Beiträge von bordy

    Übrigens, beim Punkt 'Liebhaberei' rauft sich wohl jeder zweite Fotograf, der monatlich viel Geld hinblättert, um seine Selbstständigkeit korrekt auszuüben (z.B. Handwerkskammerbeiträge, Gewerbe, Versicherungen) die Haare. Gleiches gilt für 'Aufwandsentschädigungen'. An dem Punkt bin ich wirklich sehr giftspritzig aufgelegt (was sicherlich auch daran liegt, dass ich mich momentan wieder mit der Handwerskammer, dem Steuerberater und der BGEtem rumärgere). Wie einige da vorgehen - null Verständnis, wirklich!

    Nunja, mir ist schon klar das einem das als professioneller Fotograf nicht gefällt... aber wenn man ein mal im Jahr bei Bekannten eine Hochzeit fotografiert, dafür ein Gewerbe (mit den Vorteilen ..) anmeldet und damit dann natürlich bei echter Kalkulation einen Haufen Minus macht, dann bekommt man irgendwann Nachricht vom Finanzamt mit der Einstufung als Liebhaberei ;)


    Jemand der Angebote macht, diese Ausschreibt und regelmäßig daran verdient, ist ja dann doch eine andere Baustelle.

    Wenn ich mir so anschaue, wie Yane sich hier immer wieder äussert, dann denke ich schon das da jemand die UO wie von einem IPOIII Hund verlangt - oder Pardon, Obedience 3, weil die IPOler eh nicht korrekt arbeiten :pfeif: (und das das im zweiten Post jetzt relativiert wurde, macht die Grundaussage auch nicht wieder weg)


    Ja, die Leute fallen idR durch, weil der Hund nicht da bleibt oder einfach keine einzige technische Übung einigermaßen zufriedenstellend ausführt. Muss ich deswegen Wasser auf die Mühlen derer gießen, die behaupten sie würden durchfallen weil der Hund die Winkel nicht ganz so läuft, wie man sich das auf höherer Ebene vorstellt? Nein.

    Kommt wohl schlicht und ergreifend auf die Definition von "zu dick" an - ein Hund der offensichtlich unnötigen Speck mit sich rumträgt, ist halt einfach zu dick, zu schwer, was auch immer. "Zu dick" ist halt nicht für jeden erst, wenn der Hund massiv adipös ist.

    Klar gibt es unvorteilhafte Positionen, aber ihr wollt doch jetzt nicht behaupten, der Hund sähe auf der Mehrzahl der Bilder schlank aus?


    Wenn ich Bilder einstelle und die Meinung dazu hören möchte, dann gibt es eben genau diese. Ansonsten kann man sich die Frage ja durch einfaches Tasten auch beantworten und keiner müsste mehr fragen.. .

    Meine ältere Hündin (kein Retriever) ist vom Grundaufbau her auch recht breit und wenn ich sie frontal im Sitzen fotografiere, sieht das ganze auch recht bullig aus. Trotzdem sieht man auf so ziemlich jedem anderen Bild, dass das bei ihr allenfalls Knochenstärke und Muskeln sind... so unvorteilhaft kann ich die garnicht fotografieren.

    Echt, kann er? Wusste ich nicht. Ich dachte nur Hunde mit Papieren dürfen zur Jagd ausgebildet werden. Ich frag nochmal nach.Das Problem ist daraus entstanden, das der Vorbesitzer ihn null beschäftigt hat und als Pino anfing Enten zu jagen und auch tote/verletzte Enten apportierte fand er das lustig und hat ihn munter machen lassen.

    Das kommt auf das Bundesland an. Meines Wissens ist die Ausbildung eines Hundes der keine FCI Papiere hat nur in 2 Bundesländern erlaubt.


    Ansonsten glaube ich ehrlich gesagt, dass, will man nicht hemmen, die einzige Möglichkeit ist das ruhige schauen zu belohnen (Futter oder Beute, so er das denn nimmt) und konsequent dafür zu sorgen, dass Enten jagen nie mehr eine Option ist. Das ganze am Besten am Anfang in einem Abstand, in dem er noch nicht ausflippt. Hat halt die altbekannten Risiken dieser Technik...
    Manche haben ja auch gute Erfolge, wenn sie den Hund etwas anderes Jagen lassen (Ball?), wenn er sich vom eigentlichen Objekt abwendet.

    Nunja, schlimmer geht immer. Das macht es jetzt aber nicht besser... wenn ich da den Vergleich "andere Showlinien Labbis" anbringen muss, zeigt das doch eigentlich schon, dass da irgendwas schief läuft.

    Ich habe gestern auf einem Bild in einer Tierfotografiegruppe auch erstmal einen Hund für Labrador mit irgendeinem Molosser gehalten (und mich gewundert, wo die Braune Farbe dann genetisch herkommt).. und wurde dann vollkommen entrüstet darauf hingewiesen, dass es sich um einen (VDH-)prämierten Deckrüden handelt, der schließlich "nur" 37kg wiegt.

    Ich habe nicht nach Lächerlich machen gefragt...also glaube ich zumindestens.Und falls du das meinstes wo ich fragte warum der Abwertende Ton...ja die Frage war ernst gemeint.
    Denn ich empfinde das "ach, so coole raucher" schon etwas abwertend...ich sage ja auch nicht "ach so gesundheitsbewusste Nichtraucher"...ohne jetzt jemanden auf dem Kragen treten zu wollen.

    Und ich empfinde es als lächerlich machen, mit x Smilies garniert darüber zu philosophieren das die Leute mit ihren Hunden bestimmt auch nicht in die Stadt gehen, wenn bis dato alle recht neutral erklärt haben, wie sie das ganze handeln.


    Mich beschleicht bei der Reaktion einiger Raucher, hier und auch anderswo, immer das Gefühl, dass man sich irgendwo doch nicht ganz so astrein beim Verhalten fühlt und deswegen erstmal versucht das ganze ins Lächerliche zu ziehen.

    Rauchen ist nunmal alles andere als gesundheitsfördernd. Wenn andere deswegen nunmal weder selbst, noch ihnen anvertraute damit belästigt wissen möchten und nur weil die Welt voller anderer Gefahren ist, riskieren möchten das der Hund irgendwann Glut im Auge hat, dann ist das deren gutes Recht.
    Nirgendwo stand, dass man deswegen generell anderen Verbieten möchte, sich selbst schaden zuzufügen, wenn man das denn unbedingt will. :roll: (auch wenn am Ende für die Folgen dann wieder alle aufkommen dürfen )

    Wenn du das machen möchtest und Lust drauf hast, würde ich mich auf jeden Fall vorher mit den Leuten treffen und klar absprechen, was ihnen vorschwebt und was du bieten kannst. Möglichst genau, damit es am Ende keine langen Gesichter gibt.


    Im Prinzip darfst du eigentlich keine Leistung anbieten, ja , aber wenn ich alle heilige Zeit mal im Bekanntenbereich etwas Aufwandsentschädigung bekomme, dürfte das unter Liebhaberei fallen .. wenn du ein Gewerbe anmelden würdest, würdest du da wohl nach gewisser Zeit auch nen entsprechenden Brief bekommen ;)(ein Einkommen ist es natürlich trotzdem, aber, wo kein Kläger, da kein Richter)

    Bei dieser Aufwandsentschädigung würde ich mir halt überlegen, was mir meine Freizeit wert ist. Mal ein Vorgespräch, Anfahrt, die Trauung selber, Bilder danach, Bilder sortieren, bearbeiten.. grob überschlagen und dann die Stunden x Stundensatz.
    Vorausgesetzt du bist dir sicher, dass du die Erwartungen auch erfüllen kannst.