Beiträge von bordy
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Nicht unbedingt. Es gab in der Vergangenheit beim GP in D Jahre, da hatten 50% der Würfe den gleichen Vater. Speziell innerhalb eines Farbschlags. IDR weil irgendein hochgelobter ausländischer Rüde auftauchte, zu dem dann alle rannten.
Wenn man bei den Rüden die Zahl der Deckakte pro Jahr und Lebenszeit anteilig zur Population begrenzen Würde, Wäre da vielfach schon was zu machen.
Bei meiner KP Hündin Bsp. Ist es schwer, einen Rüden zu finden. Sie selbst ist genetisch gesehen Inzuchtmässig gut weggekommen. Aber beide Großväter sind das, was man als 'popular sire' bezeichnet. Soll heissen. Ich finde in D so gut wie keinen Rüden, der nicht über den einen oder ändern Rüden eng mit ihr verwandt ist.
Es gibt derzeit 3 Import Rüden, die völlig fremd sind ... und zu denen jetzt alle rennen, weil sie alle di gleichen Probleme Haven. Damit verlagert sich aber das Ganze wieder nur auf die nächste Generation.Das mag evtl noch so sein, wenn es wirklich Rüden gibt , die sehr viel decken - gerade bei Hündinnen ist es idR gerade bei Rassen die nur noch aus reiner Liebhaberei für die Familie gezüchtet werden doch eher so, dass sie nicht besonders viele Würfe haben.
Mal davon ab ist es ja grundsätzlich schön, wenn es wirklich noch viele Rassen gibt, bei denen man passende Welpenkäufer am Fließband hat.. bringt mir nur nichts, wenn die Welpen dann Züchterisch trotzdem verloren sind.
Gerade für die Retriever kann ich da sprechen. Meistens kommen die schon irgendwie unter, dann halt erst mit 10 oder 12 Wochen. Nur meistens halt nicht irgendwo, wo sich jemand nochmal um Weiterzucht scheren würde oder gar um rassetypische Förderung/Überprüfung.Das wäre der erste Schritt und der zweite wäre dieses ganze Championgehabe zu unterbinden. Das fängt schon an die "Gewinner","Sieger" oder "Champions" nicht mehr so zu nennen das das Ego der Besitzer gekitzelt wird. Keine Pokale und keine Schleifchen sodass keiner sich auf seine Zucht zu viel einbildet. Decktaxen dürften auch nur eine Aufwandsentschädigung sein (für Fahrtkosten und Unterkunft der Rüdenbesitzer) und keine Steuer/Lizenzkosten aufs Sperma der Rüden.
Das wäre ein Anfang etwas Vernunft in den Irrsinn rein zu bringen. Wird nur ein Wunsch bleiben ... naja.Solche Kommentare zeigen für mich ehrlich gesagt nur, dass da nicht viel "reales" Wissen und Erfahrung zur Zucht da ist und einfach nur etwas von Blogs nachgeplappert wird.
Einerseits sollen möglichst viele Leute Kosten und Aufwand auf sich nehmen, um einen Hund zur Zucht zur Verfügung zu stellen. Andererseits möchte man das ganze aber noch unattraktiver machen?
Bei den allermeisten Rassen bekommt man als Deckrüdenbesitzer maximal einen Welpenpreis. Bei vielen Gebrauchshunderassen auch mal deutlich weniger. Dafür legt man erstmal nen Haufen Geld aus, von der Zeit mal ganz abgesehen.. gerade der finanzielle Aspekt ist bei den heutigen Wünschen (der Rüde soll ja dann nicht nur das Mindestmaß haben, sondern alles was so geläufig ist.. und bei jedem mal gibt es natürlich das Risiko das der Hund ausscheidet) nicht zu unterschätzen. Alles natürlich auf die Gefahr hin (die gerade bei nicht unbedingt super seltenen Rassen durchaus da ist), dass den Hund trotzdem niemand wählt.
Also bitte - wenn ich Geld verdienen oder sonst wie irgendeinen Vorteil haben möchte, dann halte ich mir keinen Deckrüden. Im Prinzip ist das ein ähnliches Niveau, als wenn ich glaube ein guter Züchter mit einem normalen Welpenpreis braucht quasi nicht mehr arbeiten.
Ja, es gibt bei vielen Rassen Rüden, zu denen alle rennen. Das unterbindet man aber nicht, in dem man es den wenigen "alternativen" noch mehr verleidet den Hund zur Verfügung zu stellen.
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Die Frage bei dem ganzen Spaß ist dann aber auch, wer diese Welpen dann kauft. Ist ja nett wenn man mehr Hunde in die Zucht bringt, nur bedeutet das dann idR auch mehr Welpen.
Jetzt mal Rasseunabhängig, höre ich von den meisten Züchtern eigentlich eh schon, dass es immer schwieriger wird die Welpen zu verkaufen.. gerade wenn man dann noch ein paar Ansprüche an die Käufer hat.
Die Zeiten, in denen nicht nur bekannte Züchter ihre Hunde immer schon quasi bei Geburt vergeben hatten, sind eigentlich bei den meisten Rassen vorbei...
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Ich verstehe das ISO gejammere immer Ehrlich gesagt nicht wirklich - was treibt ihr denn mit den Bildern , dass ihr bei einer aktuellen Kamera bei normaler Betrachtungsgrösse solche Probleme mit dem Rauschen habt ?
Ich hatte jahrelang ein Bild in A3 ausbelichtet im Zimmer hängen - aus meiner 400D , ISO1600 , diletantisch bearbeitet. Ich kann nicht sagen das das nun schlimm aussah was das Rauschen anging.
Gerade im professionellen Bereich kenne ich Fotografen, die in ihrem Arbeitsbereich fast ständig mit dem ISO auf Anschlag sind und die haben nicht alle Vollformat.
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Normalerweise ist der Ausgangspunkt immer gleich - so zeigt das meines Wissens auch die Skizze in der PO...
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Wo wäre bei dir z.B. der Unterschied?
Kannst du mir kurz die "diversen" Probleme / Leid nennen?
Oder reden wir hier wieder vom Wasserkopf und dergleichen?Ein Hund in dieser Größenordnung zeigt schlicht und ergreifend deutlich weniger Verzwergungsmerkmale, mit deren zahlreichen negativen Folgen (und nein, ich werde die jetzt nicht zum Xten Male aufzählen um dann wieder das "ja aber meiner hat das garnicht so schlimm" zu hören - das haben andere auf den letzten Seiten genug getan...).
Im übrigen kann ein Hund auch "alt" werden und dabei deutlich eingeschränkt sein. Ist ja nicht mehr so, dass natürliche Selektion alles von alleine regelt.
Interessanter Weise ist der älteste Hund den ich kenne auch der, mit der längsten Krankenakte... schon von Anbeginn. Hält sich trotzdem irgendwie. -
Es scheint wirklich sehr schwer zu sein, sich einfach mal an die Definition für Qualzucht zu halten und ob Sprüche in die Richtung "ach sind doch alle ein bisschen Qualzucht" es wirklich einfacher machen...
"„... bei Wirbeltieren die durch Zucht geförderten oder die geduldeten Merkmalsausprägungen (Form-, Farb-, Leistungs- und Verhaltensmerkmale) zu Minderleistungen bezüglich Selbstaufbau, Selbsterhaltung und Fortpflanzung führen und sich in züchtungsbedingten morphologischen und/oder physiologischen Veränderungen oder Verhaltensstörungen äußern, die mit Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden sind“. (Quelle Qualzuchtgutachten)
So ist Qualzucht definiert. Nicht, "Oh da hat ein Hund mal eine Krankheit" oder "oh es gibt auch vereinzelt XY mit Krankheit Z" oder "bei Rasse XY kommt Defektgen Z, dass aber weder in Alltag noch Fortpflanzung eine Relevanz hat vor".
Mit derartigen Aussprüchen macht man es auch nicht "Besser", sondern spielt das Problem herunter.
Für mich sind da die letzten Seiten auch mal wieder Beispielhaft. Die oben aufgezählten Sprüche und fast schon schmunzeln musste ich bei "Nicht alle Chihuahuas , nur die "Verzwergten"". Ehm, ja. Ein Chihuahua zeigt nach Rassestandard, ganz ohne weitere Kleinzüchtungen mehr oder minder stark ausgeprägte Verzwergungsmerkmale... und diverse Probleme und Leid tritt schlicht und ergreifend nicht auf, wenn so ein Hund eben keine 2,5kg, sondern 4-5kg wiegt. Womit er immer noch ein kleiner, Handlicher Hund mit all seinen Vorteilen ist, aber eben ohne die Nachteile.
Wer da noch schreit, "aber dann ist es ja kein Chihuahua mehr", der sagt da schon einiges über seine wirklichen Prioritäten aus.
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Meine Längen sind teilweise noch konventionell gefärbt und ich verwende Spülungen eher selten. (Zwischendurch töne ich den Ansatz noch mit Stufe 1 Tönungen nach)
Hin und wieder hab ich mal Lust drauf, aber normalerweise klappt das bei mir auch problemlos mit Rinse etc. Allerdings kommt meine Pflege halt auch nicht nur von der Spülung, sondern ich setze eher auf Leave Ins.
Vom Anfassgefühl, Frizz etc sind sie bei mir auch eher besser ohne Condi... kommt aber auch drauf an welchen ich nutze. Wenn dann funktionieren bei mir sehr reichhaltige.
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Ich persönlich trainiere ja einfach lieber in der Realität, als in theoretischen Konstrukten bei denen viel "nie" und "sollte" vorkommt...

Von daher liegen meine Hunde so gut wie nie komplett frei ab. Auch nach der BH nicht.
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Sorry, da kommen genug nach.
