Beiträge von SanSu

    Bezüglich der Raben, im Nachbarort meiner Mutter in MV hatte zumindest ein Freilandschweinebauer die gleichen Probleme von dem ich weiß. Für den war das auch schrecklich (Fraßbild wie geschildert). Wie sich das entwickelt hat, welche Maßnahmen dann noch ergriffen wurden (Anfang waren Vogelschrecken und Flatterbänder) weiß ich nicht, da besteht kein Kontakt mehr. Da sind aber die Sauen auch irgendwann wachsamer geworden.

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    Frage, ist das normal, dass die Sauen wie im Film gar nicht reagieren? Das quieken ist ja schon unterschiedlich (Spiel, Schmerz,...). Oder haben die aufgrund von Selektion oder mangelnder Erfahrung das Schutzverhalten etwas eingebüßt.

    Bei der Taktik an Lämmern während der Geburt kann das Schaf ja kaum reagieren.

    Aber nach der Geburt?

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    Hier gibt's keine Raben, nur Krähen. Und die finden es einfach witzig Hunde zu ärgern und die wissen ganz genau wer angeleint ist. Auch bei welchem Gespann das besonders viel Spaß macht, weil sich Hund und Halter aufregen. 😁

    Vorzugsweise wird auch versucht hinten am Schwanz zu ziehen, das finden sie besonders witzig. Oder bei Hunden die komplett an der Leine eskalieren verfolgen sie das Gespann auch gerne durch den ganzen Park. 3m daneben auf die Wiese setzen, Hund tickt aus, sie fliegen auf, Hund geht weiter, die Krähen ziehen mit. Bis sie die Lust verlieren oder etwas spannenderes finden.

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    Die Omi durfte hier am Ende der Runde immer noch "Brekkis" suchen als Beschäftigung, weil weit laufen ging nicht mehr und dann hat sie im Sommer meist noch auf der Wiese gedöst, sich rumgekugelt und Leute beobachtet.

    Das hatte ein Krähenpaar auch schnell raus und kaum saß ich und hab dem Tier das OK gegeben kamen sie auch an. Zwischendurch haben sie auch versucht ihr am Schwanz zu ziehen, das hat sie nicht interessiert, aber von mir gab's nen Einlauf. Regel - sie dürfen Brekkis mit suchen, aber der Hund wird in Ruhe gelassen. 🙃

    Noch zwei Jahre nach Kamis Tod, wenn ich dort zum Lesen hin bin kamen sie und haben mich angeschaut. Offenbar hatten sie nicht verstanden, dass ich nie sie gefüttert habe. 🤪

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    Eins der Elternteile.

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    Am Anfang geht's um die Kekse, am Ende um den Schwanz. Das sind die Jungtiere von dem einen Paar. Das machen hier nicht alle, die lernen das aber von ihren Eltern. Da bin ich dann eingeschritten, die Eltern wussten schon, das sie nicht am Hund rumzuzupfen haben, die Jungtiere noch nicht.

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    Hier bei zwei Hunden völlig unterschiedlicher Umgang.

    1. Hund mit Beschädigungs- und Tötungsabsicht bei anderen Hunden + Beißvorfälle mit Kindern bei der Vorbesitzerin.

    Da hatte ich einen Maulkorb schon vor Übernahme besorgt, trug bis dahin keinen. Die Suche nach dem perfekten Modell dauerte dann etwas. Korb kam trotzdem gleich drauf aus Gründen. Draußen gab es einen Abbruch bei schubbern, Pfote an Korb,... Parallel Zuhause den "Einstieg" bei Präsentation über Belohnung trainiert. Und wahrscheinlich eher für meinen Kopf, lag das Ding auch in der Wohnung rum, hab's am Anfang beim füttern neben den Napf gelegt, er lag beim Lieblingsschlafplatz,... Ob das was konnte keine Ahnung, aber ich wollte das der auch mit Positivem/Entspannung verknüpft wird.

    Erste Zeit draußen auch etwas gehemmt, weniger schnüffeln, nicht so lockerer Gang, aber musste halt und ich meine nach zwei Wochen war das auch erledigt. Vom Typ bei sowas aber auch eher robust.

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    2. Hund Alibi für die Öffis, falls gefordert. Hier beim Bus haben sie schon drauf geachtet, bei der UBB auch sehr extrem, bei der DB hat es eigentlich gereicht, wenn man ihn sichtbar liegen hatte. S-Bahn, U-Bahn,... da hing er immer gut sichtbar an der Tasche. Da der Hund zusammengerollt schlafend unterm Sitz lag, wurde ich da aber auch nie aufgefordert.

    Einstieg Aufbau über freies Formen. Draußen einfach mal bei spannenden Runden aufgesetzt. Morgens erste Runde, da war die Ablenkung (Pipidrang, morgendliche Gerüche,...) größer und der Mauli fiel nicht auf. Hab sie den dann auch einfach so immer mal wieder draußen tragen lassen. Tricktraining mit Maulkorb, Maulkorb ist lustig und normal.

    Tier zwar recht sensibel, aber quasi selbsterziehend. In den Bus einsteigen, Platz suchen, einfädeln, hinlegen pennen. Mit Maulkorb war's dann genauso nach dem Motto "dann ist das wohl so".

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    Nicht ganz in meiner Hand, ab und zu Betreuungshund mit Beschädigungsabsicht bei mehreren Beißvorfällen mit anderen Hunden. Ähnlich Hund 1 aus Gründen. Zuhause dann trotzdem über freies Formen. Ich will, dass ich den Maulkorb präsentiere und das Tier da freudig "einsteigt". Draußen einfach drauf und Abbruch, wenn da rum gemacht wird. Das Tierchen ist recht "manipulativ", ich merke immer, wenn die Besitzerin den wieder seltener benutzt hat, sie ihr den aus Mitleid abgenommen hat. Das Tier weiß aber, dass das bei mir nicht zieht und nach 1-2 Versuchen mit bockigem Esel und Dackelblick, kann das Tierchen plötzlich doch völlig locker damit durch die Gegend hoppeln.

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    ChiBande

    Mir geht es in der Wahrnehmung zumindest ähnlich. Und die Ambivalenz betreffend mit der manchmal reagiert wird scheint sehr viel mit dem subjektiven Eindruck den TS betreffend zu tun zu haben, aber auch mit den eigenen Emotionen und Sympathien.

    Man muss ja nicht immer einer Meinung sein und kann das Gegenüber trotzdem respektieren und sollte gerade im Netz nicht alles persönlich nehmen oder als Angriff der eigenen Person verstehen.

    Man liest auch oft wie man sich selber fühlt. Subjektive Wahrnehmung, ein Text kann von unterschiedlichen Personen völlig anders aufgenommen werden und selbst von einer Person je nach eigener Tragesform.

    Ich denke dadurch kommt das häufig Zustande.

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    Man kennt einfach oft beides. In Bezug auf das Thema HSH Mix, die Geschichten wo das komplett aus dem Ruder läuft und jene wo sich Hunde völlig unproblematisch einfügen. Aus meiner subjektiven Wahrnehmung kenne ich fast nur HSH Mixe, die völlig unauffällig hier im städtischen Bereich sind, die die Anforderungen der TS erfüllen würden. Die, die ich kenne bringt einfach nix aus der Ruhe und die beobachten viel und Stufen Dinge schnell als nicht beachtenswert ein. Wahnsinnig geduldig und nachsichtig. Die anderen, die deutlicher reagieren sieht man aber natürlich auch nicht, ich weiß allerdings, dass sie existieren.

    Wenn sich einer unbedarft anmeldet kann man durchaus auf den Punkt kommen "sind auch nur Hunde", wenn mir an dem Tag aber wieder ein HH begegnet ist, der seinen Hund nicht im Griff hat und mit dem Wissen dass es auch HSH Mixe gibt, die nicht so easy sind, kann ich in einer genervten Stimmung sicher auch zu "kann nicht gut gehen" kommen.

    Und die Voraussetzungen sind ja auch oft verschieden, je nach Lebenssituation. Unbedarft in der Stadt, unbedarft auf dem Land, 15kg vs. 35kg, Paar vs. Familie mit Kinderbesuch, entlegende Wanderurlaube vs. Städtetripp,... Welpe/Junghund, wo man nicht weiß wo die Reise hingeht vs. Erwachsener gefestigter Hund,....

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    + Es gibt Untersuchungen, dass wenn die ersten Posts eher freundlich und wohlwollend sind, überträgt sich das. Wird gleich ablehnend geantwortet, setzt sich das meist fort. Die Initialstimmung, teils sogar Meinung bestimmt häufig den Verlauf einer Konversation. Selbst der eigene Biorhythmus spielt eine Rolle. Das "mal drüber schlafen" ist berechtigt. Menschen sind abends oft emotionaler - Müdigkeit, Cortisolspiegel,...

    Ich denke da gibt es einige Faktoren, die diese Ambivalenz erklären können. Macht es für Betroffene allerdings dann auch nicht besser. Man kann sich nur selbst hinterfragen, ob man gerade eher in einem emotional konfrontativen Zustand ist und ob das für das Gegenüber wirklich hilfreich ist. Man am nächsten Tag vielleicht reflektierter ist... Die Meinung ändert sich ja nicht zwingend, aber der Ton womöglich und das würde oft schon helfen oder kommt beim Gegenüber zumindest konstruktiver an.

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    Ich persönlich halte mich da auch eher zurück, einfach weil das so wahnsinnig individuell ist. Hier fügte sich der HSH-Mix völlig unproblematisch in den städtischen Alltag ein, quasi mit Tag 1. Bis auf dem Punkt "macht alles für Leckerlies" hätte sie alle Anforderungen erfüllt. Am anfang etwas Unsicher, später ein wahnsinniges Standing mit Nachsicht, die hat nix aus der Ruhe gebracht, lag am Bahnsteig und pennte. Allerdings auch nicht bei Mountainbiker rast auf das Tier zu, die hätte nicht einen Schritt zur Seite gemacht. Das Motto war "ich laufe, stehe oder liege hier". Da kamen schonmal Zweifel an ihrem Selbsterhaltungstrieb auf und man musste ein Auge drauf haben, damit nicht Jogger oder Radfahrer im glauben dass Tier würde schon ausweichen über eben jenes fallen.

    Wenn ich gesagt habe Nachts der Typ ist Ok (leise gehaucht) dann war der das. Wobei sie ein wahnsinnig gutes Gefühl hatte und nahezu alles zu Recht als nicht beachtenswert eingestuft hat, hier laufen halt Nachts Leute rum. Einmal "durfte" sie und das war äußerst beeindruckend und völlig klar im Kopf und ich war noch nie so froh, das sie in der Situation da und präsent war.

    Davon ab, städtisch, Alltag, Urlaub,... noch nie einen so unkomplizierten Hund gehabt.

    Aber, das sind meine persönlichen Erfahrungen mit diesem individuellen Hund. Und auch mit teils bekannten HSH Mixen. Sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, wahnsinnig gut im einschätzen und das obwohl erwachsen aus dem TS und mit 1000end Dingen konfrontiert, die sie vorher schlicht nicht kannten.

    Abgesehen vom HSH Thema, gestaltet es sich hier letztendlich wie so oft.

    Die TS berichtet, bereits in ihrem 2. Beitrag gesteht sie sich die "Schuld" an ihrer Situation ein.

    Der Großteil des Threads gibt aber kaum Problemlösungsvorschläge oder Analysen. Es sind Vorwürfe und Verurteilungen und ich frage mich, ob das in einer persönlichen Kommunikation auch so laufen würde, ich hoffe nicht. Da entstehen sehr unschöne Dynamiken, die nur von wenigen gebrochen werden.

    Überspitzt und ich weiß dass es sich um eine Suchterkrankung handelt, aber es meldet sich eine Alkoholikerin an und schildert ihr Problem. Antwort: Wie blöd kann man sein, tja, dann trink halt nichts.

    Das Bedürfnis nach einer solchen Erfahrung eine derartige Plattform weiter zu nutzen dürfte gegen 0 gehen.

    Die Situation ist wie sie ist. Die Erkenntnis ist da. Jegliches "hättest du", "wie konntest du nur" hilft weder dem Menschen noch dem Hund. Es wurde aber um Einschätzung und Hilfe gebeten.

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    Analyse. Ist es wirklich die Angst vorm HSH, dass der Hund nicht ins Leben passen könnte? Oder ist es eine Stressituation, weil das Leben sich mit einer solchen Entscheidung verändert? Welpenblues wurde bereits angesprochen. Mit anfänglicher Panik und Überforderung wäre die TS nun wahrlich nicht alleine.

    Wie steht der Partner dazu, wenn es eine gemeinsame Entscheidung war?

    Wie verhält sich der Hund genau, welche Erklärungsansätze gibt es dafür, ist es einfach hündisches Verhalten,... Getreu dem Motto bei Hufgetrappel nicht an Zebras sondern an Pferde denken. Um eventuell das HSH Thema im Kopf etwas zu entschärfen. Die Projektion des Gelesenen auf den eigenen Hund, da ist man schnell bei Bestätigungsfehlern und verliert die anderen Möglichkeiten aus dem Blick. Was als beschützend angesehen wird kann auch schlicht Unsicherheit oder anderes sein, je nachdem wie es sich darstellt.

    Wenn man sich nach Eigenreflektion rational entscheidet das Tier abzugeben, wäre der erste Schritt Kontakt mit der Orga aufzunehmen.

    Situation schildern. Welche Lösungen kann das geben.

    • Pflegestellenvertrag bis Vermittlung
    • Übergabe an eine vereinsinterne Pflegestelle
    • Vermittlungshilfe über einen Partnerverein evtl. inkl. Pflegestelle

    Stellen die sich tot, Vertrag prüfen und Kontakt zu einem seriösen Verein aufnehmen. Ein Hilfsangebot gab es hier ja schon.

    Vorteil aktuell, es gibt keine akuten Probleme, dass heißt, der Hund könnte auf PS bei euch bleiben und der Verein muss "nur" Vermittlungshilfe im Sinne von Anzeige, Kontrollen,... leisten.

    Für die Zukunft, sich überlegen ob es wirklich nur die Angst vor potentiell unerwünschten Eigenschaften ist oder doch vor der Verantwortung Hund ansich.

    Bei ersterem nach passenden Rassen schauen. Wenn es TS sein soll, es gibt auch diverse Vereine die sich für Rassehunde in Not einsetzen.

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    Denn sonst ist es wie bei jedem Mix, alles kann nichts muss. Und die Erfahrung zeigt ein und der selbe Hund kann sich auch bei unterschiedlichen Personen völlig anders entwickeln oder darstellen.

    Mal unabhängig davon walkman hast du eine Idee oder weißt, warum nur je eine pro Raum? Oder jemand anderes?

    Ich persönlich hätte am liebsten beide im Bad in einer Box. Das ist der Raum der am weitesten von der Eingangstür weg ist und sollte da was sein kein Fluchtweg behindert wird. Zudem ist da kaum brennbares drin, man hat keine Elektrogeräte oder Kabellage die ein Feuer durch Kabelbrand verursachen könnten, der Raum ist gefließt,...

    Und, wenn man sich das Explosionsvideo anschaut, lieber ein Raum in Schutt und Asche, als das wenn eine Explosion Feuer verbreitet und dann auch noch eine weitere Explosion in einem anderen Raum stattfindet. Irgendwie ergibt das in meinem Kopf nicht richtig Sinn in mehreren Räumen "Brandbeschleuniger" zu haben.

    Und wie McChris schon sagte kann das ja ohnehin je nach Schnitt sehr unterschiedlich sein.

    Nur in der Theorie, praktisch mache ich mir wegen einem Brandgeschehen keine Sorgen, aber man möchte meinen, irgendwas werden sie sich dabei schon gedacht haben. Wobei... 🤔😁