Beiträge von Geckolina

    Bezgl "in den Sport schnuppern" - tu das schon ohne Hund, wie du es jetzt glaub ich vorhast. Dann lernst du auch vers Hunde von vers Züchtern kennen..

    Ja, ich hoffe dann auch, Gemeinsamkeiten und Unterschiede festzustellen, wenn ich sehe, wie mein jetziger Hund (nicht) arbeitet und wie die Gebrauchshunde auf Dinge reagieren. Ich habe jetzt auch mal den Lina-Thread gelesen. So richtig kann ich nicht rauslesen (bin auf Seite 45), was Schäferhund spezifisches Verhalten ist und was nicht. Bisher habe ich den Eindruck, das könnte einem alles mit jedem pubertierenden Hund passieren. Fieses Mobben hatten wir auch schon mal zwischen dem Pflegi und dem Hauseigenen, genauso wie Leinenpöbeln. Mich würde daher interessieren: Welches von ihrem Verhalten gehört wirklich zur Rasse? Oder kommt später im Thread noch was Heftigeres? Wobei ich nicht sagen will, dass die Menge an Baustellen, die sie hat, kein Problem sind. Sondern eher, dass ich denke, dass dir genau diese Sachen mit jedem Hund aus dem TS passieren könnten.

    Natürlich kannst Du mit Deinem aktuellen Hund UO im Verein betreiben, je mehr Du vorher übst, umso leichter wird es mit dem Welpen.

    Fährte wird da schwieriger, da kenne ich keinen Verein, in dem sich geschlossen zum Fährten getroffen wird, da kochen meist alle ihr eigenes Süppchen oder verabreden sich mit einzelnen Vereinskollegen. Meistens kann man sich da aber nur anschließen, wenn man selbst auch Fährtengelände hat und man dadurch "rotiert". Je nach Gegend ist Fährtengelände knapp, da kann dann nicht der halbe Verein mit.

    Hier ist eher Vereinsknappheit. Fährtengelände ist hier genug. Also ich hab euch da richtig verstanden? Ich rufe beim Schäferhundverein an und sage, ich möchte mit dem Brackerich kommen?

    Die Elterntiere werden zwangsläufig im Sport bewegt weil für die ZZL mind. IPG1 erforderlich ist.

    Zumindest war das mal so und ich denke, daran hat sich nichts geändert.

    Bei den ATs waren auf den Seiten oft Hunde, bei denen nur die Ausstellungstitel gerankt waren. Also ist das dann so, dass man das auch weglässt, weil die Hunde diese Prüfung sowieso haben?

    Ich befürchte, dass Du ohne Erfahrung und mit dem Wunsch nach "Ausprobieren" bei vielen Züchtern raus sein wirst, wenn die an aktive Sportler verkaufen können, die bereits ganz klar für den Sport brennen.

    Ich kenne zumindest keinen Züchter von (Leistungs-)Belgiern, der da Experimente machen würde. Bei den 4 DSH-Züchtern, die ich kenne, ist es ähnlich.

    Die Leistungshunde sind mittlerweile denke ich raus und die Belgier ja damit auch. Ich suche also nach HZ-Züchtern, die aber nicht nur für die Ausstellung züchten und bei denen die Elterntiere auch im Sport bewegt werden.

    Kann ich bei den Vereinen eigentlich nicht bei Fährte und Obi mit meinem aktuellen Hund mitmachen? Um ein Feeling zu bekommen? Ich würde ja ohnehin nur zu einem Verein gehen, bei dem beide Hunde mitlaufen dürften. Klar, die Bracke jetzt nicht im Schutzdienst. Aber Fährte würde ihm liegen. Obi...naja, bei gutem Wetter, wenn er ausgeschlafen ist.

    Grade wenn du nicht mal sicher zwecks IGP bist fände ich (!) es schon sinniger eher nach Allroundern zu gucken und würd u.a. Gammur s Einwand da nicht nur in der Gebrauchshundeecke zu gucken nochmal hervor holen.

    Doch. Das ist der einzige Punkt, bei dem ich mir sicher bin. Es soll ein Gebrauchshund werden. Bisher habe ich nur Jagdhunde und ihre Mischungen gehabt (Ja, ich weiß, der AT ist theoretisch auch ein Jagdhund). Ich weiß definitiv, ich möchte gerne einen Hund aus der Gebrauchshund-Gruppe: Keinen Labbi, keinen Collie, keinen Whippet oder was ganz anderes.

    Denn ich möchte IGP auf jeden Fall ausprobieren und ein Gefühl bekommen, ob diese Hunde zu mir passen. Mir gefallen da auch wirklich viele.

    Übrigens zweiter Irrglaube: Wenn man nicht so festgelegt ist, ist das einfacher. Im Gegenteil.

    Und ja, das dauert unter Umständen eben dann auch mal mehr als ein Wochenende. Haben die beiden bei uns im Verein auch gelernt, dass man als erstes eben Eigeninitiative zeigen muss.

    Da gebe ich dir recht. Aber mein Eindruck ist halt, kläre ich für mich eine Sache, ploppen 10 weitere Hydraköpfe auf... Du hattest zum Beispiel die Sache mit den Hüften angesprochen. Viele Züchter schreiben sogar auf der Webseite schon, wie die Hüften der Welpen waren, die gefallen sind. Tatsächlich steht dann da zum Beispiel auch mal "C". Das bedeutet "leichtgradige HD"-Klar soweit. Aber was bedeutet das jetzt für mich? Wie oft darf eine C-Hüfte fallen, bis man sagt: "Der arbeitet aber schlampig in der Auswahl." Oder: Ist leichtgradig überhaupt nicht schlimm, wenn man zum Beispiel vom Springen über Hindernisse absieht?

    Und: Verschweigen einem dann die, die nicht so offen damit umgehen etwas und man sollte lieber beim anderen die Hunde anschauen, weil der ja wenigstens ehrlich ist ..... Gedankenkarussell... Du verstehst, was ich meine. Ich lese die Infos, aber sie machen mich nicht handlungs- oder gar entscheidungsfähig.

    ... wenn ich all die Fragen stellen kann, brauch ich halt im grunde keine Unterstützung mehr....

    Exakt! Wenn ich wüsste, worauf ich schauen muss, könnte ich sogar Züchter auswählen, um die Rasse und ihre Community auszuwählen. Grad mach ich das nach Empfehlung und Bauchgefühl. Deswegen hatte ich mich ja nach Rückläufern erkundigt. Einen konkreten Hund kann ich einschätzen. Das habe ich ja schon oft gemacht, auch für Freunde. Aber dann ist das eben GENAU dieses Tier und es ist halt auch schon älter.

    Ich versteh auch nicht worüber du dich jetzt aufregst Geckolina ?

    Das hier verschiedene Erfahrungen / Empfehlungen kommen ? Ist doch eigentlich nur Gewinn.

    Ich rege mich gerade null auf. Also gar nicht. Ich bin super zufrieden mit der Beratung und den Denkanstößen. Aber ich dachte halt: Man entscheidet sich für eine Rasse. Die hat Standards. Die echten "Arbeitstiere", bei den klare Neigungen deutlich und markant rausgezüchtet sind, sind die LZs. Die anderen entsprechen auch dem Standard, aber sie sind trieblich weniger markant, aber prinzipiell noch der gleiche Typ Hund.

    Deswegen dachte ich: Klar, nimmste nen Hund einer Rasse, die du gut findest. Dann am besten eine HZ, weil die das bissl Sporteln auf jeden Fall kann und ansonsten eben den "normalen" Hundkram mitmacht.

    Und es ist ja nun mal so: Kann sein, ich lecke Blut und finde Gebrauchshundesport (Memo: Es heißt nicht Vielseitigkeit :)) mega toll oder ich gehe doch wieder zum Rettungshundesport, THS oder Trailen, weil es mir doch nicht taugt.

    Jetzt lese ich eben raus: Es ist nicht so sicher, dass ein Hund aus der HZ überhaupt irgendwas kann, was ich möchte. Quasi nichts richtig: Zu kantig für den Alltag (wobei wir hier grad gute Bedingungen für "kantig" haben.) und zu lasch für den Platz.

    Co_Co Was du rausliest ist also meine Verwirrung und ein bisschen Frust, weil ich dachte, es wäre einfacher, eine schlaue und überlegte Entscheidung zu treffen.


    Ja natürlich, das rundete die Sache doch ab. Aber das tut sie nur, wenn man schon vorstellig wurde, also seinen Fuss in der Tür hat. Zurzeit ist für sie ( Geckolina korrigiere mich, wenn ich falsch liege) nicht einmal abzusehen, welches Tor sie überhaupt öffnen möchte.


    Für alle, die sich mit den Linien und dem Sport vll. schon auskennen, ist u.U. gar nicht mehr klar, wie verwirrend das ist und wie sehr das verunsichert.

    Danke @Das Rosilein : Ich fühle mich grad sehr verstanden und finde auch die Ideen gut, mich von den zwei Vereinen beraten zu lassen, die hier vor Ort sind. Wobei ich mir fast schon jetzt denken kann, zu welcher Rasse der Schäferhundverein raten wird....

    Ich habe mir sogar die Hovis noch mal angeschaut, weil ich ja nichts grundsätzlich ausschließe. Ich habe aber den Eindruck, die brauchen wirklich einen Hof zum Bewachen. Aber auch da sind die kleineren (unter 30kg) fast alle LZ und die HZ echte Kaliber mit 35-40 Kilo. Was übrigens für mich ein Grund wäre, beim DSH so oder so nur ein Mädel zu nehmen. AT sind ja insgesamt kleiner. Da könnte ich mir einen Rüden gut vorstellen.

    Mit einem HZ bist du immer nur hinten dran, der kann mit der LZ i.d.R. nicht mithalten.

    Er muss nicht mithalten für mich. Nur mitmachen.

    Das Problem beim DSH (wenn man es als Problem sehen will, ich persönlich sehe es eigentlich eher als das tolle an dieser Rasse) ist die enorme Spannweite an Aussehen und Charakter, die keine andere Rasse zu bieten hat. Wieso das ein Problem ist? Weil man sich als Welpenkäufer eben erstmal hinsetzen (bzw Kilometer schrubben) muss und herausfinden, welche Hunde der Rasse aus welchen Verbindungen zu einem passen würden.

    Danke für deine Erklärungen. Ich habe tatsächlich den Eindruck mit der Fülle der Varianz über fordert zu sein. Ich habe dich so verstanden, dass wenn ich als Anfänger in Bezug auf den DSH den falschen Fokus setze, einen problematischen Hund bekommen kann. Ich bin mir zum Beispiel nicht sicher, ob ich den Unterschied zwischen "toll erzogen" und "insgesamt toller Hund" erkennen würde, wenn ich beim Züchter stehe.

    Mir war auch nicht klar, dass Standards unterschiedlich ausgelegt werden können. So unterschiedlich, dass man (Zitat aus diesem Thread) "Hunde der gleichen Rasse für unterschiedliche Rassen halten könnte". Das meine ich nicht provokant. Das ist eine Feststellung. Ich dachte, die Showlinien sind immer die light-Version, aber nicht grundlegend verschieden.

    Ganz ehrlich Leute, schaut mal bitte, wie lange ich dabei bin. Ich habe nur einen Account. Warum sollte ich zwei haben? Ich habe mich vor zwei Jahren schon mal für den DSH interessiert. Ich interessiere mich auch für den AT und wenn plötzlich eine dritte Rasse auftauchen würde, würde ich mir auch die genauer anschauen. Kann man in meinen Beiträgen ja nachsehen.

    Und die Empfehlungen sind ja hier wirklich widersprüchlich. Da ist es schwierig, ein Fazit zu bilden.

    Aber warum muß eine gemäßigtere Rasse denn auf dem Platz schlecht arbeiten?

    Du bringst irgendwas durcheinander; es kommt doch auch sehr auf die Rasse an. Der DSH ist in jeder Beziehung ernsthafter, der AT ist ein Allrounder, der an allem Spaß hat, z.B.

    Ich würde auch überlegen was ich denn für ein Hundetyp bin. Brauch ich bei Spaziergängen auch mal Hunde- und Menschengesellschaft, dann ist der Schäferhund nicht der richtig Typ, in großen Hundegruppen mitzulaufen ist nicht sein Ding. Mit dem macht man auch am besten einen Bogen um Hundewiesen.

    Hundewiesen gibt s hier, glaube ich, gar nicht. Gruppen-Gassi war noch nie mein Ding. Aber ich möchte definitiv einen Allrounder ohne echte Spezialisierung. Einen Hund, der gerne Unternehmungen draußen mitmacht, der wachsam ist ( also mal bellt, wenn Fremde um s Haus schleichen), der mit mir auf den HuPla geht und allgemein Spaß an Bewegung hat.

    Einen Rassehund hatte ich noch nie und mein Eindruck war immer, dass es eben der Vorteil am Rassehund ist, dass es eben weniger streut in Sachen Charakter und natürlich Optik.

    Jetzt kam mir der Eindruck, dass gerade bei Showlinien alles sein kann.