Beiträge von Dimmalimm

    Ich kann das sehr gut nachvollziehen, ich habe auch lange nach der perfekten Gassigeherin für meine Hündin gesucht und mich seeehr schwer getan mit dem Vertrauen und so.. ;-) Meine Hündin ist allerdings auch nicht einfach und nicht gerade ein Jedermann-Hund.

    Ich finde aber persönlich bis zu 6 Stunden auch völlig OK; nur für den längeren Tag würde ich jemanden suchen. Bei mir ist es mittlerweile eine Hundetrainerin geworden, die eben auch Gassigehen anbietet - das ist nicht ganz günstig, aber es ist alles versichert und ich habe einfach ein gutes Gefühl bei ihr, das war es mir wert.

    Wünsch dir viel Erfolg bei der Suche!

    Ich denke eher, du würdest ihr mit dem Anleinen Sicherheit vermitteln. Sie allein kann ja scheinbar nicht wirklich gut umgehen mit der Stiuation.

    Das sehe ich ganz genau so! Dein Hund ist offensichtlich überfordert mit diesen wahllosen Kontakten und möchte das einfach nicht. Ein Hund, der sich so verhält, würde bei mir niemals "allein gelassen", sondern an der Leine an der Situation vorbei geführt - denn die Leine kann durchaus die Sicherheit geben, die ihr im Freilauf fehlt.

    Das bedeutet ja nicht, dass ihr keine Hundekontakte mehr haben könnt, aber eben nur mit ausgewählten und euch bekannten Hunden - das bringt für solche Hunde eh den höheren Mehrwert.

    Schön, dass ihr einem Tierschutzhund ein Zuhause gebt und dass ihr so viel Geduld mit ihr habt!

    Vielleicht habe ich es überlesen, aber wie lange ist Cuqui denn schon bei euch?

    Ich finde, ihr habt doch schon gute Ansätze; grundsätzlich denke ich aber, dass du ein bisschen zu viel von ihr erwartest. Ich würde sie einfach völlig in Ruhe ankommen lassen. Gebt ihr möglichst einen strukturierten, immer gleichen Tagesablauf mit vielen kleinen Ritualen - das vermittelt ihr viel mehr Sicherheit als man oft denkt und ist für solche Hunde wirklich wichtig.

    Zum "Spielen" animieren würde ich sie überhaupt nicht, das stresst sie nur. Spiel setzt ein sehr hohes Maß an Vertrauen und Unbefangenheit voraus - das kann sie noch gar nicht leisten, weil sie euch einfach noch nicht gut genug kennt und euch noch nicht einschätzen kann.

    Bestimmt wirst du hier noch bessere Tipps bekommen von Leuten, die mehr Erfahrung mit sehr ängstlichen Hunden haben ;)

    Aber ich hoffe, dass sie mehr "Substanz" noch bekommt. Aktuell ist sie ein langbeiniges Kalb

    Ja, davon ist auszugehen :D
    Die jüngere Hündin meiner Eltern ist jetzt 5 und ist eigentlich seit ca. einem Jahr erst so ein "richtiger Hovawart" (obwohl sie immer noch sehr hochbeinig und schmal ist, aber jetzt hat sie die Substanz eines erwachsenen Hundes ;-)).

    1,5 Jahre kommt schon hin, wobei ich nicht denke, dass da an Höhe noch sooo viel kommt. Im Standard ist sie ja jetzt schon nicht mehr; ich meine, bis 68 dürfte sie noch wachsen, ohne dass es ein zuchtausschließender "Fehler" wäre - falls es dir darum geht.

    Ansonsten: Viel Spaß mit dem Riesenbaby! :D :lol:

    PS: Falls du in einem Hundesportverein bist, die haben in der Regel ein Körmaß, da könntest du sie zuverlässig vermessen ;-)

    Wir haben ihn unkastriert bekommen und werden das noch nach holen,

    Aber warum wollt ihr das nachholen? Gibt es einen Grund für die Kastration?

    Wir laufen frühs und abends sehr lange mit ihm,

    Wie lange ist denn für euch "sehr lange"? Das klingt schon ziemlich viel für einen sehr reizempfänglichen, pubertären Hund, der noch dazu erst seit einer Woche in einer völlig neuen Umgebung lebt.

    Sonst hätten sie auch keinen Wurf zugelassen.

    Heißt das, das war ein geplanter Wurf bzw. eine gezielte Verpaarung?

    Zwischen einem Retriever und diesem Rassen-Mix liegen ja nun Welten - seid ihr euch dessen wirklich bewusst?

    Ich halte diese Rasse-Kombi auch für bedenklich, vor allem, wenn du jetzt schon so unsicher bist und dir so viele Gedanken machst.

    Abgesehen vom Charakter würde ich persönlich auch niemanden unterstützen, der scheinbar völlig planlos Hunde vermehrt - aber das muss ja leider jeder selbst wissen.

    Für mich klingt das alles nach viel zu viel viel zu unkontrolliertem "Spiel". Du hast ja schon richtig erkannt, dass deinem Hund solche Angriffe nicht gerade gut tun, und jetzt ist es eben an dir, ihn davor zu schützen. Das bedeutet konkret: keinen Fremdhundekontakt zulassen und den Hund nur noch mit gut bekannten Kumpels spielen lassen.

    Und glaub mir: Das ist durchaus möglich. Ich wohne (leider) auch in einem Gebiet, wo es von (freilaufenden) Hunden nur so wimmelt und alle sich immer und unbedingt Hallo sagen müssen. Meine sehr reizarm aufgewachsene Tierschutzhündin kann das nicht. Sie ist mit solchen Situationen überfordert, und deshalb setze ich sie diesen Situationen nicht bzw. nur äußerst dosiert aus.

    Das hat mir im Dorf nicht gerade Freunde gemacht ("Der muss das doch lernen!", "Darf der nie spielen?", "Ist der nicht lieb?!"), aber es hat meinem Hund sehr dabei geholfen, sich entspannter und souveräner durch den Alltag zu bewegen. Und ja, sie hat selbstverständlich ausreichend Sozialkontakt zu uns bekannten und einschätzbaren Hunden.

    Darüber hinaus kannst du ja überlegen, ob du vielleicht mal einen erfahrenen Trainer hinzu ziehst, wenn du denkst, es gibt einen Grund dafür, dass dein Hund so häufigt angegriffen wird. Vielleicht gibt es tatsächlich Signale, die du übersiehst.

    Der Hund ist doch schon gar nicht mehr bei der TE, sondern bei deren Freundin, die ihm das perfekte Zuhause bieten konnte, weil sie schon zwei sehr intelligente Hunde erzogen hat, die aber jetzt gemerkt hat, dass der Hund doch nicht in ihre Lebensumstände passt... :mute:

    Unfassbar.

    Da wird dir seitenlang von sehr erfahrenen Usern geraten, dich um professionelle Unterstützung bei der Vermittlung zu kümmern, und dann wird der Welpe doch ohne Sinn und Verstand an die nächstbeste Freundin weiter gegeben - die ihn jetzt (Überraschung!) auch nicht behalten kann.

    Zumindest diese erneute Vermittlung hättest du deinem Welpen ersparen können, wenn du ein wenig Zeit und Geduld investiert hättest, um gemeinsam mit BC in Not ein wirklich kompetentes und passendes Zuhause gesucht hättest.

    Ich werfe dir nicht vor, DASS du den Hund abgegeben hast, das war ganz bestimmt die richtige Entscheidung - aber zum WIE fehlen mir jetzt echt die Worte.