und der Kobold stand am Wegrand, guckte und kam selbstständig zu mir, bevor ich überhaupt so richtig kapiert hatte, was Sache war.
Da kommt sicher mit zunehmendem Alter noch was an jagdlichem Interesse, aber solche Erlebnisse sind einfach schön mit ihm. ![]()