Beiträge von pardalisa

    Wenn die 'Höllenhunde' nach außen so wahrgenommen werden wollen, dann wundert es mich nicht, dass es Menschen gibt, die sich eventuell unwohl fühlen bei dem Gedanken, dass das nun zukünftige 'Nachbarn' sein könnten.

    Der Gedanke kam mir eben beim Lesen auch... Es wird ja ganz offensichtlich immer wieder betont, wie 'krass' die Hunde sind – ja, wahrscheinlich auch mit ein bisschen Ironie, was den Begriff 'Höllenhunde' angeht –, aber als nicht-hundehaltende:r Anwohner:in wäre mir auch flau, wenn so ein Projekt in meine Nachbarschaft ziehen würde.

    Und wenn man dann als potenzieller Demnächst-Nachbar einmal quer googelt, findet man Videos von Fütterungen, wo die Hunde einen ziemlich abschreckenden Eindruck machen (und das Projekt als Gesamtkonstrukt auch), und von einer Betreiberin, die vor laufender Kamera verlegen herumkichert und erzählt, wo und wie oft sie schon gebissen wurde.

    Vertrauenerweckend ist das nicht. Mag sein, dass diese Art von Marketing bei machen Leuten Spendengelder locker macht, aber mindestens was die Akzeptanz im Umkreis und die Aussicht auf eine gute Nachbarschaft angeht, hat sich die Hellhound Foundation damit schon irgendwie in's eigene Knie geschossen.

    Meine bekommen unregelmäßig so alle ein bis zwei Wochen was zu Knabbern, meist aus einem… Fairness-Gruppengefühl-Gedanken bei längeren Wanderungen heraus? :ops:

    Wahrscheinlich vermenschliche ich an der Stelle etwas, aber wenn ich bei einer Wanderpause mein Käsebrot auspacke, finde ich es schön, wenn die Hunde auch was zum Snacken bekommen. :ops: Hier gibt’s meistens getrockneten Pansen oder Rinderohren, beides wird ziemlich flott und mit großer Begeisterung weggeknuspert. :lol:

    Wir waren am Wochenende im Harz, haben Czarek getroffen und waren rund um Wildemann unterwegs. Für mich der erste Harz-Ausflug in diesem Jahr – herrlich war's! :herzen1:

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    Der Kobold hat bei einer kurzen Pause den Überblick. Wichtige Aufgabe, findet er. :nicken:

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    Schöne kleine Trails gab's und es waren erstaunlich wenig Menschen unterwegs.

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    Die Gang. :lol:

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    Spiegeltaler Wasserfall

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    "Hast du da noch Essbares im Rucksack?"

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    Die Prinzenlaube kurz gestreift...

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    ... und auf einem kleinen Stieg zurück in's Tal.

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    Abschluss-Ausblick auf Wildemann

    Ich wüßte ja zu gerne, ob beim verpflichtenden Führerschein in Niedersachsen auch mal eine Evaluierung geplant ist um zu überprüfen, ob der was bewirkt hat. Bisher gab es nämlich noch keine.

    Das würde mich auch mal interessieren. :nicken:

    Bei uns in der Ecke (Dorf in Niedersachsen) gibt es gefühlt seit Einführung des Hundeführerscheins tatsächlich ein paar kleine Verbesserungen – ich habe schon ewig kein "das machen die unter sich aus!" bei Hundebegegnungen mehr gehört, man sieht mehr Leute, die im Wald mit Schleppleine unterwegs sind und gezielt zu üben scheinen, man sieht mehr gut passende statt schief und zu eng sitzende Geschirre... solche Dinge.

    Gerade die Ersthundehalter erlebe ich mehrheitlich als sehr bemüht, freundlich und engagiert. Die beiden Hundehalter, die hier im Dorf am meisten nerven und negativ auffallen, sind beide Typ "ich bin 80 Jahre alt und habe schon seit 85 Jahren Hunde – mir kann keiner was!" :muede: und solche Halter waren bei Einführung des Führerscheins ja leider davon ausgenommen, den machen zu müssen.

    Aber ich weiß natürlich, dass solche Beobachtungen wie hier eine erfreuliche Ausnahme sein können und das 20km weiter mitunter ganz anders aussehen kann, und dass die positiven Veränderungen nicht oder nur teilweise mit dem Hundeführerschein zusammenhängen können. So eine Niedersachsen-weite vergleichende Untersuchung fände ich richtig spannend. :gut:

    Ich hab' welche in der Apotheke gekauft; die sind eigentlich zum Selbstbefüllen mit Salbe gedacht, funktionieren aber ganz hervorragend mit Leberwurst, Frischkäse und ähnlichem Krams. :smile: Und man kann sie komplett auseinanderschrauben und in die Spülmaschine packen – das fand ich einen großen Pluspunkt, falls doch mal was darin vergessen und eklig wird. |)

    Ich glaub die nennen sich "Kruken" und hab ich u.a. auch, sind prima :bindafür:

    Gerade schnell gegoogelt – yep, so sehen meine auch aus. Wieder was gelernt, danke! :lol:

    pardalisa Respekt, ich hab die immer nur einmal aufgekriegt und dann nie wieder zu oder nie nochmal auf 😄

    Ich hab' diese mit den zwei Drehverschlüssen oben, einmal diesem großen und dann darauf dem kleineren (oh Gott, ich bin mies im Beschreiben – versteht man, welche ich meine? :ops:); ich lasse den kleineren Deckel unterwegs immer etwas locker gedreht, sodass ich den flott abdrehen und dann mit einer Hand das Teil halten und gleichzeitig dieses 'Drücker-Dings' im Boden mit einem Finger drücken kann.

    ... klingt so beschrieben irgendwie komplizierter als es ist. :lol: Ich schwöre, ich bin eigentlich mit zwei linken Händen für Feinarbeit gesegnet und das klappt trotzdem erstaunlich gut.

    Kann hier jemand gute Futtertuben o.Ä. fürs selbst befüllen empfehlen?

    Ich hab' welche in der Apotheke gekauft; die sind eigentlich zum Selbstbefüllen mit Salbe gedacht, funktionieren aber ganz hervorragend mit Leberwurst, Frischkäse und ähnlichem Krams. :smile: Und man kann sie komplett auseinanderschrauben und in die Spülmaschine packen – das fand ich einen großen Pluspunkt, falls doch mal was darin vergessen und eklig wird. |)

    Ach so, und Nachtrag: ich möchte da überhaupt niemanden 'bekehren' oder überzeugen. Ich hatte mich mit dem Thema wegen meines Opi-Hundes mal beschäftigt, deshalb hab' ich die Notizen dazu noch auf der Festplatte herumliegen.

    Und ich kann auch die Verzweiflung von Besitzer:innen, die mit ihren Hunden an diesen Studien teilgenommen haben, menschlich total verstehen. Wenn ich das richtig im Kopf habe, gab es mindestens bei einer der Studien 'Dropouts' in beiden Gruppen – Hunde, die während der Laufzeit der Studie eingeschläfert werden mussten, weil sich ihr Zustand (nicht durch die Studie) so arg verschlechtert hat. :( : Wenn man einen Hund mit solchen Schmerzen hat, finde ich solche Behandlungen objektiv immer noch äußerst kritisch zu sehen und definitiv hinterfragungs-würdig, es emotional aber absolut nachvollziehbar, dass man als Besitzer:in nach jedem Strohhalm greift.

    Ich wollte nur darauf hinweisen, dass der Wikipedia-Artikel an dieser Stelle offensichtlich sehr stark durch die persönliche Meinung der Autor:innen gefärbt ist, das eventuell nicht sofort ersichtlich ist, und man für ein ausgewogeneres Bild zum Thema bei Interesse ein bisschen mehr querlesen kann/sollte.

    Ansonsten hat Shalea absolut recht, dass das hier ziemlich weit vom Thread-Thema wegführt, und ich entschuldige mich für's OT. :smile:

    Das sagt Wikipedia dazu:

    Puh, der Wikipedia-Artikel verkürzt das ganze Thema aber arg und verzerrt einiges dabei... :no:

    Es wird z.B. gar nicht erwähnt, dass die Studie, die da zitiert wird, nach einigen Monaten 'ent-blindet' (d.h. ab dem Zeitpunkt wussten TÄ und Besitzer:innen, ob ihr Hund Implantat oder Placebo bekommen hat) und dann noch anderthalb Jahre (!) weitergeführt wurde. Das fände ich beispielsweise eine wichtige Info... Außerdem wird komplett unterschlagen, dass in derselben Studie festgestellt wurde, dass Schädigungen am Knorpel in der Implantat-Gruppe in kurzer Zeit stark zugenommen haben (bei 80% der Hunde aus dieser Gruppe, glaube ich).

    Zwei andere Studien*, die neben Besitzer:innenbefragungen auch mit objektiven Messmethoden arbeiten, kommen zu dem Schluss, dass es zwischen der Implantatgruppe und der Kontrollgruppe in ihren Untersuchungen keine signifikanten Unterschiede gab. Die Studien werden im Wikipedia-Artikel gar nicht zitiert, soweit ich das sehen kann? Das hat schon ein Gschmäckle, wie man so schön sagt. |)


    * DOI:10.1136/vr.149.15.452 & DOI:10.1055/s-0038-1632724, falls jemand nachlesen möchte.

    Sorry, aber aus meiner Sicht absoluter Quatsch was du hier schreibst. Unser alter verstorbener Hund hatte eine Goldimplantation bekommen und war danach 5 Jahre jünger, man sollte da eben bei den Porsche gehen und nicht bei den Trabi.

    Nein, kein Quatsch. Es gibt bisher keine einzige Untersuchung, die die versprochene deutliche Verbesserung von HD, Arthrose und Co. bei der Anwendung von Goldimplantaten bestätigen konnte.

    Besitzer:innen von Hunden, bei denen das durchgeführt wurde, nehmen so eine Verbesserung mitunter allerdings wahr und beziehen sie dann auf die Goldimplantate. Dabei muss man aber zwei Sachen bedenken:

    - erstens den Caregiver-Placebo-Effekt. Der ist ganz schön fies, weil dabei Tierbesitzer:innen eine Verbesserung zu sehen glauben, die messbar gar nicht da ist; d.h. der Hund leidet weiter Schmerzen/hat weiterhin Probleme, die die Besitzer:innen aber nicht wahrnehmen und folglich auch nicht behandeln lassen können.

    - und zweitens, dass gerade solche Erkrankungen wie HD, Arthrose, etc. starke Schwankungen in der Ausprägung dem Auftreten von sichtbaren Symptomen haben; eine Doppelblindstudie (d.h. die Besitzer:innen und behandelnden TÄ wussten nicht, ob der Hund das Implantat bekommen hat) mit Kontrollgruppe hat z.B. gezeigt, dass es keinen Unterschied zwischen den Hunden mit und ohne Goldimplantat gab.

    Was allerdings in einigen Fällen gemessen werden konnte, war eine verstärkte Schmerzreaktionen und Schonhaltungen mancher Hunde nach den Goldimplantaten, vermutet wurde da bespielsweise eine Entzündung im Gewebe durch das Einfügen der Implantate.

    Insofern: ich freu mich ehrlich, dass es deinem Hund besser ging – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wäre die Verbesserung allerdings genauso ohne die Implantate eingetreten. Das Verfahren mit diesen Implantaten sollte man also auf jeden Fall kritisch sehen und sich doppelt und dreifach überlegen, ob man das für seinen Hund will. Und, um den Bogen zurück zum Thread-Thema zu schlagen ;), ich finde, dass es für eine Versicherung spricht, wenn sie nachweislich nutzlose 'Behandlungen' nicht übernehmen.