Beiträge von bordy

    Ein Hund der genug Motivation mitbringt, um erfolgreich im Agility, Obedience, was auch immer zu laufen, der wird auch eine BH bestehen. Ob ich dann ständig bestätigen muss, ist schlicht und ergreifend eine Sache der Ausbildung, ob man das nun hören möchte oder nicht.


    Wenn ich heute studieren möchte, dann muss ich auch ein Abitur als "allgemeine Hochschulreife" ablegen. Vollkommen egal, ob ich für mein Studienfach wissen muss, wie die Gewaltenteilung funktioniert. Das nennt sich Allgemeinbildung.


    Ich habe nun in den letzten Jahren auch wirklich schon viele Prüfungen gesehen und noch nie! habe ich gesehen, dass ein Hund wegen einer Fußarbeit, bei der er nicht ganz so eng am Bein war und konstant Blickkontakt gehalten hat, nicht bestanden hätte. Das wird ja so auch nicht in der PO verlangt.
    Was ich dafür gesehen habe, waren Hunde die zwischendurch einfach mal abgedüst sind, nicht mehr einzufangen waren, nicht im Stande waren mal 10 Minuten irgendwo liegen zu bleiben, ohne zig Zusatzkommandos nicht im Umkreis des Hundeführers zu halten waren (oder gleich wie zuerst beschrieben) , etc pp. Dazu dann die Sprüche, wie sie hier auch schon gefallen sind - das braucht man ja gar nicht , mir ist das wichtiger das es im Alltag funktioniert... und ich frage mich immer nur, wie soll das denn im Alltag funktionieren, wenn es schon in der im Prinzip absolut reizarmen Umgebung eines Hundeplatzes ohne wirkliche Ablenkung nicht klappt?


    Meine Haben im übrigen alle ihre BH halt dann abgelegt, wenn sie reif dafür waren. Macht man sie zu früh, verschieben sich durch eventuelle blöde Erfahrungen halt die weiteren Prüfungen nach hinten. Genauso kenne ich Leute, die den Hund eben erstmal komplett fertig machen und die Prüfungen dann innerhalb weniger Wochen komplett durchziehen. Einstellungssache.

    Im Agility Bereich ist das ja recht häufig, dass die Hunde mal zwischendurch "wechseln" - viele Hunde sind da ja nicht so extrem auf einen Hundeführer eintrainiert, sondern sind "froh" wenn sie laufen können.


    Ich habe schon diverse Hunde, deren Eigentümer ich nicht war geführt (IPO) und tue es aktuell auch wieder. Aktuell auch wieder einen, der einem Freund gehört.
    Meiner Erfahrung nach funktioniert das recht gut, wenn man weiss was man da macht, sich gut auch auf einen Hund einstellen kann und klar die Kompetenzen geregelt ist. Führe ich einen Hund auf dem Platz, dann will ich von aussen kein Gemoser hören und es wird auch nicht heimlich dagegen gearbeitet. Bezug hatte ich bis dato noch keine Probleme, gerade für den Rüden jetzt bin ich eigentlich die Hauptbezugsperson, obwohl ich ihn meistens nur trainiere. Allerdings muss auch damit der Eigentümer klarkommen.
    Gründe dafür gibt es viele... dieses kindische "das muss er halt selber machen" kann ich nicht nachvollziehen. Ich war als Teenager mit Eltern, die mein Hobby nicht wirklich unterstützt haben und eigenem Hund, der nicht wirklich für den Sport geeignet war sehr sehr froh, dass andere mich unterstützt und mir ihre Hunde zur Verfügung gestellt haben. Für diese ganzen Erfahrungen bin ich auch heute noch sehr dankbar.

    Geld gab und gibts dafür in Bezahlungsform keines, wir unterstützen uns gegenseitig. Der Passus in der Novellierung ist übrigens "Gewerbsmäßig". Hundesportvereine fallen da zumindest in Bayern auch nicht drunter.
    Da würde ich mir mit der Züchterin halt so einig werden, gerade wenn du von der Aktion nicht wirklich etwas "hast" und das für sie eine Verkaufsfördernde Geschichte ist.

    Das erste gefällt mir gut, mit den Lichtern im Hintergrund, das Motorrad das so angestrahlt wird das sich die Konturen gut abheben.

    Im Vergleich dazu sind die andern halt alle sehr Ton in Ton und wirken eher so, als wären sie einfach unterbelichtet.

    Dann bestätige halt mal die leinenführigkeit nicht und erst wieder in der freifolge.


    Wenn man Bestätigungen abbaut, zögert man eigentlich immer am besten bis kurz vor den Moment raus, in dem der Hund abflacht und bestätigt dann .

    Lockst du denn bisher ? Wenn dein Hund wirklich 50 Schritte läuft ohne Futter in der Hand , extra Kommandos etc und du auch absolut Prüfungsmässig laufen kannst , dann sollte der Schritt von 50 aufs Schema nicht so tragisch sein - da würde ich dann nur noch an bestimmten Winkeln etc bestätigen .

    Die Frage wird immer sein, was man als "stressig" empfindet. Ist man einen Hund gewohnt, der sich mit so gut wie allem versteht und sich in die Anforderungen (Plüschtier-Like) die viele heute haben ohne große Probleme einfügen gewohnt, dann werden so gut wie alle Gebrauchshunderassen "stressig" im Alltag sein. Auch wenn es immer wieder Ausnahmen gibt, die in gewissen Rahmen Everybodys Darling sind, so ist das halt einfach nicht die Regel und auch irgendwo nicht gewünscht. Wenn man irgendwo in der Innenstadt wohnt und diversen Tutnixen nicht ausweichen kann, kann das stressig sein, ja. Hat man das passende Umfeld, dann empfinde ich sie nicht als stressig.


    Wenn dein Traum ein Toller ist, dann bleib doch dabei. Ich habe es ja schon im andern Thread gesagt, aber wenn du wirklich IPO machen willst, dann bleib bei den "typischen" Gebrauchshunderassen. Wenn du nur willst, dass der Hund etwas mit einem Ärmel spielt und nicht wirklich Prüfungsambitionen hast, dann wird auch ein Toller das können.
    Gerade bei den Labradoren gibt es doch auch eine große Bandbreite an Typen , unter anderem auch diverse Leistungslinien mit denen das was du möchtest problemlos möglich sein sollte. Dahin würde ich also auch denken.


    Geschlechtertechnisch ist es erfahrungsgemäß immer dann ein Problem, wenn man vom ganzen Status und Selbstbewusstsein sehr ähnliche Hunde hält. Zu einer eher zickigen, starken Hündin würde ich keine zweite eben solche setzen.
    Hündin und Rüde ist meistens okay, allerdings solltest du bedenken, dass das vor allen Dingen auch Erziehungsarbeit bedeutet das der eventuelle Rüde sich bei Läufigkeiten nicht hoch spult und du trotzdem in den Stehtagen trennen solltest.

    In dem Kontext mit der Arbeitsstelle ist es ja eher witzig, aber ansonsten finde ich das , sorry, aber eher sehr übergriffig.


    Ist ja putzig, dass man scheinbar den ganzen Tag Zeit hat jemand zu beobachten (aber dann nicht checkt, dass er Hund mit geht...) und ja vielleicht noch irgendwo "nett" anzubieten mit dem Hund zu gehen, aber dann bei so schlechter Stasiüberwachung auch gleich noch mit der Drohung der Anzeige nachzuziehen ist dann nicht mehr "nett".


    Wenn die Leute mal so "mutig" wären, bei Dingen bei denen es wirklich wichtig wäre (aber es nicht so einfach geht sich aufzuspielen) , wäre das deutlich sinnvoller...