Beiträge von HiRoEm

    Unser erwachsener Sohn wurde vor 4 Wochen während einem Spaziergang in seiner Mittagspause in die Hand gebissen. Beim Vorbeigehen (auf dem Gehweg) an einer offenen Toreinfahrt zu einem Firmengelände kam der Hund wie aus dem Nichts angeschossen und schon hatte er die Hand unseres Sohnes zwischen seinen Zähnen. Sofort nach Zubiss ist er wieder auf das Firmengelände, wo etliche Mitarbeiter samt den Besitzern bemüht haben den Hund wieder einzufangen. Der HH kümmerte sich um die Verletzung, fuhr unseren Sohn zurück zum Arbeitgeber, übergab seine Visitenkarte und die Zusage für alle Schäden aufzukommen.

    Eine sehr positive Reaktion und Unachtsamkeit kann jedem passieren. Nachdem allerdings der Hund keinen Gehorsam zeigte als er gerufen wurde und eingefangen werden mußte, macht das die Situation doch sehr bedenklich.

    Ich habe unserem Sohn geraten den Vorfall beim OA anzuzeigen, nicht auszudenken wenn das bei einem Kleinkind passiert. Dann geht es nicht so "glimpflich" aus wie bei der Hand - es waren 4 Löcher, die chirurgisch versorgt werden mußten.

    Ich kann zum Rest nichts sagen, aber das

    Zum Glück war der BC leicht zu beeindrucken und ich konnte ihn mit 2 Tritten verjagen.

    finde ich unter aller Sau. Es gibt auch andere Möglichkeiten einen Hund von einem anderen zu lösen. Ich habe schon öfter gelesen, dass es hilft wenn man die Hinterbeine des Hundes hochzieht, weil er dadurch das Gleichgewicht verliert und loslässt.


    Wäre es mein Hund, wäre ich ziemlich wütend, vor allem weil du ja selbst sagst, dass der Biss nicht all zu schlimm war und es nicht so tragisch war.

    @Bailey001: ich wünsche es weder Dir noch einem anderen HH, daß der eigene Hund aus dem Nichts angegriffen wird. Weißt Du die Theorie mit "an den Hinterläufen hochheben........" scheitert idR daran, daß der beissende Hund nicht so parat steht daß man das einfach so tun könnte. Da entsteht ein wildes Gemenge das einem nicht wirklich viel Spielraum läßt.

    Und zu Deiner Aussage "wäre es mein Hund......." das würdest so nicht verstehen wenn Dein Frenchy angegriffen und gebissen wird.


    @Bazinge: ich wünsche gute Besserung und eine gute Lösungsfindung mit den vielen Empfehlungen.

    Ich wünsch mal allen Reisenden mit rollendem Zuhause einen schönen Urlaub und viele schöne Momente :nicken: .

    Bei uns gehts am Freitag los, erst auf eine kleine Hochzeit an den Tegernsee, am Samstag von dort aus direkt nach Döbriach in Kärnten am Millstätter See. Der gewählte und uns bereits bekannte Campingplatz Mössler Schwimmbad-Camping liegt ca 500 m weg vom See und ist idR nicht so trubelig wie direkt am See. Gegenüber unserem Stellplatz ist direkt der Grüngürtel des Platzes und das Tor zum Rausgehen an den Uferweg des Riegerbaches ist nur ein paar Meter weg.

    Ich freu mich schon auf eine chillige Zeit :mrgreen-dance:

    Also. Ich kenn mich nicht mehr aus. Sooft lese ich der Welpe sollte anfangs gar nicht alleine gelassen werden um ihn Anfangs vertrauen zu geben. Jetzt soll man ihn aber schon von Anfang an alleine lassen. Natürlich heult sie durch die Barrikade wenn ich ins Bad gehe.Ich habe kein Auto zur Verfügung, mein Freund braucht es für die Arbeit (zwecks Einkaufen). Überall steht langsam aufbauen aber nicht am Tag 1.Langsam aufbauen in Hand von Paar Minuten ignorieren am Tag und nicht gleich mal das Haus verlassen.


    Die Kinder sind nicht alleine mit dem Kind. Aber natürlich spielen sie auch mit ihr in meinem Beisein. Also zb geben ein Kauspielzeug wo dann vom Hund falsch geschnappt wird oder streicheln sie und sie macht maul auf und will knabbern. Oder im Hinterhof wenn die Kinder laufen, rennt sie manchmal mit. Sollen die Kinder den jetzt gar nichts mehr mit dem Hund machen? In der Situation ja klar. Aber es hört sich raus das die Kinder sie ignorieren sollen und ich sie stetig an der Leine halten soll. Dann soll der Welpe ja nicht alles können müssen weil er ja noch jung ist aber alleine sein können wenn ich den Raum verlasse.


    Welpensicher in Form von eingezäunter Bereich im Wohnzimmer zb?Sie hat ne Hundebox die ich schließen könnte da wird sie auch gefüttert drinnen und alle Spielsachen die ich ihr anbiete landen erstmal da drinnen. Schlafen will sie aber nicht drinnen, sondern legt sich daneben.

    Herzlichen Glückwunsch zum Welpen!


    Ihr werdet das gute Miteinander lernen, auch wenn es im Moment, nach so wenigen Tagen nicht einfach ist.


    Alleinsein lernen:

    damit ist gemeint, daß es von Anfang an kurze Sequenzen geben soll, in denen ich nicht im Einzugsbereich des Welpen bin - das wird dann kleinschrittig gesteigert.


    Spiel mit den Kindern:

    allein das Rennen, Lachen, Schreien, mit den Armen "fuchteln" von Kindern ist für Welpen schon sehr anstrengend. Wenn die Kinder mit dem Welpen spielen können - je nach Rasse und Alter - bereits 2 Minuten, manchmal auch weniger, die Lage bereits ins Kippen bringen und es kommt zum Anspringen, Zwicken ect. Ein Welpen-Gehirn hat nur eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne, dann ist es nicht mehr aufnahmefähig und es kommt zu Überreaktionen.


    Welpensichere Zone:

    nur eine Box ist damit nicht gemeint. Je nach räumlicher Situation einen Bereich mit stabilem Welpengitter abgrenzen, Box (offen) , Decke/Kissen, Wassernapf, ein Spieli ein und schon hat der Zwerg seine Safe-Zone. Hier darf/kann/muß er regelmäßig sein und wird auch von den Kindern in Ruhe gelassen, kein Hingehen/Ansprechen ect. In der Zeit kannst Du auch Deine Alltagsdinge tun ohne ständig nach dem Welpen schauen zu müssen.


    Ich kann sehr gut verstehen, daß Euer Alltag anstrengend ist und empfehle daß Du Dir Trainerunterstützung nach Hause holst um etwas Struktur und das "was, wie, wann, wo" zu etablieren.

    Ich kann sehr gut verstehen, daß Du es Dich sehr betroffenen macht viel von dem hier geschriebenen zu lesen.

    Ich kann mich nur anschließen, Du bekommst hier Antworten teils von TÄs, Trainer/innen, und sehr langjährigen Hundehaltern, die ausschließlich dem Zweck dienen dir Informationen zu liefern, die Dir bisher gefehlt haben.

    Und Nichtwissen um Gesundheit/Krankheit in Bezug auf Verhalten u/od. körperlich gibt es hier im Forum auch bei anderen Rassen, z.B. DSH, Hütehunde.

    Du hast aber einen Frenchy und zu Euren Themen Fragen gestellt. Das hyper sein hat Bezug auf Physis - dazu gehört auch der Körperbau des FBs - und Psyche .

    Ich wünsche Dir, daß Du einen guten Weg, vll sogar mit Hilfe eines Trainers, findest Deinen Hund in einen gechillteren Alltag zu begleiten.

    Minipin-Jack : erstmal möchte ich Dir schreiben, daß es mir sehr leid tut was Deine Fellnase alles mit sich tragen muß.

    Wir haben seit dem Jahr 2000 Hunde und bereits die ersten zwei Fellnasen haben uns gelehrt "Qualität geht vor Quantität". Bei mußten mit 6 und 6 1/2 Jahren agressiven und unheilbaren Erkrankungen erlöst werden. Die zwei nachfolgenden Hunde wurden fast 13 und knapp 14 Jahre, dennoch kam das Ende überraschend und wir hatten nur wenige Tage Zeit.


    Ich wünsche Euch alles Gute und Dir viel Kraft für die richtige Entscheidung zum bestmöglichen Zeitpunkt :streichel: