... doch die Heftigkeit ist halt zu stark und ihre Freunde anfallen geht nun einmal überhaupt nicht.
"Zu stark" im Vergleich zu was? Zu einem Hund, der keine Ressourcen verteidigt? Und "Freunde anfallen" ist sehr menschlich gedacht... 
Die Frage ist halt, was ein realistisches Trainingsziel ist. Grundsätzlich kann man solche Sachen über Management (weiter weg anbinden, Hund gleich ganz zu Hause lassen) lösen oder über Gehorsam "den Daumen drauf" haben (z.B. Hund liegt nahe bei, aber auf einer Decke, von der er sich nicht bewegen darf, solange gegessen wird, und von der aus er gucken, aber nicht stänkern darf).
Ob man darüber einen Gewöhnungseffekt erzielt, sodass der Hund irgendwann entspannter mit Ressourcen ist, kann man vermutlich schwer abschätzen – ich kenne genug Hunde, denen eine oder mehrere Ressourcen so wichtig sind, dass man da lebenslang ein Auge drauf haben muss, wenn Ressource + anderer Hund im Spiel sind.
Auch wenn's hart klingt: ich würde mich von dem Gedanken verabschieden, dass ihr einen Hund habt oder haben werdet, der alles "brav mit Freunden teilt", und stattdessen so agieren, dass für alle Beteiligten am wenigsten Stress entsteht, d.h. eine Variante (Management/Gehorsam) wählen, die durchziehen und keine Experimente á la 'versuchen wir's noch mal' mehr.