Beiträge von bordy

    Irgendwo irritiert es mich schon, dass man zwar zu jeder Zeit ein Lebewesen einer anderen Art (Hund...) absolut im Blick und unter Kontrolle haben soll, aber sein "Wertvollstes", sein Kind so zu beaufsichtigen das es nicht bei einem Gorilla im Gehege landet ist unmöglich.


    Es ist nunmal einfach so - heutzutage möchte man möglichst naturnahe, optisch ansprechende Gehege, bei denen die Tiere gleichzeitig möglichst nicht ewig weit weg sind. Das heisst aber andersherum, dass es auch leichter ist in so ein Gehege einzudringen, wenn man es nur lang genug versucht. Will man das, muss man halt auch Verantwortung übernehmen.

    Ist ja relativ was ein "Tanz ums Futter" ist. Ich finde Abwechslung wichtig und würde meinen nicht täglich das gleiche hinstellen. Da hätte ich dann echt Verständnis, wenn sie das nach einigen Tagen nicht mehr anrühren.
    Er mäkelt ja auch nicht, er frisst einfach nur zu wenig

    Ich füttere auch nicht jeden Tag das gleiche, allerdings nur unter der Voraussetzung das gefressen wird was im Napf ist. Egal was es ist.


    @bordy so ganz pauschal kann man das ja leider auch nicht sehen. Oft steht hinter einer Futterverweigerung ja auch eine Unverträglichkeit.
    Das ist bei uns wahrscheinlich der Fall.

    Meiner Erfahrung nach ist es in den meisten Fällen eher ein hausgemachtes Problem, wenn Hunde alle paar Tage etwas nicht mehr wollen und es dann mit was "besserem" doch fressen..

    Und so richtig toll ist das ja auf die Dauer gesundheitlich auch nicht, wenn der Hund nur unregelmäßig frisst.


    Der Nachwuchs hier hatte auch solche Tendenzen. Haben wir mal ein paar Mahlzeiten lang ausdiskutiert, seitdem wird (bei mir...) alles gefressen.

    Falls du mich meinst. Jordi bekommt immer das gleiche Futter. Wenn er es nicht will, dann kommt es nach 5-10Min weg. Er bekommt dann auch erst am nächten Abend wieder etwas.Bei den Leckerlis belohne ich schon hochwertiger, weil das einfach für das AJT und für den Rückruf wichtig ist.

    Ich meine nicht nur dich , es haben ja jetzt mehr Leute berichtet was sie für einen tanz ums Futter aufführen.

    Immer das gleiche fütterst du ja auch nicht , wenn er es ohne Nassfutter stehen lässt .

    Unser Essen wird immer einseitiger und enthält immer mehr gruselige Giftstoffe - und gleichzeitig werden wir mit jeder Generation immer älter, und auch unsere Zeit mit lebenswerter Gesundheit wird immer länger....

    Im Grunde kann natürlich jeder essen was er will, aber man sollte schon realistisch sein - das stimmt halt so wie es da steht einfach nicht, zumindest nicht im gleichen Verlauf.

    Schaut man sich den Anstieg der Lebenserwartung über die Jahrhunderte an, dann wurde die Versorgung mit Lebensmitteln eigentlich immer "besser". Die Generationen nach den Weltkriegen sind die ersten, bei denen Hungersnöte und eine sehr, sehr einseitige Ernährung nicht mehr Standard waren. Gleichzeitig, auch durch die bessere medizinische Versorgung, stieg die Lebenserwartung. Wobei die Frage nach der Lebensqualität im fortgeschrittenen Alter ganze Forschungszweige beschäftigt, da die trotz dem "älter werden" nicht unbedingt genauso ansteigt.

    Die wieder vergleichsweise einseitige Ernährung mit Fertignahrung, gentechnisch veränderten Lebensmitteln etc. ist hingegen sehr neu... wie die Menschen die sich von Anfang an so ernähren alt werden, wird sich erst in den nächsten Jahrzehnten zeigen.