Beiträge von bordy

    Sagen wir es mal so - ich kann, wenn ich mir die Stories vieler Züchter anschaue durchaus verstehen, wenn man dem ganzen einen Riegel vorschieben will. Das ist ja schon ein echtes Drama, wenn man "nur" einen Gegenstand verkaufen will, bei dem es einem recht egal ist wie der Käufer so drauf ist.


    Allerdings sind Züchter halt auch nur Menschen und die haben nunmal ein Unterschiedliches Talent dafür, sich einigermaßen "sympathisch" zu verkaufen.

    Keine Anfragen per Telefon oder Mail zu wollen, finde ich dann da doch etwas schräg und kann mir vorstellen, dass das vielen Welpeninteressenten, für die das bei Rassen die nicht mehr unbedingt auf den Gebrauch selektiert werden schon eine eher emotionale Entscheidung ist, auch nicht so gefällt.


    Muss aber auch sagen, dass ich in der Realität so etwas noch nie von einem Verbandszüchter gehört habe.. und da waren genug dabei, bei denen ich trotz Vereinszugehörigkeit niemals einen Welpen kaufen würde.

    Ja, wenn ich mehrtägige Touren unternehme, dann wird das mit Hunden schwieriger, alleine schon weil ich Futter etc. tragen muss. (überall auf der Welt..) Will ich jeden Tag ein Schloss nach dem andern besichtigen, dann ist das mit Hund auch eher nicht so toll, aber nur deswegen fährt man ja wohl kaum nach Schottland.. so viele sinds nun auch nicht.

    Aber ansonsten..? Ja, allgemein sind in Großbritannien diese super ausgebauten Wanderwege nicht so verbreitet, wie man sie hier gewohnt ist. Da ist halt auf der einen Seite der Wiese eine Markierung und auf der anderen.. aber damit sollte einigermaßen fitter Hund doch deutlich weniger Probleme haben als ein durchschnittlicher Mensch?! Falls nicht, würde ich mir da schon in Deutschland ziemliche Gedanken zur allgemeinen Fitness machen.

    Das Klima in Großbritannien ist Maritim, also ohne große Extreme. Es wird also in der Regel weder extrem heiss, noch extrem kalt... gerade wenn man im Sommer fährt, sollte also auch das für die Hunde kein Problem sein?


    ich kann das echt auch alles nicht wirklich nachvollziehen. Der größte "Negativpunkt" an Schottland mit Hund ist für mich die relativ lange Anreise, gerade wenn man dann noch Richtung Inseln will. Egal wie man es dreht und wendet, man ist schon 2 Tage Summa Summarum unterwegs. Aber wenn man dann da ist, kann ich mir kaum ein idealeres Urlaubsziel mit Hund vorstellen.

    Ich würde nochmal intensiv darüber nachdenken, ob man wirklich zum jetzigen Zeitpunkt einen weiteren jungen Hund möchte.

    Der jetzige Hund ist gut ein Jahr alt.. also noch nicht wirklich erwachsen, nicht gefestigt. Es kann durchaus sein, dass der Hund nochmal austestet, einen weiteren Entwicklungsschub macht (z.B. Stichwort Jagen..) und mit einem Welpen im Haus potenziert sich das dann, gerade wenn ich raus lese das die Hündin bei anderen Hunden eh nicht wirklich ruhig bleibt ?

    Ein Hund, der nicht nicht zuverlässig ist mit einem zweiten auf den man nicht dauernd achten muss, okay. Bei zwei wird's dann schon schwieriger und im schlimmsten Fall fällt denen dann Kram ein, den einer alleine nicht machen würde. Gerade wenn man der Meinung ist, die beschäftigen sich doch selber und den Zweithund für den ersten anschafft.


    Dazu kommt noch, dass man zu Beginn eines Studiums eigentlich auch erstmal gut eingespannt ist und man das so kaum abschätzen kann, wie viel Zeit noch übrig ist.

    Zu den Anwesenheitszeiten: In Jura zB muss man theoretisch 0 Stunden anwesend sein, solange man die paar wenigen Pflichtklausuren mitschreibt.

    Das man (ausser z.B. bei Pflichtpraktika im technischen Bereich) nicht anwesend sein muss, wird wohl bei den meisten Studiengängen so sein. Was aber noch nicht heisst, dass das immer so empfehlenswert ist.. z.B. weil nicht jeder Professor alle wichtigen Informationen online zur Verfügung stellt.
    Selbst wenn man nicht da ist, muss man den ganzen Spaß ja nacharbeiten, sich mit Kommilitonen zum Nach/Vorbereiten treffen, nebenher vielleicht arbeiten um den Hund überhaupt zu finanzieren und irgendwo mal Abends auftauchen, wenn man sich nicht komplett ausschließen will wäre evtl auch mal angesagt.


    Zumindest wenn man einen Studiengang wählt, bei dem nicht 98% aller Absolventen hinterher keinen Job in ihrem Fachbereich finden, sind die lockeren 2-3 Stunden am Tag Studium einfach nicht realistisch.

    Ja, natürlich kann die Welt untergehen und dann ist eh alles egal. Allerdings halte ich das nicht wirklich für eine Ausrede um über garnichts nachzudenken.. es gibt Dinge, die können passieren, sind aber eher unwahrscheinlich und es gibt Entwicklungen die überhaupt nicht abwegig sind. Zu denen gehört halt auch, dass ein Studium heutzutage durchaus deutlich mehr Aufwand sein kann / ist als eine normale 35h Vollzeitstelle.
    Hat man einen Plan B, falls es mit den 2-3 Stunden und dem Job in nächster Nähe hinterher nicht klappt, ist ja alles schick. Aber wenn die Planung davon abhängt, dass das Studium nicht so aufwändig ist , würde ich mir das schon nochmal sehr gut überlegen.

    Man kann sich die Landschaft anschauen (ich finde ja, durch Schottland fahren ist schon Beginn des Urlaubs..), kann die Hunde zwischendurch raus lassen, etc.


    Ich hätte jetzt auch kein Drama gehabt, meine über Nacht in der Box im Auto zu lassen. Die Findet das zwar nicht Bombe, aber kommt damit problemlos zurecht. Allerdings haben wir noch nen jungen Hund nebst etwas überfürsorglichen Eigentümern dabei, da ist das nicht ganz so einfach und da ist man ohne Fähre einfach flexibler.

    Meine Mutter war heute im Homeoffice, meine mit beaufsichtigt und hat ihre ersten Erfahrungen als "echter" Mehrhundehalter gemacht. |)

    Sonst durfte ich mir ja immer so halb argwöhnisch anhören, dass ich ja viel zu umentspannt bin wenn andere ihre Hunde nicht im Griff haben und überhaupt, klären die das ja unter sich. :pfeif:


    Scheinbar wollte sie dann mit beiden zusammen spazieren gehen und hat sie an die Flexis gehängt.. Freies Zitat, da laufen ja echt nur blöde rum die einen auch noch begaffen, während ihr Hund auf einen zustürmt und man mit den Flexis eingewickelt wird. Und dann haben sie sich das Kuriosum mit den zwei Hunden weiter beguckt. |)

    Habe mir einen weiteren Kommentar dazu verkniffen... :hust:

    Normalerweise stehen die Autos doch unter Deck.. kann mir nicht vorstellen, dass es da so warm wird. Vor allen Dingen ist Großbritannien ja jetzt nicht Sizilien, Temperaturtechnisch.


    Wenn es nur die Option Boxen gibt, würde ich schlicht und ergreifend umbuchen und durch den Tunnel fahren. Verstehe auch nicht ganz, warum das nicht gehen soll?

    Wir fahren diesen Sommer auch mit zwei Hunden auf die äusseren Hebriden und fahren schlicht und ergreifend vom Tunnel aus hoch nach Schottland. Dann Weiter mit der kleinen Fähre nach North Uist, wo die Hunde im Auto bleiben können.