Beiträge von pardalisa

    Ich glaube wenn hier ein Sheltie einzieht, beantworte ich alle Lassie/Collie Kommentare mit "Ja, wir haben den mal zu heiß gewaschen" :applaus: :ops:

    Mein Hund hat eine natürliche (= angeborene) Stummelrute, die bei der Rasse ab und zu vorkommt, und mein Vater beantwortet, wenn wir da zu Besuch sind, blöde Sprüche von anderen Leuten, die nicht kurz nachfragen, sondern gleich lospampen, von wegen "kupiert! Tierquälerei! Wie kann man nur?" mittlerweile mit "nö, der ist nicht kupiert, da bin ich mal mit dem Rasenmäher drübergefahren."

    Zack, Ruhe. xD

    Aber für mich muss ein harmonisches Rudel auch nicht dauer spielen.Die drei geben sich so viel und das merkt man einfach in sämtlichen Situationen :smile:

    Lustig, genau das Gespräch hatte ich eben auf dem Spaziergang mit ein paar Wanderern, die uns eine Weile zuschauten, wie meine jüngerer Rüde mit mir über die Wiese flitzte und herumalberte, während der ältere sich daneben ins Gras geschmissen hatte und ruhig zuschaute. Da kam dann auch die Frage, ob die beiden "sich denn nicht mögen, weil der eine gar nicht mitspielt." xD

    Doch, die mögen sich schon, aber ich mach' das mehr an der allgemeinen Interaktion untereinander fest – zusammen herumliegen, kuscheln, sich gegenseitig die Ohren putzen, aufeinander achtgeben, etc. steht hier alles hoch im Kurs bei den Hunden, aber gespielt wird alle paar Wochen, höchstens.

    Klar, teilweise ist das auch dem Altersunterschied geschuldet, aber was ich in den letzten vier Jahren Mehrhundehaltung so beobachten konnte, finde ich, dass Toben bei den Hunden von vielen Leuten häufig überschätzt wird – und die Vorteile, die meine beiden davon haben, dass sie zusammenleben, bestehen definitiv nicht darin, dass sie einen Spielpartner im Haus haben.

    Aber ist es bei Persern nicht ähnlich wie bei kurzschnauzigen Hunderasse, dass sie rein anatomisch schon Probleme bei der Atmung haben durch die verkürzte Nase/Schnauze?

    (Ich weiß es nicht, ist wirklich rein aus Interesse)

    Sagen wir mal so: In den Infomaterialien der Bundestierärztekammer (Arbeitsgruppe Qualzucht) wird die Perserkatze als Beispiel für Katzenrassen mit Brachyzephalie-Problemen mehrfach erwähnt...

    Ich weiß nicht, wie verbreitet das innerhalb der Rasse ist und wie die Züchter mittlerweile dazu stehen, wo das Thema in Tierhalterkreisen regelmäßig die Runde macht, aber wenn von Hunden und Katzen mit Atemproblemen gesprochen wird, wird da als eindrücklichstes Beispiel immer Mops & Perserkatze aufgeführt.

    Ich bin da auch eher lärmempfindlich und mir geht dieses Hüti-mäßige Gejanke und hirnlose In-die-Luft-Bellen dermaßen auf die Nerven :ops: , wenn ich irgendwo zufällig daneben stehe, dass ich da bei meinen eigenen Hunden ziemlich drauf geachtet habe, das zu vermeiden.

    Der eine hat das von sich aus zum Glück gar nicht gemacht; der andere hat gelernt, seine Aufregung meistens anders zu kanalisieren. Ist bestimmt einfach Geschmackssache, aber ich hab' lieber einen Hund, der hüpft und flitzt, wenn er das braucht, als einen, der die Energie in Lautstärke umsetzt.

    Nicht konkret auf eine Person hier im Thread gemünzt, aber ich find's immer lustig, wenn sich bei solchen Gesprächen/Diskussionen an der "Wirkt Bravecto repellierend oder nicht?"-Frage aufgehangen wird, weil es dazu ja (noch) keine klinische Studie gibt, während gleichzeitig X Leute erzählen, dass sie mit Kokosöl, Bersteinkettchen, Pflanzensprays oder Kreamik am Hund hantieren – wo ja nicht nur die repellierende, sondern überhaupt irgendeine Wirkung bislang einen wissenschaftlichen Beweis schuldig geblieben ist, wenn ich das richtig im Kopf habe... :hust:

    Mir reicht's völlig aus, dass Zecken mit Bravecto im Hund erst nach Biss sterben – für unser Gebiet, unsere Risikofaktoren hier vor Ort und meine individuellen Hunde ist damit ein m.M.n. genügend großer Schutz gegeben. Wenn darüber hinaus eine – nur von einigen beobachtete, nicht umfassend erforschte – "Abschreckungswirkung" des Mittels gegen Zecken vorliegt? Super, hab' ich nix dagegen. Wenn nicht und meine Hunde in den letzten beiden Jahren einfach nur "Glück gehabt" haben, dass sie mit Bravecto weniger Zeckenanbisse als ohne hatten? Soll mir auch recht sein. Hauptsächlich geht es mir um eine vertretbare Risikominimierung unter Abwägung der gesamten Umstände – im Moment ist das geeigneteste dafür hier Bravecto. In der Zukunft? Mal gucken.

    Das hab' ich mich auch gefragt und hab' deswegen solange herumgeklickt, bis ich bei der tabellarischen Auflistung der Original-Daten in der englischen Studie gelandet bin. (Bin allerdings gerade im Uni-Netz unterwegs und les' die Studie über die Lizenz dort, deswegen weiß ich nicht, ob ich das hier verlinken kann. :ops: )
    Da sind die erfassten Todesfälle von Rasse zu Rasse seeehr verschieden - bei manchen über 400, bei manchen mal gerade 20 oder sogar noch weniger. Das erklärt natürlich, warum einem manche Durchschnittsalter so komisch vorkommen. Ich glaub', bei der einen Terrierrasse basierte der Durchschnittswert auf zwei Tieren... ist dann natürlich nicht so wahnsinnig aussagekräftig für die ganze Rasse. :hust:

    Nachtrag: Wer selbst nachlesen will und irgendwie an das Paper kommt... Adams (et al.), "Methods and mortality results of a health survey of purebred dogs in the UK", 2010.


    Edit:

    Bullterrier 11,02. Miniatur Bullterrier 6,08. Öhm, erscheint mir nicht logisch. Da waren es wohl mehrere tote Hunde in der Statistik.

    Der Mini-Bulli ist ein schönes Beispiel - bei der Rasse wurden nur 20 Todesfälle erfasst, der jüngste mit nicht mal einem Jahr, aber der älteste mit über 13. Beim Standard-Bulli dagegen waren's allein schon über 200 erfasste Hunde - das wirkt sich natürlich auch auf's Ergebnis aus.

    Um die Statistik besser einordnen zu können, wüßte ich gerne, wieviel Hunde pro Rasse dafür erfaßt wurden.

    Das hab' ich mich auch gefragt und hab' deswegen solange herumgeklickt, bis ich bei der tabellarischen Auflistung der Original-Daten in der englischen Studie gelandet bin. (Bin allerdings gerade im Uni-Netz unterwegs und les' die Studie über die Lizenz dort, deswegen weiß ich nicht, ob ich das hier verlinken kann. :ops: )

    Da sind die erfassten Todesfälle von Rasse zu Rasse seeehr verschieden - bei manchen über 400, bei manchen mal gerade 20 oder sogar noch weniger. Das erklärt natürlich, warum einem manche Durchschnittsalter so komisch vorkommen. Ich glaub', bei der einen Terrierrasse basierte der Durchschnittswert auf zwei Tieren... ist dann natürlich nicht so wahnsinnig aussagekräftig für die ganze Rasse. :hust:

    Ich bin Ende der Woche für 'nen Zwischenstopp in Hannover und könnte einen oder beide Jungs anbieten. :smile: (Leinenspaziergang wär' sowieso super, weil der Söckchen-Dusselhund sich eh das Hinterbein durch eigene Blödheit ungünstige Zufälle ein bisschen lädiert hat. |) )