Beiträge von pardalisa

    Hat jemand ne Idee was das für eine Rasse sein könnte?
    Eine Freundin hat einen Hund im Kopf, glaubt es ist eine Rasse, aber sicher ist das natürlich nicht.
    Aber vielleicht hat jemand eine Idee.

    Mittlere Größe, zierlich und schlank, Schlappohren, kurzes Fell aber buschige Rute, weiß mit dunkelbraunen Flecken und Punkten
    Das Gesicht ist meistens dunkel und sie haben eine lange Schnauze
    Und das braun hat einen leichten Rotstich

    Wenn mit "zierlich und schlank" auch "Windhunde-artig" gemeint sein könnte, vielleicht ein (Silken) Windsprite? Die gibt's in allen möglichen Farben, u.a. in weiß mit rot-braunen Abzeichen und einige haben – gerade als Jungtiere – eine dunkle Maske, die im Erwachsenenalter häufig ergraut/heller wird.

    Beispiel-Bild (klick)

    Ich muss es mal los werden: Es nervt mich ein bisschen, dass ständig auf den Jägern herumgehackt wird.

    Mhm, meinst du hier im Thread oder allgemein (in Hundehalterkreisen)?

    Falls mein Beitrag von der Seite vorher so ankam – sorry, so war der definitiv nicht gemeint! Ich habe vor der guten Arbeit, die viele, viele Jäger leisten und dem Fachwissen, dass sie über den Wald und seine 'Bewohner' haben, echt Respekt. Und ich kann verstehen, dass sie sich über uneinsichtige Hundehalter, die ihren Hund hetzen lassen (Standard-Spruch: "Der kriegt das Reh ja eh nicht!" :muede: ), über Leute, die johlend durchs Unterholz im Naturschutzgebiet kraxeln, über illegale Lagerfeuer-Macher, und zahlreiche andere Idioten maßlos ärgern. Geht mir genauso, und ich muss mich nicht mal mit den damit entstandenen Schäden herumschlagen.

    Das Einzige, womit ich ein Problem habe, sind sinnlose Gesetze, die mir vorschreiben, dass ich meine Hunde demnächst mal wieder dreieinhalb Monate an der Leine zu führen habe – flächendeckend, egal, ob da Wild ist; egal, ob der Hund überhaupt altersbedingt in der Lage ist, schneller als flotten Schritt zu laufen; egal, wie "totgedüngt" und kurzgemäht die Landschaft ist. Das nervt mich, aber ich gebe die "Schuld" daran nicht den Jägern der Gegend hier – und falls der Eindruck entstanden sein sollte, tut mir das Leid. :ops:

    Das klingt irgendwie nach einem Hobbit- Tagesablauf...

    a la Betthupferl, Vorfrühstück, zweites Frühstück, 11 Uhr Tee... :hust:

    Sag' das nicht zu laut! Genau die Art von Mahlzeitenverteilung über den Tag würde mein Seniorhund lieben – und lautstark einfordern, wenn er wüsste, dass es sowas gibt. :lol: Tief im Grunde seines Herzens ist der definitiv ein Hobbit... die behaarten Füße und den Appetit hatter zumindest schon mal. ;)

    Ein Jäger der einen Hund abschießt, obwohl dieser sich unmittelbar in der Nähe des Halters aufhält, geht das Risiko ein, dass er den Menschen trifft. Wird keiner eingehen - und ist strafbar.

    Wenn er noch ganz bei Verstand ist, nicht, aber...

    Nur drei Meter vom Halter entfernt getötet - Oberhessen-Live Ist nur ein Beispiel, gibt noch ein paar mehr, wenn man ein bisschen googelt.

    (Und ja, die meisten Fälle, wo ein Hund vom Jäger erschossen wird, sind solche, wo der Hund hunderte Meter, manchmal sogar kilometerweit vom Halter entfernt war – und der Besitzer häufig schon örtlich bekannt und mehrfach verwarnt war. Da kann ich das beinahe noch verstehen, dass man da als Jäger stinkewütend ist und irgendwie sein Wild schützen muss. Aber es gibt halt auch Fälle, wo der Halter verhätnismäßig nahe daneben stand, da würde ich nicht sagen, dass das 'nie' passiert.)

    Hat jemand einen guten Tipp für Betthupferl für den Hund. Also größere Kekse oder so - am besten was leicht verdauliches? Kann auch gerne was ganz anderes sein, wenn es gut klappt.

    Ich hab' beim Seniorhund gute Erfahrungen mit Reiswaffeln oder Knäckebrot gemacht. (Wenn wir bei meinen Eltern zu Besuch sind, bekommt er von meiner Mutter nicht nur Reiswaffel/Knäckebrot, sondern noch eine dünne Schicht Leberwurst darauf geschmiert. :ops: Verwöhnter Henkel...)

    Kommt auf das jeweilige Jagdgesetz des Bundeslandes an. In Niedersachsen steht z.B. in §29 NJagdG, dass Jäger das Recht haben "wildernde Hunde zu töten, die sich nicht innerhalb der Einwirkung einer für sie verantwortlichen Person befinden und nicht als Jagd-, Rettungs-, Hirten-, Blinden-, Polizei- oder sonstige Diensthunde erkennbar sind".

    Das ist erstmal ein bisschen schwammig formuliert, denn wie genau ist 'wildern' definiert? Was bedeutet 'innerhalb der Einwirkung'? Und sollte es soweit kommen, hat man immer noch Beweisprobleme... :/ Von "auf dem Weg bleiben, dann ist Freilauf erlaubt" steht da auf jeden Fall leider nix. Und, wie gesagt, in anderen Bundesländern kann das wieder anders gehandhabt werden.

    Jede Mama beschützt ihr Kind, wie Sophiejon ihren Hund beschützt. Dass man da jetzt noch weiter draufhaut, finde ich unnötig, zumal sie schon gesagt hat, dass sie sich angegriffen fühlt.

    Ja, aber genau ist ja das Problem. :ka:

    Einige Halter solcher Hunde fühlen sich persönlich angegriffen und verstehen jede sachliche Kritik an der Rasse im Ganzen als emotionalen Direktangriff auf ihren einzelnen Hund. Und so wird dann versucht, die Diskussion abzugewürgen, weil man sich "gemobbt" und angegriffen fühlt – obwohl es um einen selbst eigentlich gar nicht vorrangig ging, sondern um den Gesamtzusammenhang, in dem solche Hunde beworben, verkauft und gezüchtet werden (inkl. der falschen Versprechen, die dabei gemacht werden).

    Oder anders gesagt: wer in einem Thread auftaucht, eine Rasse empfiehlt, die eindeutig zu den Qualzuchten gehört, selbst nur ein nicht-erwachsenes, gesundheitlich also weder voll belastbares noch umfassend untersuchtes Exemplar als 'Erfahrung' vorweisen kann und sich dann auch noch in widersprüchlichen Aussagen verstrickt, der kann entweder erkennen, dass er sich da vielleicht ein biiischen zu weit aus dem Fenster gelehnt hat, oder er muss halt mit den kritischen Nachfragen und der Kritik leben, die er bekommt.

    Für mich wäre die Methode, obwohl ich sie tendenziell echt sinnig und gut finde, auch nur was für kurze Strecken, aus genau dem Grund: Wenn ich mit den Hunden unterwegs bin, dann in 98% der Fälle für die Hunde. Und da sollen sie dann natürlich auch schnüffeln, stehenbleiben, Dinge beobachten, markieren dürfen, usw.

    Bei meinen beiden stellt sich die Frage nicht so richtig, weil sie viel freilaufen können – die paar Meter angeleint ist dann halt "nix erlaubt", dafür gibt's jeden Tag mindestens eine große Runde ohne Leine. Für Hunde, die wegen Wohnlage, Jagdverhalten, Unsicherheit, etc. viel an der Leine sein müssen, würde ich das mit dem "du bleibst auf deiner Position und hältst die Gusch" ;) auch nicht so durchziehen oder empfehlen.

    Edit:

    Ab 1.4. ist hier aber wieder Brut und Setzzeit mit Leinenpflicht. Das wird dann wieder anstrengend und verknotend für mich :muede:

    Hier auch, und ich hab' jetzt schon keine Lust mehr. :muede: Ein Hundesenior an der Flexileine, ein "ich würde so, so gerne rennen"-Hund an der Schleppleine und regelmäßig HH, die sich ein Ei auf die BuS pellen und ihre Hunde von hinten ungebremst zu einem hinlaufen lassen, wenn man nicht aufpasst. Yay. Das sind dann so die Monate, wo ich am liebsten gaaanz weit abseits spazieren gehe – wo dann wieder Wild ist, was sich gestört fühlen könnte. Diese Regelung ist so sinnfrei...

    Wenn der Hund sonst keine Probleme mit Jagdverhalten/Abrufbarkeit hat, würde ich das auch nicht sofort komplett "deckeln", zumindest nicht aus dem Grund.

    Ich hätte nur Sorgen, dass er tatsächlich mal über eine (halb-)tote Ratte stolpert und die aufnimmt. Erstens sind die Biester ganz schön wehrhaft, das gibt schmerzhafte Bisse beim Hund, und zweitens – falls in der Gegend mit Rattengift gearbeitet wird, kann der Hund, soweit ich weiß, schon über Kontakt zum Kadaver Rattengift aufnehmen, wenn's blöd läuft. :/

    Bin niemandem rechenschaft schuldig aber bullybesitzer zu mobben geht echt zu weit!

    Ach ja, und wenn man nicht mehr weiter weiß und einem die Argumente ausgehen, dann schreibt man mit Capslock in Großbuchstaben weiter und schwingt die "ich werde gemobbt, seht her!"-Keule. :roll: Nur so zur Info:

    Mobben steht im engeren Sinn für "Psychoterror am Arbeitsplatz mit dem Ziel, Betroffene aus dem Betrieb hinauszuekeln". Im weiteren Sinn bedeutet Mobbing, andere Menschen, in der Regel ständig bzw. wiederholt und regelmäßig, zu schikanieren, zu quälen und seelisch zu verletzen [...]. Typische Mobbinghandlungen sind die Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen, die Zuweisung sinnloser Arbeitsaufgaben, Gewaltandrohung, soziale Isolation oder ständige Kritik an der Arbeit.

    ... wenn du solche Dinge hier im Thread findest, kannst du den betreffenden Beitrag ja melden (das funktioniert über das kleine Warndreieck rechts in der Ecke unter jedem Beitrag). Wenn nicht, wäre es nett, wenn du nicht mit solchen – durchaus ernsten – Anschuldigungen um dich werfen würdest; für eine vernünftige Diskussionskultur sorgt das nämlich nicht.

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    @prollmops, falls du noch mitliest – als kleinen Vorgeschmack könntest du deiner Freundin ja ein paar Screenshots aus den letzten Seiten hier schicken. :hust: Ich finde, da zeigt sich die unterschiedliche Qualität der Argumente zwischen FB-Befürwortern und Kritikern ganz hervorragend...