Beiträge von bordy

    Meiner persönlichen Erfahrung und Auffassung nach ist die Herkunft/Qualität der Lebensmittel von denen man sich ernährt durchaus nicht unwichtig für das persönliche Wohlbefinden und die Gesundheit. Auch wenn man vielleicht alles bekommt was man "braucht", fühle ich mich mit Junkfood und Vitamintablette trotzdem nicht so gut wie mit einigermaßen gesunder Ernährung...


    einige Kriterien des Tests halte ich persönlich für Quatsch. Einfach irrelevant.. war ja auch bei den vorigen schon so . Trotzdem empfinde ich es schon als bedenklich, dass "hochwertige" Futtermittel teilweise auch in relevanten Punkten schlechte Ergebnisse haben. Wenn wir mal ehrlich sind, dann bekommen die meisten Hunde eben ein Futter und maximal hin und wieder ein paar Nudeln, Kausnacks oder ein Stück Brot. Alles nichts, was Mängel im Hauptfutter echt ausgleicht. Da hilft es mir dann auch nichts, wenn die Rohstoffe hochwertig sind wenn der Bedarf des Hundes dauerhaft nicht gedeckt wird.
    Die Diskussion gab es ja z.B. auch schonmal bei TC Dosenfutter, bei denen einige Sorten viel zu wenig CA enthalten.. geht für mich einfach bei einem Alleinfutter gar nicht.
    Oder auch "schön", bei früheren Tests Schimmelsporen in teurem Futter.. geht genauso wenig.


    Bezüglich Akzeptanz ist das meiner Meinung nach einfach auch Gewohnheitssache. Meine fressen eigentlich alles (da bin ich auch 100% konsequent).. trotzdem gab es erstmal reichlich blöde blicke, als sie die befellte Pfote des Sonntagsbratens bekommen haben. Kaninchenpfote war erstmal nicht als essbar eingestuft.

    Wenn, dann würde ich als nächstes ehrlich gesagt eine gut verdauliche Kohlehydratquelle dazu nehmen. Fett wird von den wenigsten Hunden so gut vertragen, dass man einen großen Teil des Energiebedarfs darüber decken kann. Und wenn man sich am Ende die Bauchspeicheldrüse zerschießt, hat man auch nichts gewonnen.


    Das der Hund mit der vorigen Ration abgenommen hat, ist jetzt nicht so verwunderlich. Süßkartoffeln/Kartoffeln haben keine so hohe Energiedichte... da braucht man bei einem großen Hund schon eine gute Menge .

    Er bekam Bravecto gegen zecken im März.
    Weil er ohne Ende seit Monaten mäkelte, haben wir auch ein neues Futter ausprobiert. Das wollte er auch nicht fressen. Nach zwei Wochen gingen die Symptome dann los.

    Eigentlich hat er von allen Fertigfuttern Happy Dog Afrika am besten vertragen. Ich meine, er hätte da auch nie Symptome gezeigt - zumindest nicht ohne Grund wie Giardien. Leider will er das Futter nicht fressen.

    Ich sollte mal die Inhaltsstoffe der anderen Futtersorten anschauen und gucken, ob die alle was gemeinsam haben.

    Naja, wenn er Symptome bekommen hat, nachdem ihr das Futter umgestellt habt würde ich da auch mal einfach vergleichen was in dem einen drin war und was das neue enthalten hat... bzw was alle andern gemeinsam hatten. Proteinquellen, Zusätze, KH Quellen... evtl. kannst du Symptomfreiheit ja auch einfacher haben als mit einer langen Ausschlussdiät. Wenn ich das richtig sehe, dann enthält Happy Dog Africa ja z.B. keine typischen Proteinquellen wie Rind, Lamm und als Proteinquelle Kartoffel. Da würde ich ansetzen .


    Es gibt ja auch Hunde, die vertragen einfach gewisse Zusatzstoffe nicht. Meine Hündin gehört da scheinbar auch zu.. die verträgt frisch und einigermaßen abwechslungsreich eigentlich alles. Allerdings fängt sie bei manchen Trockenfuttern, wenn man diese öfters gibt einfach an sich zu rupfen. Ich habe dann wieder vermehrt frisch gefüttert und ein Trockenfutter mit komplett anderer Herstellungsart, anderer Proteinquelle, etc ausgewählt, dass sie zwischendurch bekommt wenn ich nicht zum kochen komme. Seitdem kein jucken und beissen mehr, schönes Fell..

    Irgendwie halte ich es für kontraproduktiv, wenn jemand schon jetzt gestresst ist ihm noch Angst vor diversen furchtbaren Entwicklungen in der Junghundzeit zu machen... vor allen Dingen, weil die auch nicht kommen müssen, wenn man es richtig anstellt. Ich kenne ehrlich gesagt wirkliche Pubertät (zumindest nicht das, was hier immer darunter verstanden wird... ein gewisses Erwachsenwerden schon)nicht und auch keinen Welpenblues.


    Es gibt einfach Menschen, die sind vielleicht generell nicht so belastbar was neue Situationen angeht und lassen sich da eher schnell stressen. Gerade wenn man sich dann noch viel beliest und von solchen "netten Leuten" wie hier teilweise vollkommen irre gemacht wird, kann das schon zu Unsicherheiten führen.


    Ihr habt euch einen Hund ausgesucht, mit dem ihr das gut schaffen könnt und keinen "schwierigen" Spezialisten. Überlegt euch, ob ihr z.B. das Barfen beim Welpen wirklich weiter führen wollt oder ob ihr euch nicht diesen Stress mit einem guten Fertigfutter abnehmt. Teilt euch das raus müssen nachts auf (wobei ein Welpe meines Erachtens in aller Regel relativ schnell durchschläft... wenn ihr das nicht weiter forciert), so dass jeder mal durchschlafen kann.

    Und vor allen Dingen lasst euch nicht kirre machen - es gibt tausende Leute die sich weniger bemühen als ihr und die das auch gut schaffen.