Beiträge von bordy

    Vielleicht sollte man sich bei diesen auftauchenden Videos vor allen Dingen auch die Frage stellen, von wo diese Videos kommen, welchen Zweck sie eigentlich verfolgen und ob man sich für diese Zwecke vor den Karren spannen lassen möchte.

    Es ist wohl denke ich kein Zufall, dass Videos von genau diesen Personen *jetzt* auftauchen. *Das* diese Leute Dreck am Stecken haben, ist wohl indiskutabel, aber ich persönlich möchte mich einfach nicht für die Ziele dieser Leute (die mit absoluter Sicherheit was die meisten Dinge angeht nicht besser sind) einsetzen lassen - und sein wir mal ehrlich, diese Ziele haben ganz sicher nichts mit dem Wohle des Hundes zu tun. Wen das wirklich interessiert, der kramt nicht uralte Videos aus dem Ausland (für die er eh nicht belangt werden kann) raus und lädt sie irgendwo hoch, rein zufällig gerade zu dem Zeitpunkt, an dem man Neuwahlen durchdrücken möchte |)


    Sich da jetzt möglichst aufgebauscht von allen Hilfsmitteln zu distanzieren und so zu tun, als wäre das das Problem mag kurzzeitig "helfen", aber eigentlich zeigen diese Videos ja gerade, dass es nicht an den Hilfsmitteln liegt.

    erinnert sich noch irgendwer an das Video von J.Z., dass von irgendeiner "Tierrechtsorganisation" verbreitet wurde? Letztlich waren es dramatisch bearbeitete Filmschnipsel, bei denen sie sogar drunter schreiben mussten, was jetzt an diesen Situationen "schlimm" ist und das einzige was man gesehen hat, waren breite Halsbänder. Juristisch rausgekommen ist da garnichts, aber auch hier *zufällig* zu einem Zeitpunkt, an dem man den andern gern ausser Gefecht setzen wollte. Das ist einfach ein Gebaren was immer verbreiteter wird und es wird nicht besser, wenn man versucht so zu tun als wäre man unangreifbar.

    Ich verdresche meine Hunde nicht in regelmäßigen Abständen im Training und klassischen Zwangsapport gibts hier auch nicht, aber trotz allem erziehe und trainiere ich meine Hunde nicht rein positiv. Schaut man sich mal an, in welche Richtung es geht in der Hundehaltung und wie viel Raum Strömungen wie "Trainieren statt dominieren" (wird ja hier im Forum auch oft empfohlen) mittlerweile haben, falle ich damit auch schon mehr oder minder in die Tierquäler Kategorie. Ich bin mir durchaus bewusst, dass wenn sich bei mir jemand lang genug ins Gebüsch hockt oder mir ein ehemaliger Trainingskollege eins reindrücken will, man auch von mir ein paar Ausschnitte finden wird die mit entsprechender "Aufbereitung" zumindest nicht nett aussehen. Und sorry, die meisten die hier im Thread schreiben "Kennt" man ja irgendwie, daher bin ich mir sicher das es da nicht anders ist. |) Das es aktuell jemanden erwischt den man eh blöd findet, schützt einen dann auch nicht mehr.

    Irgendwie beschleicht einen hier das Gefühl, dass der ein oder andere einfach gern Horrorszenarien heraufbeschwören möchte.. |)


    BTW habe ich jahrelang DSH, Retriever (unkastriert gleichgeschlechtlich) und Katze (alle jeweils nicht miteinander aufgewachsen) miteinander gehalten. Keiner dauernd im Stress, auch keiner plattgematscht. Katze nach Zusammenführung eher dreist und von allem unbeeindruckt.


    Gerade beim DSH sind jetzt ganz grundlegende Mängel in Erziehung und Auslastung vorhanden, auch unabhängig vom zweiten Hund. Das lässt sich nicht wegdiskutieren. Die müssen aber so nicht bestehen bleiben und daraus resultierend ist das absolut nicht in Stein gemeißelt, dass sich die Hunde dauerhaft umbringen wollen und der DSH die Katze nicht als seins akzeptieren kann. Gerade Schäferhunde unterscheiden da übrigens sehr stark zwischen eigenem und fremdem :pfeif:

    Wie ja hier gern lang und breit empfohlen, soll sich da nun ein Trainer (der sich hoffentlich auch mit Gebrauchshunden auskennt...) das ganze anschauen. Danach wird man anhand der Entwicklungen einschätzen können, was realistische Ziele sind und ob man mit diesen Leben kann.

    Wir haben im Freundes- und Bekanntenkreis sehr sehr viele die ihre Hunde immer trennen müssen weil es sonst Mord und totschlag gäbe.

    Genauso mit den Katzen...

    Funktioniert mit Boxen und Zwinger einwandfrei.

    Richtig. Ist eben die Frage, wie ernst man das Ganze nimmt und wie viel man bereit ist dafür zu tun. Erfordert dann auch bauliche Maßnahmen, wenn es nie funktionieren sollte, aber es geht - auch so, dass es für alle in Ordnung ist.

    Dazu kommt, dass bei dem Hund des Freundes ja schon noch einiges an "Optimierungsbedarf" besteht, bezüglich Erziehung und Ausbildung. Auch wenn dein Hund nicht wäre, wäre das Verhalten ja schon äusserst problematisch. Einen Hund mit so einem Territorialverhalten muss man einfach regeln können.

    Wenn das funktioniert, dann muss es auch nicht mal sein das sich irgendjemand lebenslang an die Gurgel will und im Stress lebt.

    Meine Hündin hat bei ihrem vorigen Halter gemeinsam mit dem zweiten Hund Katzen gejagt und gefressen, hat bei mir dann trotz allem jahrelang ohne Probleme mit einer Katze zusammen gelebt, die definitiv auch kein Thema damit hatte. |)


    Allerdings kostet das, besonders bei einem unerfahrenen Halter, eben erstmal Zeit, Arbeit und irgendwo auch Geld. Da müsst ihr euch zusammen setzen und für euch in der Beziehung klären, ob ihr dazu bereit seid. Bei einem halben Jahr kann ja noch deutlich mehr passieren, als das es nur bei den Hunden nicht passt. Ich persönlich würde, bis ich mir da sicher bin, erstmal meine Wohnung behalten und da Lösungen finden.

    "wir könnten sie ja auch mal einfach zusammen lassen und schauen, ob sie sich aneinander gewöhnen"

    Sprach die Nachbarin mit dem Hund mit geschätzten 5kg, der dafür sorgt das ich den Garten aktuell nur unter andauernder Geräuschkulisse nutzen kann, weil sie unseren Plan die gemeinsame Grundstücksgrenze einfach mit einem Sichtschutz auf 1,80 zu zu machen nicht so toll fand.


    Also klar.. das geht bestimmt super aus, den Giftzwerg (der meine alte Hündin schon durch den Zaun so in die Nase Gebissen hat, dass sie blutende Löcher hatte) mit meinem jungen Malirüden einfach zusammen zu lassen.

    Gut, danach wär wohl immerhin Ruhe.

    In Finnland gab es 2010 (?) meines Wissens schon mal den Vorstoß Schutzdienst generell für Privatleute zu verbieten. Wieso das Gesetz damals doch nicht kam, weiß ich nicht mehr. Von daher wundert mich die Reaktion nicht so wirklich, wenn man das entsprechend aufbauscht. Es scheinen auch noch Wahlen zu sein und die Organisation ein PETA Ableger, der generell Hundehaltung abschaffen möchte.

    Finde ehrlich gesagt auch, dass das für einen Hund einer Rasse, für die das noch kein Alter ist eigentlich seltsam klingt. Wenn es in der Läufigkeit schlimmer ist, würde ich persönlich mal Richtung Hormonprofil (Denke großes SD Profil wird ja schon gemacht worden sein?) und US der Gebärmutter denken.



    Meine Hündin ist mittlerweile 12 und wir gehen normale Strecken schon noch zusammen. Sie tappelt dann einfach neben mir her, also macht nicht mehr Strecke als ich auch. Nachdem sie weder viel sieht noch hört, an der Flexi. Radfahren oder irgendwelche Strecken die mehr klettern erfordern geht sie nicht mehr mit, ist aber auch mit kurzen Runden zufrieden.

    So unwahrscheinlich wie du das versuchst gerade darzustellen ist es jetzt nicht, dass dein Hund in der Situation eines Unfalles eben nicht mehr brav im Auto wartet, wenn die Heckklappe aufgeht. Dafür musst du nicht mal ohnmächtig sein oder sich was im Innenraum verziehen (was es meistens beim Aufprall relativ schnell tut).

    Es ist einfach eher die Norm als die Regel, dass Hunde im Auto wenn überhaupt nur mit einem Gitter zum Fahrgastraum gesichert sind und es bei Unfällen auf Grund dessen zu massiven Problemen kommt. Wenn du die Möglichkeit hast, dann unterhalte dich wirklich mal mit Einsatzkräften und was sie da im Zusammenhang mit Hunden erleben.


    Ich sehe auch persönlich nicht so ganz, warum Sicherheit hier kein Thema sein sollte. Es gibt die Möglichkeit Hunde im Auto entsprechend zu sichern und die sollte man eben nicht nur im eigenen Interesse nutzen.

    Bezüglich der reinen Sicherung mit einem Gitter zum Fahrgastraum hin gebe ich zu bedenken, dass dies wirklich nur einen Schutz gegen nach vorne Fliegen bei einem Aufprall darstellt (wenn überhaupt - viele haben da je eher leidlich sichere Lösungen), nicht aber gegen alles, was bei einem Unfall sonst noch passiert. Wenn man sich mal mit Einsatzkräften unterhält, dann überdenkt man so einen Transport (hoffentlich) nochmal. Es ist wirklich absolut nicht selten, dass Hunde nach Unfällen Einsatzkräfte behindern und gefährden, teils auch beim Versorgen von Verletzten.

    Teilweise verziehen sich die Gitter und der Hund ist im Auto frei oder auch sehr beliebt, der Hund flüchtet panisch und/oder verletzt beim öffnen der Heckklappe. Das der Hund ansonsten nicht selbstständig aus dem Auto springt ist schön und gut, aber in so einer Situation wohl eher selten abrufbar (vor Allem wenn man vielleicht selbst verletzt ist). Alles kein Worst Case Szenario, sondern durchaus regelmäßig der Fall. Im besten Fall sammelt man den Hund irgendwann wieder irgendwo ein, im schlimmsten irrt er irgendwo auf der Autobahn herum und bringt noch mehr Menschen in Gefahr.


    Wenn eine Box aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, sollte meiner Meinung nach zumindest ein stabiles Heckgitter installiert sein, einfach schon um Menschen zu schützen die sich im Falle eines Falles für einen eh schon in Gefahr begeben.

    stabiles Heckgitter, wer definirt das und was bitte schützt das meinen Hund AUCH??? und die Betonung liegt auf "Hund bitte auch schützten";

    Kannst du deine Beiträge, wenn nicht schon von der inhaltlichen Sinnhaftigkeit, aber dann zumindest vom Ausdruck mal etwas querlesen? ansonsten ist es Rätselraten, was du eigentlich sagen möchtest.


    im Übrigen - ein Heckgitter schützt deinen Hund zum Beispiel davor nach einem Unfall überfahren oder erschossen zu werden, weil er irgendwo auf der Straße umherirrt und Menschen gefährdet.

    Bezüglich der reinen Sicherung mit einem Gitter zum Fahrgastraum hin gebe ich zu bedenken, dass dies wirklich nur einen Schutz gegen nach vorne Fliegen bei einem Aufprall darstellt (wenn überhaupt - viele haben da je eher leidlich sichere Lösungen), nicht aber gegen alles, was bei einem Unfall sonst noch passiert. Wenn man sich mal mit Einsatzkräften unterhält, dann überdenkt man so einen Transport (hoffentlich) nochmal. Es ist wirklich absolut nicht selten, dass Hunde nach Unfällen Einsatzkräfte behindern und gefährden, teils auch beim Versorgen von Verletzten.

    Teilweise verziehen sich die Gitter und der Hund ist im Auto frei oder auch sehr beliebt, der Hund flüchtet panisch und/oder verletzt beim öffnen der Heckklappe. Das der Hund ansonsten nicht selbstständig aus dem Auto springt ist schön und gut, aber in so einer Situation wohl eher selten abrufbar (vor Allem wenn man vielleicht selbst verletzt ist). Alles kein Worst Case Szenario, sondern durchaus regelmäßig der Fall. Im besten Fall sammelt man den Hund irgendwann wieder irgendwo ein, im schlimmsten irrt er irgendwo auf der Autobahn herum und bringt noch mehr Menschen in Gefahr.


    Wenn eine Box aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, sollte meiner Meinung nach zumindest ein stabiles Heckgitter installiert sein, einfach schon um Menschen zu schützen die sich im Falle eines Falles für einen eh schon in Gefahr begeben.

    Ich denke bezüglich des FB Postings sammeln sich bei solchen Themen einfach meistens noch die ganzen Leute, die Jäger eh grundsätzlich blöd finden (sieht man ja auch in den Kommentaren) und dann wird sich eben am Abtrennen des Kopfes hochgezogen. Ich persönlich hätte mich zwar grundsätzlich auch gewundert, dass man bei einem essbaren Tier nicht das ganze mitnimmt oder zumindest den Körper dann irgendwo ausbringt, wo nicht noch Leute darüber stolpern, aber das wärs für mich dann auch gewesen.


    "Trophäe" ist ja grundsätzlich im Jagdbereich ein fester Begriff und nicht auf reine Trophäenjagd festgelegt. Ich würde mir jetzt selber auch nicht bewusst irgendwelche Tierteile an die Wand hängen, weil es mich einfach ästhetisch nicht anspricht, aber grundsätzlich.. das Tier ist tot, wurde hoffentlich verwertet und es ist jetzt nicht besser oder schlechter gestorben, wenn jemand dann auch noch diese Teile verwertet. Es gibt ja noch mehr Optionen, als an die Wand hängen.

    Gibt ja auch genug Leute, die sich mit ihrem großen Steak fotografieren lassen oder hier begeisterte Bilder posten, auf denen die Hunde zum Spaß auf Rinderohren oder sonstigen Tierteilen rumkauen. Da spricht ja auch niemand von Leichenfledderei, obwohl es das alles auch nicht braucht.


    Was ich persönlich allerdings trotzdem nicht nachvollziehen kann, ist die wirklich reine Trophäenjagd, wie man sie im Kopf hat, wenn man an das Thema denkt. Die Argumentation dazu finde ich wirklich auch reichlich dünn. Wenn es jetzt da irgendwelche eingeschleppten, problematischen Arten gibt und man das in seinem Urlaub machen möchte, okay.. aber irgendwo hinzufliegen, um ein seltenes oder womöglich auch noch extra dafür gezüchtetes Tier zu schießen, ist für mich mit sachlichen Argumenten nicht zu rechtfertigen. Wenn mir so viel daran gelegen ist das Land und die Leute kennenzulernen, muss ich dafür nichts schießen und kann die Region auch einfach so unterstützen. Ist ja nicht verboten sich da zu engagieren, ohne das man was schießt.

    Wenn man sich mal anschaut wie sowas abläuft, dann hat das auch wirklich nichts mit dem Selbstverständnis zu tun, was man heutzutage in Jagdkreisen propagiert.