Beiträge von pardalisa

    Ab wann haben eure Welpen durchgeschlafen?

    Spät. Sehr spät, gefühlt zumindest. |)

    Der Kobold ist mit acht Wochen eingezogen und hat mich die ersten paar Wochen regelmäßig einmal pro Nacht geweckt, weil er in den Garten wollte und pinkeln musste. Ich sah aus wie der Schlafmangel-Zombie schlechthin :ugly:, weil ich nächtliche Schlafunterbrechungen echt nicht gut vertrage, und war froh, als er dann irgendwann durchgepennt hat. (Dafür war er quasi vom ersten Tag an stubenrein und hatte das mit dem Sich-Melden-an-der-Terrassentür sofort kapiert – dafür steht man dann doch gerne auf. :lol:)

    Wie groß ist denn 'größer'? |)

    Ich hab aufgehört zu zählen ^^

    200 Rinderohren, 100 Schweineohren, 2,5 kg Pansen, 2,5 kg Lunge, 5 kg Schweineohrmuscheln, 5 kg Rinderkopfhautstücke, ....

    plus einiges mehr, was mir gerade nicht einfällt, von Kopfhautplatten über Schulterblattknorpel

    Geht bestimmt noch mehr; aber es ist auch keine Standardmenge.

    Da würde mir als erstes diese coole Handtasche von Mary Poppins einfallen? |) :lol:

    Nein, Spaß beiseite ;) – da käme so eine Campingtonne wahrscheinlich an ihre Belastbarkeitsgrenze, dann ist das vermutlich keine gute Idee.

    wie verstaut Ihr denn größere Mengen an Kauartikeln?

    Wie groß ist denn 'größer'? |)

    Ich lagere Kauzeugs in einer großen Tonne mit Drehverschluss – sowas, was man aus dem Campingbedarf auch für Kanutouren und so kaufen kann. Ist für Lagerung von Lebensmitteln zugelassen, schließt geruchsdicht, konnte selbst vom tüftelfreudigen 'Oh, Futter? Da komm ich alleine dran, gib mir eine unbeaufsichtigte halbe Stunde mit dem Verschluss!'-Hund nicht geöffnet werden. :lol:

    An unserem alten Wohnort gab's eine Hündin namens 'Roxen' – gesprochen wie das englische 'Roxanne', aber geschrieben eben 'Roxen'. Da hab' ich auch das ein oder andere Mal gegrübelt, ob die Besitzer einfach kein Englisch konnten oder ob das Absicht war... (Hab' mich aber nie getraut zu fragen. :ops:)

    Hier kann der Junghund (noch) viel freilaufen – zu anderen Hunden oder Menschen geht er nicht, Umorientierung bei 'plötzlichen' Reizen oder Wild funktioniert auch prima (und ist mir viel wichtiger als der Rückruf, deswegen auch viel, viel mehr geübt/bestätigt :ops:). Wie sagte eine Freundin gerade so schön? "Er kann ja sonst noch nix außer Spazierengehen, aber das macht er wirklich toll!" :lol:

    Eine 10m-Schlepp hab' ich für ihn, die war bisher aber nur zweimal am Hund: für Spaziergang mit läufiger Hündin und am ersten Tag am Strand im Urlaub. Er ist allerdings auch ein Spätentwickler und erst knapp zehn Monate alt; ich vermute mal, dass da gerade bzgl. Jagdtrieb und Begegnungen mit fremden Menschen noch was kommt... |)

    Wir wohnen ja auch in Niedersachen; meinen älteren Rüden hab' ich für die Leinenpflicht in der BuS häufig an der Schleppleine gehabt, ab und zu auch an der Flexi. Für nächstes Frühjahr schwanke ich noch, ob ich beide an Flexis, beide an Schleppleinen oder quasi 'gemischt' möchte. Ich find' den flächendeckenden Leinenzwang in der Zeit schon nervig; meine Hunde dürfen ganzjährig nicht jagen, stöbern, hetzen, buddeln, etc. und wir bleiben auf den Wegen... aber ich seh auch, dass wirklich viele Hundehalter aus der nächstgrößeren Stadt hier auf's Dorf rausgefahren kommen, um den Hund "mal so richtig rennen zu lassen", und sich dann wie die sprichwörtliche Axt im Walde benehmen – da kann ich den Unmut der Förster, Pächter und Jäger besonders in der BuS schon verstehen. :verzweifelt:

    Reicht es, ein wenig aufzupassen?

    Wie habt ihr das gemacht?

    Wie schnell könnte ihr denn umbauen oder Kabel sichern, wenn der Welpe daran Interesse haben sollte? :smile: Wenn das wegen Möbel räumen/umstellen, etc. eine größere Aktion ist, würde ich's sicherheitshalber vor Welpeneinzug machen; wenn sich das notfalls flott 'nachrüsten' lässt, würde ich erstmal abwarten. Einen kleinen Bereich, in dem der Welpe ganz sicher nix kaputt machen kann und auch unbeaufsichtigt mal einen Moment verbleiben kann, würde ich aber auf jeden Fall vorher einrichten.

    Beim mittlerweile achtjährigen Hund hab' ich mich vorher wuschig gemacht :ops: und die ganze Wohnung auf Gefahren abgesucht, Kabel so gut es ging verräumt, alles x-mal kontrolliert – Interesse an Sachen ankauen von Seiten des Hundes? Komplett null. :lol:

    Beim jetzt zehn Monate alten Junghund hab' ich einen Teil des Wohnzimmers so welpensicher gemacht, dass er da weder sich noch irgendwas anderes kaputt machen konnte ;) (den Bereich haben wir dann auch gleich für's Alleinebleiben-Üben genutzt), der Rest der Einrichtung blieb alles so.

    Man verschätzt sich da mit den Kilometern auch echt schnell, oder zumindest ging's mir so. :ops:

    Zu Studiumszeiten hab' ich teilweise in Wohnungen ohne Garten gewohnt, also morgens eine halbe Stunde mit den Hunden durch's Viertel gegangen, dann in die Uni, mittags oder nachmittags 1,5-2 Stunden entspannt durch Wald und Feld spaziert, danach noch mal an den Schreibtisch, abends dann 'ne 10-15 Minuten Löserunde um den Block. Fühlt sich nicht nach viel an, aber ich hab' ein ungefähres Gehtempo von 5km/h und spaßeshalber die Runden von 'früher' mal bei Komoot und Outdooractive nachgemessen – da kommen gut 10km zusammen, eher mehr.

    Die Hunde sind auf der Feld-Wald-Wiesen-Runde allerdings auch zu 99% im Freilauf, 'damals' wie heute, und zockeln so vor sich hin, schnüffeln und bleiben ein paar Meter zurück, schließen wieder auf, usw. – das macht schon was aus, was das gleichmäßige Gehtempo angeht, glaub ich.

    Ich hab mal ne ganz dumme Frage, wie macht ihr das denn mit Arbeit? Also schafft ihr wirklich Vollzeitarbeit plus zwei Hunde doppelt gehen? Ich würde das nicht schaffen.

    Und wie schafft ihr das körperlich? Was die große Runde angeht? Also mit einem Junghund kann man ja nicht nur als große Runde jeden Tag mal ein halbes Stündchen um den (Wald)block. Unsere große Runde des Tages zwei Mal zu gehen würde mich schon körperlich sehr herausfordern. Oder macht ihr dann so viel Hundesport, und geht nur wenig mit ihnen?

    Ich arbeite Vollzeit, aber mit Gleitzeitregelung, ziemlich viel freier Terminplanung und viel im HomeOffice; und bevor der Welpe einzog, sind wir in ein Haus mit eigenem Garten gezogen. An den Tagen, wo ich getrennt spazieren gehen möchte, sieht das also zum Beispiel so aus: morgens Hunde zum Lösen in den Garten lassen, die flitzen 'ne Runde, anschließend gibt's Frühstück für alle (manche mit, manche ohne Kaffee ;):lol:) und ich geh an den Schreibtisch, während die Hunde den Vormittag verschlafen. In der Mittagspause geh ich mit einem der beiden 'ne Runde durch Feld und Wald, nach Feierabend dann mit dem anderen. Abends noch gemeinsames Sitzen und Trödeln im Garten (als es noch lange hell war) oder eine kleine An-der-Leine-Schnüffelrunde durch's Dorf.

    An den meisten Tagen geh ich die große Runde einmal und dann mit beiden zusammen, aber machmal finde ich das echt praktisch, die Runden auch so aufteilen zu können: der Große ist besonders in der BuS (Niedersachen, dreieinhalb Monate flächendeckender Leinenzwang jedes Jahr...) mit mir ein paar Mal die Woche Radfahren gegangen, da konnte der Knirps natürlich noch nicht mit; dann war's mir wichtig, dass der Junghund auch ohne den Großen Hundekontakte und 'Umwelterkundungsausflüge' hat, also hab' ich mich gezielt nur mit einem Hund mit Freunden mit Hundekumpels verabredet oder bin irgendwo hin gefahren, um dem Welpen/Junghund was Neues zu zeigen; und ich mag manchmal auch einfach 'Einzelhundezeit' einlegen und mit nur einem der beiden was unternehmen, was der jeweilige Hund besonders liebt, quasi quality time zusammen.

    Körperlich war's am Anfang eher so, dass ich sehen musste, dass ich auf mein Wohlfühlpensum komme. :ops: Ich gehe im Schnitt im normalen Alltag mindestens 10km pro Tag, an freien Tagen gerne deutlich mehr. Mit dem Welpen/Junghund ging das natürlich nicht, also bin ich schon alleine deshalb gerne ein paar Mal die Woche getrennt gegangen, damit ich genug Bewegung hatte. Um mangelnder Auslastung meinerseits vorzubeugen, sozusagen. :lol:

    Positiver Nebeneffekt ist, dass der Kleine mit dem Alleinebleiben gar kein Thema hat und es auch kennt, dass er mal nicht gefragt ist oder nicht mitkommt. Ganz am Anfang hat meine Schwester auf ihn aufgepasst (die hatte da gerade mehrere OPs hinter sich und die beiden haben dann zusammen Mittagsschlaf gemacht – bis heute ist das wahnsinnig süß: wenn meine Schwester bei mir ist und sich auf's Sofa legt, dauert es keine drei Minuten, bis der Junghund an sie ankuschelt und eingeschlafen ist :herzen1:), während ich mit dem Großen längere Spaziergänge gemacht habe, dann haben wir das Alleinebleiben langsam gesteigert.

    Zu den Wartezeiten kann ich nichts beitragen, aber: falls der Vertrag nicht rechtzeitig ankommt, du den Hund aber am geplanten Tag abholen kannst – druck dir einen ganz simplen Kaufvertrag für Hunde aus (gibt's als Vordruck im Internet) und einen Quittungsvordruck, und lass dir das beim Abholen beides unterzeichnen; also sowohl, dass der Hund in dein Eigentum übergegangen ist, als auch, dass du das Geld überreicht hast.

    (Bei mir gehen beim Wort 'Schutzvertrag' eh schon kleine Warnlämpchen im Kopf an... wenn der vorher kommt, lies den am besten sehr gründlich und mit besonderem Augenmerk auf das Kleingedruckte und welche 'Rechte' am Hund sich der Verein versucht zu behalten. :mute: )