Beiträge von SanSu

    Ich habe auch schon mit meinem Trainer darüber geredet. Er macht mit seinen Hunden auch nicht viel mehr als 2 Stunden am Tag und er hat Malis.

    Und die leben dann auch großteils von Mensch und ihren Artgenossen (du nutzt den Plural) isoliert?

    Mit entsprechendem Polster und wenn er dich jetzt auch angehen könnte, geht auch 24Std. Maulkorb. Fressen und trinken ist bei einem gut sitzenden Maulkorb möglich ebenso hecheln,... Das wäre die aktuelle Notfalllösung.

    Man will nix beschreiben, aber was, wenn du mal länger im Krankenhaus bist?

    Ich würde hier auch weiterhin nach einem neuen Heim oder einer Stelle schauen. Hast du deutschlandweit gesucht?

    Und ich rufe mal Gammur ich hoffe ich verwechsel dich nicht. Aber warst es nicht du, die in einem Haushalt mit gefährlichem Hund aufgewachsen ist? Vielleicht kannst du nochmal aus deiner persönlichen Erfahrung schildern wie das wirklich ist, was das heißt.

    Du hast nicht nur dir, deinem Partner und der Umwelt gegenüber Verantwortung, sondern dann auch dem Kind.

    Die meisten Neueltern sind am Anfang völlig erledigt. Alles neu, Sorgen, Schlafmangel,... Wie will man da als Einzelperson unter euren Vorraussetzungen den Hund sicher und adäquat versorgen.

    Klar Zwinger und Schieberanlage ginge, aber es darf nie ein Fehler passieren. In Zweifel nicht ein Kinderfinger durchs Gitter,...

    Rein sachlich, es ist ein Biss. Abschnappen ist eine Beißbewegung in Richtung eines Subjekts/Objekts ohne es zu berühren, beim Schnappen könnte man noch sagen Zahnkontakt.

    Wenn ein aktiver Einsatz der Zähne mit Verletzungen einhergeht ist es beißen.

    Ich werte das auch gar nicht negativ, es ist ein Wildtier und einer extremen Stresssituation. Der Hilfsversuch der Frau wird beschrieben und damit müsste für den Leser auch klar sein, das man sich mit einem solchen Verhalten im Zweifel für den Darwin Award qualifiziert.

    Hier stellt sich das etwas anderes dar im Ablauf.

    Zitat

    Der Abteilungsleiter für Stadtjäger vom Bezirksamt Altona übernahm den Wolf dann gemeinsam mit einem Tierarzt. Dem Tier gehe es gut. Es sei aufgeregt und müsse nun erst mal zur Ruhe kommen, sagte er dem NDR vor Ort.

    Gemeinsam luden sie den Wolf in eine Box und brachten ihn in den Wildpark Klövensteen. Im Laufe des Tages soll dort gemeinsam mit der Umweltbehörde das weitere Vorgehen besprochen werden.

    Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/ha…g,wolf-538.html

    Essen schön herrichten schaffe ich auch nicht,

    Bei meinen Lieblingsessen geht das meist nicht mal. Kategorie Moppelkotze, Variationen von braun und Schluck- oder Schaufelgerichte.

    Hier gibt's Reste von gestern, mein Lieblingsessen, verlorene Eier allerdings ohne Speck mit Kartoffelbrei. Meine Kaumuskulatur fühlt sich recht entspannt an. Konnte gestern optisch schon nicht viel, heute nunja.

    Damit dürfte auch das mit der Moppelkotze veranschaulicht sein. 😁

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    Wurde denn explizit aktive Hilfestellung erbeten?

    Davon ab, WENN aktive Hilfestellung erbeten wurde, ist die ausbleibende Kommunikation bei plötzlicher Ablehnung unschön. Menschlich finde ich das bei untereinander unbekannten nachvollziehbar, auch wenn es anders wünschenswert wäre. Konfliktvermeidung.

    Nichts desto trotz ist ja niemand verpflichtet, nur weil Leute Zeit investieren. Und gerade in einem solchen Fall, wo man stark emotional involviert ist (letztendlich ging es ja nur um äußere Umstände die nicht passten) finde ist es nicht verwunderlich wenn parallel vielleicht doch nach einer Lösung gesucht wird, das Tier zu behalten. Und ich persönlich würde das auch mit einkalkulieren, anders als bei jemandem, der nie einen Hund wollte.

    Je nachdem kann Hilfe von anderen auch überfordernd sein oder werden.

    Ist doch toll, sollte sich eine Lösung für Hund und Halterin gefunden haben.

    Das ist mein Lieblingsrezept für Rüblikuchen, ist nur nicht mal eben nebenbei gemacht. Also für mich nicht 🙃

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    Ich mag das klitschige an Rüblikuchen super gerne. Wenn man das nicht mag, kann man wahrscheinlich auch einfach einen Rührkuchen mit Mandel oder Haselnuss + Möhren und etwas Zimt machen.

    Und kann man einen blinden Hund auch mal alleine Zuhause lassen?

    Bei dem einen von den beiden war das absolut kein Problem. Er musste regelmäßig alleine bleiben.

    Du hättest in der Wohnung auch nicht gemerkt, dass er blind ist. Der ist aufs Sofa und runter,... Wassernapf war schweres Steinzeug/Keramik damit das beim annähern mit der Schnute nicht doch mal ins kippen gerät. Der Stand auch in der Küche und hat erwartungsvoll den Halter "angeschaut" wenn Futter gemacht wurde,...

    Klar, auch mal wogegen gestoßen, schwamm drüber, weiter ging's.

    Beim anderen weiß ich es nicht, reine Gassi Bekanntschaft.

    Mach dir keine Vorwürfe, mit sowas rechnet man ja bei einem jungen Hund nicht. Selbst bei Kami dachte ich damals erst Altersstarrsinn, bis ich gemerkt habe, die hört das einfach nicht mehr. Und man passt sich automatisch an und wächst so rein. Das sind schleichende Automatism die sich entwickeln.

    Bei Fremdhundebegegnungen muss man halt aufpassen, weil dadurch, dass sie nicht mehr sehen, können sie auch nicht so auf die Körpersprache des anderen reagieren. Aber da bekommt man auch ein Gespür für. Wenn der eigene Hund da vorher nicht so souverän war, muss man da etwas mehr drauf achten. Bei Bekannten Hunden die man kennt, bekommt man da auch ein Gespür für.

    Und bei deinen beiden siehst du ja im Alltag, ob der andere Hund eine gewisse Nachtsicht walten lässt, ob sich zwischen ihnen was verändert. Im Zweifelsfall muss man dann beim allein lassen eventuell trennen. Falls Hund 1. z. B. überreagiert, wenn Hund 2. mal gegen in ditscht oder auf Hund 1 tritt weil der schon im Körbchen liegt. Aber auch das ist ein Prozess und die meisten Hunde können das dann gut einschätzen. Kami guckte nur irritiert, wenn das Kleinteile mal gegen sie lief.

    Für's Geschirr gibt's auch entsprechende Markierungen oder Halstücher. Das fand ich als gegenüber immer gut, dann war klar der Hund hat ein Handicap und man sortiert seinen zu sich. Hier in Berlin wird ja selten bei Fremdhundebegegnungen angeleint und wenn man so einen Hinweis gesehen hat, hat man es eben doch gemacht oder gefragt, ob man anleinen soll.

    Kommunikation hilft da ungemein, das Gegenüber kann das ja nicht wissen und gerade bei Handicap sind viele dann sehr rücksichtvoll.

    Wird 🙂

    Achso, so rein vom Verhalten haben sie sich nicht geändert, der eine wurde etwas vorsichtiger und ist von sich aus einen größeren Bogen gelaufen, wenn er gehört hat einem kommen Menschen entgegen, vorher ist er einfach straight und dicht dran vorbei gelaufen. Und die z.B. Laubblöd Abspackrunden waren eher lokaler, also die sind da nicht mehr wie blöd durchgebrettert. Auch weil man das als Halter einbremmst je nach Umgebung, aber auch von sich aus. Licht/Schattenwechsel (Baumallee im Sommer) führte erst zu etwas gehemmterem Trab, das legte sich aber auch alles, ob wegen Gewöhnung oder Fortschreiten ist schwierig zu sagen.

    Wie schon geschrieben, meist passen sie sich automatisch an, weil es schleichend geht. Anfängliche Unsicherheit ist da nicht selten, das gibt sich für gewöhnlich mit der Zeit. Die Gewöhnung ist auch ein Prozess.

    Taub ist nicht blind, aber als Kamis Gehör damals nachließ, hatte sie auch eine Unsicherheitsphase, weil sie die Geräusche nicht mehr richtig orten konnte und guckte sich öfter um. Das legte sich aber nach einiger Zeit und als sie komplett taub war, war es gar kein Thema mehr, obwohl der Schreckmoment ja eigentlich größer sein müsste, wenn plötzlich ein Fahrrad vorbei rauscht, das man nicht heranfahren gehört hat.

    bis man näher herankommt und sie erkennt was es ist.

    Diesen Moment würde ich auch aktiv mit einem Wort/Satz belegen. Also nicht die Anspannung, sondern den Moment wo sie es registriert und die Anspannung sich löst. Z. B. ein fröhliches ruhiges "ahhleeesss okeee".

    Das kann später ungemein helfen, wenn sie sich wegen etwas anspannt, was ihr noch nicht benannt habt oder sie besser aus einem Schreck rauszubekommen.

    Ich kannte nur zwei Hunde, die aufgrund des Alters erblindet sind. Die waren super drauf, konnten weiterhin frei laufen. Da hat ein extrem zuverlässiges Stoppsignal und ein Achtung sehr gut funktioniert, für z.B. plötzlich auftauchende Jogger.

    Der eine Halter hatte im Prozess des Erblindens, dann bei der Nachtrunde eine kleine Taschenlampe am Bein, die einfach nach unten gerichtet war. Quasi ein Lichtpunkt am Halter zur Orientierung, das klappte ganz gut.

    Einer hatte auch ein Glöckchen um, damit der Hund ihn gut orten konnte, der andere war eh recht langsam und blind und taub, das war aber nur dem Alter und nicht den Einschränkungen bei den Sinnesorganen geschuldet.

    Was für den Übergang auch hilfreich ist, auf seine eigene Körpersprache zu achten, die zu reduzieren, damit das Sprachkommando mehr im Fokus ist. Hunde reagieren ja oft auf Körpersprache und es sind diese kleinen unterbewussten Gesten, die kleine Bewegung mit der Hand, ein kurzes Kopfnicken wenn man Platz sagt,...

    Ansonsten orientieren sie sich wirklich gut auch über Geruch, Gehör und den Tastsinn.

    Alles Gute.