Beiträge von bordy

    Sind Profi- Spiegelreflexkameras den hochwertigen Systemkameras (wie z.B. Fujifilm X-T1,Olympus OM-D E-M1,Sony DSC-RX1R oder Sony Alpha 7 R) noch immer überlegen oder gibt es da keine Unterschiede mehr? Wenn es noch Differenzen gibt,in welchen Bereichen sind sie vorhanden?
    Können die Systemkameras auch im Actionbereich mithalten?

    Meiner Erfahrung nach (allerdings nur mit dem Olympus System) - nein. Bildqualität, bei guten Optiken teilweise sehr gut (war gerade immer von dem Rauschverhalten immer recht angetan), plus einige wirklich coole Features in der Bedienung. Allerdings gerade im Sport/bei Tieren nicht mit einer guten DSLR zu vergleichen.

    Die Objektive sind teils auch problematisch.

    Selten blöder Kommentar bei einem 700-Seiten-Faden (da die genauere Angabe auch nicht auf den letzten paar Seiten stand).

    Wäre vielleicht mal an der Zeit, dass Du damit aufhörst, bei jeder sich bietenden Gelegenheit meine Posts auf negative Weise zu kommentieren. Bist ja langsam alt genug, um erwachsen zu werden. Danke

    irgendwie frustriert?

    Danke für eure Antworten.
    Ich war auch immer der Meinung, dass es keine Geschlechterfrage sondern eine Abstammungs,-und Erziehungsfrage ist, wie führig ein Hund ist. Beim DSH bin ich nun aber sehr oft auf die Meinung gestoßen, dass die Rüden "tougher" und auch nicht so leicht im Handling sein sollen. Das hat mich in der Häufigkeit doch ziemlich verwundert.

    Der Größenunterschied macht mir persönlich nichts aus.

    In der Regel schaut es aber schon so aus, dass bei ähnlicher Abstammung Rüden meist "offensiver" sind als Hündinnen - im Prinzip ist das ja auch logisch. Natürlich gibt es auch Hündinnen, die nicht ohne sind, aber wenn ich mir bei ähnlicher Linie Rüde und Hündin anschaue, sind Hündinnen idR dann doch weicher und leichter zu führen als Hündinnen.

    Wenn ich noch keine Erfahrung mit dem Hundetypus habe, würde ich mir das bei Leistungslinien schon sehr überlegen, ob es ein Rüde sein muss. Ich kenne im Gebrauchshundebereich (nicht nur DSH... gerade z.B. auch bei Malis) auch genügend Züchter, die dir ohne Gebrauchshundeerfahrung einfach keinen Rüden verkaufen werden. Meiner Meinung nach zu Recht.

    Wenn ich das richtig sehe, dann wird auch vom Hersteller relativ klar gesagt, dass ColourB4 keine direktziehenden Farben (Tönungen) entfernt... also nicht verwunderlich, dass das blau drinnen geblieben ist.


    Ich denke auch insgesamt eignet sich das nur, wenn man noch nicht gefärbt hat, bzw direkt dann mit ner helleren Farbe drüber gehen will. Man darf ja nicht vergessen, dass nicht nur blondierungen über Oxidation arbeiten, sondern auch dunklere Farben. Es kann also sein, dass man die Pigmente der Farbe raus zieht und am Ende trotzdem ein Ergebnis hat, was mit der Naturhaarfarbe nicht mehr viel gemein hat..

    Für mein Verständnis wird beim Thema "Wesensfestigkeit" einfach sehr viel durcheinander geworfen. Das Verhalten eines Lebewesens ist nunmal immer die Summe von Genetik und Erfahrung.
    Trotzdem sollte man, gerade im Hinblick auf Zucht, nicht den Fehler machen alles nur mit Erfahrungen zu entschuldigen. Da kann z.B. Aufzucht etc noch so toll sein, wenn im Grundgerüst etwas nicht stimmt, dann reisst es das auch nicht mehr raus. Selbst das beste Haus stürzt ein, wenn das Fundament nicht stimmt.


    Für mich ist ein Wesensfester Hund einer, der ein gewisses Maß an Stabilität mit bringt. Der keine unbegründeten oder übertriebenen Ängste hat, der bei Änderungen in seinem Umfeld nicht direkt erstmal fertig und hysterisch ist. Ein Hund der nicht kopflos reagiert, weil er sich mal erschreckt.

    Was für mich z.B. nicht per se etwas mit Wesensfestigkeit zu tun hat sind Situationen wie sie im Thread schon beschrieben wurden, in denen der Hund Grenzüberschreitungen tolerieren muss.
    In Sport und Zucht ist das im Gebrauchshundebereich zeitweise ein heisses Eisen über das viel diskutiert wird. Vor nicht allzu langer Zeit war ein guter Hund, wenn er sich nicht einfach von Fremden hat anfassen lassen und viele Privatleute hatten das (nebst Futterverweigerung) auch als erklärtes Ziel.
    Heute heisst das ganze Wesensüberprüfung mit dem Hinweis, ein wesensfester Hund muss sich das gefallen lassen.

    Damit wir uns richtig verstehen, ich vertrete die Meinung, dass ein Hund den ich auf einer Prüfung oder Körung vorstellen möchte so viel Gehorsam haben sollte, dass ich schlicht und ergreifend von ihm verlangen kann das er sich den Chip jetzt ohne weiteren Nahkampf auslesen lässt. Das ist für mich aber vorwiegend eine Sache von Erziehung und Gehorsam und keine des Wesens, auch wenn es natürlich auch Hunde gibt die da aus Wesensmängeln heraus (Angst) so reagieren. Ein Hund der beim unterschreiten seiner Individualdistanz erstmal blöd wird, hat aber noch lange nicht automatisch einen Wesensmangel.

    Toll, die ganzen fundierten Infos hier!

    Eine kurze Frage: Gibt es die HZ eigentlich auch in schwarz oder grau? Ich kenne da bisher nur die 'normalen' schwarz-gelben.

    Im Prinzip nein. Was es gibt, sind "Mischungen", bei denen dann auch mal andere raus kommen und speziell z.B. im Ausland gibt es auch schwarze/graue die Anatomisch stark in Richtung HZ gehen.

    Wenn ich einen Hund will, der zufrieden ist mit am Tag 2 Std. Gassi, bisschen Ball schmeißen und ab und zu mit anderen Hunden toben. Dann bin ich beim DSH falsch

    Ich würde mal behaupten, dass das mehr ist als ein großer Teil HZ Hunde regelmäßig bekommt - und trotzdem sind sie vergleichsweise einfach zu handeln.
    Mit Hunden die da großartig "schwierig" werden, gibt sich da keiner ab.

    Die Auslegedistanz ist halt etwas kurz angedacht. Joa, wenn das an der Hürde auch so kurz wird, könnte das gerade für große Hunde problematisch sein.

    Ich bin zwar auch kein Wurftalent, aber so grob bekomm ich das schon hin, dass ich an der Hürde passend werfe |) Allerdings ist es ja jetzt auch schon bei höheren Prüfungen so, dass zumindest der Abstand für den Hinsprung (und damit ja auch für das Aufkommen für den Rücksprung ) eingestreut wird - so viel anders ist das dann quasi auch nicht.


    @Dobi98Ich persönlich lege beim Apport eh erstmal aus, weil ich erstmal gar keinen Trieb auf das Holz möchte. Wenn der Hund das sicher macht, ist ein paar Mal werfen auch kein Problem. :pfeif: Ich würde mir für eine 1 deswegen auch gar keinen Kopf machen, sondern erstmal das Auslegen trainieren... selbst wenn es nicht kommt, schaden tuts nicht.

    Ich habe einzelne weiße (im Prinzip sind sie ja einfach depigmentiert ) mit 24 gefunden. Bin mir aber nicht sicher, ob mir da einfach wer böse auf den Geist gegangen ist |)


    Denke ziemlich viele haben schon graue/weiße Haare mit Anfang/Mitte zwanzig... aber die meisten färben ja eh, da fällt das nicht so auf.

    Wer bei heutigem, Leistungsorientiertem Agility von ein bisschen "den Hund hetzen und hoffen das er nicht abhaut" spricht, der hat entweder a) keine Ahnung von Hundeausbildung oder b) schaut er nicht richtig hin. Oder eine Kombination aus beidem (ich vermute in diesem Fall letzteres...).
    Das war vor 15 Jahren nicht ganz so anspruchsvoll, aber seitdem hat sich in dem Sport wahnsinnig viel verändert.


    Aber ja, auch hier zeigt sich, es sind eigentlich nie die, die selbst wirklich wissen was leistungsorientierte Ausbildung ist, die am lautesten aufschreien :ugly: Ich denke, man kann sich die 300er Prüfung, bei viel zu leichter PO dann ja auch irgendwo anschauen...?


    Im übrigen, mal etwas aus dem Nähkästchen geplaudert... "Früher" gab es nicht nur eine "leichtere" BH, sondern gar keine (zumindest nicht verpflichtend). Früher hat man auch in der 1 an und abgeleint, ungefähr so wie im jetzigen Entwurf. Ablassen musste der Hund übrigens auch nicht, man konnte ihn auch einfach aus dem Arm nehmen.. und das ein Hund (auch in der 3) alle Verstecke reviert, war zumindest auf OG Ebene auch nicht Standard.
    Hürde mit Stange gibt es schon seit Ewigkeiten z.B. auch in den Ringsportarten.


    Hat trotzdem irgendwie keiner geheult, dass es viel zu einfach wäre und angeblich waren die Hunde ja früher auch besser?

    Was man als Qualifikation für die Gebrauchshundeklasse zulässt, dürfte auch der Verband entscheiden. Mal davon ab, dass es ja nicht so wäre, als ob die Hunde jetzt halt ihre Prüfungen machen, wenn um 9 Uhr Siegerehrung ist..