Beiträge von bordy

    Auch wenn es jetzt etwas verspätet ist...


    Aber wer wirklich züchtet, also nicht mal ein Wurf weil man halt aus der speziellen Linie der eigenen Hündin einen Welpen haben will, der wird doch schon mit der alleinigen Haltung ein Problem bekommen ohne möglichst eigenes Haus mit Grundstück.. am besten noch in Rand/Alleinlage.

    Bei "meinen" Rassen, bzw favorisierten Linien ist es sowieso so, dass mit den Hunden gearbeitet wird, bzw sie im Sport geführt werden. Das führt normalerweise sowieso dazu, dass hier ein paar Hunde mehr rumlaufen als normal. Rechnen wir mal einen aktiven Sporthund, einen jungen Nachfolger und einen Senior, dann sind wir schonmal bei 3 Hunden. Also für einen der Sport treibt.. lebt man in einer Partnerschaft und beide betreiben dieses Hobby, so kann man auch mal das Doppelte haben. Also ohne Zucht, nur um überhaupt mal eine Basis zu haben.
    Züchte ich, habe ich vielleicht nicht nur eine Hündin, ich behalte evtl auch mal einen Junghund weil ich gerne sehen möchte was aus meiner Verpaarung wird und ich muss vielleicht auch mal einen nicht zuchttauglichen Hund "ersetzen", der dann vielleicht trotzdem noch hier rumläuft.
    Mein bester Freund hatte zu Hochzeiten (gut, dass war nicht sehr lange..) 7DSH, die er auchnoch alle (allein) ausgebildet hat. Stammhündin, deren Tochter (die aktuelle Zuchthündin), Nachwuchs aus 1. Wurf, 2. Wurf..

    In welcher Wohnung habe ich die Gegebenheiten so viele große Hunde zu halten? Mal davon abgesehen, dass dch einige Rassen seltenst dafür geeignet sind, permanent, ohne wirkliche Möglichkeit zur Trennung zusammen gehalten zu werden.
    Von den Nachbarn reden wir noch garnicht - die können nämlich auch in der Eigentumswohnung oder dem reinen Wohngebiet zum Problem werden.
    Wer den Wohnungsmarkt kennt, der wird auch wissen, dass einem schon bei mehr als einem Hund also kaum etwas anderes übrig bleibt als ein eigenes Haus mit Garten zu erwerben. Je mehr Hunde, desto einsamer am besten :hust:


    Ausserdem ist es meiner Meinung nach essentiell für das Gesunde Aufwachsen eines Welpen, wenn er möglichst viel draußen ist. Unterhält man sich mit älteren, erfahrenen Züchtern, so bringen diese auch immer wieder die "Sonne" ins Spiel, als überaus wichtig für den Welpen.
    Ich würde keinen Welpen wollen, der die ersten 8 Wochen nicht den größten Teil des Tages Zugang zu einem (natürlich angelegten) Grundstück hat und dessen Körper dadurch gestärkt wurde. Nicht nur bei Kindern ist man langsam auf den Trichter gekommen, dass die 3-fach desinfizierte Sagrotan Welt eventuell nicht das NonPlusUltra ist.
    Viele Züchter die ich kenne, praktizieren es übrigens so wie hier schon beschrieben. Die Welpen werden im Haus geboren und dann mit der (meist sowieso draußen lebenden) Hündin nach "draußen", also einen gut gebauten Wurfzwinger gebracht.
    ich kenne allerdings auch Züchter die ihre Hündin eben im Wurfzwinger oder einem Zwingerhaus gebähren lassen, wo sie dann eben ebenfalls die ersten Nächte verbringen.
    Nicht alle dürfen dann auch nachher ins Haus und ich konnte bisher auch bei denen, die das nicht durften, keine Einschränkungen feststellen. Verglichen mit (sorry) "absolut liebevoll im Haus aufgezogenen Welpen" anderer Rassen, waren sie trotzdem meist eher auffallend selbstbewusst und keinesfalls Schreckhaft. Dies hat sicher auch mit den Anlagen zu tun (wer weiss, wie sich diese Welpen sonst benehmen würden, wenn sie diese "Förderung" nicht erhalten hätten..), die leider bei vielen Rassen nicht mehr so toll sind, aber ich denke auch damit, dass Zwingerhaltung eben nicht gleich Zwingerhaltung ist.
    ich kann (und es wird leider auch gemacht) einen Wurf Welpen im Zwinger aufziehn, indem ich 2 Mal am Tag im Zwinger hinten in der Ecke des Grundstückes, wo sie keinen stören, auftauche, die S****** wegräume , nen Eimer Futter reinwerfe und einmal durchzähle - das bringt in den seltensten Fällen offene und widerstandsfähige Welpen Hervor. Dort muss ich aber nicht kaufen.
    Ich kann Welpen aber auch nur draußen aufziehen und sie teilhaben lassen am Leben der Züchter, kann ihnen viele Erfahrungen zu teil werden lassen und sie werden trotzdem keine Angst vorm Staubsauger haben, auch wenn sie dies selbst nicht explizit kennen gelernt haben.

    Ich finde es bedenklich, dass hier schonwieder mit irgendwelchen Paragraphen gewinkt wird, die mit der beschriebenen Situation überhaupt nichts zu tun haben.

    Scheinbar reicht es nicht mehr eine andere Meinung zu haben, man muss anderen auchnoch (in Wirklichkeit nicht vorhandene) Gesetzesbrüche unterstellen um das zu untermauern - wenn man sonst keine Argumente hat...

    Wer behauptet dieser Gang sei "nur trainiert", der beschönigt hier doch einiges.

    "Echte" HZ Hunde werden sicher in diesem Gang unterstützt, aber sie laufen ausserhalb "ihrer" Gangart auch oft nicht, wie es ein wendiger, leistungsfähiger Hund tun sollte. Nachdem aber der Großteil der HZ-Sympathisanten der Meinung ist, es wäre ja schon eine Großleistung einige Runden im Kreis zu laufen, müssen sie auch nicht mehr können.


    Ein Grund, warum ich "Die Schäferhunde" als Bezeichnung fast nicht mehr hören kann. Die Leistungspopulation der DSH mag im Vergleich zur HZ eher klein sein, ist aber sicher größer als die Gesamtpopulation manch anderer Rasse.
    Innerhalb dieses rießigen Pools, gibt es selten "den" Schäferhund. Es gibt die reinen Hochzuchten, Hochzuchthunde mit halbwegs leistungsfähiger Anatomie, es gibt Leistungshunde, die irgendwie so langsam der Hochzucht ähnlich sehen, unförmige Leistungshunde oder mittelgroße, quadratische, um ein paar Beispiele zu nennen.

    Zu entscheiden zu welcher "Gruppe" ein Hund gehört, dazu gehört schon etwas mehr als sich ein paar Youtube Videos und ein paar Standbilder reinzuziehen. Wenn man viele DSH real sieht, sie "trainiert" und "untrainiert" beobachtet und dann dazu den "Körstand" sieht, bekommt man irgendwann ein Auge dafür, was bei dem abgebildeten Hund, wirklich Sache ist.
    Zumindest wenn man davon ausgeht, dass das Bild nicht hinterher mit Photoshop "korrigiert" wurde.


    Im übrigen gibt es auch genügend Videos von DSH bei Dingen wie Frisbee oder Agility, vielleicht sollte man die ran holen wenn man schon mit eben solchen Videos von Mali und Co. vergleicht und nicht gerade Videos vom Schaulaufen auf komischen Untergründen..


    Wir stellen an diesem Wochenende übrigens unsere junge Hündin aus.
    Zugegebenermaßen, könnte ich irgendwie mehr Gefallen an Bällchenquietschen und im Kreis laufen finden, dann könnte man ihr sicher noch etwas schmackhafter machen mit erhobenem Kopf etwas sauberer zu traben. Die Gangart, wie sie viele HZ Schäfer zeigen, könnte ich ihr aber wohl schwerlichst anlernen. Die Körstellung geht noch, zumindest das es für den Laien halt einfach "schräg" aussieht.. aber so tief laufen wie viele HZ DSH im Ring..? No way. Dafür hat sie (zum Glück) garnicht die Anatomie. Sie wird dort wohl eh auffallen (oder auch nicht, auf der Cacib stellen idR eher Leistungsleute aus, weil man nicht so viel laufen muss) - 56,5cm , 26kg, quadratisch, praktisch, gut :gut:


    Zum Thema Tendenz in der Hochzucht:

    Alle reden zwar davon, aber wer die ein oder andere SV Zeitung mal aufmerksam durchgeblättert hat, dem wird auch ein Artikel des Bundeszuchtwarts in die Hände gefallen sein. In Diesem gibt man dann sogar mal ansatzweise zu, dass es "scheinbar (Zitat) Hunde mit einer unerwünscht starken Winkelung zu geben scheint". Das will ja schonmal etwas heissen... Von den daraus resultierenden überlangen Rücken, losen Bändern und der Unfähigkeit, etwas anderes sicher zu laufen als Schautrab, weiss man offiziell noch nichts.
    Das eigentlich "tolle" an diesem Artikel ist aber - man hat sich nette Fallstudien mit Negativbeispielen herausgesucht, erklärt wie man übertriebene Winkelungen erkennt etc - um den Beitrag abzuschließen mit dem Kommentar, dass man die Hunde aber trotzdem nicht nach hinten stellen wird, sondern es wenn dann nur in schweren Fällen im Richterbericht anmerkt. Toll oder?

    In den Seiten darauf werden dann übrigens VA Hunde präsentiert, an denen man sieht, dass der SChlusssatz absolut umgesetzt wurde..


    Wie viele Hunde zu ihren Prüfungen kommen, brauche ich glaube ich auch nicht mehr erklären...

    Zitat

    @ bordy: Sicherlich hast Du in einigen Auszügen, deines Postes recht, aber vielleicht ist es gerade der Punkt, warum ich derzeit doch noch etwas unsicher bin, was die Züchterauswahl betrifft?

    Aber ich hatte eingangs auch geschrieben, warum dies so ist. Anatomisch gesehen tendiere ich viel eher zur LZ, als zur HZ, jedoch kenne ich vom Wesen her mehr HZ-Hunde, als LZ-Hunde und habe hier einfach meine Bedenken, dass ich einem LZ-Hund nicht gerecht werden kann, weil er ein absolutes Triebschwein ist. Dies bezieht sich dass ich gern im Alltag noch einen Wesensfesten, gelassenen Hund haben möchte, der (natürlich durch Konsequente Erziehung) noch führig ist.

    Dann würde ich dir empfehlen, dir erstmal viele LZ Hunde Real anzusehen und dann zu entscheiden.. man sollte seinen Hund nicht nach irgendwelchen (beschönten) Aussagen auf HP's aussuchen.

    HZ ist nicht immer gleich HZ und LZ nicht gleich LZ.

    Wir hatten bis Anfang April einen absolut ernsthaften und Triebstarken HZ Rüden hier, der zu uns kam, weil er im zarten Alter von 10 Monaten seine (bemühte) Halterin in die Ecke trieb und nicht mehr heraus lies - und noch viele andere "nette" Angewohnheiten hatte.
    Zeitgleich hatten wir auch eine HZ Hündin, die so butterweich und sensibel war, dass es ehrlich problematisch war sie überhaupt bis zu einer BH auszubilden.

    Und im LZ Bereich gibt es ebenfalls so viele "Typen", vom Beutelosen, unführigen Hund, der grundsätzlich nur aus der Agression heraus arbeitet, bishin zum mehr oder weniger agressionsfreien Bällchenjünger.


    Von der Anatomie her mal ganz zu schweigen... Es gibt auch in der HZ Hunde, die anatomisch gesund sind, genauso wie es welche gibt mit einer Anatomie, die ihnen kaum mehr als im Kreis traben ermöglicht . Ebenso gibt es in der LZ Hunde, die ein gesundes Gebrauchsgebäude haben, ebenso wie welche, die aufgrund ihrer Anatomie stärker anfällig sind für Krankheiten.
    Und nein, dies erkennt man zumindest als ungeübter Betrachter nicht unbedingt auf den ersten Blick.


    Für MICH, und viele andere, würde, nachdem ich auch jahrelang HZ ausgebildet habe, nie nie wieder bewusst ein HZ als Nachwuchshund einziehen (höchstens wenn dieser Hund als adulter eine absolute Ausnahme darstellt), eher würde ich die Rasse wechseln.
    Für andere würde es niemals ein Leistungshund sein können.


    Zu was du eher tendierst, musst du dir wie gesagt real ansehen - seinen Hund sollte man nicht anhand einer Internetseite aussuchen.
    Wenn du dir sicherer bist, was du überhaupt willst, dann würde ich erstmal Ahnenforschung betreiben, denn ein Hund hat nicht nur Eltern. Schau dir Hunde an die dir gefallen (nicht nur von aussen!) und sieh dir ihre Abstammung an - dann kannst du dir einen Wurf aussuchen, der dieser ähnelt.

    Zitat

    Achso, Hercuda meintest du. Klar sind die alle noch vom SV. Aber ich finde dass man alleine an der Rüdenauswahl schon bei der einigen einen Unterschied sieht zu den sonst typischen SV-Leistungsschäfern.

    Ich bin zumindest sehr gespannt wie das in einigen Jahren aussieht, wenn der RSV-Stamm langsam durchgezüchtet wurde.


    Na dann teil uns doch mal in deiner "gewohnten charmanten und kompetenten" Art mit, wie der typische SV - Leistungsschäfer aussieht?


    Vor allen Dingen, weil fast alle Deckrüden des RSV schon vorher im SV mehr oder weniger sehr gefragte Deckrüden waren... aber das weisst du bei deinem neuerlichen tiefen Einblick in die Zucht und Genetik des Deutschen Schäferhundes sicher. Genauso wie bei diesem großen Erfahrungsschatz die Beantwortung meiner Frage auf der vorigen Seite kein Problem darstellen dürfte..

    Zitat

    Na, das ist aber auch nur die halbe Wahrheit.

    Hunde, die nur eine Talentsichtung haben dürfen nur einen Wurf bzw einen Deckakt produzieren. Alle weiteren Würfe müssen nach und nach mit AKZ oder Körung 'erarbeitet' werden.

    Und dir ist auch klar was dies bedeutet?


    So.. auf lange Sicht für die Blutlinien?

    Entschuldigung, aber ich erkenne bei dir absolut keine Linie was die Auswahl angeht, insofern kann man dir hier wohl auch keine große Hilfe sein.

    Mal soll es ein Leistungshund werden, dann soll er gesunde Anatomie haben, dann sollen die Hunde "gut aufgezogen werden", dann suchst du dir einen Massenzüchter (denn sorry, nichts anderes ist das), dann soll es ein Hund aus einer Anatomischen Katastrophenverpaarung (VA) werden und dann wieder ein Hund aus einer "Universalverpaarung".

    Mir scheint irgendwie, dir ist selber nicht ganz so klar was du hier eigentlich suchst?

    Mir ist der Züchter aus einem anderen Forum "bekannt" und anhand von dem, was er da so loslässt gehe ich mal stark davon aus, dass seine Einstellung und sein Zuchtgedanke doch etwas konträr ist zu dem, was du bisher so als Wunschund geäussert hast?


    Mein Rat an dich ist, werde dir erstmal klar was du wirklich willst... dann kann man in den Linien auch weiter sehen!

    Zitat

    Was hast du für einen Hund? Und welche Farbe hat er? Wars dir völlig egal, wie er aussieht? Wenn du das jetzt mit ja beantwortest ... glaub ich dir nicht .... kein Mensch kauft sich einen Hund, den er pottenhässlich findet, nur weil er "ja soooo gut zu einem passt" wenn ein anderer, der schöner ist, genauso gut passt.


    edit: Langsam glaub ich übrigens, du möchtest mich veräppeln. DU warst diejenige, die mit dem Merle an der kupierten Rute anfing ... ich hab dir bestimmt schon drei Mal gesagt, dass die Merle Stellen beim Cryptic Merle nicht ausschließlich an der Rute zu finden sind.

    ICH weiß das es da nicht ausschließlich zu finden ist :roll:


    Im übrigen vergleichst du hier schonwieder Äpfel mit Birnen.


    Wenn meine Lieblingsfarbe bei DSH heute Dunkelgrau wäre, dann gäbe es hier einen großen Unterschied - für einen dunkelgrauen DSH gibt es keinerlei Einschränkungen und er hat nicht aufgrund seiner Farbe irgendwelche größeren Problematiken als seine Rassekollegen.
    Wenn ich heute sage, mir gefallen lackschwarze Hunde am besten ist es das gleiche Spiel. Es hat erstmal keinerlei Nachteile.
    Dies ist aber bei Merle nunmal nicht so.


    Und ja, glaub es oder nicht, ich habe mir meine Hunde alle nicht nach ihrem Äusseren Ausgesucht - höchstens noch nach einem Körperbau, der sie lange gesund und leistungsfähig hält. Ich habe zwar sicher auch optische Vorlieben was die Farbe angeht, aber das ist nur ein nettes Gimmick.
    Du kannst dir 100% sicher sein, dass wäre heute z.B. an die Farbe Lackschwarz beim DSH , oder von mir aus auch an schwarz beim X-Mechelaar oder an viel Carbonage beim Malinois, irgendwelche Einschränkungen geknüpft, die sich durch schlicht eine andere Farbwahl vermeiden liese, dann würde ich soeinen Hund sicher nicht erwerben und auch keine Züchter unterstützen, die dies absichtlich produzieren.

    Du tust hier gerade so, als wären alle Aussies Merle (gut, wenn man so weiter macht ist das bald so..) und als wäre jede andere Möglichkeit nur noch, sich einen Chinesischen Nackthund anzuschaffen.

    Wer so verbohrt ist auf einen Merlehund, dass er alle anderen Hunde Zitat "pottenhässlich" findet, der erinnert mich entweder an ein trotziges Kind, dass sich in den Kopf gesetzt hat "ich will aber, ich will aber einen Merle" oder aber er sieht den Hund wirklich nur als Accessoire, dass natürlich dann auch die passende Farbe haben muss.


    Nochmal, es geht hier doch schlicht und einfach nur um eine FARBE! Hier erwartet keiner dass man der Rasse an sich entsagt, die ja aus mehr als nur einer Farbe besteht, sondern es geht mir schlicht und einfach darum, dass hier recht sinnfrei bewusst Hunde mit problematischen Erbgut vermehrt werden.


    Ich finde Isabell farbene Dobermänner auch hübsch oder auch Schokobraune DSH. Auf den HP's der Züchter steht auch, dass die Problematiken garnicht so schlimm wären und die Hunde garkeine Probleme haben müssen, nur können und die Wahrscheinlichkeit für Krankheiten garnicht so erhöht sein muss - trotzdem werde ich mit Sicherheit keinen solchen Hund käuflich erwerben. Evtl wenn das Leben mal so spielt das einer zu mir kommt zieht hier einer ein, aber ich werde sicher nicht aus solchen unwichtigen Dingen wie der Farbe andere Eigenschaften so in den Hintergrund treten lassen.


    Ich denke hier ist nun auch alles gesagt, wer die Fakten sehen will, der wird sie sehen..


    Ach und, Hecuda... DEINE fachkundigen Aussagen zur Zucht und Zuchtvereinen, erwarte ich immernoch mit Spannung im Ost DSH Thread!

    Zitat

    J
    Wie gesagt, ich find hier wird grad krampfhaft nach irgendwelchen Argumenten gegen die Merle Zucht gesucht. Langsam find ichs lächerlich.

    Oder möchtest du mir jetzt ernsthaft erzählen, dass Cryptic Merles, die das Merle an der Rute haben, die aber als Welpe kupiert wurde, die dann nach Deutschland importiert und zur Zucht eingesetzt werden eine ernsthafte Bedrohung für die Rasse "Australian Shepherd" darstellen?? :hust:


    edit: entschuldige .... du musst noch dazwischen setzen "wo das Merle von weiß überzeichnet wurde"

    Es geht hier nicht nur um Cryptic Merles - die das, wie du sicher weisst, wo du dich doch so lange damit beschäftigt hast - nicht nur an der kupierten Rute haben können, sondern um Merle im allgemeinen. UNd ja, ich denke ganz ernsthaft (und nicht nur ich, auch durchaus renomierte Züchter), dass die Trendfarbe Merle und ihre derzeitige Häufung auf kurze oder lange Sicht ein nicht gerade kleines Problem darstellen werden.


    Mal andersrum gefragt: nenn mir doch bitte mal ein paar Argumente FÜR die Merle Zucht, ausser das manche es hübsch finden?

    Im Gegensatz zu den Argumenten dagegen, die man zwar weiter schön herunterspielen kann, fallen mir da nämlich herzlich wenige ein.


    Sicher wird man so auf das Äussere eines Hundes fixierte, kaum davon abhalten weiter gezielt Merles zu vermehren... aber sagen lassen, dass es Risiken birgt, muss man sich dann eben auch sagen lassen.