Beiträge von bordy

    Hallo,


    die letzten Themen dazu sind schon älter, vielleicht hat ja jemand ein paar Futtersorten im Kopf, die auf die Kriterien passen.


    Gesucht wird ein Futter, bei denen das Fleisch (nachprüfbar) aus einigermaßen artgerechter Haltung stammt. Also Freilandhaltung, evtl Bio.. Futter nur mit Fisch wäre auch okay. Ich habe schon ein paar Futtersorten gefunden, die passen könnten.. aber vielleicht fällt ja jemandem noch etwas ein.

    Es muss keine Maximalwerte an Fleisch enthalten, moderate Werte sind völlig in Ordnung und gewünscht. Preislich wäre es gut, wenn es sich nicht großartig über 60/65 Euro der große Sack bewegen würde.. ein paar Euro mehr oder weniger ist kein Problem, so lang es einigermaßen im Rahmen bleibt.

    Super, aber wohl der letzte Punkt auf der Liste wäre, wenn das Futter keine wahnsinnig hohe Energiedichte hätte. |)

    Diesen Satz finde ich wichtig, aber das ist sicher auch hohe Kunst -in meinem derzeitigen "Hauptsport" Agility sieht man das sehr häufig, dass das Rennen und Springen dürfen für viele Hunde selbstbelohnend ist, da ist ein Abbruch im Lauf viel schlimmer als keine Bestätigung am Ende vom HF - wenn das in der UO auch so verknüpft werden könnte im Hundehirn....

    Guck dir doch mal den Aufbau der Fußarbeit den z.B. Scherk und Co. an. Da gehts auch viel darum, allein schon das Laufen in der Position so positiv zu belegen und zu bestätigen, dass der Hund das an sich schon als sehr positiv empfindet.

    Und, dass Prüfung ist, merkt der Hund doch sowieso

    Gerade das sollte er eben nicht, wenn ich entsprechend trainiere - zumindest nicht in der Form, dass er weiss das er heute eh nicht bestätigt wird und auch keine Konsequenzen auf unerwünschtes Verhalten folgen.

    Wobei gerade Ausbildung in die Richtung, dass es teilweise selbstbestätigend wird, ja auch so ein wichtiges Thema ist.

    Gerade wenn ich öfters Prüfung laufe, dann ist es eigentlich schon logisch, dass es quatsch ist nicht schematisch zu trainieren.


    Nein, ich trainiere selten alle Übungen durch.. egal ob schematisch oder nicht. Aber ich trainiere schematisch. Ansonsten bin ich nämlich irgendwann genau in der Situation, die ich ja eigentlich vermeiden will. Der Hund weiss dann spätestens nach der Kehrwendung und den zwei Winkeln das jetzt Schema, also Prüfung ist.

    Wie meinst du das?
    Verstehe ich jetzt nicht...

    Ich meine, dass es nicht ganz so einfach ist auch über viele viele Prüfungen, verschiedene Orte, Sportplätze, etc den Hund so vorzubereiten, dass er am Tag X das was er kann auch präsentiert.
    So lange ich immer in gewohnter Umgebung bin, nur selten mal eine Prüfung laufe und der Hund da auch noch eher führig ist, habe ich das Problem in der Intensität nicht.


    Ich denke mittlerweile, dass die spezielle Prüfungsvorbereitung mittlerweile zu größten Teilen das ist, was auf höheren Prüfungen entscheidet.

    Insgesamt finde ich das verädnerte Verhalten sehr logisch. Essen war vorher immer verknappt und es war nie genug da. Jetzt steht da immer dieser Napf mit dem ollen Trockenfutter da. Die Zeit des Mangels ist vorbei.

    Und du meinst nicht, dass das schlichtweg daran liegt das dein Hund nun deutliches Übergewicht (nach deiner Aussage) hat?

    Ich bezweifle das man das so trennen kann. Wenn wir mal ehrlich sind, sind gerade für die Ausbildung heute zwei Dinge elementar.. die Erwartungshaltung, dass immer eine Bestätigung kommen kann und gerade in C, der Glaube daran das eine Selbstbestätigung immer Folgen hat.

    Natürlich gibt es auch die, die im Training schon nur mit zig Hilfen überhaupt zu Rande kommen und einem dann nach einer versemmelten Prüfung erzählen, dass der Hund das ja im Training alles super macht. Läuft für mich z.B. unter Trainingsweltmeister..

    Aber selbst bei guter Ausbildung ist die Prüfungsvorbereitung heutzutage eine elementare Frage, die sich nicht nur mit "ich trainiere halt ohne Leine" beantworten lässt... zumindest wenn man auch regelmäßig Prüfungen führen will. Wenn ich eh nur mal ne OG Prüfung führe(wenn überhaupt) , dann vielleicht noch nen führigen Hund habe und nichts schief geht, habe ich die Problematik wahrscheinlich noch nicht.

    Ich finde es gerade irgendwie ziemlich unverschämt, uns zu unterstellen, dass wir keine Lust darauf haben, unserem Hund Grenzen zu setzen.Wäre das der Fall, dann hätte ich wohl hier nicht nachgefragt, wie wir eine Vergesellschaftung am besten durchführen.
    Diesen Aufwand möchten wir gerne betreiben, denn er ist nicht nur Angestellter, sondern auch Freund.
    Natürlich sind wir nicht begeistert, dass sie sich in dieser Situation einen Hund zu legen wollen, vor allem ohne sich so richtig darüber Gedanken zu machen, aber mehr als zu fragen, ob sie sich wirklich sicher sind, steht uns einfach nicht zu.

    @Jessica83
    Wir waren zum Glück nicht der Auslöser für diese Anschaffung.

    Nur weil das eine pragmatische Zusammenfassung dessen wäre, was du bisher hast durchblicken lassen, ist es noch lange nicht unverschämt. Besonders begeistert scheinst du von der Aussicht auf die Folgen der Anschaffung nicht zu sein.
    Im übrigen wäre es auch recht verständlich, wenn man sagt man hat keine Lust da Mords Gehorsam zu verlangen, wenn denn so weit für einen selbst alles läuft.
    Das ich da einfach Gehorsam verlange, ist bei mir auch eigentlich nur der Fall wenn ein neuer Hund dazu kommt oder ich einen längerfristig betreuen soll... ansonsten habe ich da schlichtweg auch keine Lust auf den Aufwand und den Stress für alle Beteiligten und wäre auch angefressen, wenn ein Freund/Bekannter/Mitarbeiter das einfach mal voraussetzt, dass ich dafür sorge das sein Hund hier rein kommt.

    Nur, wie gesagt, ich würde da mit offenen Karten spielen. Natürlich kann er sich trotzdem einen Hund anschaffen, aber wenn die ganze Anschaffung darauf beruht, dass er den Hund zur Arbeit mitnehmen kann, dann ist es nur fair ihm (wenn man das so sieht) mitzuteilen, dass man zwar gerne mal probieren kann ob das ohne größeren Aufwand funktioniert, aber wenn nicht man dann einfach nicht möchte das er den Hund mitbringt. Bis dato klingt das ja nicht so, als hätte man das ihm gegenüber auch mal klar gesagt.