Beiträge von Geckolina

    Oh super! Kommt hier doch was ins Rollen.

    @LinouAlexandra

    Ich habe schon ein paar Samen von den letzten Balkonexperimenten und fange jetzt mit echten Garten an.

    Die Sanguino 2 Bohne möchte ich auch unbedingt.

    Wie sollen wir es organisieren? Soll ich auch Mal meine Liste posten? ( Brauche aber noch bis heute Abend.)

    Das klingt sehr interessant, die Möglichkeit war mir nicht gar nicht so bewusst, vielen Dank!

    Gerne. Wichtig ist nur zu wissen: Die holen den Hund nicht sofort ab, wenn es nicht klappt (das denken leider viele). Man sollte also auch nicht leichtfertig Pflegestelle werden oder gar für einen Hund, der schwer vermittelbar ist, wenn man sich unsicher ist, ob man das überhaupt will. Mein längster Pflegi-Zeitraum waren 7 Monate. Aber prinzipiell sind Vereine echt dankbar.

    Brauchen die nicht sehr sauren Boden? Ich hätte nämlich gern welche, bin aber zu faul, einen Bodenaustausch vorzunehmen.

    Ich hab meine damals in ein mit Sägespänen/Rinde/Erde gefülltes Pflanzloch gestellt und "mulche" auch immer mit Sägespänen und Rindenstücken vom Holzmachen. Die wachsen gut und tragen sehr gut.

    Cool! Und das reicht? Ist dein ursprünglicher Boden eher neutral? Mein Boden ist nämlich lehmig und kalkig. Hatte schon überlegt Rhododendron-Erde in die Pflanzlöcher zu kippen, war mir dann aber nicht sicher, wie ich das Milieu halten kann.

    Eindeutig Heidelbeeren.

    Ich hab eine früh- eine mittelfrüh- und eine spättragende Sorte. Da kann ich über Wochen Heidelbeeren ernten. Also, falls die Piepsis mir was übrig lassen. :lol:

    Brauchen die nicht sehr sauren Boden? Ich hätte nämlich gern welche, bin aber zu faul, einen Bodenaustausch vorzunehmen.

    Ich habe bis vor einigen Monaten noch in Stuttgart gewohnt. Schwer umkämpfter Wohnungsmarkt. Dinge, die wir gemacht haben, die tatsächlich funktioniert haben: Wir haben uns auch auf Wohnungsanzeigen gemeldet, bei denen keine Hunde erlaubt waren. Dann haben wir irgendwann beim Telefonat gesagt, dass wir einen Hund haben. Bei ungefähr 50% der Wohnungen war das dann kein Problem mehr.

    Ein weiterer Tipp: Schaltet eine Anzeige. Bei uns haben sich zwei Vermieter auf die Anzeige gemeldet, für die der Hund kein Problem war. Bei dem einen war es sogar DER Grund, warum wir die Wohnung zu günstigem Preis bekommen hätten.

    In einer Wohnung, in der der Hund nur geduldet werden würde, würde ich mit Hund nicht wohnen wollen. Gerade wenn du einen neuen Hund hast, kann das schnell passieren, dass nicht alles "easy" läuft und das wäre mir dann zu viel Stress.

    Ich frage mich gerade, ob es Sinn machen würde, in solchen sensiblen Bereichen die Privatisierung zu unterbinden. Ferner scheinen ja die Kriterien, was Tierquälerei ist, gar nicht festgelegt zu sein. Es gibt diesen "keine Schmerzen oder Schaden ohne vernünftigen Grund" -Paragraphen, klar. Aber was "vernünftige Gründe sind", ist nicht reglementiert.

    Ich hatte irgendwo gehört, die Tiere müssen eingeschläfert werden, wenn das Leid zu groß ist und das weitere Leid keinen Mehrgewinn für die Forschung bringt. Ich meine, viel klarere Kriterien müssen her und staatliche Organe, die diese durchsetzen.

    Ich finde außerdem, Ergebnisse sollten weltweit so dokumentiert werden, dass jeder sie einsehen kann und doppelte Versuche grundsätzlich verboten sind. Dafür müsste man sich allerdings vom Wettbewerbsgedanken verabschieden. Unrealistisch.

    Daher auf höherer Ebene eingreifen: Tierschutzgesetz reformieren. Kriterien unmissverständlich festlegen. Zuwiderhandlungen konsequent ahnden.

    Die Fakten sind dünn, aber die Emotionen groß und davon lassen sich einfach zu viele mitreissen.

    Joa, aber was auch dünn sind, sind die wirklich messbaren Parameter, die wirklich eine Aussage machen, wie ein Hund real da steht. Das ist glaube ich der Trugschluss, den viele und auch ich aufgesessen sind.

    Es wird halt vermittelt, dass ein Hund, der auf dem Papier "sauber" ist, nicht krank sein kann, wenn gut gearbeitet wurde. Deswegen sieht man dann auch die Schuld beim Züchter. Dass das Blödsinn ist und Diagnosen auf dem Papier praktisch keine Auswirkungen haben müssen (Beispiel B1-Hüfte), checkt man recht spät. Der Züchter hat eben doch nicht Kontrolle über alle Parameter, sondern es ist fortgeschrittenes Trial-and-Error, wobei die meisten (hoffentlich) nach besten Wissen und Gewissen handeln. Letztendlich ist es dann nämlich doch wie bei den TS-Orgas: Du schaust auf die groben Parameter, suchst andere, die einen Hund von dort haben und ansonsten ist es eine Glücks - und Vertrauenssache.

    Es ist eigentlich ganz einfach;

    was ich damit sagen wollte, ist, daß man bei einem Tierschutzhund nichts aber auch rein gar nichts hinterfragt, aber bei einem Rassehund muß alles stimmen?

    Warum wiederholst du das immer?

    Es ist nicht anders, als wenn ich "einfach" einen Hund vom Züchter hole. Wer aus dem Ausland einen Hund holt, ohne irgendwas zu hinterfragen, ist entweder naiv oder sehr risikofreudig. Natürlich durchleuchtet man die Arbeit des Vereins, natürlich stellt man kritische Fragen, natürlich will ich den Test zu Mittelmeerkrankheiten sehen (wenn dieser auch oft nicht aussagekräftig ist) und das Blutbild und das Protokoll der Untersuchungen.

    Du kannst weder beim Züchter noch bei einer TS-Orga einfach einen Hund holen, ohne die Katze im Sack zu kaufen. Soweit bin ich mittlerweile.

    Ich recherchiere gerade sehr viel (mittlerweile nicht mehr Abkürzungen, ich meine, die habe ich alle ;)). Aktuell beschäftigt mich noch die Frage, ob ich es mir mit einer Außenseiter-Rasse nicht auf allen Gebieten (also Alltag und Platz) schwerer mache. Ich habe für zwei Rassen Clubs in der relativen Nähe. Daher hätte ich bei jedem Problem gleich einen kompetenten Ansprechpartner um's Eck. Gerade geht also die Überlegung dahin, die endgültige Entscheidung vom Verein abhängig zu machen, wobei das jetzt so geschrieben ziemlich seltsam klingt, gebe ich zu.

    Desweiteren möchte ich mich bei den Leuten bedanken, die mir den klassischen Oldschool-Fußweg empfohlen haben: Bei den Vereinen aufschlagen und bei den Trainings zuschauen...Wider Erwarten wurde ich mit meinem Brackenmix (oh, welch unedles Produkt!) nicht mit Mistgabeln vom Platz gejagt, sondern konnte tolle Gespräche führen. Man nimmt sich Zeit, immer stellt sich einer zu einem und erklärt, was man da sieht- ganz ohne das ich frage.

    Demnächst gehe ich zum Schäferhundverein. Die waren beim Telefonat sehr freundlich und haben den Brackerich explizit miteingeladen und gesagt, ich soll den Fragenkatalog gleich mitbringen.

    Und, ich meine Mehrhund war's, sogar der Hovi steht grad auf der Liste der Hunde, die ich mir auch noch mal genau anschauen will. Dafür sind andere Vertreter "rausgeflogen", wie z.B. der Terv.

    Einen Rückläufer oder Sitzenbleiber kann ich mir immer noch sehr gut vorstellen....