Beiträge von bordy

    Es geht jetzt nicht um den Verzehr, den wir Menschen oder Hunde brauchen !Du trittst grade eine Reise von einem getöteten Giraffen Jungtier in die Lebensmittelindustrie der Allgemeinheit an.
    Mir geht es um das Töten der Giraffe. Das war sehr unsinnig. Es wäre von anderen Zoos gerne übernommen worden.
    Giraffen werden auch nicht in massen als Futtertiere, wie Schweine, Rinder, Hühner u.s.w. gezüchtet.
    Naja, mein Hund hat noch keine Giraffe gefressen :ka:

    wieso soll es bitte unsinnig sein Futter für ein Raubtier bereit zu stellen ?
    Wenn man es nicht getan hätte , dann wären mehrere (wohl nicht nur eins ) andere Tiere geschlachtet worden.

    Bist das nicht du mit dem Allergiker der Pferdefleisch bekommt ? Was denkst du wo das her kommt ?
    Schon mal was von z.B. Überproduktion von Haflinger und Noriker Fohlen gehört ? Da gäbe es auch Leute die die nehmen würden .. Dann sähe es nur für deinen Hund irgendwann echt Mau aus.


    Wenn den Menschen mittlerweile so der Bezug zur Realität fehlt , dass sie nicht verkraften wenn es eben mal kein gesichtsloses Tier ist was geschlachtet wird , dann ist DAS das Problem , nicht das die Giraffe verfüttert wurde .

    Ja, in der Natur. Die Giraffe war aber nicht in der Serengeti und wurde von einem Löwen gerissen :ka:

    Was denkst du was so ein Raubtier sonst frisst? Oder dein Hund?


    Ich finde die, auch extra für den Verzehr gezüchteten, Ferkel, Kälbchen, Küken übrigens auch echt putzig. Schreit auch keiner warum man die in die Welt setzt um sie nach kurzer Zeit in intensiv Mast um die Ecke zu bringen.

    4 - 5 Tage vor der Geburt bringt das gar nichts mehr....

    Das stimmt so nicht. Idealer Weise impft man wenn nicht genug Antikörper da sind schon bei der Läufigkeit / zeitnah zur Belegung und dann nochmal kurz vor der Geburt, um die Zahl der Antikörper hoch zu halten.
    Um zu verhindern, dass sich die Welpen die sich bisher vielleicht nicht infiziert haben z.b. bei der Geburt oder jetzt noch anstecken, ist eine späte Impfung jedoch besser als nichts.

    Dummerweise ist es aber ziemlich unmöglich in einem Forums-Thread alle Eventualitäten (die dann ja auch noch individuell von Hund zu Hund unterschiedlich sind) auf zu schreiben, bei denen sie auf jeden Fall sofort / eventuell/ am nächsten Tag... zum TA müßte...... (auch wenn ich "nur alle paar Jahre mal" einen Wurf habe, weiß ich zumindest das...)

    Joa, und genau deswegen ist es absolut fahrlässig welche "Ratschläge" im Stil von "ja das macht die Hündin alles selber und wenn die mal über den Richtwerten ist, ist das auch nicht schlimm, pendelt sich schon wieder ein" zu geben.

    Das kann ich vielleicht als jahrelanger Züchter machen, der seine Hündin beim Werfen gut kennt und auch sieht, was noch im Rahmen und wo größte Eile geboten ist. Aber nicht, wenn ich wenig oder gleich gar keine Erfahrung mit werfenden Hündinnen habe.

    Es ist nunmal so, dass man sich gerade bei Rassen die schon relativ lange nicht mehr unbedingt "robust" gezüchtet werden (was bei dem hier scheinbaren Kleinhund wohl der Fall sein dürfte...), eher nicht unbedingt auf die Instinktsicherheit der Hündin verlassen kann.. von quer oder falsch rum liegenden Welpen und was es da sonst noch gibt mal ganz abgesehen.

    Für Totgeburten gibt es viele Gründe, einen Kaiserschnitt wird wohl ein Züchter kaum selber durchführen.
    Wenn Du genau liest, wird hie von allen geraten, die Hündin GUT ZU BEOBACHTEN.
    Wenn in der Geburt was nicht weitergeht (Hündin presst, Welpe kommt nicht z.B.), sollte sowieso ein TA hinzu gezogen werden, um zu erkennen, ob ein Eingreifen (wie Kaiserschnitt) notwendig ist.

    Das setzt allerdings voraus, dass man auch weiss, wie es aussieht wenn alles passt... und wann man schnellstmöglich eingreifen muss. Dummer Weise bewegt es sich halt meistens zwischen "läuft alles von selber" und man hat keine Zeit mehr hin und her zu überlegen und ein Forum voller Leute die noch nie einen Wurf oder alle paar Jahre mal einen hatten zu befragen...


    Ich würde mir persönlich noch über eine Herpesimpifung für die Hündin Gedanken machen. An sich sollte man da ja zwei mal impfen, aber einmal vor der Geburt ist wohl besser als garnicht..

    Ich denke das ganze kommt auch auf die Gemeinde an.

    Ich weiß das das OA in Nürnberg selbst und auch für den Landkreis größtenteils extrem "intolerant " ist. Sowohl bei Vorfällen mit Nicht-Listenhunden, als auch wenn man versucht Mixe oder "neu Rassen" anzumelden um Hunde eines gewissen Typs halten zu können. Wird eine Falsch oder Nichtanmeldung (auch nur durch Zufall) aufgedeckt, dann ist der Hund konsequent weg, ohne Chance ihn wieder zu bekommen oder jemals wieder einen Listenhund zu halten.
    Ich weiß z.B. von Rottweiler Haltern das sie teils gezielt eben nicht direkt in Nürnberg, sondern in den kleinen Nachbargemeinden wohnen, eben um sich nicht mit dem ansässigen OA auseinander setzen zu müssen.


    Dementsprechend sehe ich hier leider nur sehr selten überhaupt Listenhunde, weder Kat. 2, noch etwas was ich in 1 einordnen würde.

    Nur die ersten Zeilen überfolgen? Die Daten reichen 20 Jahre zurück. Gentechnisch veränderte Futtermittel gibt es seit 1996 und diese werden seitdem überwacht. Genau genommen gibt es dann Daten schon ein paar Jahre länger, denn ohne Studien wären die ja gar nicht auf den Markt gekommen.Also, Jahrzehnte an Studien, keine schädlichen Auswirkungen

    Zum einen stimmt das mit dem "wären garnicht auf den Markt gekommen" nicht wirklich. Gerade in den USA ist das nicht unbedingt so.

    Zum anderen bringt es relativ wenig, zu sagen, wenn ich ein Schlachttier über die wenigen Wochen/Monate die es lebt mit gentechnisch veränderten Pflanzen füttere, dann bemerke ich da nichts.

    Ist da auch nur eine (unabhängige...) Studie dabei, die belegt, wenn ich mich heute über Jahrzehnte von gentechnisch veränderten Produkten ernähre, dann ist das vollkommen unbedenklich? Ich denke nicht, ansonsten könntest du diese ja nennen.
    Sämtliche unabhängige Stellen stehen offiziell auch weiterhin auf dem Standpunkt, dass noch keine Langzeiterfahrungen am Menschen existieren und man von daher auch nicht wirklich sagen kann, ob es da negative Folgen gibt.

    Hier ist die letzte einer langen Reihe von Studien, diese hat eine TRILLION Mahlzeiten mit GMOs überprüft
    Wie wäre es denn mit 2000 Studien zum Thema?

    Und nein, die Wissenschaftler sind nicht durch Monsanto gekauft ;-)
    Wir Menschen sind da schon etwas komisch, wenn gescheite Leute in Laboren Pflanzen besser an Umweltbedingunen anpassen oder die Nährstoffdichte erhöhen und gezielt einzelne Gene verändern, dann ist das Geschrei groß, obwohl die Menscheit seit Anbeginn der Zeit durch Züchtungen "Gentechnik" betreibt, teilweise mit katastrophalen Folgen.

    Auch dort steht nirgends etwas dazu, wie sich der ganze Spaß auswirkt, wenn man über Jahrzehnte gentechnisch veränderte Nahrungsmittel zu sich nimmt. Wie sollte man darüber auch etwas sagen können?

    Es gab auch mal eine Zeit, da war Radioaktivität der neuste Schrei und quasi gesundheitsfördernd. Irgendwann hat man dann festgestellt "oh..." .


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    Gentechnisch veränderte Lebensmittel sind sicher, im Schnitt weniger Schadstoff belastet und ein gutes Mittel den Treibhauseffekt zu verringern / die Weltbevölkerung zu ernähren.
    Da gibt es Studie, über Studie, über Studie zu.

    Das es "Studie, über Studie, über Studie" dazu (zumindest unabhängige...) gäbe, dass gentechnisch veränderte Lebensmittel vollkommen unbedenklich sind wäre mir neu. Wie auch, so lange gibt es die ja noch garnicht, als das man da irgendeine Aussage zu treffen kann.