Beiträge von bordy

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    bordy

    Wenn ich jetzt alles so in einen Topf werfe.....und wir "Was bin ich spielen würden", glaub dann gingen höchstens noch 5 Euro ins Schweinderl....

    .

    :???: :???:

    Was bin ich ist nicht meine Zeit, entschuldigung.


    Ich weiß nicht was wer wo vergibt, aber ich habe bei uns am Bahnhof auch noch nie Leute von der Bahn mit Hund gesehen.
    Allerdings gibt es genug Firmen die mehr oder weniger seriös Hundeführer anbieten und von daher begegnen die einem dann auch.

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    mir gings um die "privaten" firmen - nicht um "diensthundeführer" (also "echte"). und in deren hand hat nunmal ein hund wie von dir beschrieben nix verloren - zunmindest mit sicherheit nix auf einem bahnhof.

    für mich ist so ein "privater" security-typ überhaupt nicht mit einem polizisten auf streife vergleichbar. in keinster weise. allerdings scheinen viele (nicht alle) genau das von sich selber zu meinen - zumindest vermitteln sie das oft so nach aussen.


    Genau genommen dürfen sie soeinen auch garnicht führen..


    Im Security Bereich laufen leider viele Typen mit Egoproblemen rum die in ihrem bisherigen Leben versagt haben und jetzt hier doch mal etwas zu sagenhaben und auf dicke Hose machen. Jemand anders würde sich das nämlich für das Geld kaum antun.

    Als solches haben sie für mich auch keinen anderen Stellenwert als der Kasper, der hier abends lang läuft und der keine andere Freude hat als wenn sein Hund sich aufführt wie abgestochen. Sie sind für mich genauso wenig weisungsbefugt wie dieser und ich erwarte von ihnen auch nicht mehr kompetenz.. als solches Hake ich solche Chaoten genauso ab wie die "Tut nix "Hundehalter die hier rumlaufen und erfreue mich genauso wie bei selbigen an den wenigen gut geführten Exemplaren - sehe allerdings weil er etwas bellt an der Leine genauso wenig einen Grund dies zu melden wie wenn mir das beim normalen Laufen passiert.


    Vielleicht liest du auch mal aufmerksam, dann wird dir auffallen, dass in diesem Thread ständig irgendwelche möchtegern-Security Futzis mit richtigen Diensthundeführern in einen Topf geworfen werden.
    Da wird sich darüber beschwert, dass der Diensthund nicht ruhig neben dem DHF nebenhertrödelt, das die Diensthunde beim Fußballspiel zwischen tausenden von Leuten nicht "entspannt" aussehen.

    Und wenn man nicht weiss, warum ein Diensthund diese Eigenschaften braucht, dann wundert es mich erst recht das man hier solche Aussagen trifft..


    Du kannst mir glauben, ich kenne genug Diensthundeführer - sowohl richtige, als auch die, dies gerne wären und Abends mit Prollo irgendwo rumtappen. Daher weiß ich auch das es große Unterschiede gibt, bzw das es allein schon einen riesen Unterschied macht, in welcher (Polizei)Hundestaffel der DHF Dienst tut.
    Von daher kann ich dir aber auch sagen, wie auch aus SIcht eines echten DHF die Ansprüche der Leute vollkommen unrealistisch sind. Man möchte, dass der Diensthund zwar einerseits sofort das eigene Leben hemmungslos verteidigt und den Verbrecher verfolgt - andererseits soll man ihn (und das sind nun alles Beispiele aus dem wahren Leben)

    - bedenkenlos auf den Kopf tätscheln können,
    - sich als Erinnerungsfotos im Arm des DHF fotografieren lassen können,
    - seinen Hund an ihm Schnuppern lassen können
    und er soll auch schon ruhig bleiben wenn der kleine knirps an der Flexi bis 50cm vor seine Nase gelassen wird und ihn anstänkert.

    Geht das dann nicht, dann findet man das alles unglaublich und die DHF sind unfähig, die Diensthunde sind reissende Bestien und man kann ja kaum mehr ruhig schlafen weil die bösen Tiere keinen Maulkorb tragen.


    Bissl verkehrte Welt würd ich ja fast sagen...


    Im Gegensatz zu den ganzen unerzogenen Hündchen auf der Hundewiese, die ähnliches "Fehlverhalten" zeigen ist der Diensthund idR aber noch an der Leine, also durchaus gesichert.


    Von mir aus bräuchten irgendwelche unausgebildeten 1 Euro-Jobber im übrigen garkeine Hunde bei der Arbeit führen. Egal ob gut ausgebildet oder nicht. Was aber so alles als falsche Ausbildung deklariert wird siehe oben..


    Und ja, ich gebe ganz ehrlich zu.... wenn ich hier mit nem Ausbildungshund stand, der an der Leine hochgedreht hat und die Leute auchnoch stehen geblieben bzw noch in meine Richtung gekommen sind, dann hab ich mir durchaus auch schon rausgenommen ihnen mitzuteilen das sie dies bitte unterlassen und doch einfach ihres Weges gehen mögen.

    Daran, das ich inkompetent bin hab ich mich aber schon gewöhnt.

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    Hoov ist sicherlich nicht der best-erzogenste Hund auf dem Planeten. Aber im Dienst: unauffällig, lieb, angepasst! :D


    Und dein "Hoov" ist sicher auch mit dem trieblichen Potential ausgestattet das ein Diensthund braucht?

    Nur um mal so den Vergleich möglich zu machen. Ich gehe davon aus, dass einen Hohen Beutrieb, ausgeprägte Härte und eine gewisse Zivilschärfe hat? Na dann, Hut ab das sie so cool ist.

    Und wer sagt eigentlich das ein Diensthund alles ruhig ertragen muss, bzw überhaupt ein Hund?


    Und warum zum Geier ist ein Hund, der bellend in der Leine hängt automatisch bereit sein zuzubeissen?


    Und WARUM regt man sich über Hundeverordnungen auf, wenn man selbst noch schlimmer ist als solche??

    Wenn derjenige seinen Hund nicht hätten halten könnten, wärst du jetzt wohl nicht mehr unversehrt... :roll:


    Auch ein Diensthund ist nur ein Hund - und wenn ich hier so lese, wie auch einige die hier so große Töne spucken vonwegen 100% Kontrollierbarkeit , selbst mit den minimalsten Alltagsgeschichten die größten Probleme haben, dann frage ich mich schon wie man da dann auf einmal zu solchen Ansichten kommt.
    Für jeden anderen Mist hat man Verständnis, wenn der eigene Fiffi schnappt und evtl sogar beisst, dann wird das ruhig vom Hundepsychologen analysiert, aber wenn ein "Diensthund" (kein richtiger, sondern von einer Securityfirma) mal bellt, sollte man das dann direkt melden.

    Das selbe Spiel bei Diensthunden der Polizei. Nichts passiert, keiner kommt zu Schaden, aber weil die so "unruhig" und "triebig" aussehen, sind die natürlich total ungeeignet.


    WOhlgemerkt... nirgends ist irgendwer zu Schaden gekommen und die eigentlichen "Hundeliebhaber" fangen schon zu schreien an.


    Wen wundern da eigentlich noch die neuesten Hundeverordnungen? Zumal da wirklich noch was passiert ist?


    Mich wundert langsam mal so garnichts mehr..

    "Meldungsfähig" wurde ich bisher von nem Border Collie und einem Malinois erwischt... beim ersten Mal hätte ich schneller reagieren sollen (ihm gleich eine ballern..), beim zweiten Mal konnte ich nicht wirklich etwas dazu - ausser das ich da stand und Trainer war :roll:


    allerdings gibt es für mich da schon einen Unterschied zwischen dem, was in dieser Umfrage teilweise als "Biss" galt (nicht mal ein blauer Fleck??) und dem was ich als "Biss" sehe.
    Dieser muss dann auch normalerweise ärztlich versorgt werden und so wird man kaum um eine Meldung herum kommen. Wer schonmal wegen sowas beim Arzt war, dem wird aufgefallen sein das die Versicherung das sehr genau wissen möchte, welcher HUnd das war. Im Zweifel würde die sich nämlich die Behandlungskosten vom Halter nämlich gern wieder holen.


    Ich habe ja durchaus kein Problem damit, Beissvorfälle zu melden, wenn die Halter uneinsichtig sind. Dennoch sollte man darüber nachdenken, was soeine Meldung heute für einen Hund bedeuten.
    Kaum bestehbare Wesenstest, dadurch verbunden vielleicht sogar Abgabe, etc.

    Wenn ich mir aber so ansehe was hier meistens "gemeldet" wird.. sind das normalerweise irgendwelche Kleinaschen, die dann total hysterisch gemeldet werden, obwohl man größtenteils noch selber verantwortlich ist.

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    Versichern... Nein aber der Züchter sollte eine Grundtendenz sehen wohin der Charakter schweift


    Eine Grundtendenz ist aber auch immer nur eine "Tendenz" und nichts, anhand dessen ich Leuten einen eigentlichen Arbeitshund geben würde, die das eigentlich nicht möchten.

    Oftmals blühen nach der Trennung von ihren Geschwistern dann auch ehemals schwächere Welpen auf, bzw sind die Leute dann in der Realität selbst mit dem im Vergleich "ruhigeren" überfordert.

    Wenn das alles sooooo einfach wäre, dass man einen 5-6 Wochen alten Welpen für den Verwendungszweck "klassifiziert", dann hätten sowohl Behörden als auch SPortler und Züchter nicht das Problem, dass man mit einem Jahr dann auf einmal merkt, dass der Hund leider nicht das mitbringt was man braucht..