Beiträge von pardalisa

    An diejenigen, die Bravecto geben: Haben eure Hunde dann gar keine Zecken mehr oder docken die dennoch an und ihr müsst dann die toten Zecken absammeln?

    Der eine hatte letztes Jahr mit Bravecto gar keine Zecken, weder tot noch krabbelnd; der andere hatte ein paar tote, aber – wie @corrier schon beschreibt – ganz locker sitzend, sehr klein (= haben's nicht geschafft, groß viel Blut zu saugen) und ohne Entzündungen o.ä. an der Hundehaut.

    Ohne Zeckenmittel irgendeiner Art könnte ich hier nach jedem Spaziergang mehr als 10 Zecken absammeln – und das wären dann in dem dichten Aussiefell auch nur die, die ich sofort sehen würde/auskämmen könnte. Die Gefahr, dass ich da welche übersehe und die dann 24 Stunden und länger im Hund hängen, ist mir zu groß.

    Meine beiden bekommen auch Bravecto. Nachdem mein älterer Rüde vor einigen Jahren Anaplasmose hatte, geh' ich da kein Risiko mit irgendwelchen Hausmittelchen mehr ein.


    (Und ich spiele bei den derzeit steigenden Temperaturen wieder mein Lieblingsspiel: Wenn mich jemand am HuPla oder so fragt, was ich gegen Zecken bei den Hunden mache, antworte ich wahrheitsgemäß – und gönne mir für jedes Mal, das dann im Gesprächsverlauf das Wort 'Chemiekeule' eingebracht wird, hinterher 'ne Kugel Eis. :D )

    Ich bin insgeheim ganz froh, dass die Eltern mit dem dreijährigen Jungen hier im Haus ein wenig... seltsam :hust: sind und den als "Erziehungsmaßnahme" gerne auch mal mitten im Wutanfall ins Treppenhaus schicken – wo wir dann alle was davon haben, wenn er noch 'ne halbe Stunde weitermacht –, oder ihn mit Rollschuhen im Haus herumrasen lassen, weil es zumindest dazu führt, dass ich von den anderen Nachbarn über meine Hunde bisher nur nette Dinge gehört habe. :D "Ich vergesse immer, dass hier auch Hunde sind, man hört die gar nicht!" ist einer der häufigsten Sätze, die ich beim smalltalken so höre. Hoffentlich erwähnt das auf der Eigentümerversammlung mal jemand beiläufig meinem Vermieter gegenüber, dann fühlt der sich in seiner Entscheidung, gleich zwei Hunde zu erlauben, vielleicht bestätigt. ;)

    Diese Szenario ist sehr unwahrscheinlich.

    Wenn du meinst. :ka:

    Ich wollte nur für andere Leute, die hier mitlesen, darauf hinweisen, dass die Infos aus deinen vorherigen Beiträgen rechtlich so nicht haltbar sind. Wer das Risiko trotzdem eingehen möchte (... und so ein Vorgehen auf menschlicher und geschäftlicher Ebene okay findet), kann das ja trotzdem tun; er muss dann halt mit möglichen Konsequenzen leben.

    Wenn also ein Mieter einzieht, der ohne deine Zustimmung seinen ruhigen kleinen Hund in gepflegtem Zustand hält, kannst du dich auf den Kopf stellen oder ihn verklagen (und wahrscheinlich selbst die Gerichtskosten tragen), verbieten kannst du es ihm nicht und ihm auch nicht deshalb kündigen.

    Edit: und...

    Man kann niemandem z.B. die Anschaffung von Kaninchen, Katzen oder kleinen Hunden vorab verbieten, sondern immer erst Abschaffung des Tieres oder Auszug des Mieters verlangen, wenn es tatsächlich massive Probleme gibt.

    Das stimmt so nicht. Der Vermieter darf – was in dem BGH-Urteil, das so gerne zitiert wird, auch noch mal betont wurde – die Hundehaltung nicht grundsätzlich verbieten. D.h. er darf beispielsweise keine Klausel im Mietvertrag haben, die die Haltung von Hund, Katze, etc. immer verbietet. Umgekehrt bedeutet das nicht, dass man sich einfach einen (kleinen, gepflegten) Hund anschaffen darf und das ist dann automatisch okay. Regelungen im Mietvertrag wie "Hundehaltung nur nach Absprache erlaubt", sind rechtmäßig und müssen auch eingehalten werden.

    Der Vermieter muss, wenn er dann in so einem Fall, wo es um Absprachen geht, einem Hund widerspricht, triftige Gründe dafür haben. Das kann aber alles mögliche sein – auch eine starke Allergie des dort schon wohnenden Nachbarn z.B. –, insofern finde ich den Vorschlag, einfach einzuziehen und den Hund nicht zu erwähnen, ziemlich fahrlässig. Wenn's blöd kommt, hat der Vermieter nämlich wirklich einen guten Grund gegen die Hundehaltung... und dann hat man entweder ein nerviges, langwieriges Gerichtsverfahren an der Backe oder ist schneller wieder aus der Wohnung draußen als man gucken kann.

    @Schlupito Holla die Waldfee, Leute gibt's... :shocked:

    (Richtig schlagfertig wär's gewesen, wenn du ihn gefragt hättest, ob die restlichen "Hinterlassenschaften" auf der Wiese von ihm sind. Wenn er schon so komisch bellt... :D Aber ich kenn' das von mir, sowas fällt mir immer erst 'ne halbe Stunde später und nicht in der Situation direkt ein.)

    Ist das denn eine genehmigte Variante?

    Wenn du den TÜV und Verkehrskontrollen meinst – ja, solange du nicht an der Karosserie herumschweißt xD oder irgendwelche Anschnallgurtvorrichtungen absäbelst, das wäre extra genehmigungspflichtig. Mit der Lösung "Rückbank raus, Box rein und bombensicher verzurren" hatte ich zumindest in meinem alten Polo nie Probleme. Der nette Mann vom TÜV hat sogar die "hervorragende Ladungssicherung gelobt". :lol:

    Edit: Kommt aber natürlich auf das Auto an, ob das überhaupt geht. Und darauf, ob man auf fehlende Plätze für weitere Mitfahrer verzichten kann. Ich wollt's nur als Vorschlag einwerfen. :smile:

    Ein Sicherheitsgeschirr für den Hund auf der Rückbank würde ich vom Gewicht des Hundes abhängig machen. Für einen kleinen, leichten mit kurzem Rücken geht das bestimmt – für einen größeren würde ich's persönlich nicht mehr machen – sobald der Gurt lang genug ist, dass der Hund nicht wie "gefesselt und angetackert" dasitzt, ist er auch wieder so lang, dass dir der Hund bei einer Gefahrbremsung in die Vordersitze knallt.

    (Für die Rücksitzboxen von Kleinmetall/Schmidt braucht man übrigens kein Isofix, die werden mit dem Sitzgurt plus Box-eigenem Befestigungssystem angebracht. Sind aber leider beide im Vergleich zur Geschirr/Decke/Anschnaller-Lösung relativ teuer.)

    Rückbank (teilweise) ausbauen und die schon vorhandene Box dort mit Spanngurten befestigen ist keine Option? :smile:

    Ich bin mir ja noch etwas unsicher bzgl. AL undso. |) Wenn ich mir die HP so ansehe, voll im Western Style, Rinder, Pferde, Schafe, Gänse...eine richtige Ranch eben wo der Aussie die Aufgaben bekommt für die er ursprünglich auch gezüchtet wurde, was ich richtig klasse finde, habe ich aber etwas Zweifel ob die mir tatsächlich einen Aussie anvertrauen würden. :ops: Nach Berlin oder eine andere Großstadt, in eine Wohnung wo der Hund "nur" im Hundesport geführt wird. Naja ich werde ja dann sehen was die so dazu meinen. :hust:

    Kommt wahrscheinlich im Einzelfall auf das konkrete Umfeld und die Erwartungen des Halters an. Wenn ich auf tägliches Öffi-Fahren, Dutzende (erzwungene) Fremdhundekontakte und regelmäßiges Schlängeln durch Menschenmengen mit dem Hund angewiesen wäre, dann hätte ich schon von mir aus keinen Aussie. Mit einem etwas ernsteren Exemplar arbeitet man sonst quasi ständig gegen die Bedürfnisse des Hundes an, das wär' für mich nix. (Mag aber auch sein, dass ich das u.a. deshalb so sehe, weil ich mich selbst in Menschenmengen und lautem Gewusel so unwohl fühle, dass ich nicht in der Lage wäre, den Hund da souverän anzuleiten und ihm "ist alles okay" zu vermitteln, weil ich selbst ja auch lieber woanders wäre. :ops: )

    Wenn man trotz eigentlich städtischem Umfeld ein nettes, ruhiges Gassi-Gebiet hat, ev. mit dem Auto auch ab und zu mal rausfahren kann, Fremdhunde- und Menschenkontakte so anpassen kann, wie's dem Hund guttut und wie er's abkann, spricht m.M.n. nichts dagegen, mit einem Aussie auch in einer "Großstadt" zu wohnen. Die Züchter, die ich kenne, sehen das ähnlich – bei keinem von denen ist ein eigener Hof Voraussetzung ;) , wenn man sich bei ihnen für einen Welpen interessiert, aber sie fragen halt nach, wie man sich das so überlegt hat und was wäre, wenn der Hund das Stadtleben doch nicht verträgt.

    Zum COI: ich muss bei allem über 10% schon ganz schön schlucken; vor allem, weil es an Aussies ja wirklich nicht mangelt. Gerade durch Importhunde, TK-Sperma, zum Decken ins Ausland fahren, etc. gibt's eigentlich genug Möglichkeiten, das zu verhindern. Vielleicht bin ich da durch meine Großspitz-Erfahrung auch "gebranntes Kind", aber bei einer Verpaarung mit hohem COI würde ich beim Züchter schon vooorsichtig nachhaken, was an den beiden Elterntieren so außergewöhnlich ist, dass das sein muss – und mich eher dagegen entscheiden, aus so einem Wurf einen Welpen zu nehmen. (Ich weiß, dass es immernoch vereinzelt Aussiezüchter – gerade im Ausland – gibt, die krass auf Linienzucht setzen, aber mein's ist das einfach nicht. Bei dem heutigen Wissen um die Wichtigkeit von genetischer Diversität bekomm' ich bei manchen Pedigrees echt Bauchschmerzen.)

    Naja, sachlich gut begründete Kritik, die im besten Fall sogar noch Alternativen aufzeigt, würde zumindest ich (kann ja nur für mich sprechen ;) ) sogar gern lesen. Ich hab' von Jagd nur ganz oberflächlich Ahnung und selbst keinen Jagdschein o.ä., aber ich hab' gerne ein ausgewogenes Bild, das auch die Kritikpunkte miteinschließt. Schade finde ich's nur, wenn jemand pauschal und unbegründet dagegen ist, da erübrigt sich dann natürlich auch jeglicher Austausch.